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Nachrichten zum Thema Stadtentwicklung
Stadtentwicklung „RHADE“ wächst und gedeiht
Was gute Pflege bewirkt
Nein, es geht hier nicht um den Stadtteil Rhade, der nicht müde wird mehr Aufmerksamkeit und Förderung einzuklagen, es handelt sich um einen Baum der unseren Namen trägt. RHADE ist der Partnerbaum von DORSTEN. Beide wurden von hiesigen Bürgerinnen und Bürgern gepflanzt, um ein Symbol der Zusammengehörigkeit zu dokumentieren. Während DORSTEN im Kreuzungsbereich Schlehenweg/Dillenweg wächst, wurzelt RHADE im Bürgerpark Stadtkrone. Seine Nachbarn sind weitere zeitgleich gepflanzte Apfelbäume, die an die 11 Dorstener Stadtteile erinnern. Sie zusammen bilden die Lippestadt. Sie zusammen mahnen, gleichmäßig gepflegt werden zu wollen. Ein wahrlich starkes Symbol. Nun setzt die anhaltende Hitze nicht nur den Bäumen heftig zu. Während der Baum DORSTEN dringend kontinuierliche Pflege, sprich Wasser benötigt, kann RHADE nicht klagen. Ein Besuch zeigt, dass die Patenschaft mit dem LWL-Wohnheim in direkter Nachbarschaft bestens funktioniert. RHADE und alle Nachbarn tragen trotz der Hitzewelle ein grünes Blätterkleid. Wir Rhader sollten zeigen, dass wir DORSTEN nicht im Stich lassen. Rhade ist nämlich eine Perle unserer Stadtkrone.
Eigener Beitrag
Veröffentlicht am 19.08.2020
Stadtentwicklung My Home is my Castle?
Gestaltung des Vorgartens ist keine reine Privatsache
Um Wohngebäude mit ihren Außenanlagen aufeinander abzustimmen, stellt die Stadt verbindliche Vorgaben auf. Die sogenannte Gestaltungssatzung. Dass sie nicht eins zu eins eingehalten wird, wissen alle im Rathaus, im Stadtrat und im Wohnquartier. Eine gewisse Großzügigkeit ist lebensnah und sorgt auch für allgemeine Zufriedenheit. Wenn aber Hausbesitzer überziehen, muss die Verwaltung einschreiten. Das Eigeninteresse darf nicht höher als das Allgemeinwohl bewertet werden. Ist eine Umwandlung des Vorgartens in einen PKW-Stellplatz noch zu tolerieren? Sind geschotterte Flächen mit dem kommunalen Klimaschutz wirklich vereinbar? Sind 2-Meter-Stabgitterzäune im Vorgarten als Grundstückskennzeichnung und Abgrenzung noch angemessen? „Unser Dorf soll schöner werden“, lautete früher ein Wettbewerb. Teilnehmer waren in erster Linie die Bürger vor Ort. Heute scheint in nicht wenigen Fällen zu gelten: „Ich mache was ich für richtig halte. Punkt“. Das Foto zeigt ein passendes Negativbeispiel zum Text. „Kann man mal drüber nachdenken“, so ein aufmerksamer Beobachter.
Eine kritische Anmerkung aus Rhade
Veröffentlicht am 24.07.2020
Stadtentwicklung Rhade: Wer etwas erreichen will, hat Ziele!
Was bisher Stückwerk war, muss sich zum Ganzen fügen
Nun soll nach der Stadt, auch der ländliche Raum zukunftsfähig gemacht werden. Dazu gibt es Fördermittel des Landes und den Aufruf zur Bürgerbeteiligung. Wieder einmal, könnte kritisch angemerkt werden. Aber orientieren wir uns an der Überschrift dieses Textbeitrages. An 3 Beispielen soll aufgezeigt werden, wo und wie künftig zu Ende gedacht und gehandelt werden muss: Es macht wenig Sinn, nur einen „Zebrastreifen“ aufzumalen, wenn kein Gesamt-Verkehrskonzept für Rhade erarbeitet wird. Es macht wenig Sinn, nur stolz einen Bebauungsplan zu vermarkten, anstatt ihn auch mit einem zeitgemäßen Energiekonzept zu versehen. Es macht wenig Sinn, immer wieder über die drängende Rhader Dorfentwicklung zu reden, ohne die gewonnenen Erkenntnisse auch umzusetzen. Rhade hat bereits ein hervorragendes Gesamtkonzept – den Rhader Rahmenplan. Die Empfehlung lautet, nicht wieder das Rad neu zu erfinden, sondern den hervorragenden Rhader Entwicklungsplan gemeinsam mit interessierten Bürgern zu aktualisieren – und zeitnah auch umzusetzen! Nur wer diese klaren Ziele hat, wird auch etwas erreichen. Wer sich mit Stückwerk zufrieden gibt, wird am Ende Enttäuschung ernten.
Ein Rhader Appell zum Jahresanfang 2020
Veröffentlicht am 04.01.2020
Stadtentwicklung Rhade und der Naturpark Hohe Mark werben für unsere Region
Radverbindung Rhade-Lippe
Es ist nicht leicht, sich unter den vielen attraktiven Zielen im Naturpark Hohe Mark zu positionieren. Rhade, seit 1975 ein Stadtteil Dorstens und mehr als 800 Jahre alt, will es jetzt aber wissen: Ein Blick auf alle Radwanderkarten zeigt, dass neben der attraktiven „100-Schlösser-Route“ auch die „Naturpark Hohe Mark Radroute“ Rhade führt. 12 Kilometer weiter südlich verläuft die „Römer-Lippe-Route“. Diese Potential möchte sich Rhade nun zunutzen machen! Der Arbeitskreis Infrastruktur des Bürgerforums Rhade hatte die Idee eine Radwegeverbindung zwischen den genannten Fernradwegen anzulegen, die mitten durch das vogelreiche sanfte Wiesengelände – und durch Rhade – führt. Inzwischen wurde der Verbindungsradweg vom genannten Arbeitskreis ausgearbeitet und eine Schutzhütte für Radwanderer mit Unterstützung von VITAL.NRW, dem Naturpark Hohe Mark und der Stadt Dorsten in Eigenregie errichtet. Neben der Schutzhütte sind inzwischen Informationstafeln aufgestellt worden, die motivieren, auch in Rhade eine Rast einzulegen. Vorbei an Storchennestern und Wasserblanken führt der Weg von Rhade nach Deuten mit seiner denkmalgeschützten Wassermühle, die immer einen Zwischenstopp wert ist. Bevor die Römer-Lippe-Route erreicht wird, besticht das Naturschutzgebiet Hervester Bruch mit seinen Wasserflächen, Heckrindern, und einer nie erwarteten breit gefächerten Vogelwelt. Neugierig geworden? Dann rauf aufs Rad und Rhade als Ausgangspunkt einer spannenden Tour ansteuern. Rhade ist auch mit dem Zug zu erreichen. Direkt am örtlichen kleinen Bahnhof kann in ein weitverzweigtes Radwegenetz eingestiegen werden. Ein besonders attraktives Freizeit- und Informationsangebot hat hier ebenfalls seinen Ausgangspunkt. Unter dem plattdeutschen Begriff „Tour de Buur“ können neun spannende Themenrouten vorab gebucht und dann erkundet werden, auf denen sich die heimische Landwirtschaft mal ganz anders präsentiert. Der Naturpark Hohe Mark, einer der größten Naturparks in NRW, wird nicht selten als Schmuckstück beschrieben. Eine Perle darin trägt den Namen Rhade.
Informationen:
Stadtinfo Dorsten: www.stadtinfo-dorsten.de
Naturpark Hohe Mark: www.naturpark-hohe-mark.de
Tour de Buur: www.tour-de-buur.de
Veröffentlicht am 03.01.2020
Stadtentwicklung Es tut sich was – im „Rhader Problemhaus“
Begonnene Bau- und Renovierungsarbeiten lassen auf Besserung hoffen
Ein Mehrfamilienhaus in Rhade hat mehrere Jahre das Ordnungsamt, die Feuerwehr und die Polizei beschäftigt. Nicht selten waren aufmerksame Mitglieder der Rhader SPD Auslöser für den Einsatz der Ordnungskräfte. Mal war es der Müll, der im wahrsten Sinne des Wortes zum Himmel stank, mal war es auslaufendes Wasser, das das Haus überschwemmte, dann Schimmel, der das Wohnen unmöglich machte. Kurz: der Vermieter kümmerte sich nicht, die Mieter ständig wechselnd, auch nicht direkt betreut, waren mit unserer Lebensart überhaupt nicht vertraut. Das Ergebnis durfte dann nicht verwundern. Alle Versuche, eine Besserung zu erzielen, insbesondere im Hinblick auf die Nachbarschaft, den öffentlichen Spielplatz und städtischen Kindergarten, liefen, wegen der am Schluss unklaren Eigentümersituation, ins Leere. Nun signalisieren die sehr umfangreichen Bau- und Renovierungsarbeiten, dass da nicht halbherzig in eine Schrottimmobilie investiert wird, um abzukassieren.Bewahrheitet sich der erste Eindruck von außen und der Inhalt eines Zufallgesprächs mit dem Investor vor Ort, wäre das für das gesamte Wohnquartier eine gute Nachricht. Wir berichten weiter.
Veröffentlicht am 12.08.2019
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