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Nachrichten zum Thema Stadtentwicklung
Stadtentwicklung Rathaus 2015: Bevor neue Fässer geöffnet werden, sollten alte Versprechungen erfüllt werden
Der Bürgermeister im Interview
Der neue Bürgermeister gibt zum Jahresanfang das traditionelle Zeitungsinterview. Er blickt nach vorn. Das ist gut so. Kommunikation mit den Bürgern ist sein Thema. Dabei spielen die neuen Medien eine Hauptrolle. Facebook, Twitter und Co. sowie eine neue so genannte Beschwerde-App sollen die Bürger auf den Laufenden halten.
Alles OK, alles zeitgemäß.
Zur Erinnerung: Bisher war es auch nicht schwer, Hinweise, Beschwerden, Verbesserungsvorschläge "los zu werden". Das Problem war bisher fast immer die Umsetzung oder Beseitigung des gemeldeten Mangels. Wie sich das jetzt ändern soll? Darüber schweigt der Bürgermeister. Statt immer neue Fässer aufzumachen, sollten die geöffneten mal geleert werden. Rahmenplan, Demografieprogramm, Klimaschutzkonzept, kommunale Energiewende, qualifizierte Bürgerbeteiligung und, und, und. Es gibt so viel zu tun.
Neue Ankündigungen können auch zur Last werden. Und nicht eingehaltenen Versprechungen liegen wie Blei auf den Verwaltungstischen.
Veröffentlicht am 06.01.2015
Stadtentwicklung Qualitätsmarke Hohe Mark – Rhade ist dabei
Der ländliche Raum organisiert sich gegen den Abstieg
Es ist eine Binsenweisheit. Der ländliche Raum leidet an Überalterung, Landflucht, Arbeitsplatzmangel, Infrastruktur- und Versorgungsdefiziten. Kurz: Er ist dabei, unattraktiv zu werden. Gegensteuern ist gefragt. Aber wie? Klar ist, dass eine Kommune allein organisatorisch und finanziell überfordert ist. Deswegen haben sich jetzt Raesfeld, Rhade, Lembeck, Heiden, Reken, Haltern, Olfen und Dülmen zusammengeschlossen, um einen Wettbewerb der EU, Leader genannt, zu gewinnen. Das Ziel, gemeinsam für die Region Hohe Mark mit den genannten Partnern ein Zukunftskonzept zu formulieren, das die Juroren der Europäischen Union überzeugt und Fördermittel in Höhe von über 300.000 Euro fließen lässt. Profitieren sollen alle Menschen, die in dem Gebiet leben und arbeiten, sowie viele Gäste, entweder als Tagesausflügler oder als Übernachtungstouristen. Auf 2 Kreativworkshops wurden so viele gute Ideen gesammelt, dass Hoffnung besteht, Rhade und Nachbarn in eine bessere Zukunft zu führen. Ein Teilnehmer aus Rhade, mit viel Erfahrung ein Zukunftskonzept zu formulieren, war auch dabei. Dirk Hartwich von der Rhader SPD. Er wird in den nächsten Tagen das Projekt genauer vorstellen.
Veröffentlicht am 04.12.2014
Stadtentwicklung Spaziergang durch eine Modellstadt
Wulfener SPD feiert 50. Geburtstag
Seit 50 Jahren gibt es die Wulfener SPD. Happy birthday! Nur etwas älter ist die „Neue Stadt Wulfen“. Leicht zu erkennen, dass Ort und SPD untrennbar miteinander verbunden sind. So war es eine blendende Idee des Ortsvereins, zum Jubiläum einen Spaziergang durch die eigene Stadt und ihre Geschichte zu organisieren. Und wer wäre besser als Rainer Diebschlag geeignet, diese Aufgabe zu übernehmen. Selbst früher sehr aktives SPD-Mitglied (mit Willy Brandt rein – mit Gerhard Schröder raus), kennt er „sein“ Quartier wie die eigene Westentasche. Ein spannender und informativer Spaziergang mit dem ehrenamtlich engagierten Stadtführer gehört zum Muss, um zu verstehen, warum Wulfen, damals wie heute, Modell für andere Stadtgebiete oder einfach nur Baugebiete sein kann. Es ist nicht nur das barrierefreie, verkehrssichere Fußgänger- und Radfahrer Wegenetz, das sich spinnennetzförmig durch den ganzen Ort (fast 10.000 Einwohner) zieht, es ist das bürgerliche Engagement, dass diesen Stadtteil, seit 1975 zu Dorsten gehörend, prägt. Und die SPD spielte und spielt eine nicht unerhebliche Rolle bei der Entwicklung, Gestaltung und dem notwendigen Umbau vor einigen Jahren. Rainer Diebschlag hat es fantastisch verstanden, die „SPD-Jubiläumsgruppe“ für Stadtplanung und Entwicklung zu begeistern. Nachhaltig bleibt in Erinnerung: Es lohnt sich, sich für seine Stadt zu engagieren. Und der Wulfener SPD ist an diesem Jubiläumstag zu wünschen, dass mit neuen Schwung und dem jungen Vorsitzenden Swen Coralic an frühere Erfolge angeknüpft werden kann. Glück auf Wulfen, Glück auf SPD!
Veröffentlicht am 22.11.2014
Stadtentwicklung Rhader Vorwurf: Stromtrassen könnten verschwunden sein
So lange ist es noch nicht her. Da bestand die Möglichkeit, neue Stromtrassen aus der Nachbarschaft von Wohngebieten zu verbannen und in den Untergrund zu verlegen. Die Rhader SPD hat alles versucht – und verloren. Die Stadt Dorsten hat dabei keine gute Figur abgegeben. Halbherzig bis uninteressiert, so der Vorwurf. Jetzt zeigt sich, dass das Wollen der Rhader Sozialdemokraten nicht utopisch oder unrealistisch war. In der Nachbarkommune Raesfeld haben sie es vorgemacht. Zurzeit werden dort die in der Landschaft dominierenden Strommasten abgebaut und die Leitungen im Boden neu verlegt. Stolz und zufrieden präsentieren unsere Nachbarn ihren Erfolg in einer Ausstellung des Naturparkhauses. Der Titel: Veränderung der Kulturlandschaft durch die Energiewende. Dorsten muss sich vorwerfen lassen: Chance verpasst!
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 31.10.2014
Stadtentwicklung Neue Chancen für Rhade und Lembeck?
Blick über den Tellerrand wird Rhade gut tun
Ein Förderprojekt der EU will den regionalen ländlichen Raum stärken. Da geht es um den Demografiewandel, die örtliche Versorgung, die Bildung und, und, und. Interessant und wichtig ist, dass Rhade, Lembeck, Dülmen, Haltern, Heiden und Reken einen Projektpool bilden. Eine erste Veranstaltung in Dülmen ist gelaufen. Michael Baune, SPD-Stadtverbandsvorsitzender war dabei und wird die Rhader SPD über die Ziele des Projekts informieren. „Der Rahmenplan Rhade ist eine tolle Grundlage, um nach innen zu wirken. Aber auch der Blick über den Tellerrand und eine stadtübergreifende Zusammenarbeit wird Rhade und den anderen ländlichen Gemeinden gut tun“, so eine erste Bewertung aus Rhade.
Veröffentlicht am 24.10.2014
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