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Nachrichten zum Thema Umwelt
Umwelt Fracking? Wir wollen das nicht! Ein Rundbrief
Dorstener Appell hat nach wie vor seine Berechtigung
Der überparteilich agierende Dorstener Arbeitskreis ENERGIE - KLIMA - UMWELT, von der Dorstener SPD organisatorisch geleitet, lässt nicht locker. Dirk Hartwich, Koordinator des Arbeitskreises, hat jetzt in einem Offenen Brief die Widersprüche des so genannten Eckpunktepapiers der Minister Sigmar Gabriel (Energie) und Barbara Hendricks (Umwelt) zusammengefasst.
Der Brief hat folgenden Wortlaut:
Veröffentlicht am 10.07.2014
Umwelt BBU: Eckpunktepapier zum Fracking enttäuscht auf der ganzen Linie
Gutes Fracking – Böses Fracking
Der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz, kurz BBU, lässt kein gutes Haar an dem Eckpunktepapier des SPD-Energieministers und seiner Kollegin aus dem Ressort Umwelt. (Vergleiche hierzu den Bericht vom 08.07.2014 - Frackingverbot - Was plant die Regierung?)
Anstatt ein Fracking-Verbot anzustreben, wird das Regierungspapier eher als ein Einstiegsgesetz bewertet. Tatsächlich gibt es viele ungeklärte Fragen. Warum, so der BBU, wird auf der einen Seite davon gesprochen, dass der Trinkwasserschutz das höchste Gut sei, andererseits aber beim konventionellen Fracking „schwach wassergefährdende Substanzen“ zulässig seien. Und auch das Gebot Fracking nur in einer Tiefe von über 3000 Metern zuzulassen, ist mit Logik oder naturwissenschaftlichen Erkenntnissen nicht zu erklären.
Fazit der Bürgerinitiativen: So nicht! Und: Versprochen war etwas anderes!
Morgen dazu eine vorläufige Einschätzung des Dorstener Arbeitskreises ENERGIE – KLIMA - UMWELT
Veröffentlicht am 09.07.2014
Umwelt Frackingverbot - Was plant die Regierung?
Die Ministerien Umwelt (Barbara Hendricks) und Energie/Wirtschaft (Sigmar Gabriel) haben ein Eckpunktepapier zum künftigen Umgang mit der umstrittenen Fracking-Technologie vorgelegt. Siehe unten. Barbara Hendricks erläutert die Eckpunkte vor der Presse.
Veröffentlicht am 08.07.2014
Umwelt 15.000 Liter Öl im Münsterland bisher ausgetreten
Leck an Tiefenspeicher wirft Fragen auf – Fracking gerät weiter unter Druck
Nicht weit von Dorsten und Rhade, in der Umgebung von Gronau, spielt sich seit Monaten eine Umweltkatastrophe größten Ausmaßes ab. Öl, das in so genannten Kavernen, 1.000 Meter tief, als nationale Reserve gelagert wird, sammelt sich aus unerklärlichen Gründen an der Oberfläche und verseucht dort den Boden, das Grund- und Oberflächenwasser und damit auch das Trinkwasser. Bisher wurden 15.000 Liter (!) Öl abgepumpt. Die Behörden suchen verzweifelt nach der Ursache und scheinen jetzt in einer Tiefe von ca. 300 Metern fündig geworden zu sein. Verbindungsrohre könnten leck geschlagen sein. Und da die gesamte Anlage unter Druck steht, sucht sich das Öl seinen eigenen Weg über mehrere 100 Meter auch von unten nach oben. Dazwischen liegen Gesteinsschichten völlig unterschiedlicher Art und Dichte.
Themenwechsel:
Veröffentlicht am 29.05.2014
Umwelt Arbeitskreis ENERGIE - KLIMA - UMWELT trifft SPD-Generalsekretärin
Dirk Hartwich zieht Resümee, informiert und motiviert - Ein Rundbrief
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,
es ist uns (endlich) gelungen, die 2.000 Unterschriften unseres Dorstener Appells „Fracking? – Nein danke! öffentlichkeitswirksam am 23. April einer Berliner Spitzenpolitikerin zu überreichen.
Yasmin Fahimi, die neue Generalsekretärin der SPD wird die von Manfred Pauls überreichten Listen an Sigmar Gabriel (Energieminister) und Barbara Hendricks (Umweltministerin) überreichen. Marita Dopatka präsentiere im Rahmen der Übergabe auch das beeindruckende Bild ihrer 7-jährigen Enkelin. Kurz: Eine Aktion unseres Arbeitskreises, die bei den ca. 100 Besuchern Aufmerksamkeit, Interesse und Sympathie vermittelte. Vielen Dank allen Helfern und Teilnehmern.
Um unser Ziel, ein gesetzliches Verbot der Risikotechnologie FRACKING (Umweltbundesamt) zu erreichen, müssen wir aber weiterhin allen Parteien und Politikern „auf die Füße treten“. Nach dem Atomausstieg darf es keinen Einstieg in eine neue Technologie geben, deren mögliche Folgen irreparabel sind.
Ölaustritt in Gronau: Alles sicher? Alles im Griff?
Veröffentlicht am 28.04.2014
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