Nachrichten zum Thema Allgemein

Allgemein Weltcafe-Premiere in Rhade ein Erfolg

Carola Martius-Haus bis auf den letzten Platz besetzt

Ein erster Kurzbericht mit  Foto von Konrad Neumann

Siehe auch  websites www.lembecker.de , www.rhade.de, www.st-urbanus-rhade.de und www.dorstener-helfen.de zur „Weltcafe-Premiere“ am „Muttertag -Sonntag“, 8 .Mai 2016 im Carola-Martius-Haus, Dorsten-Rhade:

Sehr viele Flüchtlinge und Mitbürger/innen aus Lembeck und Rhade waren am traditionellen Muttertag-Sonntag, 8. Mai 2016, der Einladung der „Flüchtlingshilfe Lembeck-Rhade“ zur „Weltcafe-Premiere“ ins Carola-Martius-Haus, Dorsten-Rhade gefolgt. Die Gäste wurden auf Arabisch, Englisch, Deutsch und Dari willkommen geheißen und mit einem reichhaltigen Kuchenbuffet, Tanzeinlagen der Kindertanzgruppe des Heimatvereins Rhade sowie mit multikulturellen Musikstücken und Volksliedern einer eigens für diesen Zweck gegründeten Instrumentalgruppe verwöhnt. Nach Stunden angenehmen Aufenthalts und sehr angeregt geführten Gesprächen konnten die Besucherinnen bei herrlichem Sonnenwetter und hochsommerlichen Temperaturen den Heimweg antreten.

Konrad Neumann

Mitarbeiter der Flüchtlingshilfe Lembeck-Rhade

Veröffentlicht am 11.05.2016

 

Das Rhader Wappen. Schön wäre, wenn der Baumstumpf im nächsten Jahr einen neuen. frischen Trieb bekäme. Allgemein Rhade trifft sich – 800-Jahrfeier rückt näher

Nächste Etappe eingeläutet

Gestern zeigten 3 starke Frauen vorbildlich den fast ausschließlich männlichen Teilnehmern der Initiative „Rhade trifft sich“, was mit persönlichem Engagement erreicht werden kann. Noch ist nicht alles in trockenen Tüchern, aber das Grobkonzept eines Feierwochenendes am 24. und 25. Juni im kommenden Jahr steht. Es handelt sich um die Untergruppe des Bürgerforums Rhade, die sich was Großes vorgenommen hat. Rhade wird im nächsten Jahr 800 Jahre alt, 1217 erstmals urkundlich erwähnt. Klar ist aber auch, dass der Erfolg des geplanten Geburtstagsfestes nur dann eintrifft, wenn sich alle Rhaderinnen und Rhader, die Vereine und Nachbarschaften angesprochen fühlen, mitzumachen, um das WIR zu stärken. Und genau hier muss sich noch etwas bewegen, so die eindringliche Bitte am Dienstag von Christa Dymke, Claudia Boll und Angela Pierick, die sich bereit erklärt haben, die Erstinitiative zu organisieren, was sie mit großem Erfolg bisher getan haben. Am 23. Mai wird die nächste Etappe zum Ziel 2017 eingeläutet. Dann sollen interessierte Bürger und Vereinsvertreter um 19.30 Uhr in der Gaststätte Nienhaus-Vennhoff, verbindlich erklären, mit welchem Programm sie vorhaben, sich zu beteiligen. Erste Angebote liegen auf dem Tisch, weitere müssen folgen, dann kann es etwas werden - mit der Geburtstagsfeier von Rhadern für Rhade.

Eigener Bericht 

Veröffentlicht am 28.04.2016

 

Allgemein Was haben Kuhkomfort und gutes Betriebsklima gemeinsam?

Eine Geschichte, die sich so zugetragen haben könnte

Wenn eine Kuh mehr Milchleistung bringen soll, wird der Bauer alles dafür tun, dass sie sich wohlfühlt. Von klassischer Musik, über Massagebürsten bis zum Spezialleckerli. Der Erfolg ist wissenschaftlich mehrfach bestätigt, der Fachbegriff lautet wirklich Kuhkomfort. Wenn ein Unternehmer oder Chef einer Behörde seine Mitarbeiter motivieren will, mehr zu leisten, wird er alles dafür tun, dass sie sich wohlfühlen. Zwar ohne Massagebürsten und beruhigende Musik, aber Leckerli in Form von beruflichem Aufstieg und finanziellen Zulagen helfen auch weiter. Der Fachbegriff lautet wirklich Betriebspsychologie  Wenn ein Unternehmer oder Chef einer Behörde bei der Personalführung aber einen Fehler macht, ist das in der Regel kontraproduktiv. Der prognostizierte Misserfolg ist wissenschaftlich mehrfach bestätigt. Wenn beispielsweise bei einer Neueinstellung die bewährte Hierarchie des Unternehmens völlig verändert wird, ist in der Regel keine Leistungssteigerung bei denen, die sich plötzlich im 2. Glied wiederfinden, zu erwarten. In größeren Unternehmen werden aber solche Neubesetzungen ausgeschrieben und Betriebs- oder Personalräte achten darauf, dass alles mit rechten Dingen zugeht. Betriebspsychologie gehört dort zum bewährten Handwerk. Und sollte es wirklich mal zu Alleingängen des Chefs kommen, wäre die Öffentlichkeit sofort alarmiert, die Mitarbeitervertretung würde intervenieren, und die Presse kritisch berichten. Soweit so gut. Sollte dennoch ein Leser aus dieser Sonntagsgeschichte etwas konstruieren wollen, sei ihm zugerufen: „Es ist eine Geschichte, die sich so zugetragen haben könnte – mehr nicht“.

Eine Sonntagsgeschichte aus Rhade 

Veröffentlicht am 24.04.2016

 

Eine gute Gelegenheit, die Realität kennen zu lernen. Carola Martius-Haus am 8. Mai Allgemein Für Sie gelesen – der Buchtipp

„Gehen, ging, gegangen“ von Jenny Erpenbeck

An dieser Stelle wurde schon häufig über die gewaltige Fluchtbewegung aus Kriegs- und Armutsgebieten berichtet. Es sind Menschen, die bei uns ankommen. Menschen wie Du und ich. Jenny Erpenbeck hat einen beeindruckenden Roman geschrieben, der den Leser verstört. Verstört, weil das Einzelschicksal von Flüchtlingen, die in Berlin gestrandet sind, so authentisch beschrieben ist, dass einem der Atem immer wieder stockt. Da ist Richard, ein in Rente gegangener Wissenschaftler, verwitwet, der mehr zufällig mit „dem Problem“ konfrontiert wird, die Zusammenhänge hinterfragt, die Hilfe suchenden Menschen persönlich kennen lernt, sich immer mehr einmischt und dabei eine nie erwartete Zufriedenheit erreicht.

Ein Buch, dass ganz nah an der Realität ist und dem Leser, der seine Toleranz, seine Liberalität, sein positives Menschenbild noch nicht ganz verloren hat, hilft, vor Ort mit anzupacken und sich in Initiativen wie z. B. der Flüchtlingshilfe Lembeck/Rhade zu engagieren. Erschienen im Knaus-Verlag, ISBN: 978-3-8135-0370-8

Eigener Bericht 

Veröffentlicht am 22.04.2016

 

Allgemein Die Woche ist um …

  • Böhmermann-Satire liefert Schlagzeilen ohne Ende, bringt Politiker ins Grübeln was Satire darf, wird Gerichte beschäftigen und die Türkei wieder etwas von Europa (EU) entfernen.
  • „Wir müssen eine Altersarmut durch zu niedrige Renten verhindern“. Wer hat das gesagt? Nein, nicht die SPD, sondern der schwierige Koalitionspartner CSU. Das lässt die SPD (Nahles) aber nicht auf sich sitzen und kündigt eine umfassende Reform an.
  • Sonntagsfrage, "wenn morgen gewählt würde", trifft SPD ins Mark. Ein Schock. Könnte es auch daran liegen, dass bei aktuellen Themen, siehe zuvor genanntes Rentenproblem, die Sozialdemokraten dabei sind, die Meinungsführerschaft fahrlässig andern zu überlassen?
  • Balkanroute geschlossen, Türkei-Deal besiegelt – alles gut? Klammheimliche Freude bei einigen deutschen Politikern und Parteien über Orban und Co. nicht zu übersehen. Realpolitik halt. Wertegemeinschaft EU? Eher nicht.
  • Fluchtbewegung endet jetzt entweder am Stacheldraht der EU-Außengrenze oder in den Tiefen des Mittelmeers. Die Auswirkungen reichen bis nach Dorsten. Die Lembecker Laurentiusschule wird als Erstaufnahmeeinrichtung des Landes wegen fehlender Schutzsuchender vorerst geschlossen.
  • Rhader SPD versteht sich als politischer Freundeskreis. Versammlung am Donnerstag zeigte das eindrucksvoll. Einmal im Monat heißt es: sich zu treffen, sich auszutauschen, gesellschaftspolitische Themen zu behandeln, parteipolitische Scheuklappen abzulegen.
  • Zu guter Letzt: Was es heißt, nicht aufzugeben und was man mit Leidenschaft und Energie erreichen kann, zeigte sich mal wieder „aufm Platz“. Diesmal in Liverpool. Wenn doch nur die Sozis davon lernen könnten! 

Eigener Rückblick

Veröffentlicht am 17.04.2016

 

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