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Nachrichten zum Thema Stadtentwicklung
Stadtentwicklung Wetten das … Hartnäckigkeit sich auszahlt?
SPD Alt-Wulfen/Deuten: MUNA gehört nicht mitten in die Stadt
Dass eine Munitionsfabrik nie mitten in einer Stadt angesiedelt würde, versteht sich von selbst. Wenn sie aber seit Jahrzehnten an dieser Stelle betrieben wird, genießt sie dann Bestandsschutz?
NEIN, sagt dazu am deutlichsten die örtliche SPD. Anstatt parteiübergreifende Unterstützung zu erhalten, muss sie sich immer wieder gefallen lassen, von der CDU völlig unqualifiziert angegriffen zu werden.
Ulrich Guthoff und Reinhold Grewer antworten klar und unmissverständlich mit einem Offenen Brief:
Veröffentlicht am 04.03.2014
Stadtentwicklung Bürger finden Stadt – Teil 2
Dialogforum zur Stadtentwicklung mit praktischen Beispielen
Neben der Rhader Rahmenplanung, siehe gestriger Bericht, waren es noch 2 weitere Beispiele praktizierter Bürgerarbeit, die die Besucher faszinierten.
Heike Unkel, ehrenamtliche Vorsitzende des Dorstener Tierheims zeigte in Wort und Bild beeindruckend auf, wo es in der Vergangenheit klemmte, wie sich mit Ärmelaufkrempeln etwas ändern lässt und wohin die Reise künftig gehen wird.
Von unter 30 Mitgliedern sind es heute über 200, die sich den Tierschutz in ihrer Stadt auf die Fahnen geschrieben haben. Übrigens eine Pflichtaufgabe der Kommune. Das heißt, dass Dorsten tief in die Tasche greifen muss, um dem gesetzlich verankerten Tierschutz auch Rechnung zu tragen. So wird mit ca. 400.000 Euro in nächster Zeit ein artgerechtes Tierheim neu erbaut. Der Verein muss erhebliche Mittel zusätzlich aufbringen. „Aber“, so Heike Unkel, „wir haben inzwischen viele, auch junge Helfer und großzügige Sponsoren“.
Veröffentlicht am 23.02.2014
Stadtentwicklung Heute: Bürger finden Stadt – Dialogforum mit Rhader SPD-Beteiligung
Die Wege zum Rhader Rahmenplan werden vorgestellt
Leere Kassen, eine Verwaltung mit Personalengpässen – was für ein Dilemma. Die Stadt heißt Dorsten und sucht nach Lösungsmöglichkeiten.
Klar ist, ohne ehrenamtlich engagierte Bürgerinnen und Bürger geht gar nichts mehr.
Wege aus der Krise sollen am heutigen Samstag, 22. Februar modellhaft aufgezeigt werden.
Das Stadtteilbüro Hervest tritt als Veranstalter auf und hat unter anderem, das Engagement der Rhader SPD, einen Rahmenplan Rhade mit Beteiligung der Bürger auf den Weg gebracht zu haben, zur öffentlichen Vorstellung ausgewählt.
Beginn der Veranstaltung: 10 Uhr, Ort: Kirche im Bahnhof, (ehemaliger Bahnhof Hervest), Am Holzplatz 4.
Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich willkommen, so der Veranstalter.
Veröffentlicht am 21.02.2014
Stadtentwicklung Jede vierte Kommune plant Rekommunalisierung
Nach einer aktuellen Studie der Deutschen Bank ist die Rekommunalisierungswelle noch lange nicht vorbei. Demnach planen 26 Prozent der Kommunen eine Rekommunalisierung ihrer Stadtwerke innerhalb der nächsten fünf Jahre. Knapp ein Viertel der Städte und Gemeinden haben das in den vergangenen fünf Jahren schon gemacht. Die größte Herausforderung ist nach Auffassung der im Rahmen der Studie befragten Kommunalvertreter die Finanzierung. Mehr als die Hälfte der Kommunen signalisiert die Bereitschaft, die Investition durch Finanzierungshilfen und Bürgschaften zu unterstützen. Neben Anteilsrückkäufen und interkommunalen Kooperationen dominiert unter den Rekommunalisierungsmaßnahmen insbesondere die Rücknahme zuvor vergebener Konzessionen.
Deutsche Bank-Studie, 31.08.2013
http://www.kommunalinformationen.de
Veröffentlicht am 02.10.2013
Stadtentwicklung Wird jetzt die Kommunale Energiewende in Dorsten eingeleitet?
Dorsten steigt in den Netzbetrieb ein - Ein Einstieg in eigene Stadtwerke?
Ein Versuch der öffentlichen Faktensammlung und Bewertung
Aus Presseberichten und vertraulichen Nachfragen ergibt sich folgendes Bild:
- Beratungsfirma Rödel und Partner hat die letzten 3 Angebote ausgewertet und nach den festgelegten Kriterien gewichtet
- RWE hat danach das beste Angebot abgegeben und eine Kooperation mit der Stadt Dorsten vorgeschlagen
- Das Dorstener Stromnetz geht in eine noch zu gründende „Firma?“ über. Die Stadt hält 51 % Anteile daran.
- Der Kaufpreis wird per Kredit finanziert. Die Rendite liegt höher als Zins und Tilgung. Kein finanzielles Risiko für die Stadt.
- Das Restrisiko soll bei der RWE-Kooperation am geringsten sein.
- Rödel und Partner wurden beauftragt, jetzt mit RWE unterschriftsreife Verträge auszuarbeiten.
- Danach könnte der Netzbetrieb ab dem 1.12.2013 auf die Kooperationsfirma Dorsten/RWE übertragen werden
- Dass die Konzessionsabgabe immer in die Stadtkasse fließt, egal wer der Netzbetreiber ist, wird hier noch einmal erwähnt, weil es in der Berichterstattung und in Gesprächen häufig immer noch falsch dargestellt wird.
- Der gesamte Vertrag steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung Kommunalaufsicht Münster.
- Die Vertragslaufzeit soll 20 Jahre betragen.
- RWE bietet Perspektive an, den Netzbetrieb um weitere Aktivitäten zu erweitern. So soll die Unterstützung angeboten worden sein, ein so genanntes Mehrspartenstadtwerk aufzubauen.
- Innerhalb der Laufzeit soll es auch Möglichkeiten geben, auszusteigen.
Veröffentlicht am 09.07.2012
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