Nachrichten zum Thema Kommunalpolitik

Kommunalpolitik Rhade: Guter Wille allein reicht nicht

Zukunftsentwicklung muss professionell gesteuert werden

Rhade ist mit 4 gewählten Ratsmitgliedern eigentlich gut vertreten. Die Herausforderungen sind aber so umfangreich, dass Unterstützung von außen hilfreich und nötig ist. Diese wird durch zwei Parteien, eine davon ist die SPD, kontinuierlich angeboten und geliefert. Des Weiteren leisten Mitglieder des ebenfalls ehrenamtlich agierenden Bürgerforums beste Zu-Arbeit. Davon profitiert aber nicht nur der Stadtrat, sondern auch die Stadtverwaltung. Dennoch gibt es erheblichen Verbesserungsbedarf. Und zwar bei der Steuerung der kommunalen Prozesse, um Rhade zukunftsfähig zu gestalten. Hinter diesem Ziel versammeln sich alle. Rathausmitarbeiter wie ehrenamtliche Kommunalpolitiker und tatkräftige Bürger. Der gute Wille ist mit den Händen zu greifen. Was aber fehlt ist eine in sich geschlossene Koordination der benannten Verbesserungsvorschläge. Unter den vielen vorliegenden Anregungen ist einer, der bisher so gut wie unbeachtet blieb. Nämlich eine Person in der Verwaltung zu beauftragen, die „den Hut für Rhade auf hat“. Einen Verwaltungsexperten, der Rhade kennt, in der Hierarchie ganz oben angesiedelt ist und alle Themenbereiche „im Haus“ steuert und verwaltet. Er oder sie ist dann zentraler Ansprechpartner und zentraler „Rückmelder“ nach Rhade. Rückmelder an alle Bürger und Parteien. Was noch fehlt ist darüberhinaus, ein von allen Rhadern demokratisch gewähltes Gremium als „Empfänger“. Ob es Bezirksausschuss oder Stadtteilvertretung heißt, das ist zweitrangig. Was gar nicht gehen würde, wäre die „freihändige“ Ernennung durch die Verwaltung von einem oder mehreren Rhadern zu ehrenamtlichen „Stadtteilbürgermeistern“, Dorfmanager genannt.

Ein Zwischenruf aus Rhade in Richtung Stadtrat und Verwaltung

Veröffentlicht am 17.03.2022

 

Kommunalpolitik Rhade: Sanfte Tourismusförderung ist beste Wirtschaftsförderung

Ideen liegen auf dem Tisch - ein Plan ist nicht erkennbar

Rhade liegt mitten im Grünen. Rhade ist Teil des Naturparks Hohe Mark. Zwei überregionale Radwege führen durch Rhade. Ein Bahnhof im Ort, ein Autobahnanschluss - mehr an verkehrlicher Infrastruktur geht nicht. Rhade hat etwas, was andere nie haben werden. Und trotzdem ist die Dorfentwicklung fast ausschließlich darauf ausgerichtet, „nur“ den 5500 Einwohnern etwas mehr zu bieten. Da scheint es vorrangig um die Vergrößerung zweier Discounter und die Ansiedlung eines Drogeriemarktes zu gehen. Oder um eine Grünfläche hier und einen Blühstreifen dort. Um aber mehr und neue zukunftsfähige Arbeitsplätze zu entwickeln, muss auch die Wirtschaftsförderung in den Fokus der Kommunalpolitik gerückt werden. Bis heute ist nicht erkennbar, ob es einen professionellen Plan der städtischen Wirtschaftsförderungsgesellschaft WINDOR für Rhade gibt. Er ist zwar von der Rhader SPD mehrfach gefordert worden, aber ohne erkennbare Reaktion geblieben. Seit einigen Jahren wird vor Ort an einer sogenannten Radspange zwischen der 100-Schlösser-Route und der Hohe Mark-Route in Rhade sowie der Römer-Lippe-Route in Dorsten „gearbeitet“. In Kürze soll die entsprechende Beschilderung angebracht werden. Um aber Radtouristen in Rhade und Dorsten zum Bleiben zu motivieren, muss vorher ein Konzept erkennbar sein. Nur so kann mit einem attraktiven Verbindungsradweg zwischen zwei Fernradwegen die heimische Wirtschaft gestärkt werden. Klingt einleuchtend, wird aber im Rathaus und dem zuständigen Wirtschaftsausschuss immer noch viel zu wenig bis kaum erkannt und umgesetzt. Für den 28. März hat das Rhader Bürgerforum zur nächsten Sitzung eingeladen. Eine gute Gelegenheit, die örtliche Wirtschaftsförderung als Zukunftschance zu erkennen.

Eine Rhader Anregung in Richtung WINDOR

Veröffentlicht am 16.03.2022

 

Kommunalpolitik Stadtrat verurteilt russischen Angriffskrieg und zeigt beeindruckende Solidarität mit der Ukraine

Zeitenwende in Dorsten - Den guten Worten werden Taten folgen

Die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses, auch kleiner Stadtrat genannt, haben in einer Sondersitzung versprochen, in Dorsten ankommenden Flüchtlingen aus der Ukraine unkonventionell zu helfen. Aus den Wortbeiträgen, besonders des SPD-Fraktionsvorsitzenden Friedhelm Fragemann, lassen sich 3 Punkte besonders hervorheben.

  1. Der Resolution des Integrationsrates der Stadt Dorsten wird einstimmig beigetreten. (Im Wortlaut am Ende dieses Berichts.)
  2. Ein besonderer humanitärer Brückenschlag wird über die polnische Partnerstadt Rybnik direkt in die Ukraine hergestellt. Die meisten der von der russischen Armee gewaltsam vertriebenen ukrainischen Flüchtlinge kommen in Polen an. Polen kann die Lasten nicht alleine tragen und muss von allen Mitgliedsländern der EU unterstützt werden. Dorsten wird Rybnik dabei helfen, die gewaltigen Herausforderungen zu stemmen und als Brücke ins Nachbarland eingestuft.
  3. Das ehemalige Gymnasium Petrinum, als Erstunterkunft für Asylbewerber ausgerüstet, wird jetzt für bis zu 450 ukrainische Flüchtlinge zur ersten Bleibe. Danach soll die Verteilung in ganz NRW erfolgen.

Es tut gut zu wissen, dass die Ratsmitglieder alle Beschlüsse und Resolutionen einmütig getroffen haben. Die Dorstener Bürger können stolz sein und festhalten:

  • Dorsten hilft
  • Dorsten übt Solidarität
  • Dorsten rückt zusammen
  • Dorsten ist überall

Bericht: SPD-Rhade

 

Veröffentlicht am 09.03.2022

 

Kommunalpolitik Ukraine: Zeitenwende auch für Dorsten

„Kleiner Stadtrat“ erklärt sich solidarisch mit den Menschen in der Ukraine

Das war eine besondere Geste des Stadtrates und der Verwaltung. Um die Solidarität mit den Opfern des unsinnigen Krieges auszudrücken, kamen die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses kurzfristig zu einer Sondersitzung im Gemeinschaftshaus Wulfen zusammen. Vor blau-gelb angestrahltem Hintergrund sprach Bürgermeister Tobias Stockhoff von einer Zeitenwende, die auch Dorsten erreicht hat. Solidarität wird sich in unserer Stadt nicht nur in Worten, sondern in erkennbaren Taten zeigen, so sein Versprechen. Friedhelm Fragemann, der Putin einen Kriegsverbrecher nennt, erinnerte an den Mut der Menschen, die in Russland den Krieg verurteilen und Haftstrafen nicht nur riskieren, sondern real erleiden. Er dankte den Dorstenern, die mit Spenden und Wohnungsangeboten, praktische Solidarität üben. Wir berichten morgen ausführlich.

Eigener Beitrag, wird fortgesetzt

Veröffentlicht am 07.03.2022

 

Kommunalpolitik Fahrradstadt Dorsten: SPD-Anregung verdient Unterstützung

Vorhandene Radstation aber stärken

Die Initiative von Heiko Raffelt und Julian Fragemann, beide Mitglieder der SPD-Fraktion im Stadtrat, den klimafreundlichen Radverkehr in der Innenstadt zu stärken, verdient uneingeschränkte Unterstützung. Anstatt das (Fahr)Rad neu zu erfinden, verweisen sie auf beste Beispiele in anderen Städten. Bremen wurde benannt, Münster oder Bocholt liegen aber vor der Haustür und verdienen einen Informationsbesuch. Während der SPD-Vorschlag sich auf den Kernbereich der Lippestadt bezieht, erinnert die Rhader SPD an eigene Initiativen, die sehr gut als Ergänzung in ein mögliches Fahrradkonzept Dorsten passen würden. Neben einer autofreien Zone in der Innenstadt, wird auch angeregt, das sichere Parken und mögliche Kleinreparaturen in einer Fahrradstation anzubieten. Um aber Doppelaktivitäten zu vermeiden sollte die bestehende Radstation Dorsten am Bahnhof nicht vergessen werden. Seit Jahren leisten dort freundliche Mitarbeiter der rebeq GmbH qualifizierte Arbeit. Wer sich darüber ausführlich informieren will, sollte unbedingt den Artikel im neuen Heimatkalender „Das Geheimnis der Radstation Dorsten“ von Hugo Bechter lesen. Noch besser wäre, den nächsten Dorsten-Besuch per Fahrrad zu absolvieren und die Radstation vor Ort selbst kennenzulernen. Neben vielen Angeboten, wie Fahrradausleihe, kann der eigene Drahtesel für 0,70 Cent (!) einen ganzen Tag sicher abgestellt werden, um z. B. in Dorsten zu shoppen. Ein Komplettkonzept FAHRRAD für gesamt Dorsten mit Unterstützung des ADFC unter Einbeziehung der rebeq GmbH ist überfällig.

Ein Rhader Werbetext für die Stärkung des Fahrradfahrens und die Radstation Dorsten

Veröffentlicht am 02.03.2022

 

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