Nachrichten zum Thema Allgemein

Allgemein Nach Corona – Alles wie gehabt? Oder müssen wir etwas ändern?

Risiken und Nebenwirkungen der Globalisierung zwingen zum Nachdenken. „Die-15-MinutenStadt“

 

Eine Virus-Pandemie fällt nicht vom Himmel. Das menschliche Handeln, weltweit, ist (fast) immer die Ursache für eine Störung des natürlichen Gleichgewichts. Die Globalisierung hat uns zwar Wohlstand gebracht, die Verlierer sind aber in der Mehrheit auf unserem zerbrechlichen Planeten. Das zu ändern, ist Aufgabe der Politik, sprich, der Parteien, sprich, der Politiker, sprich, der Bürgerinnen und Bürger, die sich auf der Sonnenseite des Lebens befinden. Also unsere Aufgabe! Jetzt hat sich ein angesehener amerikanischer Professor und Historiker nicht nur über die bitteren grenzenlosen Corona-Folgen geäußert, sondern an einen interessanten Vorschlag erinnert, der inzwischen in vielen Städten diskutiert wird. Überschrift: Die-15-Minuten-Stadt. Gegen Pandemien, den Klimawandel und die soziale Ungleichheit hilft, dass wir unseren Lebensraum vor Ort „zurückerobern“. Die Idee ist, dezentrale Stadtentwicklung so zu buchstabieren, dass die Menschen innerhalb von 15 Minuten alles was sie brauchen zu Fuß erreichen können. Arbeitsplatz, Schule, Geschäfte, medizinische Versorgung, Kulturstätten, usw. Zurzeit diskutieren wir in Rhade über unsere Zukunft. „Rhade neu denken“, lautet eine Empfehlung. Wir sollten sie bei den anstehenden Diskussionen im Auge behalten. Und die 15-Minuten-Idee ebenfalls.

 

Eigener Bericht auf Grundlage des ZEIT-Interviews mit dem emeritierten Yale-Professor Frank Snowden: „Ein Trost“ vom 11. Februar 2021

Veröffentlicht am 17.02.2021

 

Foto Anne Hufnagl SPD. Übernommen von www.spd.de Allgemein Die SPD hat eine Mission - Sie will führen, modernisieren und alle mitnehmen (Teil 1)

Zukunftsmission: Klimaneutrales Industrieland

Die Kraft von Sonne und Wind — und Wasserstoff

Spätestens 2050 ist Deutschland klimaneutral. Erneuerbare Energien sichern die Versorgung — vollständig. Wie? Wir brauchen Stromnetze, Wasserstoffleitungen und Ladesäulen, also die notwendige Infrastruktur — und mehr Tempo beim Ausbau der erneuerbaren Energien. Bereits bis 2040 soll der Strombedarf möglichst vollständig aus Wind- und Sonnenenergie bestehen. Weltweit soll Deutschland führend werden für Wasserstofftechnologien. Und: Wir werden dafür sorgen, dass jeder und jede in Deutschland sich die Entscheidung für ein klimafreundliches Verhalten leisten kann und dass diese Entscheidung sich lohnt. Wer sich dagegen entscheidet, soll die Kosten dafür nicht auf andere abwälzen können.

wird fortgesetzt - übernommen von www.spd.de

Veröffentlicht am 13.02.2021

 

Allgemein Rhader Sonntagsgedanken - Deutschland ein HiTec-Land?

Nach Corona ist das Wort Digitalisierung sicherlich das meistbenutzte in Deutschland. An der Corona-Pandemie sind wir schuldlos. An der schleppenden Digitalisierung nicht. Wenn heute Schulen immer noch über unzureichende Glasfaseranschlüsse und fehlende Tablets  klagen, wenn heute immer noch nicht alle Gesundheitsämter ihre wichtigen Daten zeitgleich an das Robert-Koch-Institut senden können, wenn heute flächendeckend über eine dilettantische Impfterminvergabe geklagt wird - dann läuft was schief im „Staate, nein nicht Dänemark, sondern im Staate Deutschland“. Wir bezeichnen uns als Industrieland. Wir sind in vielen Bereichen Weltmarktführer. Wir staunen aber auch immer wieder darüber, was alles nicht funktioniert. Die Digitalisierung ist dafür ein Paradebeispiel. „Nicht alles ist schlecht - aber vieles könnte, nein müsste besser sein“, so das Rhader Fazit der Sonntagsgedanken.

Veröffentlicht am 07.02.2021

 

Allgemein Mein Name ist Ausländer - Gedicht gegen ein Verbrechen

Ein politisches Gedicht rüttelte auf - mit dramatischen Folgen

Mein Name ist Ausländer.

Ich arbeite hier

Ich weiß, wie ich arbeite,

Ob die Deutschen es auch wissen?

Meine Arbeit ist schwer

Meine Arbeit ist schmutzig.

Das gefällt mir nicht, sage ich.

„Wenn dir die Arbeit nicht gefällt,

geh in deine Heimat“, sagen sie.

Meine Arbeit ist schwer,

Meine Arbeit ist schmutzig,

Mein Lohn ist niedrig.

Auch ich zahle Steuern, sage ich.

Ich werde es immer wieder sagen,

Wenn ich immer hören muss:

„Suche dir eine andere Arbeit.“

Aber die Schuld liegt nicht bei den Deutschen,

Liegt nicht bei den Türken.

Die Türkei braucht Devisen,

Deutschland Arbeitskräfte.

Mein Land hat uns nach Deutschland verkauft,

Wie Stiefkinder,

Wie unbrauchbare Menschen

Aber dennoch braucht sie Devisen,

Braucht sie Ruhe.

Mein Land hat mich nach Deutschland verkauft

Mein Name ist AUSLÄNDER

Semra Ertan*)

 

*) Die Dichterin verbrannte sich 1982 in Hamburg aus Protest gegen Rassismus und nachdem sie das Gedicht im NDR-Hörfunk vorgetragen hat.

Die Genehmigung zur Veröffentlichung aus "Semra Ertan - Mein Name ist Ausländer - Gedichte" auf unserer Internetseite liegt von der Edition Assemblage, Münster vor. Wir bedanken uns herzlich.

Veröffentlicht am 31.01.2021

 

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