Nachrichten zum Thema Umwelt

Stopp Fracking! Das Symbol der Gegener ist die Rote Hand Umwelt Fracking: Nach wie vor unklare Gesetzeslage

Förderunternehmen beantragen Probebohrungen in Dorsten

Die Parteien wollen es nicht, die Bundesregierung nicht, die Landesregierung schon gar nicht. Und die Bevölkerung ist mit deutlicher Mehrheit auch dagegen. Fracking? Nein, das geht hier in unserem dicht bevölkerten Land nicht. Eigentlich reicht das, um Interessenten an der umstrittenen Schiefergasförderung mit giftigen Chemikalien abzuschrecken.

Das Gegenteil ist aber der Fall. Die Gesetzeslage ist nach wie vor unklar. Besonders die EU (Oettinger) sorgt immer wieder mit Pro-Fracking-Aussagen für Verwirrung. Und das Eckpunktepapier der zuständigen Bundesminister Sigmar Gabriel (Wirtschaft) und Barbara Hendricks (Umwelt) ist bisher nur eine Vorlage für die Bundesregierung, kein Gesetz! Die dort beschriebene Ablehnung gilt nur bis zur Bohrungstiefe von 3000 Metern. Außerdem sind Ausnahmen möglich.

Fracking steht in Dorsten auf der Roten Liste ...

 

Veröffentlicht am 19.08.2014

 

Umwelt Wildtauben und Dohlen Teil 2: Keine Plage

Wahrnehmung ist anders

Nicht der Gesang von heimischen Singvögeln ist dominierend, sondern das monotone und nervende Gu-guhruh … der Wildtauben. Dazu Kot auf Fensterbänken, Markisen und Autos. Eine Plage in den Wohngebieten?

Nein, sagt die Untere Landschaftsschutzbehörde in Recklinghausen. Bisher könne man nicht von Plage sprechen. Und das Jagen der Tauben unterliegt dem Jagdrecht. Und in „befriedeten Gebieten“, das sind Wohngebiete, ist das Jagen tabu. So genannte Vergrämungsmaßnahmen, wie beispielsweise Drähte, Netze und spitze Stifte, sind dagegen zulässig.

Dohlen, das war die zweite Vogelgattung in unserem Bericht vom 11. Juli, die Hausbesitzern wegen des Nistens in Kaminen zu schaffen macht, stellen auch keine Plage dar. Sie sind im Gegensatz zu den Wildtauben sogar besonders geschützt.

Fazit: Tauben und Dohlen gehören wie Spatzen und Amseln zu unseren „Partnern“ in der Nachbarschaft. Wir müssen uns mit ihnen arrangieren.  

Ein Wort zur Recherche

Veröffentlicht am 01.08.2014

 

Umwelt Tauben- und Dohlenplage in Rhade?

Sie sind überall, besonders gerne in Wohngebieten und setzen unübersehbare Zeichen. Ob Autos, Fensterbänke oder Gartenmöbel – kein Tag vergeht, ohne den Kot der Vögel beseitigen zu müssen. Bei den Dohlen kommt hinzu, dass sie gerne in Schornsteinen nisten und so für eine besondere Zusatzgefährdung sorgen.

Ist es bereits eine Plage durch zu viele Tiere einer Gattung?

Wir werden in den nächsten Tagen auf diese oft gestellte Frage eine Antwort veröffentlichen.

Veröffentlicht am 11.07.2014

 

Umwelt Fracking? Wir wollen das nicht! Ein Rundbrief

Dorstener Appell hat nach wie vor seine Berechtigung

Der überparteilich agierende Dorstener Arbeitskreis ENERGIE - KLIMA - UMWELT, von der Dorstener SPD organisatorisch geleitet, lässt nicht locker. Dirk Hartwich, Koordinator des Arbeitskreises, hat jetzt in einem Offenen Brief die Widersprüche des so genannten Eckpunktepapiers der Minister Sigmar Gabriel (Energie) und Barbara Hendricks (Umwelt) zusammengefasst.

Der Brief hat folgenden Wortlaut:

Veröffentlicht am 10.07.2014

 

Umwelt BBU: Eckpunktepapier zum Fracking enttäuscht auf der ganzen Linie

Gutes Fracking – Böses Fracking

Der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz, kurz BBU, lässt kein gutes Haar an dem Eckpunktepapier des SPD-Energieministers und seiner Kollegin aus dem Ressort Umwelt. (Vergleiche hierzu den Bericht vom 08.07.2014 - Frackingverbot - Was plant die Regierung?)

Anstatt ein Fracking-Verbot anzustreben, wird das Regierungspapier eher als ein Einstiegsgesetz bewertet. Tatsächlich gibt es viele ungeklärte Fragen. Warum, so der BBU, wird auf der einen Seite davon gesprochen, dass der Trinkwasserschutz das höchste Gut sei, andererseits aber beim konventionellen Fracking „schwach wassergefährdende Substanzen“ zulässig seien. Und auch das Gebot Fracking nur in einer Tiefe von über 3000 Metern zuzulassen, ist mit Logik oder naturwissenschaftlichen Erkenntnissen nicht zu erklären.

Fazit der Bürgerinitiativen: So nicht! Und: Versprochen war etwas anderes!

Morgen dazu eine vorläufige Einschätzung des Dorstener Arbeitskreises ENERGIE – KLIMA - UMWELT

Veröffentlicht am 09.07.2014

 

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