Nachrichten zum Thema Kommunalpolitik

Kommunalpolitik VHS macht wieder Bogen um Rhade und weitere Dorstener Stadtteile

Ein Flyer der Stadt wirbt für die "Junge VHS" - Warum finden alle Kurse nur zentral statt? - Ein offener Brief aus Rhade

Eine gute Sache, die Junge VHS per Flyer zu präsentieren. Total daneben ist, die Kurse wieder nur zentral, wie auch das gesamte Hauptprogramm, anzubieten. Es ändert sich leider gar nichts im Rathaus, um die Außenbezirke in die Überlegungen der Weiterbildung einzubeziehen. Nachlässigkeit? Unvermögen? Oder falsch verstandene Prinzipientreue? Ich werde nicht nachlassen, den Finger in diese Wunde zu legen. Der Begriff VOLKSHOCHSCHULE ist Programm. Um alle Dorstener zu erreichen, müssen auch in Rhade, Lembeck, Wulfen und weiteren unversorgten Stadtteilen VHS-Kurse angeboten und durchgeführt werden. Fast vergessen: Das, was am städtischen Weiterbildungsangebot kritisiert wird, gilt eins zu eins auch für das gesamte städtische Kulturangebot.

MfG Dirk Hartwich

 

Veröffentlicht am 19.08.2022

 

Kommunalpolitik Dorsten: Wie Energie verpulvert wird

Doppelaktivitäten kosten nicht nur Zeit

Nein, hier und heute geht es nicht um Gas, Öl oder Strom, hier und heute geht es um die kreative Energie, die aufgebracht wird, um Dorsten jeden Tag ein Stück besser zu machen. Diese Energie wird nicht nur im Rathaus erzeugt, sondern auch in der Bürgerschaft. Das ist gut. Wenn aber die so erarbeiteten Lösungsansätze nur dokumentiert, nicht aber umgesetzt werden, verpufft diese gewaltige Energie. Der gute Ansatz endet entweder in der Sackgasse oder in einer Schublade. Genug der Allgemeinplätze. Beispiele müssen belegen, ob die Kritik berechtigt ist. Zwei sollen aufzeigen, dass hier nicht nur heiße Luft produziert wird. Im Rathaus wurde aktuell eine Arbeitsgruppe eingerichtet, um Energie-Einsparpotenziale in der Stadt zu ermitteln. Gut so. Wenn diese hochrangig besetzte Arbeitsgruppe einen Blick in das Dorstener Klimaschutzkonzept von 2014 wagen würde, könnte sie eigentlich (fast) alles ablesen, was nicht nur dem Klima hilft, sondern auch, wie und wo fossile Energie eingespart werden kann. Beim anderen Beispiel geht es um das Mobilitätskonzept. Mit viel Energie soll ein neuer  Verkehrsentwicklungsplan für ganz Dorsten erarbeitet werden. Die Bürger dürfen Vorschläge machen. Gut so. Wenn die beauftragte Planungsgruppe all das lesen würde, was zum Beispiel Rhader Bürger einige Monate vorher schon kreativ erarbeitet haben, würden Doppelaktivitäten verhindert und kreative Energie nicht verpuffen.

Ein Zwischenruf aus Rhade in Richtung Rathaus

Veröffentlicht am 12.08.2022

 

Kommunalpolitik Das neue VHS-Programm macht neugierig - ist aber unvollständig

Kurse finden wieder nur zentral statt

Wer die 84 Seiten des neuen VHS-Programms studiert, ist auf den ersten Blick beeindruckt. Viele Bereiche des Alltags können mit Weiterbildung besser bewältigt werden. Ein Ansatz, der mit dem Begriff VOLKSHOCHSCHULE bestens beschrieben ist. Warum die Veranstaltungsorte wieder einen Bogen um die nördlichen Stadtteile Rhade, Lembeck, Wulfen machen, ist unverständlich und ärgerlich. Der Stadtrat wird eindringlich aufgefordert, das Verfahren endlich kritisch zu hinterfragen. Auffällig ist auch, dass den Bürgerforen in allen Stadtteilen keine Aufmerksamkeit geschenkt wird. Gerade hier könnten entsprechende VHS-Kurse helfen, Kommunalpolitik besser zu verstehen und die Bürgermitwirkung zu fördern.

  • Veranstaltungsorte
  • Agathaschule.                                        Hardt
  • Albert-Schweitzer Schule.                     Hervest
  • Atlantis Freizeitbad                                Altstadt
  • Bildungszentrum Maria Lindenhof.        Altstadt
  • Gymnasium Petrinum                            Altstadt
  • Haldenwangschule.                               Hervest
  • Hof Tüshaus Mühle.                              Deuten
  • Jüdisches Museum                               Altstadt
  • Krankenpflegeschule                             Hardt
  • Paul-Spiegel-Berufskolleg                     Hervest
  • Pestalozzischule.                                   Hardt
  • St. Ursula Gymnasium,                          Altstadt
  • Sporthalle St. Ursula Realschule.          Altstadt

Eine wiederholte Kritik aus Rhade 

 

Veröffentlicht am 08.08.2022

 

Kommunalpolitik Bürgerbeteiligung Dorsten: Wie Unzufriedenheit ab- und Vertrauen aufgebaut werden kann

Verwaltung muss sich anders aufstellen

Umfassende Bürgerbeteiligung ist ein kostenloser Mehrwert für unsere Stadt. Die Verwaltung hat verstanden und in allen Stadtteilen entsprechende Bürgerforen installiert. Eine Erfolgsgeschichte. Unterschätzt wurden aber die geweckten Erwartungen, „heute angeregt, morgen erledigt“. So wurde hier und da aus Euphorie, bittere Enttäuschung. Um den richtig eingeschlagenen Weg aber zu einer nachhaltigen Erfolgsgeschichte werden zu lassen, sind zwei Änderungen im Rathaus vorzunehmen. Erstens: Den Bürgern muss zu Beginn einer möglichen Verbesserungsmaßnahme das formale Prozedere, nämlich Kosten, Fördermittel, Zeitachse, Beteiligung des Stadtrates und die Personalsituation ohne Schönfärberei aufgezeigt werden. Zweitens: In der Verwaltung ist für jeden Stadtteil ein Ansprechpartner zu benennen, der mit eigenen Mitarbeitern nach außen auftreten und nach innen koordinieren kann. In einer Stabsstelle wird der faire Ausgleich zwischen den Stadtteilen abgesichert. Ein eigener Ratsausschuss würde die Kommunalpolitik angemessen beteiligen und zur Abrundung einer entsprechenden Verwaltungsreform beitragen. Diese Gedanken wurden bereits mehrfach von der Rhader SPD „ins Spiel“ gebracht. Jetzt ist aber der Zeitpunkt gekommen, die mit den Händen zu greifende Unzufriedenheit der engagierten Bürger in ein neues Vertrauensverhältnis überzuleiten.     

Ein Zwischenruf aus Rhade in Richtung Dorstener Rathaus

Veröffentlicht am 05.08.2022

 

Der Plan der örtlichen SPD, Rhade fahrradfreundlich zu gestalten, ist weiter hochaktuell Kommunalpolitik Bürgerbeteiligung: Eine neue Fragerunde zur Mobilität wirft Fragen auf

Was ist aus den Vorschlägen der letzten Jahre geworden?

Für Dorsten wird ein neuer Mobilitätsentwicklungsplan MEP aufgestellt. Das ist dringend nötig und überfällig. Ein externes Büro mit dem schönen Namen energielenker unterstützt die Verwaltung dabei. Die Mammutaufgabe wäre auch mit dem viel zu knappen Personal im Rathaus nicht zu leisten. Dorsten, eine Flächenstadt mit 11 Stadtteilen und dem Verkehrsnadelöhr Lippe- und Kanalquerung, wurde viel zu lange mit den Augen des Autofahrers entwickelt. Nun ist guter Rat teuer. Im wahrsten Sinne des Wortes. Dass alle Verkehrsteilnehmer gleichberechtigt zu behandeln sind, ist inzwischen überall angekommen. Nur die Infrastruktur lässt sich kurzfristig nicht so ändern, dass alle zufrieden sind. Die laufende Online-Bürgerfragerunde wird zum wiederholten Mal u. a. bestätigen, dass der KFZ-Verkehr zu schnell ist, Radwege fehlen und in schlechtem Zustand sind. Ein Blick in den Dorfentwicklungsplan Rhade, gerade erst mit externer Planung eines anderen Büros fertiggestellt, zeigt, dass sich die Rhader Bürger besonders mit dem Thema VERKEHR kritisch auseinandersetzen. Wenn diese Vorschläge, und die des Rhader Rahmenplans, auch vom Büro energielenker gelesen würden, hätten sie eigentlich alles für Rhade „auf dem Schirm“. Unter anderem den Vorschlag der Rhader SPD, vor Jahren bei der Verwaltung eingereicht, ein örtliches, in sich geschlossenes Radwegenetz auf vorhandenen Wegeflächen auszuweisen und auszuschildern. „Kann man doch mal dran erinnern“, so ein Insider.

Veröffentlicht am 20.07.2022

 

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