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Nachrichten zum Thema Umwelt
Umwelt SPD-Fraktion gestern vor Ort in Recklinghausen
Fracking-Gesetz kommt*
Ca. 80 Besucher nutzten die Gelegenheit im Sitzungssaal des Kreishauses, um sich über den letzten Stand des umstrittenen Fracking-Gesetzes von Frank Schwabe, SPD-MdB, informieren zu lassen. An einer Diskussion über das Für und Wider beteiligten sich ein Geschäftsführer des Öl- und Gasverbandes (Pro Fracking), ein Gewerkschaftssekretär der IGBCE (Pro Fracking), ein Wasserexperte von RWW (Gegen Fracking, aber mit dem Gesetzesentwurf einigermaßen einverstanden) und ein BUND-Vertreter mit der klaren Stopp-Fracking-Forderung. Er erhielt den meisten Beifall der Zuhörer, darunter 3 von der Rhader SPD, die sich im 2. Teil der Veranstaltung mit Wortbeiträgen beteiligen konnten. Frank Schwabe hat am Schluss der Veranstaltung sein Fazit gezogen. Sinngemäß: „Ich nehme etwas mit, die Stimmung hat klar gezeigt, dass der Gesetzentwurf im parlamentarischen Verfahren noch nachgebessert werden muss. Besonders die von der CDU ins Spiel gebrachte Expertenkommission darf nicht am Bundestag vorbei entscheiden“.
Wird fortgesetzt
* Zeitplan: Der Gesetzentwurf wird am 1. April (wirklich wahr) ins Kabinett eingebracht. Der Bundestag könnte noch vor der Sommerpause entscheiden.
Veröffentlicht am 28.03.2015
Umwelt Nitrat im Grundwasser - Teil 2
Jetzt informierten die Landwirte
In der Januar-Sitzung des Umwelt- und Planungsausschusses (UPA) informierte das RWW über die zu hohe Nitratbelastung im Grundwasser. Entsprechende Messwerte hatten am Ende des letzten Jahres für Beunruhigung gesorgt. Nun kam in der jüngsten Sitzung des UPA die Landwirtschaft zu Wort. Mathias Krampe lud den UPA auf seinen Rhader Bauernhof ein. Obwohl die Zeit knapp war, schaffte es Bauer Krampe, eine Fülle von Informationen mitzuteilen:
Veröffentlicht am 22.03.2015
Umwelt Gülle – Fluch oder Segen?
Rhader Landwirt zeigt wie es geht
„Wenn alle so verantwortungsvoll handeln würden wie der Rhader Landwirt Matthias Krampe, dann würde die Landwirtschaft einen besseren Ruf genießen und nicht ständig aus der Defensive argumentieren“, so ein Besucher beim Ortstermin des Umwelt- und Planungsausschusses am Mittwochnachmittag. Das die gesundheitsschädigende Nitratbelastung im Grund- und Trinkwasser des Dorstener Nordens auch mit der unvorschriftsmäßigen Ausbringung des organischen Düngers Gülle zu tun hat, ist unbestritten. Schwarze Schafe unter den Landwirten machen mindestens ein Drittel aus. Aber der Fokus muss auch auf die nachhaltig wirtschaftenden Bauern gerichtet werden. Und hier konnten sich die Ausschussmitglieder in Rhade überzeugen, dass die Diskussion über den Trinkwasserschutz nicht mit pauschaler Kritik an einem Berufsstand festgemacht werden darf.
Eigener Bericht – wird fortgesetzt
Veröffentlicht am 20.03.2015
Umwelt Fracking – Bewegung oder Treten auf der Stelle?
Hochkarätige Veranstaltung soll Klarheit bringen
Fraktion vor Ort. Eine Veranstaltungsreihe der SPD-Bundestagsfraktion, die verdient, besucht und beachtet zu werden. Diesmal sind die Einlader Frank Schwabe und Michael Groß. Beide SPD-MdB’s. Der eine aus Recklinghausen, der andere aus Marl. Das Thema: Fracking – Moratorium jetzt.
Die Rhader und Dorstener SPD haben mit vielen Aktionen deutlich gemacht, dass Fracking verboten gehört. Jetzt diskutieren am Freitag, 27. März um 18 Uhr im Kreishaus Recklinghausen: Frank Schwabe, Michael Groß, Oliver Kalusch (BUND), Hartmut Pick, (Wirtschaftsverband Erdöl und Erdgasgewinnung), Ulrich Peterwitz (RWW), Franz-Gerd Hörnschemeyer (IGBCE).
Veröffentlicht am 18.03.2015
Umwelt Solidarität unter den Bundesländern? – Fehlanzeige!
Barbara Hendricks, SPD-Umweltministerin greift jetzt durch
Der Ansatz, ein freiwilliges 3. Bundesland für die Castorrücknahme zu finden, ist gescheitert. Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg hatten sich bereit erklärt, je einen Teil der insgesamt 26 Castoren aus Frankreich und England zurückzunehmen – unter der Voraussetzung, dass ein drittes Bundesland ebenfalls einen Teil nimmt. Die Ministerpräsidenten der Länder versicherten im Juni 2013 in einer gemeinsamen Erklärung einen solchen dritten Standort in einem dritten Land zu benennen. Bis heute hat sich kein weiteres Land gefunden. Diese Situation ist nicht länger hinnehmbar.
Ich habe deshalb meine Mitarbeiter gebeten, ein Konzept zu erarbeiten, das eine Verteilung des gesamten noch im Ausland befindlichen Atommülls auf verschiedene Standorte in einem bundesweit ausgewogenen Verhältnis vorsieht. Mit diesem Konzept werde ich den Akw-Betreibern eine Richtschnur geben, wie sie ihre gesetzlichen Verpflichtungen zur Rücknahme und Zwischenlagerung der Wiederaufarbeitungsabfälle erfüllen können. Sollte dieses Konzept nicht akzeptiert werden, liegt es allein bei den Unternehmen, ihrerseits zu erklären, wohin sie mit den Castoren in Deutschland wollen, und dafür die notwendigen Anträge zu stellen.
Von Facebook aktuell übernommen
Veröffentlicht am 24.02.2015
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