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Nachrichten zum Thema Kommunalpolitik
Kommunalpolitik SPD-Ratsfraktion vor Ort: RAG spielt falsch
Klartext in Altendorf-Ulfkotte
Bei einer offenen Sitzung der SPD-Ratsfraktion am vergangenen Montag im Gemeindehaus Hl. Kreuz in Altendorf-Ulfkotte standen zwei Themen im Vordergrund: die geplante Nutzung der Hürfeldhalde als Deponie und der Konverter. Vor etwa zwei Dutzend Bürgerinnen und Bürgern fanden die Ratsvertreter der SPD, darunter auch Bürgermeisterkandidat Julian Fragemann, deutliche Worte. Die RAG treibe ein falsches Spiel. Ihr sei jedes Argument recht, die Halde als Deponiestandort auch für gefährliche Abfälle durchzusetzen, auch durch nachweislich unzutreffende Feststellungen. Auf Nachfrage stellte der stellv. Fraktionsvorsitzende Friedhelm Fragemann klar: ,,wir werden klagen, wenn das in Kürze anstehende Mediationsverfahren keine Einigung erbringt; denn wir haben gute Karten." Die Position der SPD in dieser Frage sei glasklar. Im Übrigen sei der gesamte Rat in dieser Frage einig.
Bezüglich des Konverters würden Standortoptionen zur Zeit gemäß Bundesimmisionsschutzgesetz geprüft. Auch hier sei die kritische Positionierung der Stadt durch eindeutige Stellungnahmen gegeben. Die ansässige Bevölkerung wäre schon in der Vergangenheit enormen Belastungen ausgesetzt worden.
Unter Verschiedenes wurde insbesondere die fehlende Nahversorgung im Ortsteil Altendorf-Ulfkotte von den anwesenden Bürgerinnen und Bürgern beklagt. Besonders vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung sei hier eine Lösung zwingend notwendig. Achim Schrecklein (stellv. Bürgermeister) verwies auf die Möglichkeit mobiler Versorgung, die er aus einigen ländlichen Bereichen kenne. Das Problem der Nahversorgung wird von der SPD-Fraktion in den zuständigen Ausschüssen aufgegriffen.
Pressemitteilung der Dorstener SPD-Ratsfraktion
Veröffentlicht am 28.07.2025
Kommunalpolitik Forks Busch: Es wird weiter geklotzt
Land unterstützt Umwandlung in Parkanlage mit 250.000 Euro
Trotz aller Bedenken, zugegebenermaßen von einer Minderheit der Rhader Bürger bei der Verwaltung eingereicht, wird aus der ökologischen Nische im Kreuzungsbereich Lembecker-Erler-Ringstraße, ein Begegnungszentrum für jung und alt. Per Pressemitteilung informiert die Verwaltung, dass auch der zweite Abschnitt, die sogenannte Vitalisierung Forks Busch, vom Land finanziell gefördert wird. Die Meldung im Wortlaut (Auszug): Der Forks Busch ist ein zentraler Begegnungsort im Stadtteil Rhade und spielt eine wichtige Rolle im dortigen Dorfentwicklungskonzept. Nachdem in einem ersten Abschnitt bereits der Spielbereich gestaltet und im Mai erfolgreich eingeweiht wurde, soll nun der Parkbereich folgen. Hier entstehen auf einer Bürgerwiese, die allen Menschen zur Verfügung steht, eine Boulebahn, Grillmöglichkeiten, Sitzgelegenheiten und eine Überdachung. Mit diesen Maßnahmen wird die Aufenthaltsqualität deutlich gesteigert – ein Mehrwert für Familien, Kinder und Seniorinnen und Senioren. Mit dem Baubeginn wird Anfang 2026 gerechnet.
Die eingangs erwähnten Bedenken wurden übrigens vom Rat und der Verwaltung beiseite gewischt. Sie lassen sich kurz und knapp so zusammenfassen:
- Forks Busch ist eine ökologische Nische mit einer unerwarteten Vielfalt an Fauna und Flora.
- Die Lage von Forks Busch, eingerahmt von drei Straßen sowie nahe der Raiffeisen Tank- und Rastanlage, ist für geplante Veranstaltungen nicht unbedingt geeignet.
- Das Rhader Sportzentrum, das ebenfalls zum Begegnungszentrum entwickelt werden soll, wäre der bessere Standort.
Fazit: Dass Rhade weiter entwickelt wird, ist eine gute Nachricht. Ob Forks Busch eine Erfolgsgeschichte wird, haben die Bürger in der Hand.
Ein kritischer Rhader Blick auf eine Nachricht aus dem Rathaus
Veröffentlicht am 25.07.2025
Kommunalpolitik Denk ich an Rhade in der Nacht …
Gedanken zur Kommunalwahl am 14. September 2025
Nein, nein, wir wollen mal nicht übertreiben. Während Heinrich Heine beim Nachdenken über Deutschland im Jahr 1843 um den Schlaf gebracht wurde, können wir heute in Rhade, 182 Jahre danach, entspannt die Gegenwart beleuchten und optimistisch in die Zukunft blicken. Rhade, seit 1975 ein Stadtteil von Dorsten hat mehrere hundert Jahre Geschichte auf dem Buckel. Ehemals überwiegend von Holz- und Landwirtschaft geprägt, hat sich Rhade zu einem attraktiven Wohn- und Geschäftsort für Handwerk, Handel und Dienstleistung entwickelt. Mit fast 6000 Einwohnern ist Rhade ein starkes Stück Dorsten. Diese positive Entwicklung ist aber nicht vom Himmel gefallen, sondern wurde durch engagierte Kommunalpolitiker gefördert und kreativ begleitet. Ein entscheidender Entwicklungsschub setzte vor gut 50 Jahren ein. Dann nämlich betraten die Rhader Sozialdemokraten erstmals die kommunalpolitische Bühne, die die CDU bis dahin als konkurrenzloses Ensemble allein bespielte. Neue Besen kehren gut. Neue Ideen wurden geprägt. Neue Dynamik erfasste Rhade. Das war gestern. Da war nicht alles gut, aber um den Schlaf hat es keinen Bürger gebracht. Heute muss das Begonnene fortgesetzt werden. Und wieder sind es Sozialdemokraten, die mit ihren konstruktiven Ideen um Zustimmung am 14. September werben. Achim Schrecklein und Lothar Danielowski sind das starke Stück Sozialdemokratie, das Rhade gut tut. Was sie genau vorhaben, wird in den nächsten Tagen hier aufgezeigt.
Veröffentlicht am 24.07.2025
Kommunalpolitik SPD-Dorsten on tour
Ein besonderes Gesprächsangebot für Altendorf-Ulfkotte
11 Dorstener Stadtteile ringen täglich darum, im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit und kommunalen Förderung zu stehen. Wichtig für die Politik in unserer Stadt ist, dass alle gleichwertig behandelt werden. Das ist herausfordernd aber machbar. Wenn aber durch überörtliche und übergeordnete Entscheidungen, so wie aktuell in Altendorf-Ulfkotte, die Entwicklung eines ganzen Stadtteils gefährdet ist, dann verdient dieser Stadtteil die uneingeschränkte Solidarität ganz Dorstens. Die SPD darf für sich, besonders auf dem Feld der Bürgermitwirkung in Anspruch nehmen, nah bei den Menschen zu sein. Zuhören, keine falsche Versprechungen abgeben, dafür aber eine klare Positionierung einnehmen - das wird von Kommunalpolitikern erwartet. Julian Fragemann, Bürgermeisterkandidat und Dirk Groß, Fraktionsvorsitzender der SPD-Stadtratsfraktion erfüllen diese Kriterien seit Jahren vorbildlich. Nun bieten sie am Montag an, mit den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort über die Zukunft ihres Lebensmittelpunktes zu beraten. Altendorf-Ulkotte, eigentlich in reizvoller Umgebung gelegen, wird aber von Industrie und ihren Altlasten regelrecht eingekreist. Nun soll noch ein Riesen-Konverter nah der Wohnbebauung entstehen und die ebenfalls nicht weit entfernte Bergehalde könnte sich nicht wie versprochen zum Landschaftspark entwickeln, sondern als Giftmüll-Halde zum Sperrbezirk mutieren. Gesprächsstoff im Überfluss.
Wo? Im Gemeindehaus Heilig Kreuz in Altendorf-Ulfkotte
Wann? Am 21.07.2025, um 18:00 Uhr
Veröffentlicht am 21.07.2025
Kommunalpolitik Wie die Dorstener Sozialdemokratie bei der Kommunalwahl am 14. September punkten will
Ein Wahlprogramm, das zum Mitmachen einlädt (Folge 3)
Der ungewöhnliche Titel springt sofort ins Auge. „Wo das Münsterland den Pott umarmt“. Dazu das passende Bild, das aus einem Comic-Band stammen könnte. Auch der Inhalt weicht erfrischend von gestelzten Parteiprogrammen ab. Eine gute Grundlage der Sozialdemokraten in Dorsten, um mit den Wählerinnen und Wählern ins Gespräch zu kommen. Wir setzen heute unsere Information über das kommunalpolitische Angebot der SPD in Auszügen fort:
…wo Wirtschaft wachsen kann
Dorsten braucht eine starke Wirtschaft. Die Unternehmen in Dorsten sind der Motor einer zukunftsfähigen Stadt. Vor allem der Dorstener Mittelstand trägt als Arbeitgeber eine wichtige Verantwortung. Deshalb unterstützt die SPD Dorsten die heimische Wirtschaft auf allen Ebenen. Die Sozialdemokratie fordert, die Dorstener Wirtschaftsförderung weiter auszubauen. Ein gesunder Branchenmix ist der Garant für die Zukunft des Wirtschaftsstandort Dorsten. Eine großangelegte Standortkampagne soll den Wirtschaftsstandort Dorsten mit seinen Vorzügen (zum Beispiel gute Anbindung ins Ruhrgebiet, Münsterland und Niederlande) im Wettbewerb mit anderen Kommunen hervorheben.
Ebenso wird die SPD Dorsten weiterhin auf den Bau eines städtischen Azubi-Wohnheims pochen. Der Bau ist sowohl für die hiesige Wirtschaft als auch für junge Menschen ein Standortvorteil. Mit einem Azubi-Wohnheim haben Dorstener Unternehmen die Möglichkeit, Auszubildende von Dorsten zu überzeugen. Für junge Menschen ist ein modernes Wohnheim eine bezahlbare Alternative.
Der sanfte Tourismus hat in Dorsten Konjunktur. So machen zum Beispiel viele Menschen mit dem Rad Tagesausflüge nach Dorsten. Um weitere Touristen-Gruppen nach Dorsten zu lotsen, braucht es gute Marketingstrategien. Neben guter Werbung für die kleine Hansestadt fordert die SPD Dorsten, Übernachtungsangebote in Dorsten stärker zu fördern.
Wird in der kommenden Woche fortgesetzt
Veröffentlicht am 18.07.2025
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