Nachrichten zum Thema Umwelt

Umwelt Der neue Jugendtrend: Mehr Klimaschutz, weniger Fleisch, kein Alkohol

Fridays on future-Bewegung ist hochpolitisch und vorbildlich

 

Wir essen zu viel Fleisch, wir trinken zu viel Alkohol, wir sind übergewichtig, wir machen das Klima kaputt – wir müssen uns ändern. Diejenigen, die schon verstanden haben, müssen jetzt den anderen helfen, zu verstehen. Es ist tatsächlich ein ständig größer werdender Teil unserer jungen Menschen, die sich inzwischen vorbildlich verhalten. Sie gehen auf die Straße, um laut und unüberhörbar für ihre Zukunft zu kämpfen. Renommierte Wissenschaftler untermauern die gestellten Forderungen ohne jeden Abstrich.

  • Obwohl wir wissen, dass zuviel Fleisch nicht gesünder macht und die Massentierhaltung weder gut für die Tiere und das Klima sind, verhalten wir uns in Mehrheit noch anders
  • Obwohl wir wissen, dass zuviel Alkohol dauerhaft krank macht, verhalten wir uns in Mehrheit ganz anders und lassen sogar Werbeveranstaltungen „pro Alkohol“ in unserer Stadt (fast) kritiklos zu
  • Obwohl wir wissen, dass der Individualverkehr das Klima besonders schädigt, setzen wir in Mehrheit weiter auf größere Autos und vernachlässigen den öffentlichen Bahn- und Busbetrieb

Lassen wir heute den erhobenen Zeigefinger weg, plädieren für mehr Vernunft, unterstützen unsere Jugend die verstanden hat und „zwingen“ alle demokratischen Parteien, die Rahmenbedingungen so zu setzen, dass eine alternativlose Kehrtwende zur Rettung unseres Blauen Planeten (endlich) eingeleitet wird. In Rhade, in Dorsten und in unserem ganzen Land.

 

Ein Zwischenruf aus Rhade

Veröffentlicht am 10.08.2019

 

Umwelt Nitrat-Richtlinie: Generationengerechtigkeit auch für sauberes Wasser

Stand: 25.07.2019
Matthias Miersch, stellvertretender Fraktionsvorsitzender;
Rainer Spiering, agrarpolitischer Sprecher:

Heute hat die EU-Kommission das zweite Strafverfahren gegen Deutschland aufgrund von Verletzungen der Nitrat-Richtlinie, die eine Überdüngung der Böden verbietet, eingeleitet. Am Ende dieses Verfahrens stehen mögliche Strafzahlungen in Milliardenhöhe, die die Steuerzahler begleichen müssen. Die SPD-Bundestagsfraktion, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Wasserverbände haben schon bei der letzten Reform des Düngerechts 2017 darauf hingewiesen, dass die Bemühungen nicht ausreichen, um Nitratbelastung im Grundwasser tatsächlich zu senken.

Quelle: https://www.spdfraktion.de/presse/pressemitteilungen/nitrat-richtlinie-generationengerechtigkeit-sauberes-wasser

Veröffentlicht am 27.07.2019

 

Stoppelfeld im Juni - Der Klimawandel macht es möglich. Aber normal ist das nicht. Umwelt Stoppelfelder im Juni – läuft da etwas falsch?

Der Sommer kommt noch - Hitze und Trockenheit belasten aber bereits jetzt Umwelt, Mensch und Tier

 

Die Älteren werden sich erinnern. Im Spätsommer, wenn die Getreideernte eingebracht war, konnte Jung und Alt auf Stoppelfeldern selbst gebaute Drachen steigen lassen. Heute wäre das bereits ab Mitte Juni möglich gewesen. Was ist jetzt anders? Neben intensiveren Anbaumethoden spielt das Klima, besser der Klimawandel, eine wesentliche Rolle. Alle Warnungen, seit Jahrzehnten (!) wissenschaftlich begründet, wurden nicht so ganz ernst genommen. Jetzt ist es wirklich 5 vor 12. Die SPD hat mit Barbara Hendricks und Svenja Schulze 2 Umweltminister in den letzten Jahren gestellt, die der Merkel-Regierung ständig auf die Füße getreten sind. Die Blockierer waren und sind in der Union zu suchen. Und der Verkehrsminister Scheuer mit seiner CSU im Rücken spielt dabei eine besonders verhängnisvolle negative Rolle. Er ist überfällig. Besonders nach dem Maut-Debakel. Der Rücktritt vom Ministeramt wäre die logische Folge.

 

Eigener Beitrag

Veröffentlicht am 01.07.2019

 

Umwelt Hitzewelle setzt auch Landwirten zu – (Teil 2 - Die Untere Wasserbehörde)

„Wasser marsch“ – aber wem gehört das Grundwasser eigentlich?

Die von der Rhader SPD gestellte Frage, wem das Grundwasser eigentlich gehört, wurde, wie angekündigt, auch dem Kreis RE gestellt. Die dort angesiedelte und zuständige Untere Wasserbehörde hat dem Pressesprecher J. Manz überlassen, zu antworten. Interessant dabei ist, dass die Antworten weitere Fragen nach sich ziehen. Wir haben daher Mitglieder des Kreistages gebeten, grundsätzlich nochmals „nachzubohren“. Die telefonischen Antworten des Pressesprechers vom 26. Juni in Kurzform. Danach unsere weiteren Fragen kursiv gestellt:

  • Wasser ist Allgemeingut, gehört also allen
  • Landwirte beantragen in Zusammenarbeit mit Landwirtschaftskammer Wasserentnahme aus dem Grundwasser bei der Unteren Wasserbehörde des Kreises
  • Grundlage für die Genehmigung ist ein genauer Beregnungsplan. (Wie viel Wasser auf welcher Fläche?)
  • Untere Wasserbehörde prüft, ob der Grundwasserspiegel die geplante Entnahme ohne negative Folgen zulässt
  • JA - Genehmigung wird erteilt. Die Entnahmemenge wird überprüft
  • NEIN – Genehmigung wird versagt
  • Wasserentnahme ist kostenlos

Weitere Fragen:

  • Ist die Grundwasserentnahme, nicht nur durch die Landwirtschaft, komplett kostenfrei?
  • Wer überprüft konkret die einzelne Entnahmemenge und wann?
  • Wird der Kreistag jährlich über die „Grundwasserlage im Kreis RE“ informiert?
  • Gibt es Empfehlungen an die Politik, in Zusammenarbeit mit der Landwirtschaft das Entnahmeverfahren zu optimieren?
  • Wer haftet für Schäden, sollten sie eintreten?

Eigener Beitrag - Wir berichten weiter

Veröffentlicht am 28.06.2019

 

Umwelt Hitzewelle setzt auch Landwirten zu

„Wasser marsch“ – aber wem gehört das Grundwasser eigentlich?

 

Riesige Fontainen auf den Wiesen und Feldern in unserer Region kündigen an, dass es viel zu trocken ist, um Kartoffeln, Mais und Wiese wachsen zu lassen. Der Landwirt pumpt in der Regel das Wasser aus tieferen, Wasser führenden  Schichten des Bodens, um so seine Flächen zu bewässern. Letztlich macht er nichts anderes, als jeder Gartenbesitzer auch. Eine Frage, die immer mehr an Bedeutung gewinnt, lautet, welche Entnahmemenge Grundwasser verträgt unsere Umwelt? Und wem gehört eigentlich das Wasser? Und wer kommt für Schäden „oben“ auf, wenn die Ursache durch Absenkungen „unten“  erfolgte? Und wer kontrolliert das eigentlich? Fragen über Fragen, die wir an die Untere Wasserbehörde in Recklinghausen weitergeleitet haben. Gespannt warten wir auf die Antwort.

 

Eigener Beitrag

Veröffentlicht am 27.06.2019

 

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