Nachrichten zum Thema Stadtentwicklung

Stadtentwicklung Wohin gehst du - Rhade (Teil 1)

Ein Blick in den gültigen Rahmenplan gibt Orientierung (Wird fortgesetzt)

Nun soll also der ländliche Raum mit Rhade und Lembeck aufgepeppt werden. Dazu hat die Verwaltung eine externe Planungsgruppe eingekauft. Sie soll aufzeigen, wohin die Reise gehen soll. Dazu dürfen auch Bürgerinnen und Bürger ihre Vorstellungen und Ideen einbringen. Heute werfen wir einen ersten Blick in den noch 14 Jahre gültigen Rhader Rahmenplan und vergleichen die neuerlichen Fragestellungen mit den bereits 2013/2014 erarbeiteten Ergebnissen. Die Schlussfolgerung, ob diese jetzige Aktivität, extern begleitet,  nötig ist, wollen wir dem Leser überlassen.

1. Frage der neuen Planungsgruppe: Welche drei Themen haben aus Ihrer Sicht die größte Relevanz für die Entwicklung Ihres Dorfes?

Antwort gültiger Rahmenplan: Dorfkernentwicklung - Verkehrsführung und Verkehrssicherheit - Natur und Freiraum - Baulandentwicklung - Soziales - Wirtschaft

Zitat Rahmenplan (Auszug):

Nachfolgende  Planungs- und Entwicklungsziele wurden für den Ortsteil herausgearbeitet und in der Rahmenplanung dargestellt.

  • Verbesserung des Straßen- und Wegenetzes - Querungshilfen - Ausbau Kreisverkehre - Verkehrsberuhigter Umbau Debbingstraße
  • Verbesserung der Radwegeverbindungen
  • Entwicklung des historischen Dorfkerns - Erhalt der bäuerlichen Strukturen - Intensivere Durchgrünung - 
  • Platzartiger Umbau des Geschäftsbereiches
  • Dorfpark (Forksbusch?) - Behutsame Freizeitentwicklung Mühlenteich

Veröffentlicht am 09.10.2020

 

Ist die Überschrift der DZ (23.9.) verbindlich - oder eine weitere Absichtserklärung der Verwaltung ohne Wert? Stadtentwicklung Rhade blickt nach Dorsten - Nur nicht neidisch werden

Geld spielt (anscheinend) keine Rolle

Gestern die Fußgängerzone, morgen die Hochstadenbrücke, übermorgen das Gelände rund um das Petrinum und die VHS. Die Innenstadt wird mit Millionen Euro modernisiert. Jahrelang haben wir eingetrichtert bekommen, Pleite zu sein. Plötzlich ist soviel „Kohle“ da, dass das eigene Planungsamt kaum nachkommt, die Maßnahmen zu koordinieren und den Abrechnungsprozess im Blick zu behalten. Wir Rhader blicken gebannt in das Lippestadt-Zentrum. Warum funktioniert dort, was hier seit Jahren an fehlenden Finanzen scheitert? Warum würden die Anlieger der Lembecker- und Debbingstraße mit Anliegerbeiträgen beim verkehrssicheren Umbau belastet? Warum die Haus- und Grundbesitzer im fertigen fußläufigen Bereich Dorstens gar nicht? Wieso wird die für Rhade wichtige Fußgänger- und Radwegeverbindung zwischen Mainstraße und Schlehenweg (Pättken) seit Jahren nicht verkehrsgerecht gestaltet? Wieso, weshalb, warum? Wir Rhader sind ein Teil Dorstens. Wir liegen am Rand der Lippestadt. Das heißt aber nicht, dass wir als Randnotiz der kommunalen Neuordnung von 1975 in die Geschichte eingehen müssen. Zum wiederholten Mal werden wir aktuell aufgefordert, unsere Bedürfnisse zu nennen. Wir in Rhade wollen endlich sehen, dass hier etwas umgesetzt wird. Mit den bisherigen Versprechungen und Absichtserklärungen können wir den Hochstadenplatz pflastern, der jetzt aktuell in Dorsten mit 3,7 Millionen Euro (!) aufgehübscht wird.

Ein kritischer Einwurf aus Rhade in Richtung Dorstener Rathaus

 

Veröffentlicht am 01.10.2020

 

Wir Rhader sagen den LWL-Bewohnern - DANKE! Stadtentwicklung „RHADE“ wächst und gedeiht

Was gute Pflege bewirkt

Nein, es geht hier nicht um den Stadtteil Rhade, der nicht müde wird mehr Aufmerksamkeit und Förderung einzuklagen, es handelt sich um einen Baum der unseren Namen trägt. RHADE ist der Partnerbaum von DORSTEN. Beide wurden von hiesigen Bürgerinnen und Bürgern gepflanzt, um ein Symbol der Zusammengehörigkeit zu  dokumentieren. Während DORSTEN im Kreuzungsbereich Schlehenweg/Dillenweg wächst, wurzelt RHADE im Bürgerpark Stadtkrone. Seine Nachbarn sind weitere zeitgleich gepflanzte Apfelbäume, die an die 11 Dorstener Stadtteile erinnern. Sie zusammen bilden die Lippestadt. Sie zusammen mahnen, gleichmäßig gepflegt werden zu wollen. Ein wahrlich starkes Symbol. Nun setzt die anhaltende Hitze nicht nur den Bäumen heftig zu. Während der Baum DORSTEN dringend kontinuierliche Pflege, sprich Wasser benötigt, kann RHADE nicht klagen. Ein Besuch zeigt, dass die Patenschaft mit dem LWL-Wohnheim in direkter Nachbarschaft bestens funktioniert. RHADE und alle Nachbarn tragen trotz der Hitzewelle ein grünes Blätterkleid. Wir Rhader sollten zeigen, dass wir DORSTEN nicht im Stich lassen. Rhade ist nämlich eine Perle unserer Stadtkrone.

Eigener Beitrag

Veröffentlicht am 19.08.2020

 

Stadtentwicklung My Home is my Castle?

Gestaltung des Vorgartens ist keine reine Privatsache

Um Wohngebäude mit ihren Außenanlagen aufeinander abzustimmen, stellt die Stadt verbindliche Vorgaben auf. Die sogenannte Gestaltungssatzung. Dass sie nicht eins zu eins eingehalten wird, wissen alle im Rathaus, im Stadtrat und im Wohnquartier. Eine gewisse Großzügigkeit ist lebensnah und sorgt auch für allgemeine Zufriedenheit. Wenn aber Hausbesitzer überziehen, muss die Verwaltung einschreiten. Das Eigeninteresse darf nicht höher als das Allgemeinwohl bewertet werden. Ist eine Umwandlung des Vorgartens in einen PKW-Stellplatz noch zu tolerieren? Sind geschotterte Flächen mit dem kommunalen Klimaschutz wirklich vereinbar? Sind 2-Meter-Stabgitterzäune im Vorgarten als Grundstückskennzeichnung und Abgrenzung noch angemessen? „Unser Dorf soll schöner werden“, lautete früher ein Wettbewerb. Teilnehmer waren in erster Linie die Bürger vor Ort. Heute scheint in nicht wenigen Fällen zu gelten: „Ich mache was ich für richtig halte. Punkt“. Das Foto zeigt ein passendes Negativbeispiel zum Text. „Kann man mal drüber nachdenken“, so ein aufmerksamer Beobachter.

Eine kritische Anmerkung aus Rhade

Veröffentlicht am 24.07.2020

 

Stadtentwicklung Rhade: Wer etwas erreichen will, hat Ziele!

Was bisher Stückwerk war, muss sich zum Ganzen fügen

 

Nun soll nach der Stadt, auch der ländliche Raum zukunftsfähig gemacht werden. Dazu gibt es Fördermittel des Landes und den Aufruf zur Bürgerbeteiligung. Wieder einmal, könnte kritisch angemerkt werden. Aber orientieren wir uns an der Überschrift dieses Textbeitrages. An 3 Beispielen soll aufgezeigt werden, wo und wie künftig zu Ende gedacht und gehandelt werden muss: Es macht wenig Sinn, nur einen „Zebrastreifen“ aufzumalen, wenn kein Gesamt-Verkehrskonzept für Rhade erarbeitet wird. Es macht wenig Sinn, nur stolz einen Bebauungsplan zu vermarkten, anstatt ihn auch mit einem zeitgemäßen Energiekonzept zu versehen. Es macht wenig Sinn, immer wieder über die drängende Rhader Dorfentwicklung zu reden, ohne die gewonnenen Erkenntnisse auch umzusetzen. Rhade hat bereits ein hervorragendes Gesamtkonzept – den Rhader Rahmenplan. Die Empfehlung lautet, nicht wieder das Rad neu zu erfinden, sondern den hervorragenden Rhader Entwicklungsplan gemeinsam mit interessierten Bürgern zu aktualisieren – und zeitnah auch umzusetzen! Nur wer diese klaren Ziele hat, wird auch etwas erreichen. Wer sich mit Stückwerk zufrieden gibt, wird am Ende Enttäuschung ernten.

 

Ein Rhader Appell zum Jahresanfang 2020

Veröffentlicht am 04.01.2020

 

RSS-Nachrichtenticker

RSS-Nachrichtenticker, Adresse und Infos.

 

WebsoziCMS 3.9.9 - 007997697 -