Nachrichten zum Thema Allgemein

Allgemein Rhade - ein Sonntagsspaziergang

Hier wohne ich, hier lebe ich, hier ist mein Lebensmittelpunkt. Es war eine gute Wahl vor über 50 Jahren. Das Dorf selbst wird sicherlich nie einen Schönheitspreis gewinnen. Dazu hat es sich nicht rund entwickeln können. Ein Straßendorf. Drei Siedlungsbereiche auf 3 Kilometer Länge zeugen von unterschiedlichem Wachstumsphasen in den 800 Jahren seiner Geschichte. Aber Rhade hat etwas, was unser Dorf zu etwas Besonderem macht. Es ist seine phantastische Lage mitten im Grünen. Heute genieße ich das südlich gelegene Wiesengelände, um als Spaziergänger den Kopf frei zu bekommen. Täglich Corona, täglich damit einhergehende Sorgen. Über den Rüther Weg steuere ich den Weg Bakelheide an. Nun bin ich mittendrin. Die Luft ist klar und frisch. Die schon tieferstehende Sonne taucht die Landschaft in phantastisches Licht. Silberreiher machen Rast. Die Bäche führen  endlich mal wieder richtig viel Wasser. Einzelne Jogger teilen mit mir den Weg. Auch Hundebesitzer sind mit ihren Lieblingen unterwegs. Ein Vierbeiner fällt durch sein modisches, pinkfarbenes Mäntelchen auf. Ob er darüber glücklich ist? Ein alter Bekannter, lange nicht gesehen, kommt entgegen. Eine kurze Plauderei über dit un dat. Auf Abstand natürlich. Ich genieße weiter die Ruhe, die frische Luft, die Farben, die ständig durch Wolkenschatten wechseln. Einzig einige Radler scheinen keine Zeit zu haben. Ihr E-Motor verleitet sie vermutlich, alles aus sich und dem Drahtesel herausholen zu wollen. Nach zwei Stunden ist mein Ausflug ins Rhader Grüne beendet. Ich bin glücklich, hier meinen Lebensmittelpunkt gefunden zu haben. Und es ist wichtig, sich hier für die positive Weiterentwicklung zu engagieren.

 

Veröffentlicht am 17.01.2021

 

Allgemein Donald Trump hat fertig

Er hinterlässt nicht nur verbrannte Erde sondern auch unglaubliche Schulden

In 4 Tagen endet die skandalöse US-Präsidentschaft eines Narzissten, eines Lügners, eines Hetzers und eines Hochstaplers. Donald Trump verliert nicht nur das Präsidentenamt, sondern auch die Geduld seiner Gläubiger. Sein gesamtes Imperium aus Hotels und Golfplätzen ist auf Pump gebaut. Seine persönlichen Verbindlichkeiten, so die New York Times, belaufen sich auf 400 Millionen (!) Dollar. Und die Deutsche Bank war so frei, diesen „größten Dealmaker aller Zeiten“ mit 3-stelligen Millionenkrediten zu beglücken. Jetzt hat sie ihm die Freundschaft und die Kreditlinie gekündigt. Aber um Trump müssen wir uns im Moment keine Sorgen machen. Es sind die Staatsschulden, die  in 4 Jahren Trump auf 21 Billionen Dollar Außenstände oder 102% der jährlichen Wirtschaftsleistung gestiegen sind. Rekord! Aber auch 40% der US-Bürger sind so überschuldet, dass sie keine 400 Dollar im Notfall aufbringen können. In Zahlen heißt das, dass jeder US-Haushalt 115.000 Dollar Schulden abzustottern hat. Corona, die Arbeitslosigkeit, immense Kosten für die Ausbildung und eine Krankenversicherung, die nach unseren Maßstäben diesen Begriff nicht verdient, zwingen viele Amerikaner zu Suppenküchen. Amerika - das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Dieser Slogan hatte immer eine positive Bedeutung. Zwar gibt es heute Tesla, Apple, Google, Amazon und die größten Finanzspekulanten an der Wall-Street, aber auch eine beschämende Armut, die an die sogenannte 3.Welt erinnert. Trumps  Immunität vor Strafverfolgung endet mit der Präsidentschaft. Aber er kann sich zuvor selbst begnadigen und ist so für die Gerichte auf Dauer nicht erreichbar. Trump bleibt für die Welt ein Albtraum.

Eigener Bericht auf Grundlage des ZEIT-Artikels „Ein Volk aus Schuldnern“ vom 7. Januar 2021 und der Nachrichten auf tagesschau.de

Veröffentlicht am 16.01.2021

 

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