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Nachrichten zum Thema Bundespolitik
Bundespolitik Innenansichten – heute: Olaf Scholz und die SPD
Der Start ist geglückt – nun folgt harte Arbeit und Überzeugungskraft
Gut eine Woche ist es her, dass die SPD Olaf Scholz zum Kanzlerkandidaten berufen hat. Seit dieser Zeit gehören ihm die Schlagzeilen der Presse und begleitende Kommentare. Überwiegend positiv lässt sich die Zusammenfassung beschreiben. Dass die Union, die von der SPD kalt und auf dem falschen Fuß erwischt wurde, jetzt Olaf Scholz versucht madig zu machen, darf gelassen zur Kenntnis genommen werden. Dass die Grünen ebenfalls „das Haar in der Suppe suchen“, ist auch hinzunehmen. Die Linke steht einer Regierungskoalition Rot – Rot – Grün nicht abgeneigt gegenüber, muss aber noch beweisen, wirklich zu wollen. Ja und die FDP? Sie hat sich mit Lindner vollends in die Sackgasse manövriert. Sein kaltes Abservieren der bisherigen Generalsekretärin zeigt seine Nervosität und Unzuverlässigkeit. Bleiben wir bei Olaf Scholz. Er hat 3 Schwerpunktthemen genannt, mit denen er die Bürgerinnen und Bürger erreichen und mitnehmen will:
- Den Respekt untereinander in der Gesellschaft fördern. Ausnahmslos!
- Politik für eine wirtschaftlich starke und klimafreundliche Zukunft
- Für ein soziales und souveränes Europa
Die Chancen, dass Olaf Scholz (2021) der nächste Kanzler unseres Landes ist, stehen nicht schlecht. So sieht es nicht nur die Sozialdemokratie, denen man unterstellen könnte, durch die Parteibrille zu blicken, sondern die meisten meinungsbildenden Kommentatoren in unserem Land. Das allein sollte Motivation für die SPD und die ihr nahe stehenden Sympathisanten sein, Olaf Scholz zu unterstützen. Nur so ist eine weitere GroKo abzuwenden.
Ein Rhader Einwurf zur aktuellen Diskussion
Veröffentlicht am 21.08.2020
Bundespolitik Außenansichten - heute eine Wiederholung von 10. Juli: Die FDP und ihr Vorsitzender
Vom Hoffnungsträger zum Problemfall
Christian Lindner ist ein begnadeter Selbstdarsteller. Er hat es mit Kreativität und geschliffenen Reden ganz nach oben geschafft. Respekt und Anerkennung erhielt er besonders für seine Leistung, die FDP nach Philipp Rösler, der Eine oder Andere erinnert sich, wieder in den Bundestag „geführt“ zu haben. Das Schulterklopfen und das Werben um die Liberalen als möglicher neuer Koalitionspartner der Union , hat ihn aber übermütig werden lassen. Die Bodenhaftung war noch nie sein Ding, aber das Schweben und Träumen über den Wolken hat in verführt, gravierende politische Fehler zu begehen. Die Folge: ein Absturz in ungeahnte Niederungen. Sein Kompass ist ihm abhanden gekommen. Die FDP, sprich Christian Lindner, weiß entweder immer alles besser, oder ist dagegen. Plötzlich steht er sogar innerparteilich in der Kritik. Die Schlinge liegt bereits um seinen Hals, noch findet sich aber keiner, der der Königsmörder werden will. So wird der Nochvorsitzende, pfeifen die Spatzen bereits von den Dächern, seine Generalsekretärin als erstes Bauernopfer präsentieren. Christian Lindner „hat Flasche leer“. So der Fußballphilosoph Trappatoni. Und damit liegt er mal wieder goldrichtig.
Der Zwischenruf aus Rhade erschien bereits am 10. Juli - heute, wegen der Aktualität nochmals als Wiederholung
Veröffentlicht am 18.08.2020
Bundespolitik Vorteil Scholz
Union und Konkurrenten kalt erwischt
Die Überraschung war perfekt. Die SPD hat zwar nicht ganz unerwartet Olaf Scholz zum Kanzlerkandidaten gekürt, aber den Zeitpunkt unter der Decke halten können. Die Presseberichte sind überwiegend positiv und stimmen mit der Basisgrundstimmung der SPD absolut überein. Olaf Scholz wird allseits respektiert und wegen seiner Fachkenntnisse gelobt. Hinzu kommt seine Ruhe und Unaufgeregtheit. Diese Eigenschaften sind in Krisenzeiten „Gold wert“. Nun sind die anderen Aspiranten auf das höchste deutsche Regierungsamt am Zug. Da wären allein 4 in der Union, die auch schon gerne soweit wie Olaf Scholz wären. 2 Grüne sind sich ebenfalls noch „nicht grün“. Das wird noch für Spannung sorgen. Die SPD ist vorne. Und da will sie auch 2021 sein. Mit Olaf Scholz hat sie wirklich realistische Chancen. Wer hätte das gedacht?
Ein Zwischenruf von der Rhader SPD-Basis
Veröffentlicht am 13.08.2020
Bundespolitik Aktuell: Olaf Scholz ist SPD Kanzlerkandidat
Nun ist es heraus. Olaf Scholz macht es. Gut für Deutschland und die SPD.
Veröffentlicht am 10.08.2020
Bundespolitik Innenansichten - heute: Kevin Kühnert und die Bundes-SPD
Juso-Vorsitz war gestern
Er hat die SPD wachgerüttelt. Manche sagen aufgemischt. Die Rede ist von Kevin Kühnert, der, gerade mal 30, auf dem Weg nach oben ist. Seit dem letzten Parteitag trägt er bereits große Verantwortung als stellvertretender Bundesvorsitzender. Nun hat er den Juso-Vorsitz niedergelegt, um sich ganz auf seine Rolle in der Bundespolitik zu konzentrieren. Kevin Kühnert strebt eine Bundestagskandidatur 2021 an. Inzwischen wird er, so Kenner der Szene, Olaf Scholz als SPD-Kanzlerkandidaten voll unterstützen. Sein von ihm gepushtes SPD-Vorsitzenden-Duo bleibt deutlich hinter den Hoffnungen und Erwartungen zurück. Kevin Kühnert scheint für jedes Amt geeignet. Er wird innerparteilich geachtet und respektiert. Von der Konkurrenz gefürchtet. Die SPD hat einen Hoffnungsträger. Endlich!
Eigener Beitrag
Veröffentlicht am 10.08.2020
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