Nachrichten zum Thema Stadtentwicklung

Stadtentwicklung Online-Einkäufe bedrohen Dorstener Geschäftswelt

Statistik lässt nichts Gutes erwarten

Wenn der Haupt-Geschäftsführer des Handelsverbandes Deutschland (HDE) vor drohender Verödung der Einkaufsstraßen warnt und die weiter steigenden Onlineeinkäufe als Verursacher ausmacht, dann müssen auch in Dorsten alle Alarmglocken klingeln. Zurzeit wird nämlich mit Millionenaufwand die Altstadt mit der Fußgängerzone renoviert. Parallel werden die Mercaden, obwohl neu gebaut und nur kurze Zeit in Betrieb, ebenfalls von Grund auf umgestaltet. Die Leerstände sprechen eine unmissverständliche Sprache. Zu hoffen ist, dass die Investitionen greifen. Greifen heißt, dass die Geschäfte in der Fußgängerzone überleben und neue attraktive Unternehmen die Mercaden aufwerten. Das klappt nur, wenn wir Verbraucher vor Ort auch einkaufen. Die Statistik und der dazugehörende Trend gehen aber in eine andere Richtung. Das Internet bedroht tatsächlich unsere Einkaufsstraßen. In Dorsten, in Rhade, kurz: überall. Keine guten Aussichten. Gegensteuern? Aber wie? Die Ratlosigkeit ist mit den Händen zu greifen. Sie ist bei den Dorstener Geschäftsleuten ebenso vorhanden wir beim Stadtrat und der Verwaltung.

Ein Zwischenruf aus Rhade

Veröffentlicht am 23.02.2019

 

Stadtentwicklung Rhade: Bürgerengagement trägt Früchte

"Tour de Buur“ – eine Attraktivitätssteigerung für Rhade und Lembeck

 

Im Rhader Bürgerforum wurde mehrfach konstruktiv darüber diskutiert, wie der Rhader Rahmenplan, ein exzellentes Zukunftspapier zur Entwicklung unseres Lebensmittelpunktes, Zug um Zug umgesetzt werden kann. Ein gleichnamiger Arbeitskreis entwickelte dazu viele Ideen, überraschte mit konkreten Vorschlägen und tatkräftigem Zupacken. Neben einer neuen Radwegeverbindung mit Schutzhütte, die die überörtlichen Radrouten miteinander verbinden wird, elektrisierte auch der Vorschlag, eine Themenroute „Landwirtschaft“ für Radler zu planen. „Tour der Buur“, also entlang der Bauernhöfe in Rhade und Lembeck, so die plattdeutsche Bezeichnung. Hier wird sich die örtliche Landwirtschaft ganz neu präsentieren. Hubert Krampe, Landwirt und aktives Arbeitskreismitglied konnte seine Berufskollegen schnell überzeugen mitzumachen und die Idee, u. a. mit Unterstützung der Verwaltung, dem landwirtschaftlichen Kreisverband RE, und dem Land NRW zu einer Erfolgsgeschichte umsetzen. Dass unsere Landwirtschaft etwas zu bieten hat, wird deutlich, wenn die Präsentationsschwerpunkte aufgeführt werden: Milch, Obst, Technik, Wurst und Fleisch, Energie, Käse, Holz und Fisch. Fazit: Das Rhader Bürgerforum ist eine Ideenschmiede, die dazu anregt, mit eigenem Engagement Rhade noch lebens- und liebenswerter zu entwickeln. „Geht doch“, so ein knapper und anerkennender Kommentar zur Tour de Buur. „Rhade hat was“, so eine Ergänzung, die Mut macht, sich einzubringen. Das nächste Bürgerforum findet übrigens am Montag, 18. März um 19.30 Uhr um Carola Martius-Haus statt.

 

Eigener Beitrag

Veröffentlicht am 28.01.2019

 

Stadtentwicklung Straßenbaumaßnahme am Bahnübergang wirft Fragen auf

Einfahrt zur Gaststätte Hülsdünker völlig überdimensioniert

 

Seit Monaten wird an der Bahnlinie in Rhade gebaut. Schwere Maschinen sind im Einsatz, teilweise musste sogar der Schienenverkehr eingestellt werden. Busse übernahmen den Transport. Nun scheint das Wichtigste geschafft zu sein. Nach Aufhebung der Straßensperrung in Höhe der Gaststätte Hülsdünker muss man sich 2 Mal die Augen reiben. Die Straße wurde im Übergangsbereich so verbreitert und mit Ampeln versehen, dass Fragen nach dem Warum unvermeidlich sind. Natürlich sind es Sicherheitsmaßnahmen. Aber dass sie so überdimensioniert ausfallen müssen, will nicht einleuchten. Während Sicherheitsmaßnahmen für Fußgänger und Radfahrer auf der Lembecker- und Erler Straße seit Jahren zeitlich nach hinten geschoben, oder gar abgelehnt werden, zeigt sich hier, was möglich ist, wenn die Bahn als Träger der Baumaßnahme in Eigenregie entscheidet. Ob die Verwaltung und der Stadtrat mitberaten durften? Nach allem was darüber in Rhade diskutiert wird, eher nicht. OK, Sicherheit zuerst, aber da hätte es andere Lösungen geben können, die zum Dorf gepasst hätten. Hätte man mal die Rhader direkt gefragt.

Eigner Bericht

Veröffentlicht am 12.01.2019

 

Dahin würde ich gerne mitgenommen ... Stadtentwicklung Nimm mich bitte mit – nach Lembeck, oder ins Dorf, oder …

Rhader Bürgerforum mit weiterer Erfolgsmeldung:

2 Mitnahmebänke aufgestellt

 

Die Idee wurde zwar nicht in Rhade geboren, aber Gutes darf kopiert werden. Immer mehr Landgemeinden versuchen, die Mobilität ihrer Bürgerinnen und Bürger, besonders der Nichtmotorisierten, zu verbessern. Dass das der Öffentliche Personennahverkehr  (ÖPNV) allein nicht leisten kann, leuchtet ein. Und so sorgen Initiativen von Bürgern für Bürger für mehr Lebensqualität. Der Arbeitskreis „Demografie“ des Bürgerforums Rhade macht sich seit vielen Monaten Gedanken, wie Rhade,  trotz steigenden Altersdurchschnitts,  positiv weiter entwickelt werden kann. Hans-Peter Steffens, Sprecher der aktiven und kreativen Gruppe, zeigt sich zufrieden, dass es mit vielerlei Unterstützung jetzt gelungen ist, die beiden ersten Mitnahmebänke aufzustellen. Das Prinzip ist relativ einfach. Wer mitgenommen werden will, setzt sich auf eine gekennzeichnete Bank, klappt ein Schild mit seinem Wunschziel auf, und wartet auf freundliche und hilfsbereite Autofahrer. Die beiden Bänke sind mit Fotomotiven, die in einem Workshop mit Jugendlichen und Senioren „geschossen“ wurden, dekorativ gestaltet. Eine Bank wurde gegenüber der Apotheke, die andere gegenüber dem städtischen Kindergarten Am Stuvenberg aufgestellt. Eine dritte Bank wird voraussichtlich im Bereich der Arztpraxis Debbingstraße montiert. Der Dorstener Bürgermeister Tobias Stockhoff ließ es sich nehmen, bei der Einweihung in der letzten Woche vor Ort zu sein. Hans-Peter Steffens zeigte nochmals den Weg von der Idee bis zur Umsetzung auf und bedankte sich besonders bei dem „Team Demografie“, den Sponsoren, dem Jugendheim und der Stadtverwaltung für ihre beeindruckende Unterstützung. „Nimm mich mit Kapitän auf die Reise“, heißt es in einem Lied. Abgewandelt lautet es nun in Rhade: „Nimm mich mit zur Apotheke, oder ins Dorf, oder …“

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 24.12.2018

 

Gut gelaunt wird an der Zukunft Rhades weiter gearbeitet Stadtentwicklung Mein Freund der Baum …

Arbeitskreis Bürgerforum Rhade pflanzt 4 Bäume

Die Idee, Rhade attraktiver zu gestalten, nimmt weiter Formen an. Nicht wenige Radler, die die südlich gelegenen Rhader Wiesen queren, haben die neue Schutzhütte schon angenommen. Sie ist Teil einer Radspange, die 2 überregionale Radwege, nämlich die 100-Schlösser-Route im Norden und die Römer-Lippe-Route im Süden, miteinander verbindet. Jetzt wurden in direkter Nachbarschaft der „Rhader Radlerraststätte“ 4 Bäume als Ausgleich für die in Anspruch genommene Bodenfläche gepflanzt. Dazu trafen sich die Mitglieder des agilen Arbeitskreises, um mit Unterstützung der Stadt Dorsten (Hans Rommeswinkel), die Vorgaben des Landschaftsschutzes zu erfüllen. 4 Obstbäume können nun Wurzeln schlagen und in den nächsten Jahren die Radwanderer mit Äpfel und Birnen erfrischen. „Passt“, so der kurze Kommentar nach der Pflanzaktion beim Betrachten des Geschafften. Und während die neuen Bäume gewässert wurden, konnten sich die ehrenamtlichen Arbeitskreismitglieder ebenfalls mit warmen und kühlen Getränken stärken. Nach der Routenfestlegung des neuen Radweges, der ausschließlich über (fast) verkehrsfreie und vorhandene Wege führt, und der fertig gestellten Schutzhütte, folgt nun die Ausschilderung in den nächsten Monaten. „Dann“, so der Sprecher des Rhader Teams, Burkhard Averkamp, „werden Radwanderer nicht nur zielgerichtet von A nach B geführt, sondern erfahren auch das Wichtigste über Rhade und Umgebung“. Ein Ansatz, um auch zur längeren Pause in unserem Ort zu motivieren und zur Wirtschaftsförderung beizutragen.

Eigener Beitrag

 

Dazu ein Gedicht von Max Brewer (Deutscher Schriftsteller)

Pflanze einen Baum

Und kannst du auch nicht ahnen,

Wer einst in seinem Schatten tanzt,

Bedenke Mensch:

Es haben deine Ahnen,

Eh' sie dich kannten,

Auch für dich gepflanzt!

Veröffentlicht am 03.12.2018

 

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