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Nachrichten zum Thema Umwelt
Umwelt Bundesregierung will Fracking verbieten – aber viele Fragen offen
Dorstener Arbeitskreis ENERGIE – KLIMA – UMWELT schreibt Offenen Brief
Die Mitteilung kam per Pressemeldung: Fracking wird bis 2021 in Deutschland verboten. Hört sich gut an, ist aber nur die halbe Wahrheit. Der Dorstener Arbeitskreis, von der SPD organisatorisch geleitet, hat alle Papiere dazu gelesen und kommt zu dem Ergebnis, noch mal nachzufragen. Das ist in Form eines Offenen Briefes geschehen, der an folgende SPD-Entscheidungsträger im Bund und Land gerichtet ist: Vizekanzler und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel, Umweltministerin Barbara Hendricks, Generalsekretärin Yasmin Fahimi, Bundestagsabgeordnete Frank Schwabe und Michael Gerdes, Landtagsabgeordnete Michael Hübner und Hans-Peter Müller, Dorstener Stadtverbandsvorsitzender Michael Baune. Der Brief im Wortlaut:
Veröffentlicht am 11.09.2014
Umwelt Rhader und Dorstener Trink- und Grundwasser bedroht
Rohstoff Schiefergas wichtiger als Rohstoff Wasser?
Vor Jahren drohten viele eigene Brunnen in Rhade und der Nachbarschaft zu versiegen. Die Wasserentnahme aus den RWW-Tiefbrunnen, u. a. in der Üfter Mark, ließ den Grundwasserspiegel sinken. Die Folge für Eigenversorger: Brunnen aufgeben oder neu und tiefer bohren.
Heute bedroht ein viel schlimmeres Szenario unser wichtigstes Lebensmittel. 7 Gesellschaften haben sich nämlich inzwischen Flächen unter Dorstener Gebiet reservieren lassen. Das Ziel: Das in Tiefen zwischen 1000 und 4000 Meter im Gestein gebundene Schiefergas mit Hilfe von Druck, Wasser, Sand und hochgiftigen Chemikalien zu lösen und zu fördern. Die Gefahr: Der Giftcocktail kann über viele „Stockwerke“ auch in Wasser führende Schichten gelangen. Die Folge: Das Wasser, unser Lebensmittel Nr.1, ist dauerhaft verseucht. Heute beschäftigt sich der Dorstener Umwelt- und Planungsausschuss mit dem Sachverhalt. Die Verfahrensschritte sind wie folgt:
Veröffentlicht am 26.08.2014
Umwelt Fracking: Nach wie vor unklare Gesetzeslage
Förderunternehmen beantragen Probebohrungen in Dorsten
Die Parteien wollen es nicht, die Bundesregierung nicht, die Landesregierung schon gar nicht. Und die Bevölkerung ist mit deutlicher Mehrheit auch dagegen. Fracking? Nein, das geht hier in unserem dicht bevölkerten Land nicht. Eigentlich reicht das, um Interessenten an der umstrittenen Schiefergasförderung mit giftigen Chemikalien abzuschrecken.
Das Gegenteil ist aber der Fall. Die Gesetzeslage ist nach wie vor unklar. Besonders die EU (Oettinger) sorgt immer wieder mit Pro-Fracking-Aussagen für Verwirrung. Und das Eckpunktepapier der zuständigen Bundesminister Sigmar Gabriel (Wirtschaft) und Barbara Hendricks (Umwelt) ist bisher nur eine Vorlage für die Bundesregierung, kein Gesetz! Die dort beschriebene Ablehnung gilt nur bis zur Bohrungstiefe von 3000 Metern. Außerdem sind Ausnahmen möglich.
Fracking steht in Dorsten auf der Roten Liste ...
Veröffentlicht am 19.08.2014
Umwelt Wildtauben und Dohlen Teil 2: Keine Plage
Wahrnehmung ist anders
Nicht der Gesang von heimischen Singvögeln ist dominierend, sondern das monotone und nervende Gu-guhruh … der Wildtauben. Dazu Kot auf Fensterbänken, Markisen und Autos. Eine Plage in den Wohngebieten?
Nein, sagt die Untere Landschaftsschutzbehörde in Recklinghausen. Bisher könne man nicht von Plage sprechen. Und das Jagen der Tauben unterliegt dem Jagdrecht. Und in „befriedeten Gebieten“, das sind Wohngebiete, ist das Jagen tabu. So genannte Vergrämungsmaßnahmen, wie beispielsweise Drähte, Netze und spitze Stifte, sind dagegen zulässig.
Dohlen, das war die zweite Vogelgattung in unserem Bericht vom 11. Juli, die Hausbesitzern wegen des Nistens in Kaminen zu schaffen macht, stellen auch keine Plage dar. Sie sind im Gegensatz zu den Wildtauben sogar besonders geschützt.
Fazit: Tauben und Dohlen gehören wie Spatzen und Amseln zu unseren „Partnern“ in der Nachbarschaft. Wir müssen uns mit ihnen arrangieren.
Ein Wort zur Recherche
Veröffentlicht am 01.08.2014
Umwelt Tauben- und Dohlenplage in Rhade?
Sie sind überall, besonders gerne in Wohngebieten und setzen unübersehbare Zeichen. Ob Autos, Fensterbänke oder Gartenmöbel – kein Tag vergeht, ohne den Kot der Vögel beseitigen zu müssen. Bei den Dohlen kommt hinzu, dass sie gerne in Schornsteinen nisten und so für eine besondere Zusatzgefährdung sorgen.
Ist es bereits eine Plage durch zu viele Tiere einer Gattung?
Wir werden in den nächsten Tagen auf diese oft gestellte Frage eine Antwort veröffentlichen.
Veröffentlicht am 11.07.2014
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