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Nachrichten zum Thema Gesellschaft
Gesellschaft Islam, Islamismus und der Terroranschlag in Berlin
Der stellv. Vors. der deutsch-muslimischen Alhambra Gesellschaft klagt eigene Verbände scharf an
Es gibt ihn, den religiös motivierten Terror durch Muslime. Da helfen auch keine Relativierungen, die nach wiederkehrenden brutalen Mordanschlägen, u. a. vom Kordinationsrat der Muslime, in dem die großen Verbände Ditib und Islamrat vertreten sind, regelmäßig abgegeben werden. Tenor: Die Hassverbrechen haben nichts mit dem Islam zu tun. Genau hier widerspricht Eren Güvercin in einem an Klarheit nicht zu überbietenden Standpunkt, der unter der Überschrift „Merkwürdige Leere“ am 30.7. in der Nordwest-Zeitung erschien. Güvercin zeigt auf, dass z. B. die genannten Verbände in ihrer aktuellen Beileidsbekundung weder den Anlass der Veranstaltung, den CSD sowie die vielen queeren Teilnehmer erwähnen. Diese Leerstelle sei gewollt, weil Homosexualität in den islamischen Gemeinden nicht akzeptiert werde. Zitat: „Wir tun uns keinen Gefallen, wenn wir nach jedem antisemitischen oder queerfeindlichen Hassverbrechen aus unseren Reihen reflexhaft betonen, das habe nichts mit dem Islam zu tun. Denn die Täter sehen das anders. Sie legitimieren ihren Hass und ihre Taten ausdrücklich religiös. Das dürfen wir Muslime nicht ignorieren.“
Fazit: Unsere Religionsfreiheit ist ein hohes Gut. Fanatiker, die glauben, andersdenkende Mitmenschen im Namen ihrer Religion auslöschen zu dürfen, sind strafrechtlich ohne Rücksicht zu verfolgen. Parallel müssen sich die genannten muslimischen Verbände unmissverständlich positionieren. Auch in Dorsten! Vergleiche hierzu den Text auf www.spd-rhade.de am 29.7.: „Terroranschlag in Berlin: Wo bleibt der laute Aufschrei der heimischen islamischen Gemeinden?“
Dirk Hartwich
Veröffentlicht am 03.08.2026
Gesellschaft Terroranschlag in Berlin: Wo bleibt der laute Aufschrei der heimischen islamischen Gemeinden?
Fahnen am Dorstener Rathaus auf halbmast
Wut und Trauer sind nicht voneinander zu trennen. Wut auf die Menschen die glauben, Andersdenkende oder Andersglaubende umbringen zu dürfen. Als Begründung dient ihnen die eigene, hasserfüllte Auslegung religiöser Schriften. Trauer über die Menschen, die immer wieder diesem Irrglauben zum Opfer fallen. Die auf halbmast gesetzten Flaggen am Dorstener Rathaus signalisieren neben dem Mitgefühl für die Opfer auch, sich nicht von den Terroristen einengen lassen zu wollen. Hinter dem symbolischen Zeichen der Verwaltung steht unsere gesamte (?) Stadtgesellschaft. Ein starkes solidarisches Zeichen. Es würde noch mehr Wirkung erzielen, wenn sich auch alle islamischen Gemeinden in Dorsten laut und einvernehmlich mit einem öffentlichen Statement gegen jegliche terroristische Gewalt aussprechen würden, die mit dem Islam in Verbindung gebracht wird. Vorbild könnten einige ihrer Religionsverbände sein, deren Statement* so lautet: „Nach dem mutmaßlich islamistischen Anschlag auf den Christopher Street Day (CSD) in Berlin verurteilten große deutsche Islamverbände wie Ditib und der Zentralrat der Muslime die Gewalttat scharf. Sie betonten, dass Angriffe auf Menschen wegen ihrer Identität unvereinbar mit dem Islam seien, sprachen den Opfern ihr Mitgefühl aus und mahnten zu gesellschaftlichem Zusammenhalt und Besonnenheit.“
Rhader Gedanken zum Terror im Namen des sogenannten IS. Der Text der Islamverbände* wurde dem Internet entnommen.
Veröffentlicht am 29.07.2026
Gesellschaft Die Unberechenbarkeit auf (fast) allen Gebieten hat uns fest im Griff
Kein Tag vergeht, an dem nicht öffentlich dargelegt wird, wie Künstliche Intelligenz (KI) unser Leben einfacher machen wird. Rechenzentren mit ungeheurer Leistung und eben so hohem Energiebedarf sollen die Grundlage für den gesicherten Blick in Zukunft sein. So die Theorie. Die Praxis zeigt aber parallel, dass es gefährliche Unberechenbarkeiten gibt, die uns ebenfalls täglich begegnen. Eine tritt in Form des amerikanischen Präsidenten auf. Seine undemokratischen Gedankensprünge, seine wechselnden Entscheidungen, seine Geschwätzigkeit, seine Lügen und vieles mehr, sind von keinem Rechenzentrum vorauszusagen. Donald Trump hat damit aber kein Alleinstellungsmerkmal in der Politik. Unberechenbar ist auch der weltweit zunehmende Rechtspopulismus. Wird er die Demokratie, so wie wir sie in Europa leben, abschaffen? Werden sich die dunklen Kapitel der jüngeren deutschen Geschichte wiederholen? Da empfiehlt es sich nicht KI zu fragen, sondern unseren gesunden Menschenverstand. Und ohne die gewaltige Leistung eines Rechenzentrums in Anspruch zu nehmen, lautet die Antwort eines informierten Menschen: „Wenn wir weiter in Frieden und Wohlstand leben wollen, müssen wir unsere demokratischen Parteien unterstützten, auch wenn dabei die geballte Faust in der Tasche signalisiert, nicht mit allem einverstanden zu sein. Die Alternative, siehe oben, entwickelt ansonsten ein unberechenbares Eigenleben.“
Rhader Appell, unsere Demokratie zu stärken
Veröffentlicht am 27.07.2026
Gesellschaft CDU stellt Jens Spahn vom Platz
Er hätte gar nicht erst aufgestellt werden dürfen
Seine Selbstsicherheit grenzt nicht selten an Überheblichkeit. Jens Spahn hat seine Karriere systematisch an ein funktionierendes Netzwerk geknüpft. Die Erwartungen an ihn waren dementsprechend hoch. Firmenchefs setzten auf ihn, staatliche Großaufträge sollen aber nie etwas mit dem aufstrebenden CDU-Funktionär zu tun gehabt haben. Banken im Münsterland zeigten sich bei Kreditvergaben ungewohnt großzügig, so Recherchen der unabhängigen Presse. Als Gesundheitsminister machte er anfangs eine gute Figur, verhedderte sich aber völlig in der Maskenbeschaffung während der Corona-Pandemie. Egal welche Affäre er am Bein hatte, nie wurde er vom CDU-Mannschaftskapitän ausgewechselt. Im Gegenteil. Jens Spahn strebte selbst die oberste Führungsposition an, musste sich aber gegen Friedrich Merz knapp geschlagen geben. Als Trostpflaster durfte er nach der letzten Bundestagswahl die große CDU/CSU-Fraktion als Vorsitzender führen. Nun ist er überraschend Vater geworden. Klammheimlich haben er und sein Ehemann das Angebot einer amerikanischen Leihmutter angenommen, um ihren Kinderwunsch umsetzen zu lassen. Der Aufschrei darüber ist heute noch in allen Ecken der Bundesrepublik zu hören. Jens Spahn hat für sich etwas in Anspruch genommen, das in unserem Land nicht erlaubt ist. Er hätte gut daran getan, die Thematik, die viele kinderlos bleibende Paare bedrückt, offen auf die Tagesordnung zu setzen. Eine unaufgeregte, ethisch geprägte Diskussion, wäre allemal besser als sein Alleingang gewesen. Seine Auswechselung aus der Regierungsmannschaft war so unvermeidlich.
Nachdenkzeilen aus Rhade
Veröffentlicht am 24.07.2026
Gesellschaft Gedankensplitter 12 von Friedhelm Fragemann
Artikel 14 (2) Grundgesetz: Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.
Gerade auf hohem und höchstem materiellen Niveau scheint mir asoziales Verhalten überproportional stark ausgeprägt zu sein. Und das beschränkt sich keineswegs auf die bekannte Tatsache, dass insbesondere Superreiche – u.a. durch extremen Ressourcenverbrauch und klimaschädliches Verhalten – im Vergleich zur großen Mehrheit der Bevölkerung ein Vielfaches an Umweltschäden verursachen.
Friedhelm Fragemann, langjähriger Vorsitzender der SPD-Stadtratsfraktion regt mit seinen hier veröffentlichten Gedankensplittern an, über gesellschaftspolitische (Fehl)Entwicklungen nachzudenken und ggfs. für Korrekturen einzutreten.
Veröffentlicht am 18.07.2026
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