Nachrichten zum Thema Allgemein

Allgemein Eine gute Idee verliert ihren Charme – langsam aber sicher

Grünfläche und Streuobstwiese muss gepflegt werden

Manchmal haben ehrenamtliche Kommunalpolitiker auch gute und kreative Ideen. In Rhade haben sie vor vielen Jahren vorgeschlagen, die nördliche Begrenzung des neuen Baugebietes Kerkheck/SchlittenwegDillenweg mit einem tiefen Grünstreifen zu versehen, der als Streuobstwiese genutzt werden kann. Die Anregung wurde akzeptiert und umgesetzt. Dass die  städtische Fläche regelmäßig gepflegt werden muss, versteht sich von selbst. Besonders regelmäßiger Strauch- und Baumrückschnitt sind ein Muss, soll der Charakter der grünen Oase erhalten bleiben. Kooperativer Partner war immer die Siedlergemeinschaft des Quartiers. Jetzt sind aber die „Bäume in den Himmel gewachsen“ und in die anliegenden Gärten. Ein "genervter" Anlieger hat die Verwaltung aufgefordert, tätig zu werden. Und tatsächlich, am letzten Freitag und Samstag erschien eine Firma mit schwerem Gerät und hat gezeigt, wie man es nicht macht. Radikal, ohne Rücksicht (und Kenntnis?) wurde versucht, in schnellstmöglicher Zeit, einen sichtbaren Erfolg zu erzielen. „So geht das nicht“, zeigt sich ein Anwohner fassungslos. Die Verwaltung ist gefordert, vor Ort die noch nicht beendeten Arbeiten zu kontrollieren und klare Vorgaben zu erteilen, die ein System der Pflegemaßnahmen erkennen lassen. Sonst verkommt die gute Idee im wahrsten Sinne des Wortes.

Eigener Bericht  

Veröffentlicht am 03.08.2016

 

Allgemein Einigkeit – Ordnung – Frohsinn

Über den Tellerrand geblickt: Gedanken zum Rhader Schützenfest

Schützenfest in Rhade. Ein Dorf trifft sich unter dem Motto Einigkeit, Ordnung und Frohsinn. Es ist gut, dass es diese Volksfeste gibt, um die Gemeinschaft zu stärken, das Miteinander zu fördern und den Spaß nicht zu kurz kommen zu lassen. Die Rhader Sozialdemokraten freuen sich mit den Schützenbrüdern und wünschen dem Fest einen großen Erfolg.

Besonders in dieser globalen, unruhigen Zeit lohnt es sich, das Rhader Motto, das im ersten Moment sprachlich veraltet scheint, auch auf Bereiche anzuwenden, die deutlich über Rhade hinausgehen.

  • Einigkeit: Um wie viel besser wäre unsere Gesellschaft und die Welt, wenn wir uns einig wären und auf friedliche Regeln für alle verständigen könnten
  • Ordnung: Es sind Regeln und Gesetze, die sich eine demokratische Gesellschaft gibt, die einzuhalten sind. Nur wenn diese Ordnung akzeptiert, kontrolliert und verteidigt wird, entwickelt sich eine Gemeinschaft, die zu großer Solidarität und wahrer Stärke fähig ist 
  • Frohsinn: Lachen ist gesund. Eine Floskel zwar – aber sogar wissenschaftlich belegbar. Alle Kulturen kennen das ausgelassene Feiern zu bestimmten Anlässen. Mit Humor können zwar nicht alle Probleme beseitigt werden, aber er hilft, um das Verständnis untereinander zu fördern.

Fazit: Das Motto des Rhader Bürgerschützenvereins, Einigkeit, Ordnung und Frohsinn, hat an Aktualität nichts eingebüßt, besonders, wenn es auch „über den eigenen Tellerrand“ gelebt wird.

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 24.07.2016

 

Allgemein Das Expertenunwesen - Weniger wäre mehr

Im TV tummeln sie sich auf allen Kanälen

Keine Live-Sendung ohne den oder die Expertin. Ob das Thema Politik, Wirtschaft oder Sport heißt - ein Experte, nicht selten zum Co-Kommentator aufgewertet, ist immer dabei. „Weniger wäre mehr“, möchte man den Programmmachern zurufen. Geht es um Politik, soll in der Regel ein Professor die Gesprächsrunde aufwerten, bei Wirtschaftsthemen erweitert häufig ein Unternehmer den Stuhlkreis und bei Sportsendungen kann sich Kahn und Co. in erster Linie selbst darstellen. Damit kein Missverständnis aufkommt: Ergänzende Meinungen von Fachleuten auf allen Gebieten, können „das Salz in der Suppe“ bei Übertragungen und Gesprächsrunden sein. Können, müssen aber nicht. Etwas mehr Distanz und weniger Experten würden den Fernsehmachern gut tun und die Sendungen nicht uninteressanter. Und hohe Honorare würden auch gespart.

Ein Einwurf aus Rhade zum aktuellen TV-Programm 

Veröffentlicht am 19.07.2016

 

Allgemein Sonntagsfragen

  • Türkei 1: Wohin treibt das Land am Bosporus? Nach Europa?
  • Türkei 2: Unsere Abgeordneten dürfen nicht unsere Nato-Soldaten in der Türkei besuchen. Müssten wir sie nicht sofort zurückrufen?
  • Frankreich: Brutaler, menschenverachtender Terroranschlag in Nizza. Wissen die Mörder wirklich was sie wollen?
  • Großbritannien: Die neue Regierung will hart mit der EU verhandeln. Worüber? Raus heißt doch raus. Oder haben wir da was falsch verstanden?
  • Berlin 1: Unsere Spitzenpolitiker im Dauereinsatz. Die Müdigkeit ist den Gesichtern abzulesen. Wie lange hält ein Mensch das aus?
  • Berlin 2: Die Krankenkassenbeiträge steigen weiter. Nicht paritätisch (Arbeitgeber/Arbeitnehmer), sondern das gilt nur für die Versicherten. Ist das auf Dauer gerecht und sozial?
  • Karlsruhe: Das Bundesverfassungsgericht schreibt der GroKo einen Mahnbrief, um ein gerechtes Erbschaftssteuergesetz fristgerecht zu verabschieden. Reichte die Zeit von 2 Jahren wirklich nicht aus? Müsste man nicht die CSU als Verhinderungspartei deutlicher an den Pranger stellen?   
  • Rhade: Heute Vorparade und dann das Schützenfest in 7 Tagen. Keine weiteren Fragen! 

Veröffentlicht am 17.07.2016

 

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