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Nachrichten zum Thema Stadtentwicklung
Stadtentwicklung Kommt TESLA nach Dorsten?
US-Elektroautofirma scheint neuen Standort in Europa gefunden zu haben
Am Anfang war es nur eine kurze Meldung – eine Art Twitter. TESLA, erfolgreiches US-Unternehmen für Elektroautomobile will in Europa expandieren und sucht einen guten Standort für das erste Montagewerk in der EU. Erst war es das Saarland, dann überboten sich weiter Bundesländer mit Angeboten – und Subventionen. Auch Holland zeigte sich interessiert. Was keiner für möglich gehalten hat, scheint nun real zu werden. Dorsten scheint das Rennen gemacht zu haben. Unternehmensberater, von TESLA engagiert, erinnerten sich an LOREMO. Das legendäre Geisterfahrzeug mit niedrigem Benzinverbrauch sollte in Dorsten gebaut werden. Jahrelang geisterte es durch unseren Presseblätterwald. Der Bürgermeister, seinerzeit noch Lambert Lütkenhorst, machte in Optimismus, präsentierte tolle Fotos und versprach für das klamme Dorsten „blühende Landschaften“. OK, LOREMA entpuppte sich als Luftnummer. Heute würde es Fake-News heißen. Aber TESLA kann was werden. Tobias Stockhoff schlüpfte in die großen Schuhe seines Vorgängers und, so Meldungen von gut unterrichteten Kreisen aus dem Rathaus, will aus LOREMO TESLA machen. Schon fährt er mit einem Elektrofahrrad, sein Dienstwagen soll in Kürze umgebaut werden. Endlich Aufbruchstimmung in der Lippestadt. Jetzt heißt es keine Fehler zu machen und TESLA mit dem Wissen von LOREMO an die Lippe zu binden.
Rhade: Mal eine Glosse* zum aktuellen Thema
* Glosse WIKIPEDIA: ein kurzer und pointierter, oft satirischer oder polemischer, journalistischer Meinungsbeitrag in einer Zeitung, einer Zeitschrift und im Fernsehen.
Veröffentlicht am 07.08.2018
Stadtentwicklung Rhade: Es tut sich was – Bürgerengagement zeigt erste Erfolge
Rahmenplan wird umgesetzt – Knotenpunkt für Radfahrer in Rhade
Es hat Jahre gedauert bis ein neuer Rahmenplan für Rhade gemeinsam mit den Bürgern erarbeitet und vom Stadtrat verabschiedet wurde. Noch war es nur ein Plan. Das Bürgerforum Rhade, eine neue attraktive Form der Bürgerbeteiligung, ließ sich die Zukunftsplanung vorstellen und machte sich an die Arbeit. Das heißt, dass Arbeitskreise gebildet wurden, die gemeinsam mit der Verwaltung die Realisierung forcieren wollen. Nun liegt ein Ergebnis vor, das u. a. die Schwerpunktthemen des Rahmenplans Verkehr, Freizeit, Wirtschaftsförderung, Naherholung abdeckt und so zu einer Stärkung des Dorstener Stadtteils Rhade werden soll. Die Idee: Der überörtliche Fahrradverkehr wird nicht wie bisher an Rhade vorbeigeführt, sondern mit Hinweisschildern animiert, „mal eine Pause zu machen“ und unsere Sehenswürdigkeiten wahrzunehmen. Überregionale Radwege wie die 100-Schlösserroute im Norden und die Römer-Lippe-Route im Süden, werden künftig mit einer Radspange „Rhade-Lippe“ verbunden. Eine Schutzhütte, südlich der Rhader Wiesen, wird zur Rast und der Erkundung der näheren Umgebung einladen. Nun wird der Umwelt- und Planungsausschuss der Stadt am 5. Juni öffentlich beraten, was die Rhader AK-Mitglieder mit großem Engagement erarbeitet haben. Immer hilfreich von der Verwaltung und der Geschäftsführung des Förderprojekts VITAL.NRW sowie des Naturparks Hohe Mark unterstützt. Kurz, ein erfolgreiches Rhader Bürgerengagement. Geht alles gut, wird das Projekt in den kommenden 3 Jahren Rhade ein Stück attraktiver und zukunftsfähiger gemacht haben. Dass der Rhader Bürgerarbeitskreis offen tagt und weitere Interessenten gern in seiner Mitte begrüßen würde, versteht sich von selbst. Kontakt über Bürgerforum Rhade – siehe www.rhade.de
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 29.05.2018
Stadtentwicklung „Wir verbinden Rhade mit Dorsten“ – Bürgerforum Teil 4
Eine Rhader Idee macht Furore
Wer erinnert sich nicht gerne an die 70-Tage-Kulturaktion „Lippe-Polder-Park“ vor 2 1/2 Jahren. Auf der grünen Wiese, zwischen Lippe und Kanal, trafen sich völlig ungezwungen viele, viele Dorstener, um zu sehen, zu kommunizieren, mitzumachen. Nun will die Initiatorin Marion Taube den nicht weit entfernt liegenden Park Maria Lindenhof, der vor genau 40 Jahren vom damaligen Bürgermeister Hans Lampen eröffnet wurde und seitdem fast in Vergessenheit geraten ist, zum Leben erwecken. Ihr Ansatz ist, dass die Dorstener Bürgerinnen und Bürger erkennen, welches Kleinod in ihrer Stadt, fast vergessen, vor sich hindämmert. Ihr Aufruf, mit eigenen Ideen und Aktionen die STADTKRONE, so die passende Bezeichnung, am 1. Juli zu eröffnen, wurde in Rhade gehört. Um die Verbundenheit Rhades mit Dorsten, bekanntlich ist Rhade seit 1975 ein Teil der Lippestadt, zu verdeutlichen, soll ein sogenannter Sternlauf von Rhadern in den Bürgerpark erfolgen. Die Strecke, so die Vorstellung, sollte gekennzeichnet werden. „Wichtig ist uns “, so der Plan, „dass die Verbindung keine >Einbahnstraße< ist, sondern auch vom Zentrum nach Rhade erkennbar wird“. Symbolik spielt hierbei eine besondere Rolle. Eine Baumpflanzaktion mit den Namen „Dorsten“ hier und „Rhade“ dort soll dauerhaft daran erinnern, dass wir eine Einheit sind. Ein Arbeitskreis aus der Mitte des Bürgerforums wird die Vorbereitungen der Mitmachaktion in den nächsten Wochen treffen. Interessant ist, dass die Rhader Idee inzwischen von allen Dorstener Stadtteilen, insgesamt 11, aufgegriffen wurde. So kann am 1. Juli ein richtiges Dorstener Bürgerfest gefeiert werden.
Veröffentlicht am 21.03.2018
Stadtentwicklung Der Paukenschlag - Tankstellenbau Rhade gerichtlich gestoppt
Was nun? Fragen an die Verwaltung bleiben nicht aus
Anstelle einer eigenen Kommentierung zum gerichtlichen Baustopp, siehe dazu die Veröffentlichung in der Dorstener Zeitung vom 28.02.2018, veröffentlicht die Rhader SPD heute hier ihren Bericht vom 15. Februar 2015(!). Ungekürzt!
Rieseninteresse an Tankstellenplanung in Rhade
Öffentliche SPD-Veranstaltung erhielt Lob von allen Seiten
90 Bürgerinnen und Bürger ließen den Karneval links liegen und strömten ins Gasthaus Pierick. Bis auf den letzen Platz war der Saal besetzt, um zu hören, zu sehen und zu fragen, was sich in Rhade künftig tut. „Eine Tankstelle für Rhade“ lautete die Pressemitteilung, die elektrisierte.
Erst waren es Gerüchte, dann konkretere Infos unter der Hand, jetzt endlich Gewissheit. Die Raiffeisengenossenschaft Hohe Mark e. G. baut in Rhade auf dem alten Standort der aufgegebenen Tankstelle Wessels eine neue Anlage mit Waschstraße, Shop und Bistro. Die SPD reagierte sofort und konnte den künftigen Betreiber gewinnen, die Planung öffentlich vorzustellen. Heiner Schulte, Rhader Bürger und Mitarbeiter der Genossenschaft erfüllte die Aufgabe souverän und informativ. Achim Schrecklein, SPD-Ratsmitglied und engagierter Wirtschaftsförderer hatte zuvor kenntnisreich ins Thema eingeführt. Klar wurde, dass die Bauvoranfrage positiv in der Verwaltung als reine Formalie behandelt wird, da das infrage kommende Gebiet als Mischgebiet immer Bestand hatte und somit einer Genehmigung nichts im Wege steht. Dass damit keine öffentliche Bürger-, sprich Anliegerbeteiligung verbunden ist, überraschte dann doch. Möglich wäre nur eine Akteneinsicht mit Widerspruch, wenn sich die persönliche Betroffenheit bestätigt. Es waren dann auch die direkten Anlieger, die mit großen Bauchschmerzen Fragen nach der Lärmbelastung und den Verkehrsströmen stellten. Heiner Schulte konnte viele Fragen beantworten, dennoch gab es Lücken, die nur die Verwaltung schließen könnte. Dass sie nicht mit am Tisch saß, stieß auf Unverständnis, insbesondere beim Veranstalter. „Bei den jahrelangen Rahmenplanberatungen wurde doch gerade die frühzeitige Bürgerinformation und Beteiligung gemeinsam herausgearbeitet. Jetzt ist der Fall eingetreten, dass den Worten Taten folgen müssten“, so Dirk Hartwich, der die spannende Veranstaltung für den erkrankten Vorsitzenden Hans-Willi Niemeyer leitete. Heiner Schulte ging auf die Kritiker zu und versprach, in einer weiteren Inforunde, möglichst mit der Stadtverwaltung, alle offenen Punkte konstruktiv, wenn machbar, zu berücksichtigen. Achim Schrecklein wird parallel, ebenfalls in Gesprächen mit der Verwaltung, einen neuen Termin versuchen zu vereinbaren. Beeindruckend, dass nach dem offiziellen Ende der Rhader SPD-Information, viele blieben, um in Gruppen untereinander weiter zu diskutieren. Ein untrügliches Zeichen, dass das Thema, eine Tankstelle für Rhade, mehr war als eine Routineveranstaltung.
Veröffentlicht am 13.02.2015 auf www.spd-rhade.de
Veröffentlicht am 02.03.2018
Stadtentwicklung Aktuell: Schnelles Internet kommt!
40%-Hürde in Rhade und Lembeck geknackt
Die Deutsche Glasfaser hat nach eigenen Angaben erfolgreich in Rhade für den Glasfaserausbau geworben. Mindestens 40% aller Haushalte haben demnach einen Vertrag abgeschlossen. Jetzt beginnt die Feinberatung je Haushalt, dann der Ausbau, so die aktuelle Information.
Eigener Beitrag
Veröffentlicht am 09.01.2018
WebsoziCMS 3.9.9 - 007508765 -