Nachrichten zum Thema Kommunalpolitik

Kommunalpolitik Ein Dorfmanager für Rhade und Lembeck

Was ist das denn?

Jung, sympathisch und voller Dynamik. Die Rede ist von Laszlo Taube, dem ersten Dorfmanager für Rhade und Lembeck. Erst seit wenigen Monaten im Amt, sein Arbeitgeber ist die Stadtverwaltung Dorsten, ist er vielen im nördlichen Stadtgebiet bereits ein Begriff. Die Berufsbezeichnung DORFMANAGER ist neu und wirft natürlich Fragen auf. Was ist das? Was tut der? Wo arbeitet er? Was will oder soll er erreichen? Viele Fragen, doch die Antworten sind relativ klar. Laszlo Taube soll u. a. für eine bessere Verbindung zwischen den Bürgern in Rhade und Lembeck und der 12 Kilometer entfernten Stadtverwaltung sorgen. Daneben wird er als Netzwerker für alle engagierten Einzelpersonen, Vereine und Gruppen in beiden Dörfern wirken. Eine Zusammenarbeit über die emotionale Dorfgrenze Rhade/Lembeck hinaus, ist letztlich ein Mehrwert nicht nur für den Dorstener Norden, sondern auch für die Lippestadt. Wichtig ist, dass die neue Verwaltungsstelle kein Experiment auf Zeit ist, sondern unbefristet eingerichtet wurde. Wichtig ist aber auch, dass der Dorfmanager sich nicht von einzelnen Gruppen vor Ort vereinnahmen lässt, sondern frei im Denken und Handeln bleibt. Eine Sorge, die Laszlo Taube durch sein bisheriges Auftreten gar nicht erst aufkommen lässt. Mit der Einstellung des Dorfmanagers sind wiederkehrende Anregungen aus dem kommunalpolitischen Raum, auch über einen gemeinsamen, durch Wahlen legitimierten Ausschuss des Stadtrates für Rhade und Lembeck nachzudenken, nicht vom Tisch. Im Gegenteil. Dorfmanager, Bürgerforen und ein neuer Unterausschuss des Rates würden für größere Identifikation, für steigende Akzeptanz und kürzere Wege stehen, um gemeinsame Zukunftsprojekte im dörflichen Dorstener Norden zu stemmen.Kontakt: E-Mail: laszlo.taube@dorsten.de oder telefonisch unter der Rufnummer 02362 66-3338. 

Ein Zwischenruf aus Rhade zur Einstellung des Dorfmanagers Laszlo Taube   

Veröffentlicht am 06.11.2023

 

Kommunalpolitik Rhader Unternehmergemeinschaft (RUG) diskutiert über Entwicklungsziele

Was kann wo erweitert und neu entstehen?

Eine interessante Diskussion über die wirtschaftliche Entwicklung Rhades fand in der letzten Woche im Heimathaus an der Lembecker Straße statt. Eingeladen hatte die RUG, als Referent stand Holger Lohse, Stadtbaurat der Dorstener Verwaltung, Rede und Antwort. Obwohl das wichtige Zukunftsthema für Rhade existenziell ist, folgten nur wenige RUG-Mitglieder der Einladung. Dennoch war der Meinungsaustausch wichtig und als erster Aufschlag einer weiteren Diskussion, auch mit der städtischen Wirtschaftsförderungsgesellschaft WINDOR, zu verstehen, so Achim Schrecklein auf Nachfrage, der als Mitglied der RUG, als stellvertretender Bürgermeister und als Mitglied der Rhader SPD vor Ort war. Der Wunsch, das Rhader Einkaufszentrum erheblich zu erweitern und Neuansiedlungen entlang der Lembecker Straße zu ermöglichen, muss mit allgemeinen Stadtentwicklungszielen und Vorgaben der Bezirksregierung in Übereinstimmung gebracht werden, dämpfte Holger Lohse etwas die Rhader Vorstellungen. Er zeigte aber auf, dass es durchaus eine größere Fläche im Eigentum der WINDOR gäbe, die als gewerbliches Mischgebiet entwickelt werden könnte. In der lebhaften Diskussion wurde die Ankündigung der Volksbank, etwas Neues in Rhade schaffen zu wollen, ebenso wie der Wunsch nach einem großzügigen Rhader Ärztehaus, verdeutlicht. Deutlich wurde aber auch, dass das Planungsamt (Lohse) nur die Rahmenbedingungen schaffen kann, auf mögliche Investoren keinen Einfluss habe. Hier, so ein Teilnehmer, müsste WINDOR den Dorstener Norden als Entwicklungsschwerpunkt erkennen und fördern. Gespannt darf auf die langwierige Fortsetzungsgeschichte „Rhade und die Zukunft“ geblickt werden.

Bericht eines Veranstaltungsteilnehmers

Veröffentlicht am 30.10.2023

 

Kommunalpolitik Rhade: Landrat und Bürgermeister vor Ort

Absichtserklärungen zur Verkehrslage

Dass seit der Eröffnung der A31 die mitten durch Rhade führende Kreisstraße verkehrsreicher, und dadurch gefährlicher wird, war allen Akteuren vor über 35 Jahren bewusst. Deshalb wurden Pläne zur Verkehrssicherheit ausgearbeitet und beschlossen. Nur die Umsetzung erfolgte nie. Mal protestierten die Anlieger der Lembecker- und Erler Straße erfolgreich, mal waren keine Finanzmittel verfügbar, mal konnte man sich nicht auf einen Komplettentwurf einigen. Konstant verlässlich waren dagegen immer Absichtserklärungen, etwas tun zu wollen. Nun, nach Jahrzehnten der Diskussion und 3 Rhader Rahmenplänen, sagen der amtierende Landrat aus RE und der Dorstener Bürgermeister vor Ort zu, „gemeinsam pragmatische Lösungen zu unterstützen“, so wörtlich aus der städtischen Pressemitteilung zitiert. 3 Bereiche wurden in den Focus der Überlegungen gerückt:

  • Kreuzungsbereich am Ehrenmal. Der nun angedachte Kreisverkehr war übrigens bereits mehrfach im Haushaltsplan des Kreises vermerkt
  • Die Querung zur Urbanusschule durch Verlegung der Fußgängerampel
  • Der Kreuzungsbereich im Bereich Forks Busch

Zusätzlich stellte der Bürgermeister die Überplanung der Debbingstraße in Aussicht. Auch hier kann auf Pläne und Versprechungen zurückgegriffen werden, die noch aus der BM-Amtszeit von Lambert Lütkenhorst stammen. Unverständlich ist, dass der sehr gefährliche Kreuzungsbereich Stuvenberg/Lembecker Straße keine Erwähnung findet. 

Fazit: Rhade muss verkehrssicherer werden. Aus den wiederholten Absichtserklärungen müssen nun fest terminierte Umsetzungen erfolgen. Und Termine wurden bisher nicht genannt.

Ein Rhader Zwischenruf nach Aktenlage

Veröffentlicht am 24.10.2023

 

Kommunalpolitik Die örtliche Skaterbahn im Dornröschenschlaf

Mit offenen Augen durch Rhade

Während aktuell kreative Köpfe versuchen, Forks Busch zum Zentrum für Spiel und Begegnung zu entwickeln, gerät ein vor Jahren gewünschter Jugendtreffpunkt im Freien in Vergessenheit. Gemeint ist die Rhader Skaterbahn, die, als Wunsch genannt, bereits für Aufregung im Ort sorgte. Die Idee, sie  dort zu errichten wo „das Leben spielt“, stieß an mehreren möglichen Standorten auf Ablehnung der Anwohner. So blieb am Ende nur noch das Sportzentrum Dahlenkamp übrig. Als endlich die Fertigstellung gefeiert werden konnte, waren aus den Jugendlichen, die sich sehnlichst eine Skaterbahn gewünscht hatten, Erwachsene geworden. Fortan fristete die Sportfläche ein tristes Dasein. Ab und zu benutzt, überwiegend aber verlassen. Heute wirkt sie ungepflegt. Grün wuchert von allen Seiten, Blätter in der Bahn signalisieren Nichtbenutzung. Zu wünschen ist, dass eine neue Jugendgeneration in Rhade dem Skaten wieder neues Leben einhaucht und die Bahn nahe dem Sportzentrum aus dem Dornröschenschlaf erweckt. Darüberhinaus sollten Verwaltung, Parteien, Bürgerforum, Jugendförderverein und andere versuchen, ein abgestimmtes Konzept der Begegnung in Rhade zu entwickeln. Sonst werden aus gut gemeinten Projekten schnell „Investitionsruinen“.

Die Serie „Mit offenen Augen durch Rhade“ wird fortgesetzt.

Veröffentlicht am 23.10.2023

 

Kommunalpolitik Mit offenen Augen durch Rhade

Debbingstraße ist ein Sanierungsfall - seit Jahren

Sie könnte ein Aushängeschild des Dorfkerns Rhade sein. Ein Erkennungsmerkmal, sich im über 800 Jahren alten historischen Ortskern zu befinden. Statt dessen ist sie marode, für Fußgänger ein Sicherheitsrisiko, für Autofahrer eine Parkfläche. Anregungen, etwas zu ändern, zu verbessern, gab und gibt es genug. Aber auch drohende Anliegerbeiträge verhinderten bisher notwendige Änderungen. Nun signalisiert die NRW-Landesregierung diese komplett abzuschaffen. Eine Nachricht, die der Startschuss für eine komplette Neugestaltung des Dorfes sein könnte. Dazu gehört die Verkehrsführung, die Kirchplatzgestaltung und der verkehrssichere Umbau der Debbingstraße. Die Bitte, sich den Verantwortungshut aufzusetzen, ist an die Stadtverwaltung gerichtet. Sie sollte ihre und die bisher gesammelten Bürgeranregungen sichten, um mit einem Projektvorschlag „Dorf Rhade und Debbingstraße“ die Öffentlichkeit in die Planung miteinzubeziehen.

Die Serie „Mit offenen Augen durch Rhade“ wird fortgesetzt

Veröffentlicht am 20.10.2023

 

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