Nachrichten zum Thema Umwelt

Foto: privat Umwelt Es stinkt gewaltig

Güllediskussion bleibt auf der Tagesordnung

Da können sich die „Guten“ noch so anstrengen, die „Beratungsresistenten“ machen alles wieder kaputt. Die Guten, das sind mindestens ein Drittel der Fleisch, Milch und Energie produzierenden Landwirte. Die Beratungsresistenten machen aber auch ein Drittel aus. So Angela Herzberg, Wasserexpertin des örtlichen Wasserversorgers RWW vor dem Dorstener Fachausschuss. Jetzt berichtet die Dorstener Zeitung wieder über eine heftige Beschwerde einer Rhaderin. Wochenlang seien Felder mit Gülle „bearbeitet“ worden. „Wir müssen verhindern, dass die schwarzen Schafe unseren Ruf ständig kaputtmachen“, so sinngemäß der Vertreter der Rhader Landwirte und die zuständige Landwirtschaftskammer. Und weiter: „Bitte Ross und Reiter nennen“.

Eine Anregung von außen: Die schwarzen Schafe sind bei der überschaubaren Anzahl Rhader Landwirte mit Sicherheit bekannt oder einfach zu ermitteln. Fakt ist nämlich nach wie vor, dass die Nitratwerte im Dorstener Norden und Richtung Schermbeck/Gahlen die gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerte deutlich übersteigen. „Und“, so die RWW-Vertreterin, „sie steigen nach einer Phase der Stagnation wieder an“. 

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 03.05.2015

 

Umwelt Tschernobyl – haben wir wirklich verstanden? - Heute vor 29 Jahren ...

Barbara Hendricks, SPD-Umweltministerin zum 29. Jahrestag der Reaktorkatastrophe in der Ukraine

Am 26. April 1986 explodierte der Block 4 des Atomkraftwerks Tschernobyl. Die Atomruine muss dauerhaft und sicher von der Umwelt abgeschirmt werden. Wir dürfen nicht riskieren, dass die in den letzten 29 Jahren erzielten Fortschritte wieder zunichte gemacht werden, weil sich die internationale Gemeinschaft nicht auf die Finanzierung für Maßnahmen zum sicheren Einschluss einigen kann. Dazu Barbara Hendricks:

 

Veröffentlicht am 26.04.2015

 

Kommt in diesem Jahr nicht nach Rhade. Der Osterhase. Umwelt Keine Ostereier-Verteilaktion der Rhader SPD

Traditionell haben die Rhader Sozialdemokraten jährlich rote Ostereier im Bereich des örtlichen Geschäftszentrums verteilt. Eine Sympathiewerbung. Parallel gab es aber auch kommunalpolitische Informationen und viele Bürgergespräche. In diesem Jahr wird erstmals darauf verzichtet, um eine andere politische Aktion aktiv zu unterstützen. Es geht um die teils skandalöse Intensivtierhaltung in vielen Eierlegebatterien. „Wir wollen ein Zeichen für den Tierschutz und die artgerechte Haltung setzen“, so die Dorstener SPD und ihr Vorsitzender Michael Baune. Die Rhader Sozialdemokraten schließen sich dieser Aktion an.

Veröffentlicht am 02.04.2015

 

Klar und unmissverständlich Umwelt SPD-Fraktion gestern vor Ort in Recklinghausen

Fracking-Gesetz kommt*

Ca. 80 Besucher nutzten die Gelegenheit im Sitzungssaal des Kreishauses, um sich über den letzten Stand des umstrittenen Fracking-Gesetzes von Frank Schwabe, SPD-MdB, informieren zu lassen. An einer Diskussion über das Für und Wider beteiligten sich ein Geschäftsführer des Öl- und Gasverbandes (Pro Fracking), ein Gewerkschaftssekretär der IGBCE (Pro Fracking), ein Wasserexperte von RWW (Gegen Fracking, aber mit dem Gesetzesentwurf einigermaßen einverstanden) und ein BUND-Vertreter mit der klaren Stopp-Fracking-Forderung. Er erhielt den meisten Beifall der Zuhörer, darunter 3 von der Rhader SPD, die sich im 2. Teil der Veranstaltung mit Wortbeiträgen beteiligen konnten. Frank Schwabe hat am Schluss der Veranstaltung sein Fazit gezogen. Sinngemäß: „Ich nehme etwas mit, die Stimmung hat klar gezeigt, dass der Gesetzentwurf im parlamentarischen Verfahren noch nachgebessert werden muss. Besonders die von der CDU ins Spiel gebrachte Expertenkommission darf nicht am Bundestag vorbei entscheiden“.

Wird fortgesetzt 

* Zeitplan: Der Gesetzentwurf wird am 1. April (wirklich wahr) ins Kabinett eingebracht. Der Bundestag könnte noch vor der Sommerpause entscheiden.

Veröffentlicht am 28.03.2015

 

Umwelt Nitrat im Grundwasser - Teil 2

Jetzt informierten die Landwirte

In der Januar-Sitzung des Umwelt- und Planungsausschusses (UPA) informierte das RWW über die zu hohe Nitratbelastung im Grundwasser. Entsprechende Messwerte hatten am Ende des letzten Jahres für Beunruhigung gesorgt. Nun kam in der jüngsten Sitzung des UPA die Landwirtschaft zu Wort. Mathias Krampe lud den UPA auf seinen Rhader Bauernhof ein. Obwohl die Zeit knapp war, schaffte es Bauer Krampe, eine Fülle von Informationen mitzuteilen:

Veröffentlicht am 22.03.2015

 

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