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Nachrichten zum Thema Stadtentwicklung
Stadtentwicklung Dorsten und seine neue Stadtkrone - Teil 4 und Schluss
Maria Lindenhof hat eine interessante Geschichte zu erzählen
Mitten in Dorsten, zwischen Kanal und Lippe, erstreckt sich ein Areal, das lange im Dornröschenschlaf lag und jetzt wach geküsst wurde – Maria Lindenhof. Ein äußerst geschichtsträchtiger Fleck mitten in Dorsten. „Dorsten - einst und jetzt“ lautet ein sehr lesenswertes Informationsblatt des „Vereins für Orts- und Heimatkunde Dorsten e. V.“, das wir in mehreren Teilen veröffentlichen. Die Genehmigung für den Text und die Fotos liegen vor. Die Rhader SPD sagt DANKE! Teil 1 ist am 1., Teil 2 am 6. August und Teil 3 am 11. August auf dieser Internetseite erschienen.
Freizeitpark
Der „nicht anwesenden Öffentlichkeit“ übergab Bürgermeister Lampen im Juni 1978 den Freizeitpark, der im westlichen Teil von Maria Lindenhof angelegt wurde. „Unabhängig davon, ob diese Einrichtungen in dieser Stadtlage auch den Bedürfnissen der Bevölkerung entsprechen“, so der Bericht in der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ) vom 24. Juni 1978, bot die Stadt damals zwei Kleinfeldspielfelder für verschiedene Ballspiele, einen Kinderspielplatz mit Palisadenburg, eine Rollschuhbahn, die sich auch für das Skateboardfahren eignete, ein Freilichttheater, verschiedene Sitzgruppen, Freiluftschach für Großfiguren und für den Winterspaß eine Rodelbahn an. Insgesamt investierten Stadt und Land seinerzeit 1, 6 Mill. DM in den Freizeitpark, weitere 200.000 DM waren für ein Betriebsgebäude sowie die Erstausstattung mit Sportgeräten vorgesehen. Die in ihn gesetzten hohen Erwartungen als Freizeiteinrichtung für die Erholung suchende Bevölkerung konnte der Park – leider (!) – bis heute nicht erfüllen. Als D2-Maßnahme im Rahmen des Stadtumbauprojektes „Wir machen MitTe“ soll die Gestaltung des ehemaligen Freizeitparks Maria Lindenhof mit rund 2 Mio. Euro ab 2020 gefördert werden.
Bürgerprozess „Stadtkrone“ 2018/19 ...
Veröffentlicht am 16.08.2018
Stadtentwicklung Dorsten und seine neue Stadtkrone - Teil 3
Maria Lindenhof hat eine interessante Geschichte zu erzählen
Mitten in Dorsten, zwischen Kanal und Lippe, erstreckt sich ein Areal, das lange im Dornröschenschlaf lag und jetzt wach geküsst wurde – Maria Lindenhof. Ein äußerst geschichtsträchtiger Fleck mitten in Dorsten. „Dorsten - einst und jetzt“ lautet ein sehr lesenswertes Informationsblatt des „Vereins für Orts- und Heimatkunde Dorsten e. V.“, das wir in mehreren Teilen veröffentlichen. Die Genehmigung für den Text und die Fotos liegen vor. Die Rhader SPD sagt DANKE! Teil 1 ist am 1., Teil 2 am 6. August auf dieser Internetseite erschienen.
Bauliche Veränderungen
Bei Hochwasser überflutete die Lippe häufig große Teile des Geländes zwischen Lippe und Kanal, sodass ihrer Eindeichung in den 1960er Jahren eine besondere Bedeutung zukam, wenn die Pläne zur Neugestaltung dieses Bereiches verwirklicht werden wollten. Die Kanu-Freunde Dorsten e.V. erkannten die günstige Lage von Maria Lindenhof für ihren Sport sehr schnell und entschlossen sich, hier heimisch zu werden. In Eigenleistung errichteten sie von 1960 – 1963 ihr Bootshaus, das an diesem Standort auch heute noch besteht. Die Gebäude des ehemaligen Klosters der Barmherzigen Brüder wurden im August/September 1966 abgebrochen, im August 1972 beseitigte die Stadt das letzte Wohnhaus des früheren Gebäudekomplexes. Als die Stadt Ende 1966 für 8,5 Millionen Mark …
Veröffentlicht am 11.08.2018
Stadtentwicklung Kommt TESLA nach Dorsten?
US-Elektroautofirma scheint neuen Standort in Europa gefunden zu haben
Am Anfang war es nur eine kurze Meldung – eine Art Twitter. TESLA, erfolgreiches US-Unternehmen für Elektroautomobile will in Europa expandieren und sucht einen guten Standort für das erste Montagewerk in der EU. Erst war es das Saarland, dann überboten sich weiter Bundesländer mit Angeboten – und Subventionen. Auch Holland zeigte sich interessiert. Was keiner für möglich gehalten hat, scheint nun real zu werden. Dorsten scheint das Rennen gemacht zu haben. Unternehmensberater, von TESLA engagiert, erinnerten sich an LOREMO. Das legendäre Geisterfahrzeug mit niedrigem Benzinverbrauch sollte in Dorsten gebaut werden. Jahrelang geisterte es durch unseren Presseblätterwald. Der Bürgermeister, seinerzeit noch Lambert Lütkenhorst, machte in Optimismus, präsentierte tolle Fotos und versprach für das klamme Dorsten „blühende Landschaften“. OK, LOREMA entpuppte sich als Luftnummer. Heute würde es Fake-News heißen. Aber TESLA kann was werden. Tobias Stockhoff schlüpfte in die großen Schuhe seines Vorgängers und, so Meldungen von gut unterrichteten Kreisen aus dem Rathaus, will aus LOREMO TESLA machen. Schon fährt er mit einem Elektrofahrrad, sein Dienstwagen soll in Kürze umgebaut werden. Endlich Aufbruchstimmung in der Lippestadt. Jetzt heißt es keine Fehler zu machen und TESLA mit dem Wissen von LOREMO an die Lippe zu binden.
Rhade: Mal eine Glosse* zum aktuellen Thema
* Glosse WIKIPEDIA: ein kurzer und pointierter, oft satirischer oder polemischer, journalistischer Meinungsbeitrag in einer Zeitung, einer Zeitschrift und im Fernsehen.
Veröffentlicht am 07.08.2018
Stadtentwicklung Rhade: Es tut sich was – Bürgerengagement zeigt erste Erfolge
Rahmenplan wird umgesetzt – Knotenpunkt für Radfahrer in Rhade
Es hat Jahre gedauert bis ein neuer Rahmenplan für Rhade gemeinsam mit den Bürgern erarbeitet und vom Stadtrat verabschiedet wurde. Noch war es nur ein Plan. Das Bürgerforum Rhade, eine neue attraktive Form der Bürgerbeteiligung, ließ sich die Zukunftsplanung vorstellen und machte sich an die Arbeit. Das heißt, dass Arbeitskreise gebildet wurden, die gemeinsam mit der Verwaltung die Realisierung forcieren wollen. Nun liegt ein Ergebnis vor, das u. a. die Schwerpunktthemen des Rahmenplans Verkehr, Freizeit, Wirtschaftsförderung, Naherholung abdeckt und so zu einer Stärkung des Dorstener Stadtteils Rhade werden soll. Die Idee: Der überörtliche Fahrradverkehr wird nicht wie bisher an Rhade vorbeigeführt, sondern mit Hinweisschildern animiert, „mal eine Pause zu machen“ und unsere Sehenswürdigkeiten wahrzunehmen. Überregionale Radwege wie die 100-Schlösserroute im Norden und die Römer-Lippe-Route im Süden, werden künftig mit einer Radspange „Rhade-Lippe“ verbunden. Eine Schutzhütte, südlich der Rhader Wiesen, wird zur Rast und der Erkundung der näheren Umgebung einladen. Nun wird der Umwelt- und Planungsausschuss der Stadt am 5. Juni öffentlich beraten, was die Rhader AK-Mitglieder mit großem Engagement erarbeitet haben. Immer hilfreich von der Verwaltung und der Geschäftsführung des Förderprojekts VITAL.NRW sowie des Naturparks Hohe Mark unterstützt. Kurz, ein erfolgreiches Rhader Bürgerengagement. Geht alles gut, wird das Projekt in den kommenden 3 Jahren Rhade ein Stück attraktiver und zukunftsfähiger gemacht haben. Dass der Rhader Bürgerarbeitskreis offen tagt und weitere Interessenten gern in seiner Mitte begrüßen würde, versteht sich von selbst. Kontakt über Bürgerforum Rhade – siehe www.rhade.de
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 29.05.2018
Stadtentwicklung „Wir verbinden Rhade mit Dorsten“ – Bürgerforum Teil 4
Eine Rhader Idee macht Furore
Wer erinnert sich nicht gerne an die 70-Tage-Kulturaktion „Lippe-Polder-Park“ vor 2 1/2 Jahren. Auf der grünen Wiese, zwischen Lippe und Kanal, trafen sich völlig ungezwungen viele, viele Dorstener, um zu sehen, zu kommunizieren, mitzumachen. Nun will die Initiatorin Marion Taube den nicht weit entfernt liegenden Park Maria Lindenhof, der vor genau 40 Jahren vom damaligen Bürgermeister Hans Lampen eröffnet wurde und seitdem fast in Vergessenheit geraten ist, zum Leben erwecken. Ihr Ansatz ist, dass die Dorstener Bürgerinnen und Bürger erkennen, welches Kleinod in ihrer Stadt, fast vergessen, vor sich hindämmert. Ihr Aufruf, mit eigenen Ideen und Aktionen die STADTKRONE, so die passende Bezeichnung, am 1. Juli zu eröffnen, wurde in Rhade gehört. Um die Verbundenheit Rhades mit Dorsten, bekanntlich ist Rhade seit 1975 ein Teil der Lippestadt, zu verdeutlichen, soll ein sogenannter Sternlauf von Rhadern in den Bürgerpark erfolgen. Die Strecke, so die Vorstellung, sollte gekennzeichnet werden. „Wichtig ist uns “, so der Plan, „dass die Verbindung keine >Einbahnstraße< ist, sondern auch vom Zentrum nach Rhade erkennbar wird“. Symbolik spielt hierbei eine besondere Rolle. Eine Baumpflanzaktion mit den Namen „Dorsten“ hier und „Rhade“ dort soll dauerhaft daran erinnern, dass wir eine Einheit sind. Ein Arbeitskreis aus der Mitte des Bürgerforums wird die Vorbereitungen der Mitmachaktion in den nächsten Wochen treffen. Interessant ist, dass die Rhader Idee inzwischen von allen Dorstener Stadtteilen, insgesamt 11, aufgegriffen wurde. So kann am 1. Juli ein richtiges Dorstener Bürgerfest gefeiert werden.
Veröffentlicht am 21.03.2018
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