Nachrichten zum Thema Schule und Bildung

Schule und Bildung Schulpolitik: Wird Dorsten von Nachbarkommunen überholt?

Borken/Raesfeld plant 2. Gesamtschule

Wer in Dorsten nur das Wort 2.Gesamtschule in den Mund nimmt, wird von der Mehrheitsfraktion CDU gnadenlos „abgestraft“. Obwohl die Wulfener Gesamtschule am laufenden Band Bestnoten erhält, obwohl die zurückgehende Schülerzahl zu pragmatischen Lösungen zwingt, obwohl die Anmeldungen für die Gesamtschule ständig über deren Kapazität liegt, obwohl die Abwanderung nach Schermbeck schmerzt, wird es eine 2. Gesamtschule in der Lippestadt nicht geben. Die neue geplante Sekundarschule (Zusammenlegung einer Haupt- und Realschule) mag ja ein Fortschritt sein, solange sie aber keine Oberstufe bis zum Abitur anbietet, ist sie ein weiterer Kompromiss in der bunten, unüberschaubaren Schullandschaft. Ganz anders verhält sich die Nachbarstadt Borken. Zusammen mit Raesfeld plant sie jetzt die zweite 6-zügige Gesamtschule (Sekundarstufe 2 inklusive – G9) an 2 Standorten. (Quelle: Dorstener Zeitung und Stadtverwaltung Borken)  Zur Information: Dorsten hat 76.000 Einwohner - CDU-Mehrheit; Borken hat 41.000 EW - CDU-Mehrheit; Raesfeld hat 11.000 Einwohner - CDU-Mehrheit. Wenn Dorsten keine weiteren Schüler an die Nachbarkommunen verlieren will, muss ein Umdenken, in erster Linie bei der CDU, stattfinden. Nicht morgen, sondern heute. Vergleiche dazu unsere Veröffentlichung am 1.10.2015: 3 Fragen an Dirk Groß, schulpolitischer Sprecher der  Dorstener SPD-Fraktion über die Dorstener Schulpolitik,

Eigener Bericht 

Veröffentlicht am 17.10.2015

 

Schule und Bildung 3 Fragen an Dirk Groß (SPD), Vorsitzender des Dorstener Schulausschusses

  1. Frage:  Schulpolitik sollte nie auf dem Rücken der Schüler und Eltern ausgetragen werden. Ist der Schulfrieden im Bereich Wichern-Grundschule nachhaltig gestört?

Dirk Groß: Das bisherige Bemühen um einen Schulkonsens im Grundschulbereich bleibt nachhaltig gestört, wenn der Bürgermeister und die CDU die Belange der Schulkinder weiterhin so rigoros und mit Tunnelblick den Sparzwängen unterordnen. Die stets guten Anmeldezahlen für die Wichernschule sprechen für sich. Ebenso sind nicht alle Möglichkeiten für anderweitige Minderausgaben ausgereizt, so zum Beispiel die Nutzung aller leerstehender Räume an der Augustaschule/Wichernschule für Förderschüler.

  1. Frage: Der Schuldezernent Lars Ehm (CDU) beklagt sich über den Schulentwicklungsplan der Nachbargemeinde Schermbeck wegen der unterstellten Abwerbung von Dorstener Schülern. Wäre die Stärkung der eigenen Schullandschaft durch eine eigene Exzellentoffensive nicht die bessere Antwort?

Veröffentlicht am 01.10.2015

 

Friedhelm Fragemann stellt klar: SPD wackelt nicht! Schule und Bildung Kurze Beine, kurze Wege: Grundschulen gehören in direkte Nachbarschaft der Kinder (Teil 2)

Wichernschule: Elterninitiative hat schon 5000 Unterschriften

Am 17.06.2015 hat der Rat auf Antrag der CDU-Fraktion die faktische Schließung der Wichernschule beschlossen. In der Folgezeit entstand der Eindruck, der Rat habe die Schließung in großer Einmütigkeit verabschiedet. Dazu der SPD-Fraktionsvorsitzende Friedhelm Fragemann: "Das stimmt nicht! Die SPD tritt unmißverständlich für den Erhalt der Wichernschule ein!". Mit Worten und auch Taten - die SPD hilft mit beim Unterschriftensammeln für das Bürgerbegehren. Stand Sonntag (06.09.2015) hat die Elterninitiative rund 5000 Unterschriften für den Erhalt der Wichernschule gesammelt - das sind über 1000 Unterschriften mehr als benötigt werden. Und die Sammlung geht noch weiter - in vielen Dorstener Geschäften liegen noch Unterschriftenlisten aus.

www.spd-dorsten.de

Veröffentlicht am 09.09.2015

 

Schule und Bildung Kurze Beine, kurze Wege: Grundschulen gehören in direkte Nachbarschaft der Kinder

SPD unterstützt Initiative zum Erhalt der Wichernschule

Mit Jennifer Tschug und Bettina Haase waren am vergangen Donnerstag (27.08.) zwei Initiatorinnen des Bürgerbegehrens zum Erhalt der Wichernschule zu Gast in der Sitzung des SPDStadtverbandsvorstandes. Die beiden berichteten über den aktuellen Stand des Bürgerbegehrens und konnten auf bisher 2.500 gesammelte Unterschriften verweisen. Die erforderliche Mindestanzahl von 3.826 Befürwortern würden sie problemlos erreichen. Dies wird auch nicht verhindert werden, indem der Bürgermeister in unverhältnismäßiger Art und Weise von seinem Hausrecht Gebrauch macht. So hat er die Akquirierung weiterer Unterstützerinnen und Unterstützer und das Auslegen von Unterschriftenlisten in städtischen Gebäuden untersagt. „Als ausgesprochen befremdlich“ bezeichnete SPD-Stadtverbandsvorsitzender Michael Baune die sehr glaubhaft vertretenen Details der Bürgerinitiative, wonach der Bürgermeister unter anderem auf die genannte Art und Weise versucht, das Begehren und die Aktivitäten der Bürgerinnen und Bürger zu torpedieren und einzelne Aktive durch CDU-Mitglieder in der Öffentlichkeit sozialer Medien gar diffamiert wurden. „All dies lässt der Bürgermeister unkommentiert zu, anstatt sich schützend vor die aktiven mündigen Bürger zu stellen. Es wäre nach meinem Demokratieverständnis im Gegenteil Aufgabe des ersten Bürgers Stadt alles dafür zu tun, das sich bürgerschaftlicher Wille bilden kann“, so Baune. „Auch mit der am Freitag bekannt gewordenen Absicht, einen Ratsbürgerentscheid herbeizuführen, versucht der Bürgermeister nicht etwa die bürgerliche Beteiligung zu stärken. Hinter dieser Entscheidung versteckt sich vielmehr das Kalkül, die Causa Wichernschule schnellstmöglich zu beenden, um weitere Aufklärungsarbeit der Bürgerinitiative zu verhindern und das eigene Interesse – nämlich die beschlossene Schulschließung – durchzusetzen. Auch ist der ständige Verweis des Bürgermeisters auf eine Erhöhung der Grundsteuern als Kompensation für einen Erhalt der Wichernschule mehr als fragwürdig und manipulativ.“

Die SPD Dorsten sichert der Bürgerinitiative in jedem Fall ihre volle Unterstützung beim weiteren Sammeln der Unterschriften sowie beim Werben für ein „Ja zum Erhalt der Wichernschule“ vor einem Bürger- oder Ratsbürgerentscheid zu.

www.spd-dorsten.de 

Vorankündigung: Der Fall Paul und kein Ende - eine Einschätzung folgt am 5.9.

 

Veröffentlicht am 04.09.2015

 

Schule und Bildung Rhader Grundschule startet mit nur 33 Kindern

Reicht das, um zu überleben?

Zwei Klassen mit insgesamt 33 neuen Erstklässlern. So startet die Urbanus-Grundschule ins neue Schuljahr. Das sieht im Moment nicht gut aus. Der so genannte Schulentwicklungsplan sagt zwar, dass in den nächsten Jahren ausreichend I-Männchen in Rhade eingeschult werden, um die Schule im Ort vor der Schließung zu retten. Aber eine Garantie gibt es nicht. Das mussten andere Schulen in Dorsten (Wichernschule) bereits bitter erfahren. Der Demografiewandel, das heißt wir werden älter und weniger, ist auch in Rhade klar erkennbar. Wir müssen heute uns dafür einsetzen, dass Rhade auch morgen noch eine Grundschule hat. „Kurze Beine- kurze Wege“ muss unser Leitgedanke bleiben.

Eigener Bericht 

Veröffentlicht am 10.08.2015

 

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