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Nachrichten zum Thema Allgemein
Allgemein Rhade: Ich hatte einen Traum …
Bildbeschreibung:
USA. Washington. Pressekonferenz des amerikanischen Präsidenten mit einem ausländischen Staatsgast. Im Mittelpunkt, auf getrennten Sesseln sitzend, Donald Trump und sein Besucher. Auf dem Sofa, links vor ihnen sitzen wie Schaufensterpuppen der US-Vice-Präsident, der US-Verteidigungsminister und der US-Außenminister. Ihnen gegenüber, fast nie von den TV-Kameras erfasst, die Begleiter des Gastes. Im Hintergrund hochrangiges Personal, das dem sprechenden US-Präsidenten, er spricht fast ohne Unterbrechung, durch ständiges Nicken des Kopfes, Zustimmung signalisiert. Vor ihnen Kameras und ausgesuchte Journalisten.
Der Ablauf:
Donald Trump verliert nach kurzer Zeit den inhaltlichen Faden. Er stellt, wie immer Thesen auf, die mit der Realität nichts zu tun haben. Dann wendet er sich seinem Gast zu und pöbelt ohne Punkt und Komma über dessen falsche Politik, die nur den einen Zweck verfolgt, den USA zu schaden. Der so Vorgeführte zeigt keinerlei Regung, wartet geduldig, bis der Gastgeber großmütig erlaubt, zu antworten.
Die Überraschung:
Das kurze Statement wird souverän vorgetragen. „Herr Präsident, sie spinnen. Sie erzählen Tünkram. Sie mögen ein erfolgreicher Immobilienmogul sein, als Leader eines Landes fehlt ihnen alles. Sie müssen begreifen, dass Erpressungen nicht zur diplomatischen Ausbildung gehören. Sie werden erleben, dass ihnen ab heute auch andere Personen widersprechen. Ich bedanke mich, dass ich ihnen das vor den Augen und Ohren der Weltöffentlichkeit sagen konnte.“
Der Schluss:
Der ausländische Gast erhebt sich und verlässt vor dem fassungslosen und erstmals sprachlosen US-Präsidenten den Presseraum. Ich wache schweißgebadet auf und erkenne, leider nur geträumt zu haben.
Veröffentlicht am 16.08.2025
Allgemein In eigener Sache …
Warum lernen wir einfach nicht dazu?
Wenn vor 2000 Jahren erkannt (und aufgeschrieben) wurde, das wir unser Verhalten nach den Gesetzen der Natur ausrichten müssten, um dauerhaft auf unserer Erde leben zu können, dann zeigt die aktuelle Bilanz, dass wir nicht verstanden haben. Diese Internetseite, die sich den Namen „SPD SOZIAL“ gegeben hat, will mit ihrer täglichen Aktualisierung zum Nachdenken anregen und zum solidarischen Verhalten auf allen Gebieten motivieren. Monatlich wechselt dazu auch in der rechten Spalte ein Zitat, das genau aus diesem Grund ausgewählt wurde. Im Juli konnten wir uns über den Satz des französischen Medientheoretikers und Soziologen Jean Baudrillard ein eigenes Bild machen. „Wir leben in einer Welt mit immer mehr Information und immer weniger Bedeutung.“
Im August wird uns der römische Philosoph Seneca* begleiten. Täglich reden wir über die Klimakrise. Sie ist menschengemacht! Lesen und lernen wir endlich, was Seneca vor 2000 Jahren bereits erkannte:
„Wahre Weisheit besteht darin, dass wir uns nicht von der Natur abgrenzen, sondern unser Verhalten nach ihren Grenzen und ihrem Vorbild gestalten.“
*Lucius Annaeus Seneca (Römischer Philosoph, Naturforscher und Politiker, 1 - 65 n. Chr.)
Veröffentlicht am 01.08.2025
Allgemein Falsche Rücksichtnahme auf Israel
Ein persönlicher Kommentar von Friedhelm Fragemann*
Die unsägliche Untat der verbrecherischen Hamas vom 07.10.2023 rechtfertigt nicht das völkerrechtswidrige Agieren der von Netanjahu geführten äußerst rechtslastigen Koalition. Die israelische Regierung hat mit ihren Maßnahmen (faktische Zwangsumsiedlung in großem Stil, Inkaufnahme hoher Zahlen an zivilen Opfern durch Blockade humanitärer Hilfsgüter und militärische Aktionen) deutlich Grenzen überschritten. Die Trennlinie zu ethnischen Säuberungen und Vertreibung ist nicht mehr erkennbar.
Zudem ist die Realisierung einer vollständigen Ausschaltung der Hamas mehr als zweifelhaft. Selbst wenn sie gelänge, würde diese wohl kaum den gegen Israel gerichteten Terrorismus ausmerzen, sondern nur dafür sorgen, dass sich eben andernorts oder in anderer Form wieder neue terroristische Strukturen bilden.
Nichts wird sich zum Positiven hin wenden, solange Netanjahu am Gängelband der Ultraorthodoxen hängt, die ein Groß-Israel einfordern und die illegalen Siedlungen im Westjordanland vorantreiben, wobei sie selbst sich keiner Gefahr aussetzen wollen. Sie verteidigen vehement das ihnen bis 2024 zugestandene und erst im letzten Jahr aufgehobene Privileg der Befreiung vom Wehrdienst. Sie wollen weiter andere bluten lassen. Stattdessen genießen sie auch anderweitige staatliche Wohltaten, ohne selbst Beiträge zur Sicherung einer funktionierenden Zivilgesellschaft zu leisten.
Auch die Zielsetzung der Geiselbefreiung verliert zunehmend an Glaubwürdigkeit und dient eher der Beschwichtigung von Kritikern. Offensichtlich ist hingegen, dass Netanjahu sein politisches Überleben sichern will, um sich einer gerichtlichen Verfolgung (u.a. auch wegen Korruption) zu entziehen. Wie desaströs seine persönliche Lage ist, zeigt auch sein Vorschlag, dem amerikanischen Präsidenten den Friedensnobelpreis zuzuerkennen – eine Unterwerfungsgeste gegenüber seinem Schutzherrn Trump.
Auf der anderen Seite ist es unerträglich, wenn gegen den, die Mordanschläge der Hamas auf den Straßen deutscher Metropolen feiernden Mob, nicht konsequent vorgegangen wird. Die Bundesregierung wäre jedenfalls gut beraten, nicht aus falscher Rücksichtnahme völkerrechtswidrige Aktionen der israelischen Regierung faktisch weiter hinzunehmen. Die Versicherung, das Existenzrecht Israels sei Teil der deutschen Staatsräson, wird von Netanjahu und seinen ultraorthodoxen und rechtsextremen Komplizen anscheinend eher als Blanko-Scheck wahrgenommen.
* Friedhelm Fragemann ist stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Dorsten und legt Wert darauf, seine Positionierung als persönliche Meinung zu kennzeichnen.
Veröffentlicht am 29.07.2025
Allgemein „Krauses Zeug“
Wer den Tag mit einem Schmunzeln beginnt, überträgt die so gewonnene positive Stimmung mit Sicherheit auf seine Umgebung. Ein Service, für den kein Rezept ausgestellt werden muss. Dazu noch kostenfrei, muss aber gelesen werden. 3 bis 4 Minuten täglich. Das schaffst du, so die Werbung eines treuen Fans der „Schmunzelpost“. Der Name ist also Programm. Bevor wir den Autor entlarven, der gerade die 1652. Folge (!) elektronisch frei Haus geliefert hat, müssen wir einen Blick dem Inhalt gönnen. Egal, ob Herr K. Selbstgespräche auf dem Balkon führt, Pressetexte auseinander nimmt, Prominente, nicht selten lebende Politiker, mit ihren hanebüchenen Aussagen und peinlichem Gehabe entlarvt werden, immer schafft es der Schreiber seinen gewählten Titel „Schmunzelpost“ mit Leben zu füllen. Soviel „Krauses Zeug“ täglich zu produzieren und die Leser daran teilhaben zu lassen, verdient Dank und Anerkennung. Natürlich Krause. Klaus-Dieter Krause (kdk). Der, der jahrelang in der Dorstener Zeitung mit wirklichem Qualitätsjournalismus informiert und kommentiert hat. Jetzt im Ruhestand kann er endlich schreiben, was er will und wie „ihm der Schnabel gewachsen ist“. Nämlich offen und humorvoll. Sein unglaublich breites Wissen, bestens in Alltagsgeschichten verpackt, hilft, die Leser täglich etwas reicher zu machen. Wer nun neugierig wissen will wie auch er oder sie an „Krauses Zeug“ teilhaben kann, ruft die folgende Internetseite auf: www.krauseszeug.de
Ein Rhader Lesetipp
Veröffentlicht am 14.07.2025
Allgemein Wenn Weltpolitik zur Lachnummer verkommt …
Die Lage ist ernst. Todernst. Im wahrsten Sinne des Wortes. Da trifft es sich gut, wenn mal ein Witz für Entspannung sorgt. Wenn aber einem das Lachen im Halse stecken bleibt, handelt es sich nicht um Humor, sondern um blanken Zynismus. Der, der die Lachnummer verbreitet hat, nennt sich Regierungschef des Staates Israel. Der, der sich von dieser Nachricht tief geschmeichelt zeigt, regiert die USA. Der Witz über den die Welt lachen soll besteht aus einem Satz: „Ich schlage Donald Trump für den nächsten Friedensnobelpreis vor.“ Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man tatsächlich darüber lachen. Um noch einen draufzusetzen, verbreiten wir hier und jetzt die Falschmeldung, dass Donald Trump Norwegen droht, das Land mit Strafzöllen solange zu überziehen, bis es dem Vorschlag von Benjamin Netanjahu nachgekommen ist. Oder, das wäre in diesen Zeiten die andere Version der Wahrheit, die Drohung besteht tatsächlich. Humor ist, wenn man trotzdem lacht?
Ein Rhader versucht, Weltpolitik zu verstehen. Erfolglos!
Veröffentlicht am 09.07.2025
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