Nachrichten zum Thema Kommunalpolitik

Achim Schrecklein aus Rhade Kommunalpolitik Rhade/Dorsten: Drei Fragen an Achim Schrecklein

Der Sozialdemokrat ist Mitglied des Stadtrates und stellvertretender Bürgermeister

Frage: Wie ist die momentane Haushaltslage Dorstens zu bewerten? Kritisch, oder „alles im Griff“?

Achim Schrecklein: Mit viel Mühe und unter großen Opfern haben wir einen ausgeglichen Haushalt hinbekommen. Ob dieser für das laufende Jahr hält, glaube ich persönlich nicht, denn z.B. die Situation in der Ukraine oder die laufenden Tarifverhandlungen können oder werden unseren Haushalt beeinflussen.

Frage: Wird der Rhader Dorfentwicklungsplan wegen der Finanzbelastungen von außen zeitlich gestreckt werden müssen?

Achim Schrecklein: Da bin ich sehr optimistisch, denn die Gelder sind eingestellt. Wann letztlich die Umsetzung erfolgt, hängt auch maßgeblich von den ausführenden Kräften ab, die rar gesät sind.

Frage: Wie würdest du deine Funktion „Stellvertretender Bürgermeister in einem Satz beschreiben?

Achim Schrecklein: Ich bin in erster Linie einer der Repräsentanten der Stadt Dorsten, nach innen und nach außen.

Veröffentlicht am 13.03.2023

 

Kommunalpolitik Im Wortlaut: Das Bürgerforum Rhade lädt ein

Am Montag, 13. März 2023, findet um 19 Uhr die nächste Versammlung des Bürgerforums Rhade (BFR) im Carola-Martius-Haus statt.

Das für Rhade heute und in den nächsten Jahren zentrale und überaus wichtige Thema ist die Umsetzung des verabschiedeten Dorfentwicklungskonzeptes. Der Arbeitskreis „Dorfentwicklung“ des BFR wird über die nächsten Schritte berichten und aufzeigen, welche Bedingungen und Herausforderungen sich den Rhader Bürgerinnen und Bürgern stellen. Weitere Aktivitäten des Arbeitskreises wie z.B. Sachstand Projekt Vitalisierung Forks Busch, Stand der Gespräche mit Kreis und Stadt zu  Fragen des Verkehrs, Sachstand zur Wiederbelebung Spielplatz Bogenstraße und auch ein Update zum Sachstand „Nahversorgung Dorstener Norden“ werden dargestellt und bieten Raum und Zeit für Diskussionen. Der Arbeitskreis Kultur berichtet über die Entwicklungen der letzten Zeit und die mit der Stadt Dorsten abgestimmten nächsten Schritte. Anträge zum Bürgerbudget werden besprochen und zur Abstimmung freigegeben. Wir informieren zu jüngst erfolgten personellen Änderungen im Organisationsteam . Aktuelle Coronaregeln sind zu beachten.

Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger können sich auf der Internetseite https://www.rhade.de/buergerforum-rhade/startseite informieren und ggfs. auch weitere Vorschläge zu künftigen Arbeitsthemen des Bürgerforums einreichen. Die Veranstalter hoffen wie immer auf eine gute Resonanz und einen interessanten und spannenden Abend.

Organisationsteam Bürgerforum Rhade

i.A. Heribert Triptrap

 

Veröffentlicht am 08.03.2023

 

Kommunalpolitik Dorstener VHS und Rhade finden weiter nicht zueinander

Eine erste Reaktion aus dem Rathaus kann nicht zufriedenstellen (2)

Am 17. Februar veröffentlichten wir an dieser Stelle einen Brief an den Leiter der Dorstener Volkshochschule. Neben dem Lob für ein interessantes Programm, war aber auch Kritik an der wiederholten  Nichtberücksichtigung Rhades eingebaut. Nun liegt eine erste Antwort vor, die nicht zufriedenstellen kann. Eine kurze Zusammenfassung:

  • Ein Workshop vor Ort hat sich im September mit der Thematik beschäftigt
  • Dem Protokoll können folgende Ideen für Rhade entnommen werden:
  • Tour de Buur und Programmkino für Kids und Jugendliche
  • Plattdeutsch, Digitaler Nachmittag und Patientenverfügung für Erwachsene
  • Du und Video für Jugendliche
  • Kabarett und kleines Theater sowie Kultur und Genuss für Erwachsene
  • …

Der aufmerksamen Leser wird sich erinnern, dass Vorschläge dieser Art nicht neu, sondern in mehreren Thesenpapieren der Rhader SPD enthalten sind. Das letzte trägt das Datum Oktober 2020 und wurde vom Unterzeichner für das Bürgerforum erarbeitet und dort vorgestellt. Aktuell ist aber festzustellen, dass auch im neuen Halbjahresprogramm der VHS, Kultur und Weiterbildung in Rhade weiterhin nicht stattfinden. Das Programmangebot "VHS im Quartier" wurde, so die Rathausantwort, in Lembeck einmal angenommen. In Rhade gab es dagegen mehrere Nachfrageanläufe, die aber aufgrund mangelnder Anmeldezahlen nicht berücksichtigt werden konnten. Eine unbefriedigende Ausgangssituation für die Profis im Rathaus und aufgeschlossene Kommunalpolitiker, kommentiert die Rhader SPD und fordert ein kreatives Konzept für einen Neuanfang. 

Dirk Hartwich - wird in Kürze mit Teil 3 fortgesetzt

Veröffentlicht am 02.03.2023

 

Kommunalpolitik Ist das noch Pressefreiheit oder doch schon Respektlosigkeit?

Wer will sich nach einem Artikel in der Lokalzeitung noch öffentlich, ehrenamtlich engagieren?

Der Wechsel eines Ratsmitglieds ist immer eine Meldung der Lokalzeitung wert. Nun hat es ein Stühlerücken bei einer Partei gegeben, die mit 2 Mitgliedern im Stadtrat vertreten ist. Sie nennt sich selbst Spaß-Partei. Ob das dem Ernst der kommunalen Selbstverwaltung gerecht wird, soll hier nicht weiter vertieft werden. Nun steigt einer aus der Miniriege aus der Kommunalpolitik aus. Zuvor hat er monatelang sein Mandat nicht wahr-, aber die üppige Aufwandsentschädigung fürs Nichtstun mitgenommen. Die Lokalzeitung belässt es nicht bei einer Kurznachricht, sondern bietet dem Aussteiger breiten Raum, um sich mit einem respektlosen Rundumschlag in Erinnerung zu halten. Das dazu veröffentlichte Zitat, das der Redakteur in seinen Bericht „einbaute“, beleidigt alle Bürgerinnen und Bürger, die sich bisher für die kommunale Selbstverwaltung engagieren. Wer will sich nach dieser persönlichen Herabsetzung, über die Lokalzeitung verbreitet, noch für ein kommunalpolitisches Mandat bewerben? Die freie Presse ist unser höchstes Gut. Sie zu schützen, ist für jeden Demokraten Pflicht. Das schließt nicht aus, sie kritisch zu begleiten.

Rhader Einwurf zum Artikel Dorstener Zeitung, „Schattenpropagandist ersetzt früheren Bürgermeisterkandidaten“ vom 25. 02.2023

Veröffentlicht am 27.02.2023

 

Kommunalpolitik Rhade: Über viele Brücken kannst du gehen - wenn sie denn halten

Schilder zeigen Tragfähigkeit an

Das Rhader Wiesengelände wird von mehreren Bächen durchzogen. Ein Naherholungsgebiet wie aus dem Bilderbuch. Das Nebeneinander von Fauna, Flora und Spaziergängern schließt sich nicht aus. Mittendrin landwirtschaftliche Flächen, auf denen u.a. Getreide, Mais und Kartoffeln angebaut werden. Die dafür im Einsatz befindlichen Maschinen sind im Laufe der letzten Jahrzehnte immer gigantischer, sprich größer und schwerer geworden. Um auf die so genutzten Felder zu gelangen, sind Brücken zu passieren. Die Tragfähigkeit dieser Bachübergänge wird per Verbotsschild angezeigt. Siehe Foto. Danach wäre das Queren an einigen Brücken mit einem Traktor, Mähdrescher oder LKW gar nicht möglich. Dass sie dennoch befahren werden, bedeutet keine unmittelbare Gefahr. Die rechnerische Sicherheit der Brückenbauwerke liegt wesentlich höher als die Angabe auf dem Verkehrsschild. Dass aber die Lebensdauer mit der regelmäßigen Belastungsüberschreitung des zulässigen Gesamtgewichts abnimmt, erschließt sich jedem Bürger. Hinweise der Rhader SPD sind nun auch in der Verwaltung besprochen worden. Bevor jetzt aber die Brücken im Rhader Wiesengelände erneuert werden, lautet die wiederholte Forderung der Rhader Sozialdemokraten, die viel zu schmale Brücke der wichtigen Geh- und Radwegeverbindung durch das Pättken, zwischen Mainstraße und Schlehenweg, zu erneuern.

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 14.02.2023

 

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