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Nachrichten zum Thema Gesellschaft
Gesellschaft Gedanken zum 1. Mai – Früher war alles anders ...
Von alleine kommt nichts
Früher, ja früher war alles anders. Ob es auch besser war …? Früher war der 1. Mai „Kampftag“. Da ging der bewusste Arbeiter/Arbeitnehmer auf die Straße. Früher war die Gewerkschaft stark. Wenn sie am 1. Mai zur Demonstration aufrief, war man dabei. Trotz oder gerade weil man früher auch in den Mai getanzt hat.
Heute ruft die Gewerkschaft fast vergebens. Nur noch die „ganz Harten“ lassen sich motivieren. Gemeinsam sind wir stark. Das war einmal. Heute ist der Individualismus stärker denn je. Heute geht es uns besser. Heute wollen wir genießen. Heute wird gefeiert, gegrillt und gefaulenzt.
Der 1. Mai hat eine Geschichte. Vor 128 Jahren wurde für den 8-Stundentag demonstriert. Erst in Übersee, dann weltweit. Der 1. Mai ist also der Feiertag der Arbeiter/Arbeitnehmer. Wer will, dass sich unsere Gesellschaft weiter solidarisch, fair und gleichberechtigt entwickelt, der denkt heute zumindest mal (kurz) darüber nach, warum es uns heute so viel besser geht als zum Beispiel vor 128 Jahren.
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 01.05.2014
Gesellschaft Kommentar: Hat das Parteiensterben schon begonnen?
Beunruhigende Nachrichten häufen sich – Schönreden ist Selbstbetrug
In Schermbeck ist es eine unabhängige Wählergemeinschaft, die sich, mangels Masse, auflösen will. In Raesfeld erkennen die Grünen, nicht genug Kandidaten für die bevorstehende Kommunalwahl aufbieten zu können.
Was in den Nachbargemeinden bereits real ist, wird auch Dorsten erreichen.
Wie anders ist zu erklären, dass die Grünen hier keinen eigenen Kandidaten für das Bürgermeisteramt aufstellen können und die örtliche FDP mangels Helfer auf die übliche Plakatwerbung verzichten will. Während die Grünen offen mit dem Problem umgehen, versuchen die Liberalen das noch zu kaschieren, indem sie daraus eine Strategie „stricken“ wollen.
Selbstbetrug, so Beobachter der Szene, der aber nicht nur bei den kleineren Parteien zu beobachten ist.
Veröffentlicht am 09.03.2014
Gesellschaft Nebenbei bemerkt: Am Aschermittwoch ist alles vorbei?
Parteien blasen die Backen auf
Der Aschermittwoch hat neben der religiösen, seit einigen Jahren auch eine parteipolitische Bedeutung.
Ältere erinnern sich sicherlich an die legendären Auftritte eines Franz-Josef Strauß. Bier, Blasmusik und Brezeln zur Einstimmung, dann die Rede. Mit markigen Worten, Schweißperlen auf der Stirn und „Schaum vorm Mund“ wurde der politische Gegner herabgesetzt und beleidigt. Manchmal auch die Unionsbrüder unter Helmut Kohl. Je kräftiger ausgeteilt wurde, je mehr johlte das Volk im Bierzelt.
Da konnten die anderen Parteien nicht abseits stehen. Und so dreschen sie heute alle in erster Linie auf die Konkurrenz.
Ist das noch zeitgemäß? Haben wir nicht andere Sorgen? Muss diese Gaudi an Aschermittwoch wirklich sein?
Die Parteien sind überaltert und müssen dringend junge Menschen überzeugen. Ob das durch „dicke Backen“ gelingt? Zweifel sind angebracht.
Veröffentlicht am 04.03.2014
Gesellschaft Wasch' mir den Pelz, aber mach' mich nicht nass
Exxon CEO klagt gegen Fracking in der Nähe seines Hauses
Der CEO von ExxonMobil,der Top-Produzent von Erdgas in den USA, hat eine Klage gegen den Bau eines Wasserturms zu Hydraulic-Fracturing-Arbeiten in der Nähe seines Hauses in Texas eingereicht. Er gibt an, dass dies den Wert seines Grundstücks beeinträchtigen werde. "In meinem Hinterhof wird nicht gefrackt", so Tillerson.
CEO Rex Tillerson und weitere Kläger geben an, dass der 160 Meter hohe Turm an der Bohrstelle stören würde, berichtet das Wall Street Journal.
Veröffentlicht am 25.02.2014
Gesellschaft Helmut Linssen – Wer glaubt wird selig
Steuermoral auf dem Tiefpunkt angekommen - Teil 2
Ein Spitzenpolitiker der CDU*, Helmut Linssen, taucht auf einer Steuerhinterziehungs-CD auf.
Er hat viel Geld auf den Bahamas eingezahlt. 800.000 DM. Erbschaft oder so. Warum auf den Bahamas? Um etwas zu verschleiern? Sonst hätte sich die Volksbank vor Ort oder die Deutsche Bank sicherlich auch darum gekümmert. Und dann die Verlegung nach Luxemburg. Und von da dann bar abgehoben? Und jetzt ist nichts mehr da?
„Oh Gott, oh Gott, oh Gott, das ist aus grauer Urzeit“, so der Aufgeflogene nachdem man ihn gestellt hat. Unrechtsbewusstsein? Fehlanzeige.
Veröffentlicht am 05.02.2014
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