Nachrichten zum Thema Bundespolitik

Die Plakate zur Bundestagswahl wurden bereits abgenommen, das Ergebnis wird noch wochenlang die Parteien beschäftigen Bundespolitik Wie hat Rhade gewählt – Ohne Kommentierung - Teil 1

Heute: Die Zweitstimme

Vor 4 Tagen wurde ein neuer Bundestag gewählt. Das Ergebnis ist, aus Sicht der GroKo-Parteien eine Katastrophe. Herbe Verluste zwingen die SPD in die Opposition und die Union in eine bunte Koalition. Und dann noch die Neuen, die im Bundestag die Sitze ganz rechts außen einnehmen werden. Heute blicken wir aber nach Rhade, um zu sehen, wie hier mit der Zweitstimme, mit der die Zusammensetzung des Bundestages bestimmt wird, abgestimmt wurde.

Gesamt Rhade – Vier Wahllokale = 2743 gültige Stimmen

CDU: 1160 Stimmen = ca. 42%

SPD: 671 Stimmen = ca. 25%

FDP: 314 Stimmen = ca. 11%

AfD: 239 Stimmen = ca. 9%

Linke und Grüne liegen im Bereich unter 5%

Der Vergleich zu 2013 und 2009

2013: CDU 48%, SPD 31%, FDP 4%, AfD 3%

2009: CDU 43%, SPD 24%, FDP 14%, AfD –

In den nächsten Tagen betrachten wir das Ergebnis der Erststimme. Bekanntlich hat hier Michael Gerdes (SPD) klar gewonnen.

Quelle: Wahlbuch der Stadt Dorsten, Wahlamt - Nicht berücksichtigt ist die Briefwahl

Veröffentlicht am 28.09.2017

 

Bundespolitik Bundestagswahl 2017 „Wir werden die Demokratie verteidigen!“

Die SPD will angesichts herber Verluste bei der Bundestagswahl in die Opposition gehen. Kanzlerkandidat Martin Schulz will den Erneuerungsprozess der Partei als Vorsitzender vorantreiben. Er sprach von einem „schweren und bitteren Tag“ für die SPD. Als wichtigste Aufgabe für die Sozialdemokratie nannte Schulz den Kampf gegen Rechts.

Die Partei habe es nicht geschafft, die traditionelle Wählerbasis auszubauen, so Schulz. Er dankte all den Menschen, die der SPD ihr Vertrauen geschenkt haben. Sie könnten sich darauf verlassen, dass die Sozialdemokratie für ihre Prinzipien und Werte der Toleranz, des Respekts und des Gemeinsinns in der nächsten Wahlperiode kämpfen werde. Zugleich dankte er den Unterstützerinnen und Unterstützern für ihren unermüdlichen Wahlkampf.

SPD geht in die Opposition

Schulz kündigte an,

Veröffentlicht am 27.09.2017

 

Bundespolitik Lichtblick: Michael Gerdes hat die Wahl direkt gewonnen

Rhader SPD gratuliert

So wie auf den Plakaten, die die Rhader Sozialdemokraten bereits von den Laternenmasten und Bäumen abgenommen haben, strahlt in Echtzeit auch der alte und neue Bundestagsabgeordnete Michael Gerdes. Er hat es wieder, zum 3. Mal in Folge geschafft, die Wähler in Bottrop, Gladbeck und Dorsten zu überzeugen. Die Rhader SPD gratuliert sehr herzlich. Der Wermutstropfen, der diese Bundestagswahl überschattet, ist zum einen das unerklärlich schlechte Abschneiden der SPD (Zweitstimme) und das erschreckend hohe Wahlergebnis der Partei, die Martin Schulz zu Recht eine Schande für Deutschland genannt hat. Was heißt das nun für einen kleinen, aber sehr aktiven und agilen SPD-Ortsverein wie Rhade? Die Anstrengungen vor Ort, vor der letzten verlorenen Landtagswahl im Mai und der jetzt ebenfalls verlorenen Bundestagswahl, waren gut, kreativ und zielgerichtet. Sie wurden ausnahmslos von freiwilligen Helfern der SPD durchgeführt. Das Wahlergebnis spiegelt das aber überhaupt nicht wider. Müssen künftige Wahlkampagnen ganz anders aussehen? Eine Frage, die sicherlich auf der nächsten Mitgliederversammlung im Oktober diskutiert werden wird.

Eigener Beitrag

Veröffentlicht am 25.09.2017

 

Bundespolitik Ein schwarzes Wahljahr für die SPD

Opposition ist Mist – aber unausweichlich

Martin Schulz war der beste Kanzlerkandidat, den die SPD seit langer Zeit „ins Rennen“ schickte. An ihm lag es nicht, dass auch diese Bundestagswahl verloren wurde. „Keine Experimente wagen“, mit diesem Slogan hat sich auch Konrad Adenauer mehrfach durchgesetzt. Eine Wechselstimmung, Voraussetzung für die Ablösung der Amtsinhaberin, fehlte. Willy Brandt benötigte 3 Anläufe, um dann mit überwältigender Mehrheit doch noch Bundeskanzler zu werden. Die SPD ist gut beraten, nicht, wie im Fußball, nach jeder Niederlage den Trainer zu wechseln, sondern Martin Schulz jetzt so zu unterstützen, dass die nächste Bundestagswahl einen ganz anderen Ausgang nimmt. Das schwarze Wahljahr begann mit der verlorenen Saarwahl, setzte sich in Schleswig Holstein fort, hatte seinen ersten wirklich negativen Höhepunkt in NRW, und, wenn alles schlecht läuft, wird in einigen Tagen auch Niedersachsen verloren gehen. Nach den Tränen, muss mit der schonungslosen Aufarbeitung begonnen werden. Nicht hektisch, sondern nach einem klaren Plan. Martin Schulz muss Parteivorsitzender bleiben und Oppositionsführer werden. Heute gratulieren wir den Wahlgewinnern. Morgen stehen wir ganz oben auf dem „Treppchen“.

Ein Kommentar aus Rhade

Veröffentlicht am 24.09.2017

 

Bundespolitik Heute ist es soweit

Entweder „Weiter so“ oder „Zeit für mehr Gerechtigkeit“

Um 18 Uhr wissen wir, wie Deutschland gewählt hat. Martin Schulz hat mit seinem Engagement, seinen klaren Argumenten und seinem kämpferischen Einsatz, über Monate hinweg, deutliche Zeichen gesetzt. Die Parteikonkurrenz hat sich daran passiv orientieren müssen. Die Wahl ist so zu einer Auswahl geworden. Rücken wir jetzt einmal alle Spitzfindigkeiten beiseite und legen die Parteibrille ab. „Ein Wechsel an der Spitze ist immer auch ein Neuanfang. Er setzt kreatives Engagement frei und bringt frischen Wind in unser Land“. Und darum geht es heute.

Eigener Bericht

Die Dorstener SPD trifft sich heute, ab 19.30 Uhr (oder auch früher) in Rhade im Gasthaus Pierick, um das Wahlergebnis frisch und aktuell zu diskutieren.

Jennifer Schug

Veröffentlicht am 24.09.2017

 

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