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Nachrichten zum Thema Gesellschaft
Gesellschaft Unser Dorf soll schöner werden ...
Ein Anspruch, der alle Rhader einschließt
Hier leben wir, hier fühlen wir uns wohl. Egal ob jung oder älter, männlich oder weiblich, katholisch oder evangelisch, in dieser oder jener Partei oder einem Verein aktiv. Kurz, wir alle sind Rhade. Dennoch sieht jeder, der mit offenen Augen durch unser Dorf geht oder fährt, dass es hier und dort noch etwas zu verbessern gibt. Eine interessante und spannende Gemeinschaftsaufgabe. „Vor den Erfolg haben die Götter den Schweiß gesetzt“, lehrt uns ein griechischer Dichter. Eine passende Zielformulierung für das Rhader Bürgerforum, ein Zusammenschluss vieler Freiwilliger aus unserer Mitte. Hier werden Ideen geboren und umgesetzt. So ist zum Beispiel die Schutzhütte, südlich des Rhader Wiesengeländes gelegen, entstanden. Seit Monaten beliebter Treffpunkt vieler Radler und Spaziergänger, aber auch vieler jüngerer Menschen. “Passt super“, so ein ehrenamtlicher aktiver Bürger, der beim Bau der Hütte tatkräftig angepackt hat. „Aber“, so weiter, „den produzierten Abfall einfach liegen zu lassen, das geht gar nicht“. Recht hat er. Die Bitte, sie darf auch als Appell verstanden werden, lautet: Verlasse den Platz bitte so, wie du ihn vorzufinden wünschst! Bevor jetzt aber der drohende Zeigefinger ausschließlich in Richtung Jugend erhoben wird, sollten sich auch die Raucher unter den Besuchern angesprochen fühlen. Regelmäßig finden sich nämlich hunderte Filterkippen*) auf dem Boden. Auch sie werden, wie der zurückgelassene Müll auf dem Foto, von Rhadern wie DU und ICH eingesammelt und korrekt entsorgt. Denn wir wollen, dass unser Dorf (noch) schöner wird. Und wer will das eigentlich nicht?
Eigener Bericht
*) Weggeworfene Zigarettenkippen enthalten hochgiftige Substanzen, die das Grundwasser erheblich schädigen. Ca. 160 Millionen (!) Kippen landen täglich achtlos weggeworfen, auf Deutschlands Boden, so eine Greenpeace-Schätzung. (greenpeace magazin 2.21)
Veröffentlicht am 11.03.2021
Gesellschaft Hanau - ein Jahr danach - ENTSETZEN - TRAUER - MITGEFÜHL - und nur eine Frage - WARUM???
Veröffentlicht am 19.02.2021
Gesellschaft Rhader Kurzinfo: Hetze und Morddrohungen im Netz gegen SPD-Politiker Karl Lauterbach sind besorgniserregend.
Veröffentlicht am 15.02.2021
Gesellschaft Der Papst spricht Klartext und hält uns den Spiegel vor
„Wage zu träumen – Mit Zuversicht aus der Krise“
Für Papst Franziskus gibt es kein Zurück mehr zu den „falschen Sicherheiten“ vor Corona. In seinem neuen Buch Wage zu träumen – Mit Zuversicht aus der Krise geht er wieder einmal hart mit dem Neoliberalismus ins Gericht und fordert eine neue „Kultur der Fürsorge“. Er liefert eine brillante Analyse und zugleich vernichtende Kritik an den Systemen und Ideologien, die zur gegenwärtigen Pandemie beigetragen haben. Hubert Ostendorf, von der Düsseldorfer Obdachlosenhilfe fiftyfifty, hat wichtige Passagen mit Erlaubnis des Kösel-Verlags für die neueste Straßenzeitung zusammengestellt. Wir übernehmen mit vorliegender Genehmigung einige Auszüge daraus:
- „Wenn wir Mutter Erde vernachlässigen, verlieren wir nicht nur, was wir zum Überleben brauchen, sondern auch die Weisheit, gut miteinanders zu leben. “
- „Aber die Krise hat uns noch einmal nahegebracht, wie wichtig es ist, für eine gesunde Welt zu arbeiten. [...] Das Grüne und das Soziale gehen Hand in Hand.“
- „Wenn wir die Wahl haben zwischen der Rettung von Menschenleben und dem Erhalt des Finanzsystems, was werden wir wählen?“
- „Wir brauchen eine Politik, welche die Armen, Ausgeschlossenen und Schwachen integrieren und mit ihnen einen Dialog führen kann, einen Dialog, der den Menschen ein Mitspracherecht bei den ihr Leben bestimmenden Entscheidungen gibt.“
Abschließend empfehlen wir, diese Zeitung digital für nur 38 Euro im Jahr zu abonnieren. Siehe folgenden "Werbe"Text:
Die Zukunft unserer Straßenzeitung fiftyfifty ist bedroht. Die Digitalisierung und die anhaltende Corona-Krise machen uns schwer zu schaffen. Um die PAPIER-Ausgabe der fiftyfifty zu stützen, bitten wir Sie sehr herzlich um Abschluss eines Digital-Soli-Abos. Hier bitte bestellen: https://www.fiftyfifty-galerie.de/kunst/7278/1-2-3-fiftyfifty-digital-abo
Veröffentlicht am 04.02.2021
Gesellschaft Ein besorgter Blick in Richtung Dorstener Parteien
„Gefährlich still ruht der See“
Sie finden nicht (mehr) statt - die demokratischen Parteien unserer Stadt. Zumindest ist die öffentliche Wahrnehmung so. Die Corona-Pandemie wäre eine Erklärung. Aber auch eine ausreichende und nachvollziehbare? Der Versuch, die eigenen Mitglieder digital zu informieren und sie so bei „der Stange zu halten“, stößt nach Monaten an seine natürlichen Grenzen. Die Gefahr, dass diese erzwungene Pause eine riesige Lücke in den Aktivenbestand aller Parteien reißen wird, kann bereits jetzt prognostiziert werden. Ein Blick auf die Internetseiten der Dorstener Parteien zeigt überdeutlich, dass „da nichts läuft“. Eine Ausnahme bildet zwar die Rhader SPD-Internetseite, die seit Jahren täglich aktualisiert wird, aber der dahinterstehende Ortsverein befindet sich auch seit Monaten in der Corona-Quarantäne. Wenn am Tag X die Normalität in unserem Land und unserer Stadt wieder eintritt, wird es keinen Schalter geben, den die Parteien umlegen können - und alles ist wieder gut. Die erste Hoffnung ist, diese Phase des kommunalpolitischen Stillstands gesund zu „überleben“. Die zweite, dass bereits jetzt Pläne geschmiedet werden, um unsere demokratischen Strukturen durch Mitwirkung und Mitbestimmung zu stärken. „Die Parteien wirken bei der politischen Willensbildung des Volkes mit“, heißt es im Grundgesetz Artikel 21 dazu unmissverständlich.
Ein besorgter Blick und Zwischenruf aus Rhade
Veröffentlicht am 02.02.2021
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