Nachrichten zum Thema Bundespolitik

Bundespolitik Aktuell: Unser Bundespräsident erinnert, mahnt und versöhnt. Wir dürfen stolz auf ihn sein.

Frank-Walter Steinmeier, Bundespräsident, hat eine beeindruckende Rede zum 80. Jahrestag des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion gehalten. 27 Millionen Opfer die Nazideutschland zu verantworten hat, verpflichten uns zur Erinnerung.

https://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Reden/DE/Frank-Walter-Steinmeier/Reden/2021/06/210618-D-Russ-Museum-Karlshorst.html

Veröffentlicht am 18.06.2021

 

Olaf Scholz - der SPD-Kanzlerkandidat. Foto: Photothek spd.de Bundespolitik In 100 Tagen wird ein neuer Bundestag gewählt

Ein Rhader Blick auf die SPD und ihre Konkurrenten

 

100 Tage. Das ist nix. Wer jetzt nicht gut vorbereitet ist, „bestraft das Leben“. Oder wird bei der Wahl eine (negative) Überraschung erleben. Die SPD ohne Olaf Scholz ist wie Fußball ohne Tore. Er ist der sogenannte Ausputzer seiner Partei. Sie ist zwar gut programmatisch aufgestellt, wird aber viel zu wenig wahrgenommen. Das hat sie nicht verdient, weil sie ohne jede Übertreibung auch der Motor in der GroKo war. Übrigens nicht nur in der aktuellen! Die CDU ohne Angela Merkel muss sich neu erfinden. Nach „blutigen Hahnenkämpfen“ hat sie zwar einen ungeliebten Kandidaten, aber immer noch kein Programm. Die Grünen sind noch Umfrageweltmeister. Tendenz bröckelnd. „Wofür steht die Partei und ihre Kandidatin?“ Eine berechtigte Frage, 100 Tage vor der Wahl, die schon andere zum Straucheln gebracht hat. Die FDP profitiert eindeutig von der Schwäche der CDU. Ihr Frontmann ist das Chamäleon des Bundestages. Er wechselt die Farbe schneller als die Fußballer ihre Trikots. Die Linke hat zwei neue Frauen an ihrer Spitze. In einem Führungszeugnis würde stehen: „Sie haben sich stets bemüht“. Rechtsaußen? Nach den vielen, schlimmen und bewusst herbeigeführten Provokationen, Entgleisungen ist der richtige Begriff, hilft nur die ROTE KARTE. Noch 100 Tage. Der letzte Blick führt zurück zu Olaf Scholz. Gelingt es ihm und seinen SPD-Fans auf der Tribüne die Wahl zu einer Abstimmung über den besten Kandidaten zu machen, wird er siegreich vom Platz gehen. Am 26. September kennen wir das „Spiel“ - Ergebnis.

Veröffentlicht am 18.06.2021

 

Bundespolitik Noten für die Mannschaft - Sonntagsgedanken aus Rhade

  • Angela Merkel, Mannschaftsführerin, CDU: Solide Leistung, bringt Ruhe ins Spiel, aber ohne Kreativität 
  • Olaf Scholz, SPD: Kann ein Spiel bestens lesen. Seine Pässe kommen an, wird noch unter Wert gehandelt. Kann sich in den nächsten Spielen die Kapitänsbinde erarbeiten
  • Peter Altmeier, CDU: Steht zwar wie ein Fels in der Brandung. Wird aber immer wieder überlaufen
  • Hubertus Heil, SPD: Glänzt mit Ruhe und Übersicht. Prägt das Spiel mit klugen Ideen
  • Julia Klöckner, CDU: Sie bemüht sich, das Spiel läuft aber irgendwie an ihr vorbei
  • Heiko Maas, SPD: Kommt über außen, bisweilen glücklos, 
  • Werner Müller, CSU: Entwickelt sich von Spiel zu Spiel besser. Will im Herbst die Fußballschuhe an den Nagel hängen
  • Christine Lambrecht, SPD: Kam aus dem Nichts, überrascht mit engagiertem Spiel. Da wo sie aufgestellt wird, bringt sie Leistung
  • Horst Seehofer, CSU: Seine Zeit ist abgelaufen. Erhält kaum noch Zuspiele von seinen Mannschaftskollegen
  • Svenja Schulze, SPD: Ihr Spiel ist sauber und nachhaltig. Ruhepuls in der Kabine wenn dicke Luft herrscht
  • Annegret Kramp-Karrenbauer, CDU: In der Verteidigung ein absoluter Ausfall. Wurde auch auf anderen Positionen frühzeitig ausgewechselt
  • Jens Spahn, CDU: Trägt sein Trikot mit Stolz. Möchte auch mal Spielführer werden. Sein Trainingsrückstand bremst ihn aber aus
  • Anja Karliczek, CDU: Im Spiel unauffällig und farblos. Klassische Mitläuferin
  • Andreas, genannt Andy Scheuer, CSU: Hans Dampf auf dem Platz und in Pressekonferenzen. Seine ständigen Fehlpässe schwächen die Mannschaft. 
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Veröffentlicht am 13.06.2021

 

Bundespolitik Jens Spahn und die Maskenaffäre - Von wegen ein SPD-Wahlmanöver

Unabhängige  Laboruntersuchungen sprechen eine deutliche Sprache

Jens Spahn hat in der ersten Phase der Corona-Epidemie einen guten Job gemacht. Das haben ihm auch politische Konkurrenten bestätigt. War es Übermut, dass er sich anschließend zusehends mit seinen unhaltbaren Ankündigungen verhedderte? Jetzt weht ihm der Wind aber heftig ins Gesicht. Jetzt geht es nämlich nicht mehr um nicht eingehaltene Versprechungen, jetzt geht es um einen handfesten Skandal. Jens Spahn soll verantwortlich sein, Masken zu teuer eingekauft zu haben, die qualitativ minderwertig sind. Die Wochenzeitung DIE ZEIT wollte es genau wissen. Sie beauftragte ein renommiertes Karlsruher Institut mit der Prüfung der Masken, die vom BMG (Bundesministerium für Gesundheit) an ein hessisches Altersheim geliefert wurden. Die Ergebnisse bestätigen eindeutig den Verdacht: Die Masken waren so schlecht, dass das Testergebnis schon nach wenigen Minuten feststand. Ein Teil der Masken filterte nur gut die Hälfte der Partikel. 44% passierten die Masken ungefiltert. Bei FFP2-Masken liegt dieser Wert bei nur 6%! „Was der Bund da macht ist fragwürdig“, wird der Chef des Prüfinstituts zitiert. Noch Fragen? Die SPD ist gut beraten, die Ablenkungsmanöver des CDU-Gesundheitsministers nicht durchgehen zu lassen.

Eigener Bericht auf Grundlage des ZEIT-Berichts „Die vom Bund waren beschissen“ vom 2.6.2021

Veröffentlicht am 11.06.2021

 

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