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Nachrichten zum Thema Presse
Presse Die Woche der Brüderlichkeit – Dem Antisemitismus entgegentreten
Christlich-jüdische Zusammenarbeit ist weiter dringend nötig – Journalisten tragen eine wichtige Mitverantwortung
Alljährlich, übrigens seit 1952, findet im März die Woche der Brüderlichkeit statt. Christen und Juden diskutieren dann über eine fruchtbare Zusammenarbeit und erinnern auch an den Holocaust, der mit unfassbarer deutscher Brutalität Millionen Opfer gefordert hat. Im Landesmuseum Oldenburg ist ein Zeitungsausschnitt von 1938 ausgestellt, der auf unglaubliche Art und Weise dokumentiert, wie Hetze auch durch verantwortungslose Journalisten transportiert wurde. Siehe Foto. Daran wird deutlich, welche Verantwortung Journalisten zu jeder Zeit tragen. Sie können mit Fake -News manipulieren, sogar zur Pogromstimmung auffordern.
Der Text einer Wilhelmshavener Zeitung (Nov. 1938) in Auszügen:
Ein Schandfleck Jevers beseitigt
… von einer aufs tiefste über den jüdischen Meuchelmord erbitterten Volksmenge wurde in der vorletzten Nacht die Synagoge (in Jever) in Brand gesetzt. Die jüdische Einwohnerschaft, die zum Teil in Schutzhaft genommen wurde, soll dankbar sein, dass unsere mit vollem Recht erbitterte Einwohnerschaft es mit dem Niederbrennen der Synagoge bewenden ließ. Sie war ein Schandfleck unserer schönen Stadt. …
Dirk Hartwich
Veröffentlicht am 13.03.2019
Presse Ein Gespenst geistert durch die Dorstener Zeitung
Eine Partei, die am rechten Rand angesiedelt ist und vom Verfassungsschutz beobachtet wird, in allen Landesparlamenten sowie dem Bundestag sitzt, taucht in Dorsten bisher nur als Gespenst auf. In der örtlichen Presse wird in gewissen Zeitabständen umfangreich darüber berichtet, dass es Sitzungen dieser Partei in unserer Stadt gegeben haben soll, dass die Presse nicht eingeladen wurde, und dass unklar ist, ob sie hier kommunalpolitisch antreten will. Eine interessante Taktik, so inhaltsleer es immer mal wieder in die Tageszeitung zu schaffen. Nicht irgendwo hinten, sondern unübersehbar vorn. Ob die Berichterstattung dazu führt, die Unsichtbaren „zu zwingen“, Gesicht zu zeigen? Oder die Dorstener Wahlberechtigten zu sensibilisieren, besonders aufmerksam zu sein? Fragen, die wir nicht beantworten können. Aber wir können allen Lesern mitteilen, dass die SPD auf allen Ebenen, offen, öffentlich und demokratisch legitimiert, an der politischen Willenbildung aktiv teilnimmt. Das ist doch auch mal eine Meldung wert.
Ein Zwischenruf aus Rhade
Veröffentlicht am 06.02.2019
Presse 3 Fragen an Stefan Diebäcker
1. Frage: Haben Zeitungen in gedruckter Form eine dauerhafte Zukunft?
- Davon bin ich überzeugt. Die Dorstener Zeitung wird es auch in einigen Jahren noch auf Papier geben, denn eine erfolgreiche Tageszeitung ist die Voraussetzung für den digitalen Wandel, der uns alle berührt. Aber für einen neuen Kundenkreis gibt es Lokaljournalismus aus Dorsten mit exklusiven Inhalten zunehmend auch digital - und die müssen ebenfalls bezahlt werden.
Antwort Stefan Diebäcker, Redaktionsleiter der Dorstener Zeitung vom 25.09.2018
Veröffentlicht am 01.10.2018
Presse Das Zeitungssterben geht weiter – TAZ verabschiedet sich in gedruckter Form
Eine beunruhigende Entwicklung – Dorsten kennt das Problem
Es ist nur eine kleine Meldung, die hat es aber in sich. Der Geschäftsführer der linksalternativen Tageszeitung TAZ schreibt: „Das Zeitalter der gedruckten Zeitung ist zu Ende, der Journalismus lebt im Netz weiter“. Eine Ankündigung über das bevorstehende Ende der TAZ. Es ist der Versuch dem dramatischen Zeitungssterben noch etwas Positives abzugewinnen. Mit jeder Zeitung stirbt aber auch ein Stück Meinungsvielfalt. Für unsere Demokratie heißt das nichts Gutes. Meldungen im Netz mögen eine Erweiterung sein, ein gleichwertiger Ersatz für die Printmedien sind sie nicht. Ein Blick nach Dorsten. Die WAZ hat sich vor Jahren verabschiedet. Die Ruhr Nachrichten blieben, neue Gesellschafter wollen eine Neuausrichtung. Diese wird zwar konsequent durchgeführt, ist aber auch gewöhnungsbedürftig. Besonders im Lokalteil vermissen nicht wenige Leser aktuelle Nachrichten aus allen 11 Stadtteilen der Flächenstadt Dorsten. Ganzseitige Hintergrundartikel sind interessant, lassen aber die Tagesaktualität absolut zu kurz kommen. Ob damit neue Leser gewonnen werden? Zu wünschen wäre es, weil Dorsten ganz ohne Tageszeitung deutlich ärmer wäre.
Eigener Bericht (Grundlage eine Notiz in der SZ am 13.08.2018)
Veröffentlicht am 15.08.2018
Presse Internationale Pressefreiheit – Nie war sie wertvoller als heute
Demokratie und eine freie Presse gehören untrennbar zusammen
Gestern überraschte die Dorstener Zeitung mit einer ungewöhnlichen Titelseite. Mit einem Bild des Künstlers Georg Baselitz wurde an den Tag der Internationalen Pressefreiheit erinnert. Die Rhader SPD, die selbst täglich auf der Internetseite www.spd-rhade.de überwiegend eigene Beiträge öffentlich einstellt und in unregelmäßigen Abständen die Zeitung „SPD-Nachrichten für Rhade“ produziert, unterstützt alle Bemühungen, frei, kritisch, und nachfragend zu berichten. Trotz Facebook, Twitter und Co. – eine unabhängige Tageszeitung ist nach wie vor das Beste am Morgen.
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 04.05.2018
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