Nachrichten zum Thema Kommunalpolitik

Kommunalpolitik Plötzlich Zeit, um nachzudenken

Was will ich? Mit wem will ich? Was können WIR erreichen?

Eine Krise zwingt uns immer auch auszuloten, was „morgen“ anders gemacht werden müsste. Anders heißt natürlich - besser. Neben vielen Bereichen, Familie, Beruf, Freunde, gehört das politische Engagement ebenfalls dazu. Die wichtigste Ebene unseres Lebensmittelpunktes ist die Kommune. Diejenigen, die sich bisher an vorderster „Front“ engagieren, werden von den Sachzwängen der Tagespolitik quasi „aufgefressen“. Querdenken hat da keinen Platz. Plötzlich - eine neue Situation. Zeit! Das muss nicht Langeweile bedeuten. Das schafft Raum, neue Wege zu gehen. In unserer Flächenstadt Dorsten gibt es weiße Flecken. Ein Beispiel: Das städtische Kultur- und Bildungsangebot macht bisher einen Bogen um Rhade. „Das geht gar nicht“, so eine Feststellung, der nichts entgegengesetzt werden kann. Auf weitere Beispiele wird heute verzichtet. Der Kabarettist Fritz Eckenga glänzte lange mit dem Text: "Musst du mal drüber nachdenken. Inne Halbzeit. 15 Minuten. Schaffst du schon!" Dem ist nichts hinzuzufügen.

Nachdenkzeilen aus Rhade - wird fortgesetzt

Veröffentlicht am 17.03.2020

 

Kommunalpolitik Jetzt schlägt´s 13 - Danke für das erfolgreiche Bürgerforum

Ein kurzer Rückblick und eine angekündigte Fortsetzung

 

Wir haben es geschafft - die nunmehr 13. Veranstaltung in viereinhalb Jahren konnte mit guten Beiträgen und vor gut 60 Besuchern am Montag (02.03.2020) durchgeführt werden. Wir mussten uns leider von unseren "altgedienten" Mitstreitern Britta Faust und Jürgen Dymke vom Orgateam verabschieden. Für eure Arbeit und euren Einsatz an dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön!

Aber neue Fäden wurden schon geknüpft und "frisches" Blut hat sich angekündigt! In der nächsten Veranstaltung hoffentlich mehr hierzu! In Kürze werden wir hier das Protokoll zur Veranstaltung veröffentlichen - ich darf noch um etwas Geduld bitten. Wer sich einen Rück- und Überblick über die vergangenen Veranstaltungen verschaffen möchte, kann dies gerne unter dem nachstehenden Link tun.

https://www.rhade.de/buergerforum-rhade/protokolle-buergerforum

Also: bis bald ! Und schon mal vormerken: Die nächste Veranstaltung findet statt am 22. Juni 2020 (CMH / 19.30 Uhr) - also rechtzeitig vor den Ferien noch einmal an Rhade denken!

Übernommen von www.rhade.de , Text Heribert Triptrap

Veröffentlicht am 05.03.2020

 

Kommunalpolitik Dorstener Grüne sind auf dem Holzweg

Finanzielle Anreize, um Schotterbeete zu vermeiden?

 

Dass Schotterbeete eine Fehlentwicklung sind, wird allgemein anerkannt und geteilt. Das Kleinklima in einem Quartier verträgt es nicht, den Boden der Vorgärten zu versiegeln. Also muss umgesteuert werden. Umsteuern gelingt aber nur, wenn die Kommune verbindliche Gestaltungssatzungen verabschiedet, aber auch durchsetzt. Konkret heißt das, dass vorgeschrieben werden muss, wie ein Vorgarten in einem Baugebiet prinzipiell auszusehen hat und was gar nicht geht. Das kann  sich auf Hecken, Zäune, Grenzmauern, Bepflanzung und Möblierung beziehen, ohne den Gestaltungsspielraum komplett auszuschließen. Der Vorschlag der Dorstener Grünen, denjenigen eine Belohnung zu zahlen, die die Entsiegelung ihres Gartens wieder rückgängig machen, wird ins Leere laufen, weil er völlig unlogisch ist. „Statt Verbote schlagen wir ein Anreizsystem vor“, so die Grünen-Aussage. Damit ist diese Partei in ihrer diffusen Haltung nahe bei der Union und der FDP. Unser belastetes Klima kann nämlich nicht solange warten, bis die Einsicht die Überhand gewonnen hat, dass das Allgemeinwohl höher zu werten ist, als die Freiheit, alles zu plattieren, bzw. zu schottern. Erstaunlich, dass unsere Lippestadt-Grünen ihren faulen Kompromissvorschlag als politische Botschaft verkaufen wollen. Sie werden damit scheitern.

 

Ein Zwischenruf aus Rhade

Veröffentlicht am 29.02.2020

 

Das neue Dorstener SPD-Team 2020 Kommunalpolitik Die Kommunalwahl 2020 kann kommen

Dorstener SPD hat sich personell positioniert

 

Die Dorstener Sozialdemokraten haben sich schon früh entschieden, mit Jennifer Schug eine Kandidatin zu wählen, die den jetzigen Bürgermeister der CDU am 13. September ablösen könnte. Nun steht auch fest, wer für den Stadtrat in welchem Wahlkreis  kandidiert und wer an welcher Stelle über die beschlossene Liste „abgesichert“ sein könnte. Für Rhade heißt das, dass mit Achim Schrecklein auf Platz 6 die Wahrscheinlichkeit, auch in Zukunft der Rhader Bürgervertreter zu sein, nicht gerade gering ist. Auch Britta Faust (Platz 11) kann bei einem guten Wahlergebnis damit rechnen, künftig als Rhader SPD-Ratsfrau zu fungieren. Dass nicht alle Delegierten die wechselnde Besetzung mit einer weiblichen und einem männlichen Kandidaten als der Weisheit letzten Schluss bewerten, zeigte die nochmals aufflackernde Diskussion am gestrigen Abend. Nun heißt es aber für die gesamte SPD in der Lippestadt, nach vorne zu blicken und in erster Linie die Bürgerinnen und Bürger im Auge zu haben, die den SPD-Kandidaten oder die Kandidatin am 13. September wählen sollen. Da ist Glaubwürdigkeit, gepaart mit Überzeugungskraft, dringend nötig.

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 28.02.2020

 

Ein Zukunftsziel für Rhade ist der sanfte Tourismus. Radeln und wandern - hier tut sich bereits etwas. Kommunalpolitik Wohin gehst du Rhade?

Jetzt endlich die Weichen für die Zukunft stellen

Seit 1975 ist Rhade ein Teil Dorstens. Eine Land- und Randgemeinde der Flächenstadt. Seit 45 Jahren gab und gibt es viele Versuche, als gleichberechtigter Teil wahrgenommen zu werden. Rhade ist lebens- und liebenswert. Es gibt aber Defizite, die in der Verantwortung der Stadt liegen, und die einfach nicht zu übersehen sind. Straßen, die nicht saniert wurden, Radwege, die den Namen nicht verdienen, städtische Kultur und Weiterbildung, die einen Bogen um Rhade macht, und eine Verkehrslenkung, die keine ist. Jetzt soll alles anders werden. Jetzt soll der ländliche Raum mit NRW-Fördermitteln aufgepeppt werden. Endlich! Vor Jahren haben Mitglieder der SPD solange gebohrt, bis ein Zukunftspapier für unseren Ort erarbeitet wurde. Seit 2014 wartet der Rhader Rahmenplan, auch Stadtteilentwicklungskonzept genannt, darauf, aus der Schublade geholt zu werden. Hier ist alles schwarz auf weiß dokumentiert. Ob Dorfkernentwicklung, Verkehr, Freiraum Baulandentwicklung, Soziales, Wirtschaft - für alle genannten Schwerpunktbereiche liegen Pläne vor. Mehr geht an Vorbereitung nicht. Es ist spät, aber noch nicht zu spät, um Rhade zukunftsfähig zu machen. Die nächsten Monate werden zeigen, ob aus der Absichtserklärung der Verwaltung eine praktische Umsetzung erkennbar wird.

Ein Rhader Zwischenruf zur aktuellen Lage unseres Ortes

Veröffentlicht am 25.02.2020

 

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