Nachrichten zum Thema Gesellschaft

Gesellschaft Das Grundgesetz: Kein Buch mit sieben Siegeln

Dorstener SPD-Fraktion regt außergewöhnliche Werbekampagne an

Seit 2 Jahren wird in Dorsten „die Woche des Grundgesetzes“ gefeiert. Eine Idee, die allseits Unterstützung verdient. Wer nach den ersten 19 Artikeln unseres Grundgesetzes lebt, es handelt sich um unsere Grundrechte, ist in der Demokratie angekommen. An diese regelmäßig öffentlich zu erinnern, gehört zu den Pflichtaufgaben in unserer Gesellschaft. Nun macht die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Dorsten einen interessanten Vorschlag, um für die festgeschriebenen Rechte und die damit verbundene Verantwortung eines jeden Bürgers ungewöhnlich zu werben. Konkret schlägt sie vor, „mit einem mobilen runden Tisch vor Ort in die Stadtteile zu gehen und sich etwa vor Einkaufscentern oder anderweitig stark frequentierten Plätzen (z. B. Marktplatz) zu positionieren, um von Bürgerinnen und Bürgern ihre Sicht der Dinge zu erfahren und zu diskutieren. Die ansonsten eher aus Wahlkampfzeiten bekannte Übung sollte hier als überparteiliche Aktion von Mitgliedern des Rates organisiert und gestaltet werden. Fragen wie: Wo ist unsere Demokratie in unserer derzeitigen gesellschaftlichen Situation besonders gefordert? Was können Sie, kann der einzelne Bürger zu einer starken Demokratie im eigenen Umfeld beitragen?, könnten gemeinsam diskutiert werden. Mit möglichst vielen Menschen über die Erfordernisse unseres demokratischen Gemeinwesens im Gespräch zu bleiben, ist von ausschlaggebender Bedeutung. Sich im politischen Diskurs nur in der eigenen Blase zu bewegen, wappnet hingegen nicht gegen Radikalismus und Extremismus“, so Auszüge der interessanten SPD-Anregung.

Rhader Werbetext für die Dorstener Woche des Grundgesetzes vom 2. - 8. Mai 2023

Veröffentlicht am 03.03.2023

 

Rhader Solidarität mit der Ukraine Gesellschaft Ukraine - Wann hört das Sterben endlich auf? (2)

Ein Jahr Krieg hat die Welt verändert

Die Ukraine war und ist ein souveräner Staat - und muss es bleiben. Alle Versuche Russlands, diesen Status mit Waffengewalt zu verändern, muss verhindert werden. Wenn es, ein Jahr nach dem Beginn des Krieges gelänge, auf dem Verhandlungsweg eine Lösung zu erzielen, verdient dieser Gedanke jegliche Unterstützung. Heute wollen wir an das Leid erinnern, dass durch Tod, Verletzung und Vertreibung andauert. Heute wollen wir unser Versprechen erneuern, alles zu tun, um dem Frieden in unserer Nachbarschaft ein Stück näher zu kommen. Heute müssen wir innehalten, um der Opfer zu gedenken. Heute müssen wir alles dafür tun, um einen 3. Weltkrieg zu vermeiden. Die Eskalationsspirale dreht sich, trotz aller Appelle, ununterbrochen weiter. „Die Hoffnung stirbt zuletzt!“ Ein Satz, immer mal wieder so daher gesagt, bekommt plötzlich eine dramatische Bedeutung.

Rhader Gedanken zum andauernden Krieg in der Ukraine    

Veröffentlicht am 24.02.2023

 

Rhader Ukraine-Solidarität Gesellschaft Ukraine - Wo ist der Notausgang? (1)

Viele Ideen - (noch) keine Lösung in Sicht

Russland hat völkerrechtswidrig die Ukraine mit Waffengewalt angegriffen. Das internationale Recht ist auf Seiten der Ukraine, das eigene Territorium militärisch zu verteidigen. So steht es im UN-Vertrag, den auch Russland unterschrieben hat. Das ist heute, ein Jahr nach dem Überfall, immer noch die Ausgangslage des kriegerischen Konflikts. Die Bilanz ist verheerend, die Auswirkungen weltweit zu spüren. Alle Appelle an Russland, sich zu besinnen, die Waffen schweigen zu lassen und die Grenzen des Nachbarn zu respektieren, prallen (noch) im Kreml ab. Das wäre aber die Voraussetzung, für eine Verhandlungslösung. Vorschläge und Ratschläge von außen werden in der Presse und den Talkshows gedreht und gewendet. Darunter unannehmbare, die partout den Aggressor Russland weichspülen wollen. Andere, wie der von Jürgen Habermas, unterstützen die Sprachregelung von Olaf Scholz (SPD), dass die Ukraine den Krieg nicht verlieren darf und lehnen die von Annalena Baerbock (Grüne) ab. Sie formuliert, die Ukraine müsse den Krieg gewinnen. Der Unterschied zwischen Kanzler und Außenministerin mag auf den ersten Blick nicht existent zu sein, ist aber gravierend. Zu hoffen ist heute, dass, egal von welcher Seite, egal von welchem Politiker, egal aus welchem Land, der Notausgang gefunden wird, um den noch regionalen Konflikt zu beenden und eine weltweite Eskalation zu verhindern.

Ein Rhader Friedensappell

Veröffentlicht am 23.02.2023

 

Gesellschaft Bitte etwas mehr Respekt

PolitikerInnen sind in unserer Demokratie unverzichtbar

Politik ist ein schmutziges Geschäft - sagt man. Tatsächlich tummeln sich nicht wenige schwarze Schafe im politischen Bereich auf bundes-, landes- und der kommunalen Ebene. Um diese zu entlarven, müssen wir Augen und Ohren offenhalten, um Missstände und  Fehlverhalten zu geißeln. Das darf aber nicht dazu führen, dass wir alle Akteure, die sich für unsere demokratischen Strukturen einsetzen, über einen Kamm scheren. Egal, ob sie ehren- oder hauptamtlich „unterwegs“ sind. Zwei aktuelle Beispiele dazu. Nach der erneuten Wahl in Berlin gab es deutliche Verschiebungen auf den Abgeordnetenplätzen. Eine Presseüberschrift lautete: „Diese Abgeordneten sind rausgeflogen“. Klingt zwar lustig, ist aber respektlos denen gegenüber, die sich mit aller Kraft bisher für Berlin und die Demokratie eingesetzt haben. Dass es nicht leicht ist, Kritik zu ertragen, auch wenn sie „unter die Gürtellinie geht“, hat der Hannoveraner Ballettchef drastisch bewiesen. Eine Journalistin, Kulturkritikerin, wurde von ihm mit Hundekot attackiert. Sie hätte immer Scheiße über seine Arbeit ausgekippt, nun wollte er sich entsprechend wehren. Mehr als respektlos auch diese Überreaktion. Olaf Scholz hat in seiner Wahlkampagne den Begriff RESPEKT oben an gestellt. Wir alle sollten uns immer mal wieder daran erinnern. Ob in der Politik, der Presse, im beruflichen oder privaten Bereich.

Ein Kommentar aus Rhade

Veröffentlicht am 15.02.2023

 

Gesellschaft Türkei/Syrien: Wir sind in Gedanken bei euch!

Städtischer Kondolenzbrief und ein Spenden-Aufruf

Im Namen von Bürgerschaft, Rat und Verwaltung der Stadt Dorsten hat Bürgermeister Tobias Stockhoff unser aller Mitgefühl in einem Kondolenzbrief an die Opfer und Hinterbliebenen des schrecklichen Erdbebens übermittelt. Wir übernehmen diesen Text und bitten, sich an dem u. a. Spendenaufruf zu beteiligen.

„Die Katastrophe in der syrisch-türkischen Grenzregion bewegt uns tief.

Wir trauern um die Opfer dieses verheerenden Erdbebens in Syrien und der Türkei.

Wir beten mit den Menschen, die darauf hoffen, dass vermisste Angehörige lebend gefunden werden.

Wir fühlen und leiden mit den Menschen, die verletzt wurden, die ihr Heim und ihre Habe unter den Trümmern verloren haben.

Wir wünschen all denen Kraft, die jetzt in der Erdbebenregion als Helferinnen und Helfer unermüdlich und tapfer im Einsatz sind.

Wir sind in Gedanken bei unseren Mitbürgerinnen und Mitbürgern in Dorsten und in aller Welt, die ihre Wurzeln und oft Verwandte und Freunde in der Erdbebenregion haben.

Wir wollen uns dafür stark machen, dass die Region alle erdenkliche Hilfe für die Rettung und Versorgung der Betroffenen und für den Wiederaufbau erhält.“

Die „Aktion Deutschland Hilft“ (ADH) und das „Bündnis Entwicklung Hilft“ (BEH) haben im Namen von insgesamt 23 deutschen Hilfsorganisationen ein gemeinsames Spendenkonto eingerichtet: IBAN DE 53 200 400 600 200 400 600, Commerzbank.

Stadt Dorsten Pressestelle. Überschriften und 1. Absatz - SPD-Rhade

Veröffentlicht am 10.02.2023

 

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