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Nachrichten zum Thema Stadtentwicklung
Stadtentwicklung Rhader Bürgerforum trotz CORONA? - Treffen in der Turnhalle
Hochinteressante Zukunftsthemen stehen auf der Tagesordnung
Jeder kann mitmachen - beim Rhader Bürgerforum. Anders ausgedrückt: Bürgerbeteiligung in Reinstform. Bereits zum 14. Mal lädt das ehrenamtlich agierende Organisationsteam zum breiten Meinungsaustausch ein. Und immer geht es um Rhade, um die Zukunft unseres Lebensmittelpunktes. Es ist beeindruckend, wie professionell die Treffen vorbereitet und durchgeführt werden. Diesmal zwingt die Corona-Pandemie dazu, den gewohnten Ort und Wochentag zu wechseln. Diesmal wird die Rhader Turnhalle zum Versammlungsort. Am Samstag, 7, November! Pünktlich um 16 Uhr will Willi Loick, von den Bürgern gewählter Sprecher des Orgateams, die Anwesenden begrüßen. Darunter auch Vertreter der Verwaltung. Die künftige Dorfentwicklung steht sicherlich im Mittelpunkt des Treffens. Bekanntlich sollen, obwohl ein gültiger Rahmenplan für Rhade vorliegt, nochmals mit externer Begleitung und entsprechender Bürgerbeteiligung Rhader Planungsziele erarbeitet werden. Fehlende städtische Kultur- und Weiterbildungsangebote in Rhade sowie die allseits bekannte Problematik beim Glasfaserausbau könnten weitere Themen sein. Erstmals kann die Versammlung online verfolgt werden. Ein besonderer Service, der alle Bürgerinnen und Bürger erreichen kann, die nicht persönlich den Weg in die Turnhalle finden können. https://youtu.be/7ya9gQui6FM
Die Rhader Sozialdemokraten, die als Wegbereiter der Dorstener Bürgerforen gelten, wünschen einen guten und sicheren Verlauf. Neue Corona-Schutzmaßnahmen der Stadt können aber zu einer Termin-Verschiebung führen.
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 16.10.2020
Stadtentwicklung Wohin gehst du - Rhade? (Teil 3)
Ein Blick in den gültigen Rahmenplan gibt Orientierung (Wird fortgesetzt)
Nun soll also der ländliche Raum mit Rhade und Lembeck aufgepeppt werden. Dazu hat die Verwaltung eine externe Planungsgruppe eingekauft. Sie soll aufzeigen, wohin die Reise gehen soll. Dazu dürfen auch Bürgerinnen und Bürger ihre Vorstellungen und Ideen einbringen. Heute werfen wir einen dritten Blick in den noch 14 Jahre gültigen Rhader Rahmenplan und vergleichen die neuerlichen Fragestellungen mit den bereits 2013/2014 erarbeiteten Ergebnissen. Die Schlussfolgerung, ob diese jetzige Aktivität, extern begleitet, nötig ist, wollen wir dem Leser überlassen.
Frage der neuen Planungsgruppe: Vision: Wo wollen wir hin? Was wollen wir erreichen?
Antwort gültiger Rahmenplan 2014:
- Rhade – das Dorf mit Zukunft - Die Rahmenplanung ist bei allen städtebaulichen Entwicklungen in der Entscheidung zu berücksichtigen.
- Mit der vorliegenden Rahmenplanung strebt die Stadt die Entwicklung eines Leitbildes, von Handlungsleitlinien und von Visionen für die künftige Entwicklung des Ortsteils an.
- Rhade ist ein Ortsteil mit hohem Freiraumanteil, den es zu schützen und bewahren gilt. Eine behutsame Entwicklung in die Richtung sanfter Tourismus wird angestrebt. Jedoch sollten alle touristischen Aktivitäten aus den Naturschutzgebieten herausgehalten werden. Direktvermarktung mit Bauerncafe, jahreszeitlichen Festen und Übernachtungsmöglichkeit auf den Bauerhöfen kann der Landwirtschaft ein zusätzliches Einkommen sichern und der Naherholung für Wanderer und Radfahrer dienen.
- Dem demografischen Wandel ist durch die Berücksichtigung der Belange einer älter werdenden Gesellschaft zu begegnen, ohne die Bedürfnisse der Familien außer acht zu lassen.
Veröffentlicht am 15.10.2020
Stadtentwicklung Wohin gehst du - Rhade? (Teil 2)
Ein Blick in den gültigen Rahmenplan gibt Orientierung (Wird fortgesetzt)
Nun soll also der ländliche Raum mit Rhade und Lembeck aufgepeppt werden. Dazu hat die Verwaltung eine externe Planungsgruppe eingekauft. Sie soll aufzeigen, wohin die Reise gehen soll. Dazu dürfen auch Bürgerinnen und Bürger ihre Vorstellungen und Ideen einbringen. Heute werfen wir einen zweiten Blick in den noch 14 Jahre gültigen Rhader Rahmenplan und vergleichen die neuerlichen Fragestellungen mit den bereits 2013/2014 erarbeiteten Ergebnissen. Die Schlussfolgerung, ob diese jetzige Aktivität, extern begleitet, nötig ist, wollen wir dem Leser überlassen.
2. Frage der neuen Planungsgruppe: Identität: Wofür stehen wir? Was macht uns besonders? Wodurch unterscheiden wir uns von anderen?
Antwort gültiger Rahmenplan 2014:
- Rhade - ein starkes Dorf
- Es lohnt sich in Rhade zu leben. Das ist die Meinung der meisten Rhader Bürgerinnen und Bürger.
- Die Menschen identifizieren sich mit ihrem Ortsteil. Der Zusammenhalt ist groß und das Miteinander wird als positiv eingeschätzt.
- Die Stärke Rhades ist seine Lage im Grünen. Hier ist Entwicklungspotenzial, das touristisch mit Naherholung zu verbinden ist.
- Rhade hat eine historische Dorfstruktur, deren Entwicklung als sehr wichtig für die Rhader Bürger angesehen wird.
- Rhade ist ein Ortsteil mit hohem Freiraumanteil, den es zu schützen und bewahren gilt.
- Einigkeit besteht darüber, dass in Rhade die sozialen Strukturen durch Bürger, die sich ehrenamtlich engagieren, Vereine und kirchliche und soziale Institutionen gut aufgestellt sind.
Veröffentlicht am 13.10.2020
Stadtentwicklung Wohin gehst du - Rhade (Teil 1)
Ein Blick in den gültigen Rahmenplan gibt Orientierung (Wird fortgesetzt)
Nun soll also der ländliche Raum mit Rhade und Lembeck aufgepeppt werden. Dazu hat die Verwaltung eine externe Planungsgruppe eingekauft. Sie soll aufzeigen, wohin die Reise gehen soll. Dazu dürfen auch Bürgerinnen und Bürger ihre Vorstellungen und Ideen einbringen. Heute werfen wir einen ersten Blick in den noch 14 Jahre gültigen Rhader Rahmenplan und vergleichen die neuerlichen Fragestellungen mit den bereits 2013/2014 erarbeiteten Ergebnissen. Die Schlussfolgerung, ob diese jetzige Aktivität, extern begleitet, nötig ist, wollen wir dem Leser überlassen.
1. Frage der neuen Planungsgruppe: Welche drei Themen haben aus Ihrer Sicht die größte Relevanz für die Entwicklung Ihres Dorfes?
Antwort gültiger Rahmenplan: Dorfkernentwicklung - Verkehrsführung und Verkehrssicherheit - Natur und Freiraum - Baulandentwicklung - Soziales - Wirtschaft
Zitat Rahmenplan (Auszug):
Nachfolgende Planungs- und Entwicklungsziele wurden für den Ortsteil herausgearbeitet und in der Rahmenplanung dargestellt.
- Verbesserung des Straßen- und Wegenetzes - Querungshilfen - Ausbau Kreisverkehre - Verkehrsberuhigter Umbau Debbingstraße
- Verbesserung der Radwegeverbindungen
- Entwicklung des historischen Dorfkerns - Erhalt der bäuerlichen Strukturen - Intensivere Durchgrünung -
- Platzartiger Umbau des Geschäftsbereiches
- Dorfpark (Forksbusch?) - Behutsame Freizeitentwicklung Mühlenteich
Veröffentlicht am 09.10.2020
Stadtentwicklung Rhade blickt nach Dorsten - Nur nicht neidisch werden
Geld spielt (anscheinend) keine Rolle
Gestern die Fußgängerzone, morgen die Hochstadenbrücke, übermorgen das Gelände rund um das Petrinum und die VHS. Die Innenstadt wird mit Millionen Euro modernisiert. Jahrelang haben wir eingetrichtert bekommen, Pleite zu sein. Plötzlich ist soviel „Kohle“ da, dass das eigene Planungsamt kaum nachkommt, die Maßnahmen zu koordinieren und den Abrechnungsprozess im Blick zu behalten. Wir Rhader blicken gebannt in das Lippestadt-Zentrum. Warum funktioniert dort, was hier seit Jahren an fehlenden Finanzen scheitert? Warum würden die Anlieger der Lembecker- und Debbingstraße mit Anliegerbeiträgen beim verkehrssicheren Umbau belastet? Warum die Haus- und Grundbesitzer im fertigen fußläufigen Bereich Dorstens gar nicht? Wieso wird die für Rhade wichtige Fußgänger- und Radwegeverbindung zwischen Mainstraße und Schlehenweg (Pättken) seit Jahren nicht verkehrsgerecht gestaltet? Wieso, weshalb, warum? Wir Rhader sind ein Teil Dorstens. Wir liegen am Rand der Lippestadt. Das heißt aber nicht, dass wir als Randnotiz der kommunalen Neuordnung von 1975 in die Geschichte eingehen müssen. Zum wiederholten Mal werden wir aktuell aufgefordert, unsere Bedürfnisse zu nennen. Wir in Rhade wollen endlich sehen, dass hier etwas umgesetzt wird. Mit den bisherigen Versprechungen und Absichtserklärungen können wir den Hochstadenplatz pflastern, der jetzt aktuell in Dorsten mit 3,7 Millionen Euro (!) aufgehübscht wird.
Ein kritischer Einwurf aus Rhade in Richtung Dorstener Rathaus
Veröffentlicht am 01.10.2020
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