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Nachrichten zum Thema Kommunalpolitik
Kommunalpolitik Rhade: Dem Dorf gehört die Zukunft - wird gesagt und geschrieben
Den Absichtserklärungen müssen aber Taten folgen
Auf dem Papier sieht alles gut aus. „Papier ist geduldig“, sagt der Volksmund, wenn er nicht davon überzeugt ist, dass das, was da schwarz auf weiß geschrieben steht, auch umgesetzt wird. Das Papier, um das es hier geht, heißt Dorfentwicklungsplan Rhade. Es wurde im Rahmen des letzten Bürgerforums der Öffentlichkeit präsentiert und zustimmend zur Kenntnis genommen. Elke Frauns, extern beauftragte Fachfrau, sprach in ihrer Einleitung auch von einer Renaissance der Dörfer, die eingesetzt habe. Und Rhade soll Profiteur dieser Stimmung oder dieses Trends werden. Die Messlatte hängt ab sofort hoch, ob die vielen Versprechungen, die auch der Bürgermeister teilt, erfüllt werden (können). Im Dorfentwicklungsplan kann nachgelesen werden, wann und wo angesetzt werden soll, um von Absichtserklärungen zu praktischer Umsetzung zu kommen. Bevor aber nur eine Maßnahme in Angriff genommen wird, muss das Papier erst den Umwelt- und Planungsausschuss sowie den Stadtrat passieren. Immer noch Gelegenheit, Änderungsvorschläge, darunter 12 der Rhader SPD, zu berücksichtigen, versprechen die Akteure im Rathaus. Gespannt warten wir darauf, eine verbindliche Planungsfassung in den Händen zu halten, die alle Themenbereiche umfasst und miteinander verknüpft sind. Erst dann kann das neue Dorfentwicklungskonzept Rhade auch den Zusatz RAHMENPLAN tragen. Erst dann kann gesicherter gemutmaßt werden, ob dem Dorf Rhade wirklich die Zukunft gehört.
Veröffentlicht am 07.04.2022
Kommunalpolitik Heute: Rhade trifft sich - Bürgerforum im CMH
Wohin gehst du Rhade? - Präsentation von Bürgeranregungen
Wer wissen will, wann, wo und was sich in Rhade in den nächsten Jahren verändern könnte, sollte die Gelegenheit nutzen, ab 19 Uhr im Carola Martius-Haus zuzuhören. Neben den Rhader Akteuren des Bürgerforums werden Vertreter der Stadtverwaltung ebenfalls vor Ort sein, um auf Fragen zu antworten und eigene Positionen zu vertreten.
Veröffentlicht am 28.03.2022
Kommunalpolitik Ein Blick in die Lokalzeitung: Dorsten bekommt erste Fahrradstraße
In Rhade liegt seit Jahren ein fertiges Konzept auf dem Tisch
Dorsten ist stolz, eine erste Fahrradstraße zu bekommen. Steht in der Zeitung. Das ist aber überhaupt kein Grund, um zu feiern. Eher beschämt einzugestehen, die Zeichen der Zeit jahrelang falsch und zu spät eingeschätzt zu haben. Ein Blick über die Stadtgrenze zeigt, wie kommunale Verkehrswende buchstabiert wird. In Rhade hat die örtliche SPD vor Jahren (!) einen Gesamt-Fahrradplan der Verwaltung und Öffentlichkeit präsentiert. Außer einer förmlichen Anerkennung ist nichts geschehen. In der Innenstadt werden scheinbar Fördergelder ohne Ende „verbraten“. In Rhade wird dagegen diskutiert, geplant und auf die lange Bank geschoben. Der ADFC fordert immer wieder, in Musterquartieren Ziele zu formulieren und dann zeitnah umzusetzen. Rhade wäre so ein Muster-Stadtteil. Statt dessen weist die Verwaltung auf einen neuen gesamtstädtischen Mobilitätsplan hin, der extern in Auftrag gegeben werden soll. Das wird Monate dauern, bis darüber im Rat diskutiert wird. Und den Zeitraum der dann möglichen Umsetzung mag sich der Leser selbst gedanklich ausrechnen. Der Jubel, dass in Dorsten mit über 70.000 Einwohnern im Jahr 2022 eine erste Fahrradstraße entstehen soll, fällt aus Rhader Sicht sehr gedämpft aus.
Ein Zwischenruf aus dem Dorstener Norden
Veröffentlicht am 26.03.2022
Kommunalpolitik Rhade gegen Lembeck?
Diskussion über Drogeriemarkt kann nur gemeinsam geführt werden
Dass hier das „Rhader Bürgerforum“ die Stimme erhebt, um die Einkaufssituation vor Ort zu verbessern und dass in Lembeck die „Porte“ pro dem eigenen Lebensmittelpunkt votiert, ist wenig überraschend. In beiden Fällen handelt es sich nämlich um ein loses Bürgergremium, das in erster Linie innerhalb der eigenen Ortsgrenzen agiert. Aber genau an diesem Beispiel ist überdeutlich zu erkennen, dass es ohne einen gemeinsamen „Stadtteilausschuss Rhade/Lembeck“, nicht geht. In beiden Dörfern wird zwar von Fall zu Fall eine „künstliche Abneigung“ gepflegt, die aber schon lange nicht mehr zeitgemäß ist. Wenn wir unsere Region stärken wollen, müssen wir über den Dorftellerrand hinausblicken. Die in Dorsten in allen Stadtteilen praktizierte Bürgerbeteiligung ist alternativlos. Sie kommt aber dann an ihre Grenzen, wenn es um gesamtstädtische Entwicklungen geht. Hier muss das Heft des Handelns bei denen liegen, die dafür gewählt wurden. Der Stadtrat und die Fachausschüsse sind gut beraten, zuzuhören, was die Bürger vor Ort zu sagen haben. Und die Bürgerforen müssen "lernen", dass ihr Engagement in erster Linie ZUARBEIT heißt. Das rechtzeitig zu erkennen, schützt vor Enttäuschungen. Damit aber die örtlichen Anregungen nicht ins Leere laufen, wären gewählte Ansprechpartner eine große Unterstützung. Daher sollte bei der nächsten Kommunalwahl für Rhade und Lembeck ein gemeinsamer Unterausschuss des Stadtrates auch zur Abstimmung gestellt werden.
Ein Rhader kommunalpolitischen Plädoyer für unsere Region
Veröffentlicht am 24.03.2022
Kommunalpolitik Wohin gehst du - Rhade?
Bürgerforum tagt am nächsten Montag
Mehrfach konnte das örtliche Bürgerforum nicht wie gewohnt stattfinden. Die Corona-Lage diktierte den Zeitplan. Nun aber soll am kommenden Montag ab 19 Uhr im Carlola-Martius-Haus über das Dorfentwicklungskonzept Rhade informiert werden. Es ist auf Grundlage des gültigen Rhader Rahmenplans und vieler Bürgeranregungen zum wiederholten Mal neu „erarbeitet“ worden. Theoretisch soll noch die Möglichkeit bestehen, Ergänzungen vorzutragen und dafür zu werben. Die Rhader SPD hat frühzeitig zusätzliche Vorschläge zur Zukunft Rhades eingereicht. Ob sie bereits im neuen Konzept „verarbeitet“ wurden, ist nicht mitgeteilt worden. Es ist nur eine von mehreren offenen Flanken, die im lang andauernden Planungsprozess kritisch angemerkt wurden. Festzuhalten ist aber, dass es viele gute Einzelanregungen gibt, die aber keinen Gesamtplan erkennen lassen, der alle Rhader Bereiche inhaltlich und zeitlich verzahnt. Dazu gehören u. a: die Verkehrsentwicklung, die Wirtschaftsförderung, ein Kultur- und Weiterbildungskonzept, ein Tourismuskonzept, der Klimaschutz mit Impulsen zur Energiewende, das örtliche Bauwesen, die Sozialbegleitung sowie eine von allen Bürgern zu wählende Vertretung für Rhade als Ergänzung zum Bürgerforum und dem Stadtrat. „Es ist viel zu tun, packen wir es an“, so ein Rhader Insider des kommunalen Geschehens.
Veröffentlicht am 22.03.2022
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