Nachrichten zum Thema Stadtentwicklung

Stadtentwicklung Straßenbaumaßnahme am Bahnübergang wirft Fragen auf

Einfahrt zur Gaststätte Hülsdünker völlig überdimensioniert

 

Seit Monaten wird an der Bahnlinie in Rhade gebaut. Schwere Maschinen sind im Einsatz, teilweise musste sogar der Schienenverkehr eingestellt werden. Busse übernahmen den Transport. Nun scheint das Wichtigste geschafft zu sein. Nach Aufhebung der Straßensperrung in Höhe der Gaststätte Hülsdünker muss man sich 2 Mal die Augen reiben. Die Straße wurde im Übergangsbereich so verbreitert und mit Ampeln versehen, dass Fragen nach dem Warum unvermeidlich sind. Natürlich sind es Sicherheitsmaßnahmen. Aber dass sie so überdimensioniert ausfallen müssen, will nicht einleuchten. Während Sicherheitsmaßnahmen für Fußgänger und Radfahrer auf der Lembecker- und Erler Straße seit Jahren zeitlich nach hinten geschoben, oder gar abgelehnt werden, zeigt sich hier, was möglich ist, wenn die Bahn als Träger der Baumaßnahme in Eigenregie entscheidet. Ob die Verwaltung und der Stadtrat mitberaten durften? Nach allem was darüber in Rhade diskutiert wird, eher nicht. OK, Sicherheit zuerst, aber da hätte es andere Lösungen geben können, die zum Dorf gepasst hätten. Hätte man mal die Rhader direkt gefragt.

Eigner Bericht

Veröffentlicht am 12.01.2019

 

Dahin würde ich gerne mitgenommen ... Stadtentwicklung Nimm mich bitte mit – nach Lembeck, oder ins Dorf, oder …

Rhader Bürgerforum mit weiterer Erfolgsmeldung:

2 Mitnahmebänke aufgestellt

 

Die Idee wurde zwar nicht in Rhade geboren, aber Gutes darf kopiert werden. Immer mehr Landgemeinden versuchen, die Mobilität ihrer Bürgerinnen und Bürger, besonders der Nichtmotorisierten, zu verbessern. Dass das der Öffentliche Personennahverkehr  (ÖPNV) allein nicht leisten kann, leuchtet ein. Und so sorgen Initiativen von Bürgern für Bürger für mehr Lebensqualität. Der Arbeitskreis „Demografie“ des Bürgerforums Rhade macht sich seit vielen Monaten Gedanken, wie Rhade,  trotz steigenden Altersdurchschnitts,  positiv weiter entwickelt werden kann. Hans-Peter Steffens, Sprecher der aktiven und kreativen Gruppe, zeigt sich zufrieden, dass es mit vielerlei Unterstützung jetzt gelungen ist, die beiden ersten Mitnahmebänke aufzustellen. Das Prinzip ist relativ einfach. Wer mitgenommen werden will, setzt sich auf eine gekennzeichnete Bank, klappt ein Schild mit seinem Wunschziel auf, und wartet auf freundliche und hilfsbereite Autofahrer. Die beiden Bänke sind mit Fotomotiven, die in einem Workshop mit Jugendlichen und Senioren „geschossen“ wurden, dekorativ gestaltet. Eine Bank wurde gegenüber der Apotheke, die andere gegenüber dem städtischen Kindergarten Am Stuvenberg aufgestellt. Eine dritte Bank wird voraussichtlich im Bereich der Arztpraxis Debbingstraße montiert. Der Dorstener Bürgermeister Tobias Stockhoff ließ es sich nehmen, bei der Einweihung in der letzten Woche vor Ort zu sein. Hans-Peter Steffens zeigte nochmals den Weg von der Idee bis zur Umsetzung auf und bedankte sich besonders bei dem „Team Demografie“, den Sponsoren, dem Jugendheim und der Stadtverwaltung für ihre beeindruckende Unterstützung. „Nimm mich mit Kapitän auf die Reise“, heißt es in einem Lied. Abgewandelt lautet es nun in Rhade: „Nimm mich mit zur Apotheke, oder ins Dorf, oder …“

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 24.12.2018

 

Gut gelaunt wird an der Zukunft Rhades weiter gearbeitet Stadtentwicklung Mein Freund der Baum …

Arbeitskreis Bürgerforum Rhade pflanzt 4 Bäume

Die Idee, Rhade attraktiver zu gestalten, nimmt weiter Formen an. Nicht wenige Radler, die die südlich gelegenen Rhader Wiesen queren, haben die neue Schutzhütte schon angenommen. Sie ist Teil einer Radspange, die 2 überregionale Radwege, nämlich die 100-Schlösser-Route im Norden und die Römer-Lippe-Route im Süden, miteinander verbindet. Jetzt wurden in direkter Nachbarschaft der „Rhader Radlerraststätte“ 4 Bäume als Ausgleich für die in Anspruch genommene Bodenfläche gepflanzt. Dazu trafen sich die Mitglieder des agilen Arbeitskreises, um mit Unterstützung der Stadt Dorsten (Hans Rommeswinkel), die Vorgaben des Landschaftsschutzes zu erfüllen. 4 Obstbäume können nun Wurzeln schlagen und in den nächsten Jahren die Radwanderer mit Äpfel und Birnen erfrischen. „Passt“, so der kurze Kommentar nach der Pflanzaktion beim Betrachten des Geschafften. Und während die neuen Bäume gewässert wurden, konnten sich die ehrenamtlichen Arbeitskreismitglieder ebenfalls mit warmen und kühlen Getränken stärken. Nach der Routenfestlegung des neuen Radweges, der ausschließlich über (fast) verkehrsfreie und vorhandene Wege führt, und der fertig gestellten Schutzhütte, folgt nun die Ausschilderung in den nächsten Monaten. „Dann“, so der Sprecher des Rhader Teams, Burkhard Averkamp, „werden Radwanderer nicht nur zielgerichtet von A nach B geführt, sondern erfahren auch das Wichtigste über Rhade und Umgebung“. Ein Ansatz, um auch zur längeren Pause in unserem Ort zu motivieren und zur Wirtschaftsförderung beizutragen.

Eigener Beitrag

 

Dazu ein Gedicht von Max Brewer (Deutscher Schriftsteller)

Pflanze einen Baum

Und kannst du auch nicht ahnen,

Wer einst in seinem Schatten tanzt,

Bedenke Mensch:

Es haben deine Ahnen,

Eh' sie dich kannten,

Auch für dich gepflanzt!

Veröffentlicht am 03.12.2018

 

Stadtentwicklung Dorsten und seine neue Stadtkrone - Teil 4 und Schluss

Maria Lindenhof hat eine interessante Geschichte zu erzählen

Mitten in Dorsten, zwischen Kanal und Lippe, erstreckt sich ein Areal, das lange im Dornröschenschlaf lag und jetzt wach geküsst wurde – Maria Lindenhof. Ein äußerst geschichtsträchtiger Fleck mitten in Dorsten. „Dorsten - einst und jetzt“ lautet ein sehr lesenswertes Informationsblatt des „Vereins für Orts- und Heimatkunde Dorsten e. V.“, das wir in mehreren Teilen veröffentlichen. Die Genehmigung für den Text und die Fotos liegen vor. Die Rhader SPD sagt DANKE! Teil 1 ist am 1., Teil 2 am 6. August und Teil 3 am 11. August auf dieser Internetseite erschienen.

Freizeitpark

Der „nicht anwesenden Öffentlichkeit“ übergab Bürgermeister Lampen im Juni 1978 den Freizeitpark, der im westlichen Teil von Maria Lindenhof angelegt wurde. „Unabhängig davon, ob diese Einrichtungen in dieser Stadtlage auch den Bedürfnissen der Bevölkerung entsprechen“, so der Bericht in der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ) vom 24. Juni 1978, bot die Stadt damals zwei Kleinfeldspielfelder für verschiedene Ballspiele, einen Kinderspielplatz mit Palisadenburg, eine Rollschuhbahn, die sich auch für das Skateboardfahren eignete, ein Freilichttheater, verschiedene Sitzgruppen, Freiluftschach für Großfiguren und für den Winterspaß eine Rodelbahn an. Insgesamt investierten Stadt und Land seinerzeit 1, 6 Mill. DM in den Freizeitpark, weitere 200.000 DM waren für ein Betriebsgebäude sowie die Erstausstattung mit Sportgeräten vorgesehen. Die in ihn gesetzten hohen Erwartungen als Freizeiteinrichtung für die Erholung suchende Bevölkerung konnte der Park – leider (!) – bis heute nicht erfüllen. Als D2-Maßnahme im Rahmen des Stadtumbauprojektes „Wir machen MitTe“ soll die Gestaltung des ehemaligen Freizeitparks Maria Lindenhof mit rund 2 Mio. Euro ab 2020 gefördert werden.

Bürgerprozess „Stadtkrone“ 2018/19 ...

Veröffentlicht am 16.08.2018

 

Stadtentwicklung Dorsten und seine neue Stadtkrone - Teil 3

Maria Lindenhof hat eine interessante Geschichte zu erzählen

Mitten in Dorsten, zwischen Kanal und Lippe, erstreckt sich ein Areal, das lange im Dornröschenschlaf lag und jetzt wach geküsst wurde – Maria Lindenhof. Ein äußerst geschichtsträchtiger Fleck mitten in Dorsten. „Dorsten - einst und jetzt“ lautet ein sehr lesenswertes Informationsblatt des „Vereins für Orts- und Heimatkunde Dorsten e. V.“, das wir in mehreren Teilen veröffentlichen. Die Genehmigung für den Text und die Fotos liegen vor. Die Rhader SPD sagt DANKE! Teil 1 ist am 1., Teil 2 am 6. August auf dieser Internetseite erschienen.

Bauliche Veränderungen

Bei Hochwasser überflutete die Lippe häufig große Teile des Geländes zwischen Lippe und Kanal, sodass ihrer Eindeichung in den 1960er Jahren eine besondere Bedeutung zukam, wenn die Pläne zur Neugestaltung dieses Bereiches verwirklicht werden wollten. Die Kanu-Freunde Dorsten e.V. erkannten die günstige Lage von Maria Lindenhof für ihren Sport sehr schnell und entschlossen sich, hier heimisch zu werden. In Eigenleistung errichteten sie von 1960 – 1963 ihr Bootshaus, das an diesem Standort auch heute noch besteht. Die Gebäude des ehemaligen Klosters der Barmherzigen Brüder wurden im August/September 1966 abgebrochen, im August 1972 beseitigte die Stadt das letzte Wohnhaus des früheren Gebäudekomplexes. Als die Stadt Ende 1966 für 8,5 Millionen Mark …

Veröffentlicht am 11.08.2018

 

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