Nachrichten zum Thema Gesundheit

Gesundheit Plötzlich Corona - ein Erfahrungsbericht aus Rhade mit Dank an alle Begleiter und Helfer

Nachdem alle empfohlenen Impfungen verabreicht waren und jede neue Corona-Welle ohne eigene Infizierung überstanden war, machte sich eine gewisse Gleichgültigkeit bemerkbar. Wird schon gut gehen. Dann plötzlich, ohne die Herkunft genau lokalisieren zu können, die Ansteckung. Und die Hoffnung, so wie bei vielen, mit geringen Symptomen davonzukommen. Eine Fehleinschätzung. Das Fieber stieg, die Sorge, richtig krank zu werden, auch. Viel (Quarantäne)Zeit, nachzudenken. Nachzudenken über unsere medizinische Infrastruktur. Da sind flächendeckend die Testcenter. Das Personal, hilfreich und freundlich. Nach dem Schnelltest bringt der nachgeschaltete PCR-Test letzte Gewissheit. Nun bin ich ein gesundheitliches Risiko für die Allgemeinheit. Gut, dass es die Corona-WarnApp gibt. Alle, die ein Smartphone und die App geladen haben, werden nun über mögliche Begegnungen mit mir (anonymisiert) gewarnt. Die Kontakte zum Hausarzt und der Apotheke erfolgen telefonisch. Beeindruckend auch hier die Anteilnahme und Freundlichkeit des gesamten Personals. Dann der Anruf vom Gesundheitsamt. „Wie geht es Ihnen? Benötigen Sie Hilfe? Welche Impfungen haben Sie erhalten? Sind Sie Risikopatient? Was können wir für Sie tun?“ Mehr Unterstützung geht nicht. Doch, da muss an dieser Stelle die (noch) nicht angesteckte Ehefrau erwähnt werden, die die häusliche Versorgung des infizierten Partners umsichtig übernommen hat. Familie und Freunde melden sich. Das psychologische Aufbauprogramm läuft. Und tatsächlich sinkt das Fieber, der Husten wird lockerer, der Optimismus kehrt zurück. In wenigen Tagen wird es einen ersten Versuch zum Freitesten geben. Hoffentlich habe ich keine weiteren Personen angesteckt. Diese Sorge beschäftigt mich ständig. Nur abgelöst vom Dank an alle, die mich in dieser nicht kalkulierbaren Situation begleitet haben.

Veröffentlicht am 15.10.2022

 

Gesundheit Ferien, Urlaub, Erholung, Regeneration: Ein Muss auch für Politiker

Durchatmen und Kraft für kommende Herausforderungen tanken

Wir alle sehnen uns danach, einfach mal alle Fünfe gerade sein zu lassen und loszulassen. Loszulassen von der Disziplin, dem Ehrgeiz, dem Streben nach immer mehr. Wer das schafft, gewinnt mehr Lebensqualität. Die dramatisch steigende Zahl psychischer Erkrankungen beweist aber, dass nicht alle den Absprung in die lebensnotwendige Erholphase schaffen. Politiker sind besonders gefährdet. Sie stehen nicht nur ständig im Fokus der Öffentlichkeit, sie dürfen keine Schwäche zeigen, sie sollen rund um die Uhr präsent sein, gut aussehen und druckreif auf alle Fragen der Journalisten antworten. Eine Frage der Zeit, bis die Kraft, Konzentration und die Freude am Job nachlassen. Besser wäre, Spitzenpolitiker würden, so wie alle Schüler, Arbeitnehmer und Unternehmer, feste Auszeiten zur Regeneration einlegen. Wer nämlich in die Gesichter der dauerpräsenten Akteure blickt, erkennt schnell den ungeheuren Verantwortungsdruck, der auf ihnen lastet. Wer die Bilder von 16 Jahren Angela Merkel an sich vorüberziehen lässt, sieht die Veränderung und weiß, was gemeint ist. Gönnen wir also auch unseren Politikern eine Phase der Ruhe. Der so entstehende persönliche Mehrwert, kommt auch uns zugute.

Ein Rhader Urlaubsappell an alle Politiker, die glauben unersetzlich zu sein

 

Veröffentlicht am 29.06.2022

 

Gesundheit Lauterbach (SPD) will für Herbst wieder Möglichkeit der Maskenpflicht schaffen

Bundesgesundheitsminister Lauterbach will für den Fall einer neuen Corona-Welle im Herbst die Möglichkeit schaffen, wieder eine Maskenpflicht in Innenräumen vorzuschreiben. Stand: 26.05.2022

Veröffentlicht am 27.05.2022

 

Gesundheit Corona aktuell: Ist die Lage schlechter als die Stimmung? Die Antwort lautet: JA!

Mit ca. 300 Toten täglich kann nicht zur Tagesordnung übergegangen werden

Karl Lauterbach (SPD), Gesundheitsminister der Ampelkoalition, hat mit seiner Aussage, dass die Lage schlechter als die Stimmung ist, gestern noch recht gehabt. Heute ist auch die Stimmung (wieder) eingetrübt. Die Fallzahlen steigen weiter, die Krankenhauseinweisungen sind nach wie vor hoch und zeitversetzt, dann auch die Belegung der Intensivstationen. Hinzu kommt ein hoher Krankenstand des Klinikpersonals. „Die Einschläge kommen näher“, so der Tenor fast aller Gespräche in der Familie, dem Freundeskreis, der Nachbarschaft. Dass die FDP seit Monaten versucht, die Lage schön zu reden, zwingt die übrigen Koalitionäre zu Kompromissen, die der Lage mit täglich ca. 300 Todesopfern durch die Corona-Infektion überhaupt nicht gerecht wird. Es ist sehr bitter, aber unser früheres, kontaktreiches normales Leben, liegt noch immer in weiter Ferne. Nur mit weiterer Vorsicht, gegenseitiger Rücksichtnahme und einer hohen Impfquote, ist Corona in den Griff zu bekommen. Und die hohe Impfquote lässt sich nach monatelangem Werben, sie durch Freiwilligkeit zu erreichen, nur noch durch eine Impfpflicht umsetzen. Karl Lauterbach, ein allseits anerkannter Experte und Politiker, ist nicht zu beneiden. Unser Mitgefühl gilt aber den Erkrankten und Hinterbliebenen der grassierenden Pandemie.

Rhader Appell, nicht weiter über die Impfpflicht zu diskutieren, sondern sie einzuführen

Veröffentlicht am 25.03.2022

 

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