Nachrichten zum Thema Stadtentwicklung

RHADE im Bürgerpark Stadtkrone. Juli 2021: Viele Blätter - keine Früchte. Stadtentwicklung DORSTEN und RHADE - Da will einfach nichts wachsen

Mit Symbolik können viele Worte gespart werden

Vor 2 Jahren haben wir Rhader ihn im Bürgerpark Stadtkrone gepflanzt. Einen Baum, der unseren Namen trägt. RHADE. Ein Symbol der Zugehörigkeit zu Dorsten. Umgekehrt wächst am Schlehenweg der Baum DORSTEN. Mehr Symbolik geht nicht. Regelmäßig besuchen wir RHADE und DORSTEN um zu sehen, ob da Früchte wachsen. Auch in diesem Jahr müssen wir mitteilen, dass nach einer kurzen und unübersehbaren Blühphase, keine Früchte angesetzt haben. Was will uns das sagen? Ist das normal? Fehlt Dünger und Pflege? Wir werden weiter über das Wachstum von RHADE und DORSTEN informieren. Hilft vielleicht eine stille Baumumarmung durch unsere Kommunalpolitiker, um die bisher tauben Blüten zu aktivieren?

Veröffentlicht am 16.07.2021

 

Stadtentwicklung Schildbürgerstreich in Rhade?

Hinweisschilder für Radfahrer favorisieren die Straße anstatt den vorhandenen Radweg

 

Ein wichtiger Rhader Knotenpunkt (37) für Radfahrer ist der Kreuzungsbereich an der Bahnlinie  Feldstraße/Schlehenweg. Genau hier kreuzen sich die 100-Schlösser-Route und die Naturpark Hohe Mark-Route, um danach in getrennten Richtungen Rhade zu queren und zu verlassen. Neue Schilder und eine Übersichtskarte (Foto) helfen, sich zurechtzufinden. Ein weiterer positiver Schritt in die richtige Richtung, Rhade als Naherholungsgebiet kennen und schätzen zu lernen. Nicht verständlich ist aber, dass die Radler, um der Naturparkroute in südlicher Richtung zu folgen, über die Feldstraße geschickt werden. Parallel bietet sich viel besser und sicherer der Radweg Gemener Straße entlang der Bahnlinie an. Besonders deshalb, weil er genau an einer Fußgängerquerungsampel vor der gefährlichen Lembecker Straße endet, die so sicher überquert werden kann. Es ist nicht nur der direktere Weg zum Bahnhof und weiter in Richtung Dorsten und Schermbeck, sondern, genau hier wurde vom Rhader Bürgerforum in Zusammenarbeit mit der Stadt, eine informative Tafel aufgestellt, um Rhade vorzustellen und für die attraktive Radspange bis zur Römer Lippe-Route zu werben. So wird sie für die Zielgruppe "externe Radfahrer" ohne Funktion bleiben. „Eine zeitnahe Korrektur wäre sinnvoll und angebracht“, so ein Rhader Bürger und Radler. Diese Anregung ist inzwischen im Rathaus angekommen. Eine Überprüfung wurde signalisiert.

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 20.05.2021

 

Stadtentwicklung Levi Strauss in Dorsten: Ein dicker Fisch an der Angel?

Erste Meldungen beeindrucken und werden besonders von der Wulfener und der Dorstener SPD-Fraktion begrüßt

 

650 neue Arbeitsplätze in Dorsten. Eine gute Information. Ein amerikanischer Großkonzern will auf dem ehemaligen Zechengelände in Wulfen ein Verteilzentrum seiner Produkte für ganz Europa errichten. Die RAG hat das brachliegende Gelände weltweit angeboten – und augenscheinlich einen Käufer gefunden. Bisher sind es vertraglich unterzeichnete Absichtserklärungen, mit besten Zukunftsaussichten für Dorsten. Bevor aber das erste Gebäude steht und neue Arbeitsverträge unterzeichnet sind, wird es viele infrastrukturelle Fragen geben, auf die Antworten gegeben werden müssen. Neben der seit Jahrzehnten diskutierten Verkehrsproblematik im Ort, werden es auch steuerliche Aspekte sein, die für unsere Stadt „Gold wert“ sein könnten. Aber nur dann, wenn Teile der Unternehmenssteuern auch in die Dorstener Stadtkasse fließen. Welche Fördermittel und von wem erhält der Großkonzern? Auch eine Frage, die interessant ist. Der dicke Fisch an der Angel benötigt einen großen Kescher, um an Land gezogen zu werden. Noch liegt er nicht griffbereit. Aber heute wollen wir, so wie der SPD-Ortsverein Wulfen und die sozialdemokratische Fraktion positiv denken und hoffen, dass da nicht doch noch „Wasser in den Wein gegossen wird“.

 

Ein Zwischenruf zur Dorstener Stadtentwicklung aus Rhade

Veröffentlicht am 30.04.2021

 

Alles drehte sich geschichtlich um die Rhader Kirche - auch die Bebauung Stadtentwicklung Mit offenen Augen durch Rhade - Ein Osterspaziergang

„Gute Seiten - Schlechte Seiten“

In allen Umfragen der letzten Jahre bestätigt die große Mehrheit der Rhader Bürger, sich hier wohlzufühlen.  Bei Nachfragen wird aber deutlich, dass nicht alles Gold ist, was glänzt. Bei einem Spaziergang von Ost nach West erreichen wir nach 2 1/2 Kilometern über die Lembecker Straße das Dorf, das auf eine über 800jährige Geschichte zurückblicken kann. Beeindruckend auf dem Weg dorthin ist die Baumallee, die leider nach der Bahnlinie riesige Lücken aufweist. Dominant im Dorf die katholische Kirche, die übrigens auch einmal den Protestanten Raum zur Einkehr bot. Ursprünglich gruppierten sich rundherum tiefgeduckte Fachwerkhäuser. Heute sind nur noch einige erhalten. Während westlich der Kirche die ringförmige Anordnung der Gebäude noch deutlich zu erkennen ist, wurde sie östlich durch den Bau der geraden Debbingstraße unwiederbringlich zerstört. Das Herzstück Rhades ist aber der zentrale Kirchplatz. Oder könnte es sein. Solange er komplett als Parkplatz angeboten wird, solange wird kein echter Begegnungsplatz entstehen können. Unser Ostermontag-Spaziergang endet hier mit der Erkenntnis: Wir haben viele wunderschöne Ecken gesehen, die Augen aber nicht vor erstaunlichen Defiziten der Planung, Bebauung und Begrünung verschließen können. Genießen wir noch den Ostermontag und nehmen uns vor, Rhade bei dem neuerlichen Versuch der "Überplanung", kreativ zu begleiten. Dazu sind die guten Seiten zu erweitern, die schlechten endlich zu eliminieren.

Veröffentlicht am 05.04.2021

 

Stadtentwicklung Dorfentwicklung Rhade: Warum herrscht seit Wochen Funkstille?

Aus Anfangseuphorie droht Lethargie zu werden

 

Seit über 8 Wochen ist der Abfrageprozess des extern beauftragten Büros über Rhader (und Lembecker) Zukunftsideen beendet. Eine Zusammenfassung ist auf der Internetseite der Stadt Dorsten zu finden. Mit 200 Vorschlägen haben Rhader Bürger aufgezeigt, was vor Ort besser werden muss. Wer erwartet hat, dass die Stadt als Auftraggeber zeitnah eine erste Analyse des Ergebnisses vorlegt, sieht sich enttäuscht. Funkstille bei einer Verwaltung, die sonst keine Gelegenheit auslässt ihr Tun und Handeln öffentlich zu „verkaufen“. Im Hintergrund, so unsere Recherche, wird über das weitere Vorgehen beraten. Wie sind die Bürgerideen zu bewerten? Welche könnten umgesetzt werden? In welcher Zeit? Wer beschließt letztendlich? Fragen über Fragen. Aber nur für die „Hinterzimmer?“ Wichtig wäre, nicht ausschließlich in Videoschalten mit wenigen Akteuren zu kommunizieren, sondern auch denen gegenüber Rechenschaft abzulegen, die mit ihren Eingaben Beteiligte des Prozesses wurden. Dem Amt für Bürgerengagement wurde übrigens von dieser Stelle vorgeschlagen, mit einer Hauswurfsendung über das Ergebnis und die weiteren Vorstellungen zu informieren. Dass unter den 200 Zukunftsideen für Rhade, so die offizielle Formulierung, eine Auswahl getroffen werden muss, ist nachzuvollziehen. Dass aber nach 2 Monaten nicht einmal eine Zwischenbewertung, siehe gestellte Fragen,  veröffentlicht wird, will dem interessierten Betrachter nicht einleuchten. So schlägt ganz schnell die geweckte Euphorie in Lethargie um.

Auf dieser Internetseite wurden in mehreren Folgen die wichtigsten Bürgereingaben vorgestellt. Und das veröffentlichte Fazit am 12. März ist sicherlich auch für die Verwaltung und das beauftragte Planungsbüro lesenswert.

 

Eine kritische Anmerkung aus Rhade in Richtung Rathaus

Veröffentlicht am 20.03.2021

 

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