Nachrichten zum Thema Gesellschaft

Das selbsterklärende Brücken-Logo wurde von der Seite www.dorsten.de übernommen Gesellschaft Brücke der Solidarität - Dorsten mit spektakulärem Bauwerk

Kommunale Architekten schaffen Großartiges

Eine Gesellschaft beweist besonders in der Not, ob sie ein funktionierendes Gebilde ist. Die Dorstener Bevölkerung gehört zu dieser intakten Gesellschaftsgruppe. Egal ob Menschen vor Ort in Not geraten sind oder in der Ferne nach HILFE rufen, immer dann öffnen die Bürger der Lippestadt ihre Sicht, ihr Herz und ihr Portemonnaie. Der Blick über den kommunalen Tellerrand gelingt besonders gut, wenn Partnerstädte in aller Welt untereinander Kontakte pflegen. Dorsten darf hier als Vorbild deutschlandweit und international genannt werden. Ob in Crawley (GB), Newtownabbey (Nordirland), Dormans und Ernee (F), Waslala (NIC), Hod Hasharon (ISR), Hainichen (Sachsen - D), oder Rybnik (P), überall signalisiert das Dorstener Wappen mit dem abgebildeten Schlüssel, dass damit etwas Dauerhaftes aufgeschlossen werden kann. Nämlich die internationale Solidarität. So wie jetzt mit einem spektakulären Brückenschlag von Dorsten über Rybnik in zwei ukrainische Städte, nach Bar und Iwano-Frankiwsk, die künftig als weitere Stadtpartner Dorstens gelten könnten. Über diese Brücke der Solidarität fließt nicht nur umfangreiche materielle Hilfe, sondern auch Empathie. Eine Eigenschaft, ohne die Kriege, Rassismus und Ungerechtigkeiten nie überwunden werden können. Die Dorstener Verwaltung, der Stadtrat, die demokratischen Parteien, die vielen Helfer, kurz alle Bürgerinnen und Bürger in unserer Stadt verdienen Dank, Lob und Anerkennung für ihre grenzüberschreitende Hilfsbereitschaft.

Ein Rhader Dank an die Dorstener Gesellschaft

Veröffentlicht am 12.04.2022

 

Gesellschaft Wenn Gutgemeintes in Selbstgerechtigkeit umschlägt

Sonntagsgedanken aus Rhade

Die Entscheidung der neuen Bundesregierung (SPD/GRÜNE/FDP), so schnell wie möglich auf fossile Energien (Öl, Gas, Kohle) zu verzichten, ist dem dramatischen Klimawandel geschuldet. Dass Putins verbrecherischer Krieg in der Ukraine diesen Beschluss beschleunigt, zwingt uns zum Verzicht und zu deutlich höheren Lebenshaltungskosten. Die Klimaschutzbewegung von unten, „Fridays for Future“, hat in diesen Tagen nochmals mit Großdemos daran erinnert, dass unser Klima, trotz der Krieges, keine Kompromisse (mehr) verträgt. Ihr Anliegen verdient die Unterstützung von allen, darf aber nicht in Selbstgerechtigkeit umschlagen. Weder ist die Blockade von Verkehrsachsen gerechtfertigt, um auf Nahrungsmittelverschwendung aufmerksam zu machen, noch darf es zu Diskriminierungen anders Denkender und anders Aussehender kommen. So wie es der Münsteraner Musikerin Ronja Maltzahn und ihrer Band ergangen ist. Sie sollten die Fridays for Future - Großkundgebung in Hannover musikalisch begleiten, wurden aber kurzfristig ausgeladen. Das Outfit der Sängerin, sie trägt seit Jahren sogenannte Dreadlocks, sei eine „kulturelle Aneignung“, die ihr nicht zustehe. Natürlich könne sie auftreten, wenn sie die „Dreads“ abschneidet, so der rüde Nachsatz der Ausladung. Mehr an Selbstgerechtigkeit und Arroganz geht nicht. Das hilft weder dem Klima, noch dem tollen Schülerengagement.

 

Veröffentlicht am 03.04.2022

 

Gesellschaft Was Hoffnung macht - trotz alledem

Demokratische Freiheitsliebe ist auf Dauer stärker als autoritäre Unterdrückung. Immer! Nur gelebte Solidarität mit den Opfern bringt Despoten zum Straucheln. Auf Trauer, Unverständnis und Wut müssen Hilfsbereitschaft und Optimismus folgen. Unten wie oben. Wir schaffen das!

Veröffentlicht am 13.03.2022

 

Gesellschaft Noch keine 100 Tage in der Verantwortung

Ein Kanzler im Dauereinsatz - Olaf Scholz, die Koalition und die Weltkrise

Sie haben sich viel vorgenommen, um Deutschland von Grund auf zu reformieren. Die Rede ist von den Bundestagswahl-Gewinnern SPD, Grüne und FDP. Ihr Koalitionsvertrag war viel mehr als nur gute Absichtserklärungen. Nachdem Olaf Scholz zum Bundeskanzler am 8. Dezember 2021 gewählt wurde, das war vor genau 88 (!) Tagen, ist aber nichts mehr wie es einmal war. Statt Corona- und Klimakrise zu managen, ist der Weltfrieden zu retten. Es tut gut, einen Politiker wie Olaf Scholz (SPD) an der Spitze unseres Landes zu haben. Beeindruckend seine Ruhe, um selbst schwierigste Zusammenhänge zu erklären. Überzeugend seine Entschlossenheit, auf sich ständig überschlagene Ereignisse sofort zu reagieren. Nicht hektisch, sondern besonnen. An seiner Seite eine Außenministerin (Grüne), die ebenfalls überzeugt und ein Finanzminister (FDP), der keine Gelegenheit auslässt, Olaf Scholz in den höchsten Tönen zu loben. Die gesamte Regierung arbeitet vom ersten Tag der Verantwortungsübernahme bis heute am Limit. Als Politiker in der Demokratie auf dieser Ebene zu agieren, erfordert Charakter, Disziplin, Arbeit ohne zeitliche Beschränkung, Mut, Besonnenheit, Teamwork und vieles mehr. Respekt und Anerkennung von unten nach oben!

Sonntagsgedanken aus Rhade

Veröffentlicht am 06.03.2022

 

Gesellschaft Der (Welt)Frieden ist in Gefahr - Aufstehen für den Frieden!

Demonstrationen gegen militärische Gewalt? Fehlanzeige!

Vor 40 Jahren gingen Hunderttausende auf die Straße, um für ein friedliches Miteinander zu werben. Der Kalte Krieg, so ein feststehender Begriff, sorgte für immer mehr Aufrüstung in den beiden Machtblöcken des Westens und Ostens. Das Ziel war, ein „Gleichgewicht des Schreckens“ zu erreichen. Dann, so die These, wird es keine militärischen Abenteuer geben. Parallel wurde angestrebt, Verhandlungen über ein friedliches Miteinander aufzunehmen, gegenseitige Sicherheitsgarantien zu vereinbaren und friedlichen Wandel durch Annäherung anzustreben. Heute blicken wir verstört auf die geopolitische Lage. Der Kalte Krieg ist wieder da, neue Machtzentren (China) sind Realität, autoritäre Politiker immer häufiger an der Macht. Während Politiker die Pendeldiplomatie viel zu spät wieder neu entdeckt haben, Presseberichte versuchen, die Lage in Putins Reich zu kommentieren, macht sich in der breiten Öffentlichkeit eine erstaunliche Gleichgültigkeit breit. Vor 40 Jahren gab es eine Friedensbewegung in unserem Land, die gehört wurde. Auch in Dorsten. Heute lesen wir nur noch von Impfgegnern die auf die Straße gehen, um für ihre queren Gedanken aggressiv zu demonstrieren. Gut wäre, wenn es eine neue Bewegung für Frieden von Schülern und Studenten, unterstützt von Kirchen, Gewerkschaften und Parteien und anderen gesellschaftlichen Institutionen gäbe. Das Motto der Straße vor 40 Jahren lautete „Aufstehen für den Frieden“. Hat an Aktualität nichts verloren.

Ein friedlicher Appell aus Rhade

 

Veröffentlicht am 20.02.2022

 

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