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Nachrichten zum Thema Umwelt
Umwelt SPD-Rhade: Reaktionen auf eine Presseinformation
Heute öffentliches Thema im Umwelt- und Planungsausschuss - 16 Uhr RWW-Wasserwerk Dorsten, Kreskenhof 66
Trinkwasser in Dorsten - Kooperation zwischen Landwirtschaft und Wasserwirtschaft zum Schutz des Grundwassers
Grundwasserressourcen in landwirtschaftlich genutzten Gebieten sind aufgrund der intensiven Bodennutzung häufig hohen Belastungen ausgesetzt. Die wieder ansteigenden Nitratwerte im Grundwasser stellen ein zunehmendes Problem für die Wasserwirtschaft dar. Bereits 1993 hat die RWW auf kooperativen Gewässerschutz gesetzt und finanziert seitdem umfangreiche Aktivitäten in der Kooperation mit Landwirtschaft und Gartenbau im gesamten Wasserschutzgebiet Holsterhausen / Üfter Mark. Damals wie heute ist das gemeinsame Ziel eine wasserverträgliche Landwirtschaft, die vor allem den Eintrag von Nitrat und Pflanzenbehandlungsmitteln in das Grund- und Oberflächenwasser vermeiden soll. Mit Zustimmung des Ausschusses stellt Frau Herzberg in ihrem Vortrag die Situation im Wasserschutzgebiet Holsterhausen / Üfter Mark aus Sicht des regionalen Wasserversorgers dar.
Text: Vorlage der Verwaltung für den heute tagenden Umwelt- und Planungsausschuss
Veröffentlicht am 10.02.2015
Umwelt Alarm: Grundwasser im Dorstener Norden belastet
Wie reagieren Verwaltung und der Rat?
Unser Trinkwasser ist in Gefahr. Die Nitratwerte sind zu hoch und damit gesundheitsgefährdend. Selbst Brüssel hat inzwischen reagiert und droht der Bundesrepublik, insbesondere NRW und Baden-Württemberg mit Klage, wenn sie weiterhin das Problem negiert. Jetzt hat auch der Landwirtschaftsminister in Düsseldorf Alarm geschlagen. Im Dorstener Norden, damit kann nur Rhade, Lembeck und Wulfen gemeint sein, werden die Nitratgrenzwerte im Grundwasser überschritten. Als Verursacher wird die Landwirtschaft genannt, die zuviel Gülle auf die Böden kippt. Ulrich Peterwitz, bei Gelsenwasser für die Sauberkeit des Trinkwassers unserer Region verantwortlich, wird in der überregionalen Presse mit dem Satz zitiert, dass der Konflikt zwischen gutem Wasser und der Massentierhaltung nicht grundlegend lösbar ist. Eine Kapitulationserklärung? Mit Sicherheit nicht. Aber ein Aufruf an Politiker und Verwaltungen, endlich aktiv einzugreifen. Wir fragen:
- Ist das Problem in Dorsten bekannt?
- Welcher Stadtteil ist wie belastet?
- Was wird gegen die Verunreinigung des Grundwassers bisher unternommen?
- Gibt es einen Plan, die Grenzwerte wieder einzuhalten?
- Wenn ja, wer hat „den Hut auf“, dass Verbesserungen eingeleitet werden?
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 03.02.2015
Umwelt Unser Dorf muss schöner werden … Teil 2
Egal wo du hinguckst - du siehst die Müllecken überall
Am Anfang sind es nur Schmuddelecken. Dann beginnt die unaufhaltsame Verwahrlosung. Wir können etwas dagegen tun. Wir alle. Hinsehen, kurz ärgern, dann aktiv werden. Wie? Kleine Dinge selbst in die Hand nehmen. Bei größeren „Sauereien“, siehe Foto, das Rathaus einschalten. Aber die Rhader SPD nimmt auch ihre Beschwerden entgegen.
- Bürgerbüro: Tel. 02362-663811
- E-Mail: ordnungsamt(at)dorsten.de
- E-Mail: willini(at)t-online.de
Veröffentlicht am 28.12.2014
Umwelt Unser Dorf muss schöner werden …
Am Anfang sind es nur Schmuddelecken. Dann beginnt die unaufhaltsame Verwahrlosung. Wir können etwas dagegen tun. Wir alle. Hinsehen, kurz ärgern, dann aktiv werden. Wie? Kleine Dinge selbst in die Hand nehmen. Bei größeren „Sauereien“, siehe Foto, das Rathaus einschalten. Aber die Rhader SPD nimmt auch ihre Beschwerden entgegen.
- Bürgerbüro: Tel. 02362-663811
- E-Mail: ordnungsamt@dorsten.de
- E-Mail: willini@t-online.de
Wird fortgesetzt
Veröffentlicht am 22.12.2014
Umwelt Prima Klima nach Lima?
Die gute Absicht und die bittere Wahrheit – Dorsten hat eigenen Beitrag zu leisten
Nur im Krieg wird mehr gelogen als bei der Diskussion über den Klimaschutz und unsere nationale Energiewende. Beides ist untrennbar miteinander verbunden. Besonders durch die Verbrennung von Kohle und Öl steigt der schädliche CO2-Anteil in der Atmosphäre unaufhaltsam. Die Konsequenz: Wetterkapriolen mit schrecklichen Katastrophen. Alternativen sind gefragt. Atomenergie hat ihre Unschuld verloren. Bleiben die erneuerbaren Energien aus Sonne und Wind. Deutschland ist hier weltweit Vorreiter mit Vorbildfunktion. Es gibt aber sehr einflussreiche Kräfte in der Industrie, die diese „friedliche Energierevolution“ mit allen Mitteln (Desinformation) torpedieren. Und damit den Klimaschutz. Beispiele:
- Kernenergie ist billig und sauber: Das Gegenteil ist der Fall. Endlager? Ewigkeitskosten? Ungeklärt.
- Deutschland „verschenkt“ hier produzierten überflüssigen Strom im Ausland: Strom wird an der Börse (Leipzig) gehandelt. Jedes Land aus der EU hat hier Zugriff.
- Braunkohle ist unverzichtbar, weil billig: Braunkohle ist die schmutzigste Energie. Wer sie verbrennt muss Verschmutzungsrechte (CO2-Zertifikate) kaufen. Seit Jahren gibt es in der EU ein Überangebot. Konsequenz: Sie sind fast wertlos. Auswirkung: Effiziente, saubere Gaskraftwerke stehen still, Dreckschleudern schädigen das Klima.
- Erneuerbare Energien sind unflexibel: Falsch. Unflexibel sind (noch) die Netze, die die Einspeisung aus unzähligen dezentralen Anlagen intelligent steuern müssen und werden.
Was hat Dorsten, was haben wir damit zu tun? – Frank Schwabe, SPD-MdB war in Lima:
Veröffentlicht am 16.12.2014
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