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Nachrichten zum Thema Gesellschaft
Gesellschaft TV-Tipp: Heute, 20.15 Uhr ZDF - Die Wannsee-Konferenz. Film und Dokumentation.
Veröffentlicht am 24.01.2022
Gesellschaft Erinnerung: Heute vor 80 Jahren fand die sogenannte Wannsee-Konferenz der Nazis statt
Endlösung war eiskalt geplanter Mord - millionenfach!
Am 20. Januar 1942 beschlossen 14 hochrangige Mitglieder der NSDAP unter Leitung des SS-Obergruppenführers Heydrich in knapp 2 Stunden "Verhandlungsdauer", alle erfassten 11 Millionen Juden in Deutschland und Europa zu deportieren und der Endlösung zuzuführen. Das 15seitige Protokoll schrieb Adolf Eichmann. Es ist ein Dokument des Schreckens. Zu lesen auf der Internetseite der "Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz" www.ghwk.de Wir Rhader Sozialdemokraten gedenken der Opfer und versprechen: NIE WIEDER!
Veröffentlicht am 20.01.2022
Gesellschaft Für Sie gelesen: Die Kluft zwischen Arm und Reich wird seit Jahren immer breiter
Die soziale Ungleichheit auf der Welt ist dramatisch: Seit 1995 hat das reichste Prozent der Weltbevölkerung fast 20-mal mehr Vermögen angehäuft als die ärmsten 50 Prozent der Menschheit zusammen.
Quelle: Oxfam ist eine globale Nothilfe- und Entwicklungsorganisation
Veröffentlicht am 18.01.2022
Gesellschaft Wenn Parteien die Mitglieder ausgehen - Bürgerforen sind Ergänzung, aber kein Ersatz
Eine Gefahr für unsere Demokratie
Noch versuchen fast alle Parteien ihren Mitgliederschwund schönzureden. Tatsächlich gibt es kurzfristig auch andere Entwicklungen, die aber schnell verpuffen. Der „treue Parteisoldat“, auf den die Volksparteien immer setzen konnten, war gestern. Auf den ersten Blick nicht beunruhigend, aber hinter die Kulissen geblickt, eine gefährliche Entwicklung für unsere Demokratie. Auch wenn es einschränkend im Grundgesetz Artikel 21 heißt, dass die Parteien an der Willensbildung mitwirken, ist auf sie nicht zu verzichten. Gut zu beobachten, wenn Bürgerinitiativen kurzfristig hochpolitisch agieren, aber nur ihren Problembereich sehen und sehen wollen, und sich nach erfolgtem Engagement ins Private zurückziehen. Parteien dagegen müssen die ganze Bandbreite unserer Gesellschaft im Blick haben. Finanzen, Jugend, Kultur, Sport, Soziales, Umwelt, Bildung, Gesundheit, Sicherheit, Wirtschaft - kurz alles, was uns in unserem Leben täglich begegnet. Bürgerbeteiligung, auch in sogenannten Bürgerforen organisiert, ist eine wesentliche Ergänzung, aber kein vollwertiger Ersatz. Die Fluktuation der Akteure gehört zu diesem „Geschäftsmodell“ dazu. Politik, besonders Kommunalpolitik ist nur dann erfolgreich, wenn über den Tag hinaus gedacht und gehandelt wird. Jede Bürgeridee muss in ein Gesamtkonzept passen, das die genannte Bandbreite unserer Gesellschaft berücksichtigt. Parteien, die sich zur Wahl stellen und so demokratisch legitimiert sind, sind daher unverzichtbar. Bluten sie wegen fehlender Mitglieder aus, wackeln unsere demokratischen Strukturen. Dass Parteien selbst einen wesentlichen Anteil an dieser Entwicklung haben, soll nicht unterschlagen werden. Wer aber will, dass sich wirklich etwas, zum Beispiel vor Ort, bessert, sollte Mitglied in einer demokratischen Partei werden.
Ein Rhader Werbetext für demokratische Parteien
Veröffentlicht am 13.01.2022
Gesellschaft RESPEKT
Die Dorstener Stadtratsfraktionen SPD, CDU, Grüne, positionieren sich gemeinsam gegen sogenannte Querdenker. In einem Stadtratsbeschluss üben sie Solidarität mit dem Bürgermeister, geben Nachhilfeunterricht in Geschichte und danken allen Bürgern, die sich für einen respektvollen Umgang in unserer Stadt einsetzen. Wir unterstützen, statt gewohnter Rhader Sonntagsgedanken, diese klare Positionierung in verkürzter, eigener Formulierung:
- Die Verunglimpfung des Bürgermeisters im Rahmen eines Autokorsos, organisiert von querdenkenden Impfgegnern in der Lippestadt, ist eine nicht hinnehmbare Entgleisung und ein Tabubruch, der rechtliche Konsequenzen verdient.
- Wer in Deutschland von Unterdrückung der Meinungsfreiheit schwadroniert, sollte sich z. B. die Zustände in Belarus, Russland, China und Nordkorea ansehen. Hier ist die Unterdrückung von Meinungsfreiheit zu studieren.
- Öffentliche Meinungskundgebungen, auf denen die getroffenen Corona-Vorgaben kritisiert werden, gehören zur Demokratie. Den Teilnehmern daran wird empfohlen, genau hinzusehen, wer als Organisator auftritt, um nicht ungewollt als Mitläufer eingestuft und so mithaftbar gemacht zu werden.
- Der Stadtrat dankt ausdrücklich den Bürgerinnen und Bürgern (Bündnis „WIR GEGEN RECHTS“ in unserer Stadt, die sich in einer beeindruckenden Gegendemonstration friedlich den „Spaziergängern“ und „Autokorso-Teilnehmern“, die sich Querdenker nennen, entgegengestellt haben.
- RESPEKT
Veröffentlicht am 09.01.2022
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