Nachrichten zum Thema Schule und Bildung

Schule und Bildung Dorsten: Dauerbaustelle Schule

Weniger Schüler = weniger Schulraum

Seit Jahrzehnten wird über die „richtige“ Schulpolitik, auch in Dorsten gestritten. Ideologische Grabenkämpfe vergiften immer wieder das Klima. Leidtragende sind nicht selten die Kinder, die auch schon mal als „Versuchskaninchen“ bezeichnet werden.

Obwohl „alle Welt“ unser Schulsystem, das sich mehrere Schultypen parallel leistet, als überholt bezeichnet, halten wir daran fest. Mit überholt ist in erster Linie gemeint, dass die Integration von Migrantenkindern und Schulpflichtigen aus einfachen und prekären Verhältnissen partout nicht gelingen will. Die Chancengleichheit ist nicht gewahrt. Die Statistik über höhere Schulabschlüsse weist nach wie vor einen riesigen Vorteil für Kinder aus „behütetem, gut situiertem Milieu“ aus. Leisten können wir uns das eigentlich nicht. Der Demografiewandel zwingt uns nämlich, „kein Kind zurückzulassen“, wie es Hannelore Kraft auf den Punkt gebracht hat.

Demografiewandel heißt, nicht nur älter zu werden, sondern auch dramatisch weniger. In Dorsten müssen also auch Schulen geschlossen werden.

Veröffentlicht am 07.07.2014

 

Schule und Bildung Schule kann vom Fußball lernen

Nicht die Herkunft, das Talent ist entscheidend

Wir leisten uns immer noch ein Schulsystem, das aus mehreren unterschiedlichen Schultypen parallel besteht. Gymnasium, Privatschulen, Gesamtschulen, Förderschulen, Realschulen, Sekundarschulen, Hauptschulen …

Wenn in diesem System alle Schülerinnen und Schüler chancengleich behandelt, sprich unterrichtet würden, „wäre die Welt in Ordnung“. Tatsächlich haben insbesondere Kinder mit Migrationshintergrund, aus armen Familien und aus prekären Verhältnissen nachweislich immer noch schlechtere, manchmal keine Schulabschlüsse.

Beim Fußball ist alles anders. Hier beobachten früh so genannte Scouts alle Talente, unabhängig von ihrer Herkunft. Das Ergebnis: Unsere Nationalmanschaft ist eine beeindruckende Weltklasse-Multi-Kulti-Truppe. Das Fördersystem des Deutschen Fußballbundes hat nämlich früh erkannt, dass die talentiertesten Kinder überall in unserem Land „aufgespürt“ und ausgebildet werden müssen. Unabhängig von ihrer Herkunft. Der Erfolg zeigt, dass da was dran ist.

Wenn das für den Fußball gilt, warum nicht auch in der Schule?

Es kann nicht sein, dass in den Fächern Mathematik, Sprachen, Naturwissenschaften und Co. überwiegend die Herkunft den weiteren Lebensweg bestimmt, im Fußball dagegen das Talent entscheidend ist. Wenn wir auch in unserem Bildungssystem Spitzenreiter sein wollen, müssen wir unsere „Taktik“ überdenken.

Eigener Bericht - Wird morgen fortgesetzt: "Dorsten - Dauerbaustelle Schule"

(Anlehnung an ZEIT-Artikel „Schlauer Fußball, dumme Schule“, Nr. 28)

Veröffentlicht am 06.07.2014

 

Schule und Bildung Nebenbei bemerkt - Zuviel hohe Bildungsabschlüsse?

Facharbeiter oder Student?

Manchmal reicht ein Satz aus, um eine interessante Diskussion zu starten.
Diesmal war es die Frage nach zuviel Studenten, die für mediale Aufmerksamkeit sorgte.
Hannelore Kraft hat mit ihrer Aussage „Wir dürfen kein Kind zurücklassen“ die wichtigste Vorgabe gegeben. Das Beste ist für unsere Kinder gerade gut genug. Oder anders ausgedrückt: Bildung ist Zukunftsinvestition.
Falsch wäre es aber, wenn wir noch mehr als bisher in eine Zertifikatsgläubigkeit verfallen würden. Wer nämlich glaubt, dass nur das Abitur oder ein Studium zur besten Bildung gehört, hat nichts verstanden.

Veröffentlicht am 05.09.2013

 

Schule und Bildung Förderverein Urbanus-Grundschule feiert Fest

Sommerwetter - Guter Besuch – Beste Stimmung

Das Beste für unsere Kinder! Ein Ziel, eine Aufgabe und eine Zukunftsinvestition.
Der Förderverein der Rhader Grundschule glänzt immer wieder mit neuen Ideen. Unvergessen ist sicherlich der Zirkus Urbanelli. Aber auch das gestrige Sommerfest dient dazu, die Identifikation mit der Schule vor Ort zu steigern, das Wir-Gefühl zu leben und zusätzliche Mittel für die Förderung aller Schülerinnen und Schüler zu „erwirtschaften“.
Der Förderverein verdient unsere Unterstützung.

Veröffentlicht am 07.07.2013

 

Schule und Bildung Ein fauler Kompromiss – Kleiner Kommentar aus Rhade

16 Bundesländer – 16 verschiedene Wege zum Glück?

Wieder einmal haben die 16 Kultusminister der Länder darüber beraten, das Abitur in allen Bundesländern anzupassen, also vergleichbarer zu machen.
Wieder einmal haben sie sich nur ein Stück weit verständigen können.
Warum, fragt sich der langjährige Beobachter, warum wird der Föderalismus auf dem Gebiet der Schul- und Bildungspolitik nicht einfach abgeschafft?
Dann müsste nicht jahrzehntelang angepasst und gestritten werden.
Dann hätten endlich Eltern und Schüler Planungssicherheit. Länderübergreifend.

Veröffentlicht am 22.06.2013

 

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