Andere Themen: [Allgemein] [Landespolitik] [Bundespolitik] [MdB und MdL] [Unterbezirk] [Stadtverband] [Ratsfraktion] [Ortsverein] [Arbeitsgemeinschaften] [Schule und Bildung] [Europa] [Familie und Jugend] [Gesundheit] [Jugend] [Kommunalpolitik] [Senioren] [Service] [Umwelt] [Veranstaltungen] [Verkehr] [Wahlen] [Arbeit und Wirtschaft] [Kreistagsfraktion] [Presse] [Sport] [Soziales] [Justiz und Inneres] [Beschlüsse] [Stadtentwicklung] [Frauenpolitik] [Gesellschaft] [Wahlkreis] [Jusos] [Bildung & Forschung] [Landtagsfraktion] [Bundestagsfraktion] [Finanzen]
Nachrichten zum Thema Allgemein
Allgemein Corona: Verzweiflung bei Unternehmen und Menschen mit den Händen zu greifen. Unsere Bitte: Nicht aufgeben, durchhalten!
Veröffentlicht am 23.03.2021
Allgemein Wahlen - Persönlichkeiten sind entscheidend
Parteien in der Krise
Heute wird in Rheinland-Pfalz und in Baden-Württemberg ein neuer Landtag gewählt. Die Umfrageergebnisse signalisieren, dass Malu Dreyer (SPD) und Winfried Kretschmann (Grüne) wiedergewählt werden. Die sie unterstützenden Parteien werden im Schlepptau der beiden Persönlichkeiten mitgezogen. Hier die SPD, dort die Grünen. Ein weiterer Beweis dafür, dass die Programmatik der Parteien immer mehr eine untergeordnete Rolle spielt. Anders gewertet: Die konkurrierenden Parteien sind sich, befinden sie sich in Regierungsverantwortung, inzwischen so ähnlich, dass das Interesse der Wähler fast ausschließlich der „Frontfrau oder dem Frontmann“ gilt. Wer sympathisch und glaubwürdig „rüberkommt“, der hat schon fast gewonnen. Wer keine großen Fehler macht, in keine Skandale verstrickt ist, wer die eigene Partei hinter sich weiß und den Bürgerwillen permanent spürt, wird als Politiker akzeptiert und (wieder)gewählt. Herausforderer, egal ob sie aus der eigenen Partei oder von der Konkurrenz kommen, haben es dann sehr schwer, eine Ablösung zu erreichen. Außer, der bisherige Amtsinhaber tritt ab. So wie im September die Dauerkanzlerin. Dann werden die Attribute entscheidend sein, die für Malu Dreyer und Winfried Kretschmann zutreffen. Nämlich sympathisch und glaubwürdig aufzutreten. Olaf Scholz bringt übrigens alle Voraussetzungen mit, so die Wähler für sich (und im Schlepptau die SPD), zu gewinnen. Die Parteien verlieren aber nicht ihre Funktion und Bedeutung, „an der politischen Willensbildung des Volkes mitzuwirken“ (Art. 21 GG). Sie müssen nur lernen, den Wähler besser zu verstehen.
Sonntagsgedanken aus Rhade
Anmerkung: Wegen der besseren Lesbarkeit wird in unseren Artikeln überwiegend darauf verzichtet, korrekt „geschlechtsneutral“ zu formulieren. Wenn z. B. Wähler geschrieben steht, gilt automatisch auch Wählerin. Usw.
Veröffentlicht am 14.03.2021
Allgemein Aufstieg und Fall eines Politikerlebens - Sonntagsgedanken aus Rhade
Gnadenlos werden Politiker im ICE-Tempo rauf- und runtergeschrieben. Nicht selten tragen sie aber auch ihren Anteil dazu bei. Nein, heute geht es nicht um Jens Spahn, Andrea Nahles oder Martin Schulz. Heute werfen wir einen Blick auf eine Politikerin, die als Hoffnungsträgerin der CDU und Kronprinzessin der amtierenden Kanzlerin gestartet ist und sich inzwischen im Niemandsland der Politik wiederfindet. Die Rede ist von Annegret Kramp-Karrenbauer, kurz AKK. Aus dem parteipolitischen Nichts gekommen, als saarländische Ministerpräsidentin erfolgreich, sollte sie die nächste, die höchste Stufe der Karriereleiter hochklettern. CDU-Parteivorsitzende und Kanzlerkandidatin. Spätestens jetzt wurde dem objektiven Beobachter klar, dass das eine Nummer zu groß sein würde. Und die Messerwetzer um Friedrich Merz wurden nicht müde, das auch zu kolportieren. Der Rücktritt ließ dann auch nicht lange auf sich warten. Aus einer selbstbewussten Frau wurde eine unsichere Politikerin, die plötzlich nicht mal das gebliebenen Verteidigungsministerium souverän leitet. Fehler reiht sich an Fehler. AKK ist aufrecht nach Berlin gegangen, sie wird es als gebeugte, erfolglose, ungeliebte und schnell vergessene CDU-Politikerin verlassen. Sie teilt so das Schicksal vieler PolitikerInnen aller Parteien, die zu spät erkannt haben (und aktuell erkennen), wo ihre eigenen Grenzen beginnen. Sie müssten vor sich selbst geschützt werden.
Veröffentlicht am 07.03.2021
Allgemein Aktuell: Der Anfang ist gemacht. Der Frühlingsanfang. Eine erste Blüte. Ein positives Zeichen. Blicken wir nach vorn.
Veröffentlicht am 21.02.2021
Allgemein Nach Corona – Alles wie gehabt? Oder müssen wir etwas ändern?
Risiken und Nebenwirkungen der Globalisierung zwingen zum Nachdenken. „Die-15-MinutenStadt“
Eine Virus-Pandemie fällt nicht vom Himmel. Das menschliche Handeln, weltweit, ist (fast) immer die Ursache für eine Störung des natürlichen Gleichgewichts. Die Globalisierung hat uns zwar Wohlstand gebracht, die Verlierer sind aber in der Mehrheit auf unserem zerbrechlichen Planeten. Das zu ändern, ist Aufgabe der Politik, sprich, der Parteien, sprich, der Politiker, sprich, der Bürgerinnen und Bürger, die sich auf der Sonnenseite des Lebens befinden. Also unsere Aufgabe! Jetzt hat sich ein angesehener amerikanischer Professor und Historiker nicht nur über die bitteren grenzenlosen Corona-Folgen geäußert, sondern an einen interessanten Vorschlag erinnert, der inzwischen in vielen Städten diskutiert wird. Überschrift: Die-15-Minuten-Stadt. Gegen Pandemien, den Klimawandel und die soziale Ungleichheit hilft, dass wir unseren Lebensraum vor Ort „zurückerobern“. Die Idee ist, dezentrale Stadtentwicklung so zu buchstabieren, dass die Menschen innerhalb von 15 Minuten alles was sie brauchen zu Fuß erreichen können. Arbeitsplatz, Schule, Geschäfte, medizinische Versorgung, Kulturstätten, usw. Zurzeit diskutieren wir in Rhade über unsere Zukunft. „Rhade neu denken“, lautet eine Empfehlung. Wir sollten sie bei den anstehenden Diskussionen im Auge behalten. Und die 15-Minuten-Idee ebenfalls.
Eigener Bericht auf Grundlage des ZEIT-Interviews mit dem emeritierten Yale-Professor Frank Snowden: „Ein Trost“ vom 11. Februar 2021
Veröffentlicht am 17.02.2021
WebsoziCMS 3.9.9 - 008627858 -