Nachrichten zum Thema Stadtentwicklung

Ein Fahrradnetzplan für Rhade, von der SPD erstellt, unterstützt den Mobilitätsentwicklungsplan Stadtentwicklung Dorsten: Mobilitätswende ist Gemeinschaftsaufgabe (Teil 4 und Schluss)

Planer nennen Entwicklungsziele - Rhade fühlt sich bestätigt

Nun liegt er auf dem Tisch und wartet, in praktisches Handeln umgesetzt zu werden - der neue  Dorstener Mobilitätsentwicklungsplan. Eine hervorragende Grundlage, um sich endlich aus dem bisherigen „Klein-Klein“ der Verkehrspolitik in unserer Stadt zu verabschieden. Blicken wir nach vorn und hören wir dem von der Stadt beauftragten externen Planungsbüro zu:

  • Die angestrebte und dringend nötige Verkehrswende ist eine Gemeinschaftsaufgabe.
  • Der Anteil der Fußgänger und Radfahrer als gleichberechtigte Verkehrsteilnehmer ist deutlich zu steigern.
  • Der ÖPNV muss so gefördert werden, dass er zum KFZ-Verkehr eine attraktive Alternative bietet.
  • Alle Verkehrsströme müssen so aufeinander abgestimmt werden (Verkehrslenkung), dass Sicherheit und Mobilität mit gesundem Klima und einer hohen Aufenthaltsqualität in Dorsten, Rhade und allen Stadtteilen einhergehen.

Wer in Rhade genau hinhört, erkennt, dass die jetzt vorgestellten Mobilitätsentwicklungsziele im Grundsatz mit denen übereinstimmen, die in zwei Rhader Rahmenplänen und dem neuen Dorfentwicklungsplan bereits dokumentiert wurden. Und die Rhader Sozialdemokraten dürfen sich auf ihre Fahnen schreiben, dafür der Motor gewesen zu sein. Eine gute Ausgangslage, um konstruktiv an der ausgerufenen Gemeinschaftsaufgabe MOBILITÄTSWENDE mitzuwirken.

Veröffentlicht am 17.04.2023

 

Eine Möglichkeit, die Verkehrswende in Rhade sichtbar und effektiv einzuläuten Stadtentwicklung Das Fahrrad könnte sich zum wichtigen Verkehrsmittel in Dorsten entwickeln (3)

Planer zeigen mit Bestandsanalyse Mobilitätsentwicklungsziele auf

Dem vorliegenden Entwurf des Mobilitätsentwicklungsplans gingen in der Gesamtstadt viele Bürger-Fragerunden voraus. Die Antworten zeigen, in welche Richtung der Verkehr künftig gelenkt werden muss. Alle Verkehrsteilnehmer sind gleichberechtigt zu behandeln. Daraus folgert, dass der bisherige Vorrang für den PKW-Verkehr, zugunsten des ÖPNV, des Radfahrens und der Fußgänger ausgeglichen werden muss. Das heißt auch, dass neue Bebauungspläne ganz anders zu gestalten sind. Oder, dass in Rhade Geh- und Radwege verbreitert werden müssen. Fehlt der Platz, muss die Straßenfahrbahn „angeknabbert“ werden. Kreisverkehre, Mittelinseln als Querungshilfen, Radwege-Vernetzung zu allen Infrastruktureinrichtungen in Rhade - Ideen die vor Ort bereits  mehrfach dokumentiert wurden. Interessant an der neuen Analyse ist, dass zwar 60 % der befragten Bürger täglich das Fahrrad nutzen (20%-Anteil am Gesamtverkehr), aber den PKW für 60% aller Wege einsetzen. Der ÖPNV ist in Rhade übrigens unterdurchschnittlich mit nur 5% am Gesamtverkehr vertreten. Neben der teils katastrophalen Geh- und Radwege-Oberflächenqualität gehört das Parken auf Geh- und Radwegen ebenfalls auf die Negativseite der Umfragen. Betrachten wir hier im dritten Teil unserer Bewertung noch die Fußgänger. Sie sind mit 13% am Gesamtverkehrsaufkommen vertreten. Darunter sind auch Kinder und gehandicapte Personen, die besonderen Schutz verdienen. Die Verkehrssicherheit war in Rhade immer das beherrschende Thema. Nicht überraschend, dass es auch in der aktuellen Analyse der Verkehrsplaner eine wichtige Rolle spielt. Im vierten und letzten Teil werden wir am Montag (17. April) die Mobilitätsentwicklungsziele des „energielenker-Planungsbüros“ vorstellen.   

Veröffentlicht am 14.04.2023

 

Stadtentwicklung Rhades Schokoladenseite - Der Norden (2)

Naherholung vor der Haustür

Ruhig fließt er durch das Wiesengelände, eingesäumt von einigen Sträuchern und kleinen Bäumen: der Kalte Bach. Richtung Norden sieht man das Waldstück, das Rhades Grenze zum Nachbarort Marbeck und Heiden bildet,  Ein ideales Gelände, bestens geeignet tief durchzuatmen, die Ruhe zu genießen, sich sportlich zu betätigen oder gemütlich spazieren zu gehen. Das Wegenetz ist vielfältig, um mal kurz eine Runde zu drehen, oder sich ausdauernd in der frischen Rhader Luft zu bewegen. Auch hier, so wie im südlich gelegenen Wiesengelände, vergleiche hierzu „Rhades Schokoladenseite (1)“ vom 20.01.2023, treffen Spaziergänger und Jogger/Walker auf eine erstaunlich vielseitige Tierwelt. Rhade hat was - direkt vor der Haustür. Das eigene Auto muss nicht gestartet werden. Was für ein Privileg, in dieser Landschaft zu wohnen. Kurz, es ist die nächste Schokoladenseite unseres Lebensmittelpunktes. Dass es daneben auch örtliche Schattenseiten gibt, wird nicht verschwiegen. Eine weitere kleine Serie darüber, ist bereits „in der Mache“.

Rhader Impressionen (2) - wird fortgesetzt

Veröffentlicht am 30.01.2023

 

Stadtentwicklung Rhades Schokoladenseite - das südliche Wiesengelände

Naherholung vor der Haustür

Während seit Monaten auf vielen Ebenen darüber nachgedacht wird, wie Rhade weiterentwickelt werden kann, gibt es intakte Bereiche, die vor falschen Eingriffen geschützt werden müssen. Das Rhader Wiesengelände, im Süden Rhades gelegen, gehört genau in diese Kategorie. Von Bächen durchzogen, bietet die große Fläche einer Vielzahl von Tieren Ruheräume sowie Brut- und Nistplätze. Ein gutes Wegenetz motiviert zum Spazierengehen, Radfahren oder Joggen. Das Nebeneinander von Natur und Erholungssuchenden funktioniert ohne größere Probleme. Die Biologische Station in Lembeck hat über eine ins Gelände passende kleine Beobachtungsstation nachgedacht, um eine weitere Natursensibilisierung der Erholungssuchenden zu erreichen. Oberstes Ziel ist aber, die Schutzwürdigkeit des wertvollen Rhader Naturraums, der auch als Rhader Schokoladenseite bezeichnet werden kann, zu erhalten.

Positive Rhader Impressionen (1) - wird fortgesetzt

Veröffentlicht am 20.01.2023

 

Stadtentwicklung Rhade im trüben Wetter mit klarem Blick betrachtet

Es gibt viel zu tun - sehr viel!

Immer dann, wenn die dunkle Jahreszeit einsetzt und unbelaubte Bäume und Sträucher den Blick frei machen, zeigt Rhade, wo Verbesserungen dringlich sind. Die schnurgerade Durchfahrtsstraße, 3 Kilometer lang, wirkt nackt und kalt. Und verkehrssicher ist sie auch nicht. Anregungen, mit Verkehrsmittelinseln und Straßen-Begleitgrün eine Aufwertung des Rhader Lebensraums zu erzielen, warten seit Jahren auf die Umsetzung. Wer in die Debbingstraße (Foto) einbiegt und das Gesehene auf sich wirken lässt, kann nicht glauben, dass das ein Teil der „guten Rhader Stube“ sein soll. Fahrradfahrer, die Teil der angestrebten Verkehrswende sein wollen, kritisieren unermüdlich den Zustand der Radwege entlang der Lembecker- und Erler Straße. Nur ändern tut sich nichts. Unverständlich ist auch, dass die wunderbare Baumallee zwischen Lembeck im Osten und Raesfeld-Erle im Westen, genau auf Rhader Gebiet eine durchgehende Lücke zeigt. An dieser Stelle stoppen wir die Kritik und loben die vielen, kreativen Privatinitiativen der Bürgerinnen und Bürger, den eigenen Lebensmittelpunkt vor der Haustür aufzupeppen. Wenn jetzt auch die Dorstener Verwaltung alles das umsetzt, was sie Rhade versprochen hat, kann selbst bei trüben Wetter hier wieder durchgeblickt werden.

Ein Rhader Appell in Richtung Dorstener Rathaus

Veröffentlicht am 16.01.2023

 

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