Nachrichten zum Thema Kommunalpolitik

Kommunalpolitik Erwartungen an den neuen Stadtrat

„Suchet der Stadt Bestes“

Nun sind sie im Amt. 44 Ratsmitglieder, plus Bürgermeister, also 45 Dorstener, die unsere Stadt positiv weiterentwickeln wollen. Wollen und müssen! Sie werden in mehreren Ausschüssen über Vorgaben der Verwaltung und eigene Ideen beraten. Die Bürger, die sie in dieses Ehrenamt auf Zeit gewählt haben, haben berechtigte Erwartungen, dass die Beschlüsse allen Bürgerinnen und Bürgern zugute kommen. Einige Gedanken im Vorfeld:

  • Schule/Weiterbildung: Bessere Kooperation aller Schulformen untereinander mit Vernetzung der VHS
  • Stadtmarketing/Kultur/Tourismus: Angebote auf alle Stadtteile ausweiten. Schwerpunktwerbung für bisher nicht erreichte Bevölkerungsschichten
  • Bauen: Bezahlbaren Wohnraum schaffen. Kein Baugebiet ohne sozial geförderte Wohnungen
  • Jugendhilfe: Ausweitung der präventiven Beratung in Schulen und Jugendhäusern
  • Sozial: Bundes- und Landesvorgaben durch eigene Programme ergänzen.
  • Sport: Sportförderung ist praktizierte Sozialarbeit. Unterstützung aller Vereine durch Fachberatung
  • Wirtschaft: Pflege der vorhandenen Unternehmen, Förderung neuer Firmengründungen. Tourismus/Übernachtungen flächendeckend neu denken
  • Umwelt/Planung: Kein Bauvorhaben ohne Photovoltaik. Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer erhöhen. Fuß-, Rad- und Schulwege als Schwerpunkt-Projekt behandeln

Klar ist, dass kein Ausschuss losgelöst von anderen kreativ gestalten kann. Ohne ein Gesamtkonzept wird es nicht funktionieren. Daher sind Verwaltung und neuer Stadtrat aufgefordert, möglichst ohne Parteibrille das Wohl aller Bürgerinnen und Bürger in den Blick zu nehmen. Unser Appell von außen lautet: Suchet der Stadt Bestes!

Rhader Appell an den neuen Stadtrat unbd die Verwaltung 

Veröffentlicht am 06.11.2025

 

Kommunalpolitik Morgen nimmt der neue Stadtrat seine Arbeit auf

45 Ratsmitglieder stellen die Weichen für Dorstens Entwicklung

Um 17 Uhr wird die konstituierende erste Sitzung des neuen Stadtrates im großen Saal des Rathauses eröffnet. Dann wählen 23 CDU-Mitglieder, je 7 von der SPD und der AfD, drei Grüne, zwei Linke sowie je einer von der FDP und von der Satirepartei, u. a. den Bürgermeister. Tobias Stockhoff, einer der 23 CDU-Ratsmitglieder und langjährig im Amt des Ersten unter Gleichen, wird bei dieser eigenen Mehrheit problemlos wiedergewählt und seine dritte Amtszeit antreten können. Ein ökumenischer Gottesdienst kann zuvor um 16 Uhr besucht werden. So eingestimmt sollten alle 45 Ratsmitglieder bei ihrer kommenden ehrenamtlichen Arbeit immer das ganze Wohl der Stadt im Auge behalten. Hier liegt die Betonung auf DAS GANZE WOHL DER STADT. 75000 Einwohner in 11 Stadtteilen werden ganz genau hinsehen, ob die Wahlversprechen aller Parteien und ihrer Kandidaten eingehalten werden. Wir werden auf dieser Internetseite den neuen Stadtrat zwar kritisch aber konstruktiv begleiten.

Veröffentlicht am 04.11.2025

 

Neue, versetzte Rhader Fußgängerampel sorgt für mehr Sicherheit Kommunalpolitik Bürgermeister und Landrat antworten auf kritische Nachfrage zur „Baustelle Fußgängerampel in Rhade“

Am 13. Oktober erschien an dieser Stelle ein Text, der mit „Stirnrunzeln über eine Baustelle“ überschrieben war. Eine Bürgerin bat um Aufklärung, warum das  geringfügige Verschieben der Fußgängerampel in der Nähe der Grundschule so lange dauerte. Parallel wurde die (Teil)Sperrung der Erler Straße kritisiert, die nicht wenige motorisierte Verkehrsteilnehmer „motivierte“, innerörtliche Schleichwege durchs Wohngebiet und über Wirtschaftswege zu nutzen. Bürgermeister Tobias Stockhoff und Landrat Bodo Klimpel wurden gebeten, für Aufklärung zu sorgen. Beide reagierten umgehend und informativ. Danach wurde die Versetzung der in die Jahre gekommenen Fußgängerampel vom Rhader Bürgerforum gewünscht, um u. a. die sichere Querung zur Turnhalle und eine bessere Vernetzung mit dem vorhanden Fuß-und Radwegenetz zu ermöglichen, so der Bürgermeister. Gleichzeitig wurde auch der ÖPNV durch die Erstellung einer behindertengerechten Bushaltestelle gestärkt, ergänzt der Landrat. Die gesamte Baumaßnahme war technisch sehr anspruchsvoll. Damit lässt sich die Zeitdauer erklären. Die Gesamtkosten betragen laut der Kreisverwaltung RE 180.000 Euro. Inzwischen ist die neue Fußgängerampel in Betrieb und hilft, die Verkehrssicherheit in Rhade zu verbessern. Der Stadt- und Kreisverwaltung ist zu danken, ohne Zeitverzug die Bürgerfragen beantwortet zu haben.

Veröffentlicht am 27.10.2025

 

Kommunalpolitik Kreisverkehr an der A31 bleibt (vorerst) ungepflegt

Die Antwort des Dorfmanagers Laszlo Taube kann nicht zufrieden stellen

Als Eingangstor nach Rhade hatte die grüne Insel des Kreisverkehrs eine wichtige Funktion. Ökologisch, der Verkehrssicherheit dienend und als Signal des Willkommens. Dann rollten Schwertransporter an, um Teile von Windkraftanlagen zu transportieren. Die kreisrunde Fahrbahn reichte nicht, die Grünanlage in der Mitte wurde „geschleift“. Mit dicken Stahlplatten wurden provisorische Fahrspuren geschaffen, die mitten über die Kreisverkehrsinsel führten. Nun, nachdem der Transport Geschichte ist, müsste der bisherige Zustand durch den Verursacher eigentlich wiederhergestellt werden. Eigentlich. Aber es tut sich seit Monaten nichts. Also eine Nachfrage (15.10) beim Dorfmanager Laszlo Taube. Seine Antwort kam sofort, das Ergebnis seiner Nachforschung beim Kreis RE muss als unbefriedigend eingestuft werden. „Vorerst wird sich an dem Provisorium nichts ändern, weil vielleicht weitere Transporte folgen“, so sein Statement. Warum für eine Übergangszeit die Fläche nicht mit Rasen- und Wildblumensamen eingesät wird, bleibt unverständlich. Und einen verbindlichen Nachpflanzungstermin der gefällten Bäume an der Lembecker Straße gibt es auch noch nicht. Auffällig ist, dass alle Angelegenheiten in Rhade, die den Kreis Recklinghausen betreffen, fast immer mit Zeitverzug oder gar nicht beantwortet werden. Da verdient die Stadtverwaltung Dorsten, gelobt zu werden. Laszlo Taube gehört dazu.

Rhader Stirnrunzeln über den Kreis RE

Veröffentlicht am 22.10.2025

 

Kommunalpolitik Kreisverkehr Rhade: Er war einmal eine grüne Insel

Unansehnliches Provisorium dauert an

Der Kreisverkehr an der A31 war ein Blickfang. Bepflanzt und gepflegt von einem nicht mehr existenten Rhader Gartenbaubetrieb, war er ein ansehnliches Eingangstor nach Rhade. So wie der freundliche Eingangsbereich zu einem Haus oder einer Wohnung. Also ein WILLKOMMEN-Symbol. Dann mussten gigantische Bauteile für eine Windkraftanlage in unserer Region transportiert werden. Eine unüberwindbare Engstelle war der genannte Kreisverkehr. Kurzerhand wurde das Grün entfernt, der künstliche Hügel „platt“ gemacht, Stahlplatten verlegt, um den Schwertransportern das Überqueren zu ermöglichen. Die Windkraftanlage ist seit Monaten vor Ort aufgebaut und liefert bereits saubere Energie. Sicherlich war vertraglich festgeschrieben, dass die Kreisverkehrsinsel wieder in den vorherigen Zustand versetzt werden muss. Auch die für den Schwertransport abgesägten Alleebäume an der Lembecker Straße müssen nachgepflanzt werden. Nun stellen wir fest, dass sich seit Monaten nichts bewegt. Eine Erinnerung reichen wir an unseren Dorfmanager Lazlo Taube weiter. Natürlich berichten wir anschließend über neue Erkenntnisse.

Veröffentlicht am 15.10.2025

 

RSS-Nachrichtenticker

RSS-Nachrichtenticker, Adresse und Infos.

 

WebsoziCMS 3.9.9 - 007094170 -