Nachrichten zum Thema Allgemein

Allgemein In eigener Sache …

Paralysiert blicken wir auf die Autokraten und Diktatoren (gibt es da eigentlich einen Unterschied?) dieser Welt. Paralysiert, weil wir einfach nicht glauben können was wir sehen, hören und lesen. Sind wir in Deutschland davor gefeit? Wir sehen, dass sich auch hier die Waage weiter nach rechts neigt. Ein gefährlicher Kipp-Punkt der Demokratie. Diese Internetseite trägt den Namen SPD SOZIAL. Die hier erscheinende Beiträge wollen informieren, sensibilisieren und motivieren, nicht den Kopf in den Sand zu stecken, sondern der sich umgreifenden Passivität den Kampf anzusagen. Das Zitat in der rechten Spalte wird uns im Oktober begleiten. Es ist ein Appell, standhaft, sprich sozial denkend und handelnd zu bleiben.

  • Achte auf deine Gedanken, sie werden zu Worten.
  • Achte auf deine Worte, sie werden zu Taten.
  • Achte auf deine Taten, sie werden zu Gewohnheiten.
  • Achte auf deine Gewohnheiten, sie werden zum Charakter.
  • Achte auf deinen Charakter, er wird zu deinem Schicksal.

Ursprung nicht sicher geklärt. Möglicherweise Lao-Tze, chinesischer Philosoph, geb. 571 v. Chr.

Veröffentlicht am 01.10.2025

 

Allgemein Driftet auch die Türkei endgültig ins Lager der Autokraten?

Verhaftungswellen gegenüber Oppositionellen nehmen zu

Die Beschäftigung mit Trump, dessen Handeln kaum noch nachvollziehbar ist, oder mit Putin, der brutal die Menschenrechte und internationalen Verträge mit Füßen tritt, oder mit den Terroristen der Hamas, die vor lauter Hass  unzurechnungsfähig sind, oder mit Israel, das im Gazastreifen dabei ist einen Genozid zu begehen, oder mit Venezuela, das unter dem Diktator Maduro in Vergessenheit geraten ist, oder mit Xi, dem chinesischem Alleinherrscher, oder mit … In der willkürlichen Aufzählung unserer internationalen Themen der letzten Monate, ist die Türkei unter ihrem Führer Erdogan zu kurz gekommen. Der heutige Artikel soll das Unrecht, das alle am Bosporus ereilt, die in Opposition zu Erdogan stehen, thematisieren. Und insbesondere die deutschen Staatsbürger, die parallel auch die türkische Staatsbürgerschaft besitzen, aufrütteln. Sie haben in der Vergangenheit an Erdogan geglaubt und ihm zur Mehrheit verholfen. Nun sehen sie, dass die türkische Justiz nicht unabhängig handelt, sondern auf Weisung der regierenden Erdogan-Partei. Es reicht dort, einen oppositionellen Bürgermeister oder Journalisten irgendwie zu beschuldigen, um ihn in Untersuchungshaft zu bringen. Bis zu einem Prozess kann es Monate und Jahre dauern. Das ist Unrecht, Willkür und undemokratisch. Unserem Nato-Partner Türkei muss jetzt von der freien Welt die rote Karte gezeigt werden. Und Erdogan gehört mit dem Stimmzettel aus dem „Spiel“ genommen.

Rhader Appell, die Menschenrechte in der Türkei auch in der UN zu behandeln

Veröffentlicht am 24.09.2025

 

Allgemein Wenn Politiker ihre Würde verlieren …

Seit Monaten können wir zusehen wie Spitzenpolitiker aus (fast) allen Ländern und Kontinenten sich vor einem Egomanen in den Staub werfen, um so ihre Unterwürfigkeit sichtbar zu dokumentieren. Nicht aus Überzeugung, aber überwiegend aus wirtschaftlicher Schwäche und Abhängigkeit. Wir nennen keine Namen und wissen trotzdem, wer gemeint ist. Dass diese Abhängigkeit eine Folge von gebrochenen Verträgen ist, macht die Einordnung so schwierig. Und sie zwingt uns in Deutschland und dem Europa der EU, neu zu denken und zu handeln. Besser als  vor einem momentan Mächtigen dessen Speichel zu lecken, wäre Rückgrat zu zeigen. Rückgrat hieße, aus entstehenden Nachteilen eine Strategie der Zukunft auf eigenen Füßen zu entwickeln. Die Bürger würden dann Politikern eher folgen als den Akteuren, die ihre Würde an der Garderobe des einseitig Diktierenden, der auf Gegenseite des Verhandlungstisches thront, abgegeben haben. Der Betrachter von außen blickt mit Ekel und Abscheu auf die sich immer schneller wiederholenden Schauspiele auf der politischen Bühne. Mehr Verlogenheit geht nicht. Wie war das nochmal mit der Würde?

Wochenendgedanken aus Rhade

Veröffentlicht am 20.09.2025

 

Allgemein Umarmungen schweißen zusammen

Es gibt Begrüßungsrituale, die sehr viel über die handelnden Personen aussagen. Eine Verbeugung ohne direkten Kontakt zum Gegenüber signalisiert Distanz. So wie beispielsweise in Japan üblich. Ein Händedruck auf Abstand ist nicht weit davon entfernt. So wie Olaf Scholz ihn gepflegt hat. Umarmungen dagegen, wenn sie aufrichtig gemeint sind, schaffen Nähe, Vertrautheit und Sympathie. Werden sie aber inszeniert, so wie Macron und Nato-Generalsekretär Rutte das ständig praktizieren, läuft es dem Betrachter von außen kalt den Rücken hinunter. Bleiben wir nun aber bei der ehrlichen Umarmung. Die Dorstener Sozialdemokraten haben ihrem Kommunalwahlprogramm den Titel gegeben, „Wenn das Münsterland den Pott umarmt“. Damit haben sie verdeutlicht, dass Dorsten beide sympathischen Regionen vereint. Ein echter Mehrwert für die Lippestadt. Das Bild, das sie dazu gewählt haben, ist eine Collage aus Förderturm und grünem Baum. Ein echtes Liebespaar. Augen geschlossen und lächelnd in sich versunken. Wer nun das Bild in die Kommunalpolitik übersetzt, versteht, warum die SPD eine aufrichtige Umarmung als Symbolbild gewählt hat. Eine Leserin aus Rhade hat nun in der Natur dazu ein passendes Beispiel fotografiert. Unverkennbar, dass die Zuneigung der zwei Bäume untrennbar (zusammen)gewachsen ist. Genau so will die SPD ihr Engagement für alle Bürgerinnen und Bürger in unserer Stadt verstanden wissen.

 Rhader Erkenntnisse 

Veröffentlicht am 02.09.2025

 

Allgemein Rhade: Ich hatte einen Traum …

Bildbeschreibung:
USA. Washington. Pressekonferenz des amerikanischen Präsidenten mit einem ausländischen Staatsgast. Im Mittelpunkt, auf getrennten Sesseln sitzend, Donald Trump und sein Besucher. Auf dem Sofa, links vor ihnen sitzen wie Schaufensterpuppen der US-Vice-Präsident, der US-Verteidigungsminister und der US-Außenminister. Ihnen gegenüber, fast nie von den TV-Kameras erfasst, die Begleiter des Gastes. Im Hintergrund hochrangiges Personal, das dem sprechenden US-Präsidenten, er spricht fast ohne Unterbrechung, durch ständiges Nicken des Kopfes, Zustimmung signalisiert. Vor ihnen Kameras und ausgesuchte Journalisten.

Der Ablauf:
Donald Trump verliert nach kurzer Zeit den inhaltlichen Faden. Er stellt, wie immer Thesen auf, die mit der Realität nichts zu tun haben. Dann wendet er sich seinem Gast zu und pöbelt ohne Punkt und Komma über dessen falsche Politik, die nur den einen Zweck verfolgt, den USA zu schaden. Der so Vorgeführte zeigt keinerlei Regung, wartet geduldig, bis der Gastgeber großmütig erlaubt, zu antworten.

Die Überraschung:
Das kurze Statement wird souverän vorgetragen. „Herr Präsident, sie spinnen. Sie erzählen Tünkram. Sie mögen ein erfolgreicher Immobilienmogul sein, als Leader eines Landes fehlt ihnen alles. Sie müssen begreifen, dass Erpressungen nicht zur diplomatischen Ausbildung gehören. Sie werden erleben, dass ihnen ab heute auch andere Personen widersprechen. Ich bedanke mich, dass ich ihnen das vor den Augen und Ohren der Weltöffentlichkeit sagen konnte.“

Der Schluss:
Der ausländische Gast erhebt sich und verlässt vor dem fassungslosen und erstmals sprachlosen  US-Präsidenten den Presseraum. Ich wache schweißgebadet auf und erkenne, leider nur geträumt zu haben.

Veröffentlicht am 16.08.2025

 

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