Nachrichten zum Thema Kommunalpolitik

Dustin Tix im Gespräch mit Bürgerinnen und Bürger. Einer, der überzeugt. Kommunalpolitik Dorstener Sozialdemokraten laden zum Neujahrsempfang

Bundestags- und Kommunalwahl stehen im Mittelpunkt

Die Einladung des SPD-Stadtverbands Dorsten zum Neujahrsempfang 2025 signalisiert, dass wichtige Wahlen im Jahr anstehen. Bereits im Februar wird ein neuer Bundestag gewählt. Mit Dustin Tix als Kandidaten will die SPD den Generationenwechsel vom verdienten Michael Gerdes zu dem jungen und dynamischen Kandidaten aus Gladbeck verdeutlichen. Und im September wollen die Dorstener Sozialdemokraten wieder mit einem eigenen Bürgermeisterkandiaten antreten. Sein erster öffentlicher Auftritt wird mit Neugier (wer ist es?) und Spannung (was hat er uns zu sagen?, erwartet.

Die Einladung im Wortlaut: Samstag, den 11. Januar 2025, 18.00 Uhr, im Treffpunkt Altstadt (Auf d. Bovenhorst 9, 46282 Dorsten). Wir freuen uns auf Ihr Kommen. Für Ihr leibliches Wohl ist gesorgt.

Programm:

  • Musikalische Begleitung
  • Vorstellung des SPD-Bürgermeisterkandidaten für die Kommunalwahlen 2025
  • Festredner: Dustin Tix (Bundestagskandidat und Vorsitzender der SPD Gladbeck)
  • Gastauftritt der Cheerleader des BSV Wulfen

Bitte geben Sie bis zum 7. Januar 2025 per E-Mail an stadtverband@spd-dorsten.de oder telefonisch unter 0176/43627773 eine Rückmeldung über Ihre Teilnahme.

Veröffentlicht am 03.01.2025

 

Kommunalpolitik Ohne ehrenamtlich agierende Ratsmitglieder wäre Dorsten wesentlich ärmer

Sie haben eine öffentliche Würdigung und Anerkennung verdient

"In der letzten Sitzung des Rates der Stadt Dorsten in diesem Jahr hat Bürgermeister Tobias Stockhoff zahlreiche Ratsmitglieder für ihr ehrenamtliches kommunalpolitisches Engagement für die Stadt Dorsten geehrt. „Wir ehren an den verschiedensten Stellen unserer Stadt immer wieder Menschen, die sich ehrenamtlich für das Gemeinwohl einbringen. Ehrenamtliches Engagement im Stadtrat, in den politischen Ausschüssen oder in den Parteigliederungen wird dabei oft außer Acht gelassen. Ich möchte Ihnen daher auch im Namen von Bürgerschaft und Verwaltung herzlich für Ihr wichtiges und außergewöhnliches Ehrenamt danken, das nicht nur zu Schulterklopfen führt, sondern oft auch zu Kritik und manchmal leider sogar zu Anfeindungen. Ihr Engagement verdient große Wertschätzung – die der Bürgerinnen und Bürger, aber auch die gegenseitige hier im Rat unserer Stadt“, sagte Tobias Stockhoff.

Die Ehrungen im Überblick: Für ihre zehnjährige Tätigkeit im Rat der Stadt Dorsten wurden geehrt: Stephan Dierkes (CDU), Hans Duve (CDU), Julian Fragemann (SPD), Thorsten Huxel (Bündnis 90/Die Grünen), Heinrich Pettenpohl (CDU), Dr. Andreas Trotzer (CDU), Andreas Vortmann (CDU) sowie Gabriele Kleffmann (CDU).

Mit der Silbernen Ehrennadel der Stadt Dorsten, die ab 15 Jahren Mitgliedschaft im Rat verliehen wird, wurden ausgezeichnet: Johannes Götte (CDU/20 Jahre), Michael Haake (Bündnis 90/Die Grünen/20 Jahre), Tobias Stockhoff (CDU/20 Jahre), Dr. Thomas Grund (CDU/20 Jahre), Egbert Schult-Heidkamp (CDU/15 Jahre) und Dr. Ulrich Guthoff (SPD/15 Jahre).

Mit der Ehrennadel in Gold der Stadt Dorsten, die ab 25 Jahren Ratsmitgliedschaft verliehen wird, wurden ausgezeichnet: Friedhelm Fragemann (SPD/40 Jahre), Bernd-Josef Schwane (CDU/35 Jahre), Christel Briefes (CDU/30 Jahre), Dirk Groß (SPD/25 Jahre), Dirk Schlenke (CDU/25 Jahre) und Achim Schrecklein (SPD/25 Jahre).

Christel Briefs wurde von Tobias Stockhoff nicht nur für ihr nun schon 30-jähriges Engagement im Rat der Stadt Dorsten geehrt, sondern auch für ihre 25-jährige engagierte und ehrenamtliche Tätigkeit als 1. stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Dorsten."

Wir schließen uns den Worten des Bürgermeisters ohne Einschränkung an.

Text: Übernahme der Rathaus-Presseerklärung vom 27.12,2024, jedoch eigene Überschriften aus Rhade

Veröffentlicht am 30.12.2024

 

Kommunalpolitik Pessimisten die Stirn bieten - Optimisten finden Lösungen

Ein Kommentar von Dirk Groß, Fraktionsvorsitzender der SPD im Dorstener Stadtrat

Nach dem Ampel-Aus stehen Bund und Länder vor der großen Verantwortung, wichtige Entscheidungen nicht aufzuschieben. Bis sich nach der Neuwahl eine handlungsfähige Regierung einstellt, kann es schnell locker Sommer oder Herbst werden. Soviel Zeit haben wir in den Kommunen nicht! Bei vorläufiger Haushaltsführung im Bund liegen Förderprogramme für Kommunen schnell brach. Die rot-grüne NRW-Regierung, CDU/CSU, der Bundesrat und im Zweifel auch die FDP sind gefordert, z.B. beim Digitalausbau an Schulen, zur Entlastung aller bei den Energiekosten und Förderungen für erneuerbare Energien, bei der Mietpreisbremse und vielen anderen dringenden Themen Sachentscheidungen zu treffen. Unser Land kann sich in schwierigen Zeiten keine Wahltaktik erlauben. Die demokratisch gesinnten Dorstener Parteien haben sich im Rat auf solche tatkräftigen Weichenstellungen verständigt und Beschlüsse gefasst:  Zur Sicherung der Förderung der heimischen Wirtschaft, über Investitionen in öffentliche Infrastruktur, zur Zuschussfinanzierung für die Dorstener Tafel, für Sport- und Kulturvereine, für die Bürgerbudgets in den Stadtteilen. Wir brauchen keine Beschwörung von Untergangsszenarien. Pessimisten sehen immer nur, was nicht geht. Optimisten haben schneller und vor allem vielfältiger Lösungen auf dem Schirm. Lasst uns Optimisten sein, die Realität im Blick. Die SPD steht für Verantwortung. Mit unserem Bundestagskandidaten Dustin Tix und der SPD im Bund haben wir an der Stelle genau die Richtigen.

Veröffentlicht am 23.12.2024

 

Das waren noch Zeiten … Kommunalpolitik Wenn demokratischen Parteien die Luft (der Nachwuchs) ausgeht

Rhade dient als Beispiel für eine galoppierende Negativentwicklung

Nach der Kirche, die ihr Heil im Zusammenschluss mit Pfarrgemeinden in der Nachbarschaft suchte, waren es die Sportvereine, die bunt gewürfelte Spielgemeinschaften mit bisherigen Konkurrenten bilden mussten, um überhaupt „zu überleben“. Immer lautete die Begründung, wir sind weniger geworden, wir müssen unsere noch vorhandenen Kräfte bündeln, um stärker als vorher aus der Mitgliederkrise herauszukommen. Besonders hart trifft es derzeit auch die demokratischen Parteien. Sie übernehmen gerne die vorgenannte Begründung, um sich selbst Mut zuzusprechen. Die Rhader Sozialdemokraten sind ein Musterbeispiel für diese letztlich negative Entwicklung. 1969 bei null gestartet, haben sie ehrenamtlich mit kontinuierlichem bürgernahen Engagement, die kommunalpolitische Landschaft vor Ort aufgemischt. Von Wahl zu Wahl konnten sie an den immer besseren Ergebnissen ablesen, „im Dorf“ angekommen zu sein und akzeptiert zu werden. Nun, nach nur 55 Jahren mussten sie bitter feststellen, dass das auch von der Konkurrenz und der Lokalpresse nicht selten gelobte Rhader Engagement, dennoch kaum jüngere Akteure zum Mitmachen motivieren konnte. So blieb nur die Fusion mit SPD-Nachbarortsvereinen. Ohne Frage, ein herber Verlust für Rhade. Nun also SPD-Dorsten-Nord. Unter diesem Namen werden künftig Rhader Sozialdemokraten unseren Ort vertreten und als Ansprechpartner für „dit un dat“ zur Verfügung stehen. Dafür verdienen sie Anerkennung und Respekt.

Veröffentlicht am 19.12.2024

 

Kommunalpolitik Dorsten: Ein Einkaufszentrum mutiert zur Dauerbaustelle

Erneuter Besitzerwechsel wirft Fragen auf

1982 wurde das erste Einkaufszentrum am Kanal mit großen Erwartungen für die ganze Stadt eröffnet. Erst hieß es Wilma-, dann Lippetor-Center. Seine etwas verschachtelte Bauweise sollte keinen zu großen Kontrast zu den Altstadthäusern in der Nachbarschaft bilden. Es dauerte aber nicht lange, bis erste Leerstände signalisierten, dass das bestehende Konzept aus Geschäften, Arztpraxen und Gastronomiebetrieben nicht trug. Umbauten, Verkleinerungen folgten, die Krise blieb. Dann das Versprechen eines Investors, mit einem Abriss, Neubau und neuem Namen (Mercaden) das Einkaufen in Dorsten zu einem unvergessenen Erlebnis zu machen. Als sein Gebäudeplan der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, begannen parallel kritische Nachfragen. Insbesondere wollte den Skeptikern nicht einleuchten, warum der riesige Neubau den Zugang zur attraktiven Kanalpromenade im wahrsten Sinne des Wortes verbaute. 2016 dann die Eröffnung und nicht viel später der erste Besitzerwechsel. Alle Versuche, das Konzept „schön zu reden“, begleitet von öffentlichen Lobeshymnen, ist aus wirtschaftspolitischen Aspekten absolut nachzuvollziehen. Ein Negativimage, einmal in der Welt, hat Bestand. Aber die Hoffnungen vom Aufbruch erfüllten sich nicht. Ein verändertes Einkaufsverhalten (online) sorgte für Geschäftsaufgaben vor Ort und Investoren-Besitzerwechsel in den Bankenetagen. Mit kostspieligen Umbauten (2020) sollte der sogenannte turn around erreicht werden. Anscheinend erfolglos. Jetzt wieder ein neuer Besitzer, ein neues Center-Management und angekündigtes optisches Aufhübschen. Innen und außen. Bleiben aber weiter die Kunden und die erwarteten Umsatzzahlen aus, droht Dorsten eine neue Leerstands-Ruine.

Ein Rhader Blick über Lippe und Kanal in die Dorstener Altstadt    

Veröffentlicht am 11.12.2024

 

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