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Nachrichten zum Thema Presse
Presse „Unsere“ Zeitung hat sich geändert
Das neue Konzept ist gewöhnungsbedürftig
Dem aufmerksamen Leser ist gestern besonders aufgefallen, dass der Hauptteil der Dorstener Zeitung, sprich Ruhr Nachrichten, sich gravierend verändert hat. Der bisherige Verleger hat neue Kooperationen gesucht und gefunden. So tauchen plötzlich andere Namen beim Kommentar (Seite 2) auf, die Seite 3 kennt nur noch ein Thema, statt der der bisherigen Vielfalt aus der Region. Kurz, Journalisten einer anderen Zeitung liefern jetzt den Hauptteil. Der Lokalteil, so das Konzept der neuen Zeitung, wird mit mehr Hintergrundberichterstattung versuchen, neue Leser zu gewinnen. Die letzte Leserumfrage hatte u. a. auch ergeben, dass genau hier, bei der kommunalpolitischen Berichterstattung, mehr über die Geschichte hinter der Geschichte geschrieben werden sollte. Dass, nach dem Weggang der WAZ aus Dorsten, die Zeitungslandschaft in Dorsten ärmer geworden ist, wird nicht bestritten. Der Lokalredaktion der Dorstener Zeitung ist zu wünschen, dass sie den Freiraum, den ihr der neue Verleger theoretisch einräumt, im Interesse der Leser entsprechend nutzt.
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 11.10.2017
Presse Mehr Demokratie wagen - aber wie? Dorstener Zeitung führte Interview mit Dirk Hartwich
Der aktive Bürger
Unter dieser Überschrift erschien gestern ein großes Interview in der Dorstener Zeitung mit dem Bildungsobmann der Rhader SPD. Ein Vortrag, den Dirk Hartwich zum Thema Bürgerbeteiligung in der Juli-Mitgliederversammlung gehalten hat, wurde als so interessant eingestuft, dass der Redaktionsleiter Stefan Diebäcker das folgende Interview mit ihm führte:
Veröffentlicht am 01.08.2017
Presse „Wo ist Schulz?“
Die vergiftete Frage der politischen Kommentatoren
Es ist erst einige Wochen her, da bekam Martin Schulz den Platz in den Medien, der angemessen war. Parallel stiegen die Umfragewerte für den SPD-Kandidaten. Ein gut gemeinter Rat einer großen überregionalen Zeitung lautete, Martin Schulz müsse sich aber bis September zeitweise zurücknehmen, um keinen Abnutzungseffekt in der öffentlichen Wahrnehmung zu riskieren. Andere Medien schwenkten um, und berichteten überhaupt nicht mehr über den Parteivorsitzenden und Kanzlerkandidaten. Einige politische Kommentatoren, die im Gegensatz zu Politikern, jede Richtungsänderung ohne Folgen mitmachen können, begannen mit vergifteten Fragen, siehe oben, in den parteipolitischen Prozess der Meinungsbildung einzugreifen. Wir werden lesen und hören, dass nach einer erfolgreichen Wiederwahl der NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft am Sonntag, einige politische Kommentatoren wieder „die Kurve kriegen“, dann pointiert, kritisch, aber angemessen, fair und ausgewogen über Martin Schulz berichten.
Ein Kommentar aus Rhade
Veröffentlicht am 10.05.2017
Presse Ohne Meinungs- und Pressefreiheit keine Demokratie!!!
Internationaler Tag der Pressefreiheit – eine Anmerkung aus Rhade
Mehrere Zeitungen, darunter die Dorstener, stellen ihre komplette erste Seite einer großen Künstlerin, Yoko Ono, zur Verfügung, um mit einer ungewöhnlichen Kunstaktion für die Meinungs- und Pressefreiheit weltweit zu werben. Dass sie in Gefahr ist, von autoritären Politikern nicht nur eingeschränkt, sondern auch abgeschafft zu werden, ist inzwischen bittere Wahrheit. Der Appell von Yoko Ono, „free you, free me, free us, free them“, also „befreie dich, befreie mich, …” muss für alle Ansporn und Auftrag sein, auch bei uns wachsam und mutig zu sein. Dass das Dorstener SPD-Motto „Schwimm Dich frei“ fast nahtlos die künstlerische Aussage von Yoko Ono ergänzt, ist Zufall, passt aber zielgenau zum Internationalen Tag der Pressefreiheit, mit dem sich die Rhader SPD solidarisiert.
Artikel 5 unseres Grundgesetzes:
Veröffentlicht am 04.05.2017
Presse Wenn Journalisten Bericht und Stimmungsmache verwechseln
Gegen unfaire Artikel kann man sich wehren – Ein Beispiel
Selbst in einer renommierten Wochenzeitung erscheinen manchmal Berichte über das Handeln von Politikern, die die Grenze zu fairem Journalismus deutlich überschreiten. In einem ganzseitigen Artikel wird Ende März der NRW-Innenminister Ralf Jäger förmlich auseinandergenommen. Die Überschriften: „Ich doch nicht“ und „Der nordrhein-westfälische Innenminister Ralf Jäger stolpert von Fehler zu Fehler. Aber schuld sind immer die anderen“, lässt schon erahnen, dass da einer sein eigenes politisches Süppchen kochen will. Aber lassen wir mal alles parteipolitisch Gefärbte beiseite und konzentrieren uns nur auf den folgenden veröffentlichten Absatz:
„Der Mann aus NRW ist im Kreis der Innenminister eine Ausnahmeerscheinung. Jäger ist kein Jurist wie die meisten seiner Kollegen. Dafür hat er das Rechtsempfinden der Menschen jahrelang am Tresen studiert. In jungen Jahren arbeitete Jäger als Zapf-Aushilfe in der Duisburger Stahlarbeiterkneipe seiner Mutter.“
Der kritische Leser traut seinen Augen nicht und schreibt einen Leserbrief, der mit folgender Ankündigung per E-Mail veröffentlicht wurde: „Ihr Kommentar erscheint uns so interessant, dass wir ihn auf der Leserbriefseite der aktuellen Ausgabe abdrucken werden“.
Der komplette Leserbrief im Wortlaut, anschließend die veröffentlichte Form sowie ein Fazit:
Veröffentlicht am 18.04.2017
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