Nachrichten zum Thema Stadtentwicklung

Rainer Diebschlag (Mitte) öffnete der SPD-Jubiläumsgruppe beim Spaziergang die Augen Stadtentwicklung Spaziergang durch eine Modellstadt

Wulfener SPD feiert 50. Geburtstag

Seit 50 Jahren gibt es die Wulfener SPD. Happy birthday! Nur etwas älter ist die „Neue Stadt Wulfen“. Leicht zu erkennen, dass Ort und SPD untrennbar miteinander verbunden sind. So war es eine blendende Idee des Ortsvereins, zum Jubiläum einen Spaziergang durch die eigene Stadt und ihre Geschichte zu organisieren. Und wer wäre besser als Rainer Diebschlag geeignet, diese Aufgabe zu übernehmen. Selbst früher sehr aktives SPD-Mitglied (mit Willy Brandt rein – mit Gerhard Schröder raus), kennt er „sein“ Quartier wie die eigene Westentasche. Ein spannender und informativer Spaziergang mit dem ehrenamtlich engagierten Stadtführer gehört zum Muss, um zu verstehen, warum Wulfen, damals wie heute, Modell für andere Stadtgebiete oder einfach nur Baugebiete sein kann. Es ist nicht nur das barrierefreie, verkehrssichere Fußgänger- und Radfahrer Wegenetz, das sich spinnennetzförmig durch den ganzen Ort (fast 10.000 Einwohner) zieht, es ist das bürgerliche Engagement, dass diesen Stadtteil, seit 1975 zu Dorsten gehörend, prägt. Und die SPD spielte und spielt eine nicht unerhebliche Rolle bei der Entwicklung, Gestaltung und dem notwendigen Umbau vor einigen Jahren. Rainer Diebschlag hat es fantastisch verstanden, die „SPD-Jubiläumsgruppe“  für Stadtplanung und Entwicklung zu begeistern. Nachhaltig bleibt in Erinnerung: Es lohnt sich, sich für seine Stadt zu engagieren. Und der Wulfener SPD ist an diesem Jubiläumstag zu wünschen, dass mit neuen Schwung und dem jungen Vorsitzenden Swen Coralic an frühere Erfolge angeknüpft werden kann. Glück auf Wulfen, Glück auf SPD!

Veröffentlicht am 22.11.2014

 

Geht nicht, gibt es nicht. Raesfeld baut die Stromtrassen ab. Stadtentwicklung Rhader Vorwurf: Stromtrassen könnten verschwunden sein

So lange ist es noch nicht her. Da bestand die Möglichkeit, neue Stromtrassen aus der Nachbarschaft von Wohngebieten zu verbannen und in den Untergrund zu verlegen. Die Rhader SPD hat alles versucht – und verloren. Die Stadt Dorsten hat dabei keine gute Figur abgegeben. Halbherzig bis uninteressiert, so der Vorwurf. Jetzt zeigt sich, dass das Wollen der Rhader Sozialdemokraten nicht utopisch oder unrealistisch war. In der Nachbarkommune Raesfeld haben sie es vorgemacht. Zurzeit werden dort die in der Landschaft dominierenden Strommasten abgebaut und die Leitungen im Boden neu verlegt. Stolz und zufrieden präsentieren unsere Nachbarn ihren Erfolg in einer Ausstellung des Naturparkhauses. Der Titel: Veränderung der Kulturlandschaft durch die Energiewende. Dorsten muss sich vorwerfen lassen: Chance verpasst!

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 31.10.2014

 

Rhade: Ein Ort im Grünen aber mit Zukunftsproblemen. Wir müssen was tun. Stadtentwicklung Neue Chancen für Rhade und Lembeck?

Blick über den Tellerrand wird Rhade gut tun

Ein Förderprojekt der EU will den regionalen ländlichen Raum stärken. Da geht es um den Demografiewandel, die örtliche Versorgung, die Bildung und, und, und. Interessant und wichtig ist, dass Rhade, Lembeck, Dülmen, Haltern, Heiden und Reken einen Projektpool bilden. Eine erste Veranstaltung in Dülmen ist gelaufen. Michael Baune, SPD-Stadtverbandsvorsitzender war dabei und wird die Rhader SPD über die Ziele des Projekts informieren. „Der Rahmenplan Rhade ist eine tolle Grundlage, um nach innen zu wirken. Aber auch der Blick über den Tellerrand und eine stadtübergreifende Zusammenarbeit wird Rhade und den anderen ländlichen Gemeinden gut tun“, so eine erste Bewertung aus Rhade.

 

Veröffentlicht am 24.10.2014

 

Stadtentwicklung Nachtigall, ick hör dir trapsen ...

Bebauung  am alten Sportplatz Lembecker Straße vertagt

Eigentlich ist alles klar und einfach. Der Rhader Rahmenplan, von der örtlichen SPD initiiert, sieht auch vor, dass Rhade behutsam weiterwachsen soll. Dazu wurden mehrere mögliche Bauflächen ins Auge gefasst und protokolliert. Darunter auch die Fläche an der Lembecker Straße, die als Fußballplatz viele Jahre Heimat des FC war. 10 Wohneinheiten, so die Verwaltung, die diese Fläche aus gutem Grund favorisiert, wären hier möglich. Der Umwelt- und Planungsausschuss beschäftigte sich am Dienstag erst gar nicht damit, weil die CDU noch Gesprächs- und Beratungsbedarf signalisierte. So weit so gut? Grundstückseigentümer des Alten Sportplatzes ist die Stadt Dorsten. Käme es zu dem Grundstücksverkauf an dieser Stelle, würde der Erlös in die Stadtkasse fließen. Eine Chance, auch das von allen Seiten gelobte Sportstättenmodell des neuen SSV-Rhade am Dahlenkamp im überschaubaren Zeitraum zu verwirklichen. Die anderen, im Rahmenplan aufgezeigten möglichen Bauflächen, befinden sich in Privatbesitz. Hieraus abzuleiten, dass da im Hintergrund Fäden gezogen werden, um eine andere Bauflächenrangfolge zu ermöglichen, ist reine Spekulation. Wie so vieles im Baugewerbe. Die Redensart: „Nachtigall, ick hör dir trapsen“, ist daher sicherlich überzogen. Die Bedeutung wurde der Internetseite mundmische.de entnommen:

Veröffentlicht am 28.08.2014

 

Stadtentwicklung Alter Sportplatz Rhade wird bald Geschichte sein – Bebauung geplant

Was wird aus dem Konzept des SSV-Rhade?

Viele Jahrzehnte galt der staubige Sand-Sportplatz an der Lembecker Straße als uneinnehmbar. Der FC-Rhade war hier eine Macht. Schon lange hat er aber seine eigentliche Funktion verloren. Das neue Stadion am Dahlenkamp erfüllt (fast) alle Kriterien einer modernen Sportstätte, die am alten Standort wahrlich nicht gegeben waren. Legendär die Umkleidekabinen und die nicht mehr zeitgemäßen sanitären Anlagen. Jetzt hat die Verwaltung vorgeschlagen, 2015 den Alten Sportplatz ganz aufzugeben und einer Wohnbebauung zuzuführen. 10 Wohneinheiten sind möglich. Die Fläche ist im Besitz der Stadt Dorsten. Der Umwelt- und Planungsausschuss der Stadt Dorsten wird morgen darüber beraten und sicherlich entsprechend beschließen. Das heißt aber auch, dass das beeindruckende Konzept des SSV-Rhade, aus dem Dahlenkamp eine „Zukunftssportstätte“ zu entwickeln, jetzt aus dem Planungsstadium herauskommen muss. In der Verwaltungsvorlage heißt es dazu: „Es gibt Vereinbarungen wonach die restlichen Nutzungen des alten Sportplatzes zum 1.1.2015 aufgegeben werden.“ Es steht aber nichts darüber, wie die Stadt die SSV-Pläne begleiten und unterstützen will.

Wir berichten weiter

Veröffentlicht am 25.08.2014

 

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