Nachrichten zum Thema Kommunalpolitik

Wartesaal mit eingeschränkter Nutzung - hier fehlt eine Glasscheibe Kommunalpolitik Rhades Schmuddelecke - der Bahnhof

Wer ist da eigentlich verantwortlich?

Rhade ist verkehrstechnisch bestens aufgestellt. Neben einem engmaschigen Straßennetz mit Autobahnanschluss, hat Rhade auch (noch) einen Bahnhof zu bieten. Er soll in Zukunft nicht nur eine Haltestelle für Pendler sein, sondern auch Ausgangspunkt für Touristen. Touristen, die aus der Region kommen, um die beeindruckende Landschaft rund um Rhade per Rad oder zu Fuß zu erobern. Anschließend kann die breit aufgestellte örtliche Gastronomie als Gastgeber fungieren, bevor die Rückfahrt mit der Bahn wieder angetreten wird. Also eine win-win-Situation für alle Beteiligten. Der Bahnhof spielt eine wichtige Rolle im Konzept der Rhader Zukunftsmacher. Wenn er aber weiter so ungepflegt daherkommt, ist er eher abweisend als einladend. Keine gute Visitenkarte. Wer hat hier den Hut auf? Wer ist für die Pflege rundherum verantwortlich und wer für das kleine Unterstellgebäude? Fragen, die im Rathaus behandelt werden und praktische Verbesserungen nach sich ziehen sollten. Nicht morgen, sondern sofort!

Eigener Beitrag

Veröffentlicht am 31.01.2020

 

Kommunalpolitik Bürgerforum: Tun was für Rhade

Ergebnisse des Workshops werden bewertet

 

Wie geht’s weiter mit dem Rhader Bürgerforum? Muss das Konzept aktualisiert werden? Welche Themen sollen auf der Tagesordnung stehen? Und was noch wichtiger ist, wer macht künftig aktiv mit? Fragen, die im November in einem Workshop engagiert diskutiert wurden. Jetzt sollen die dokumentierten Ergebnisse bewertet werden. Am 20. Januar treffen sich um 19 Uhr im Rhader Heimathaus ausgewählte Interessenten, um „Nägel mit Köpfen“ zu machen. Das Ziel ist, die bewährte Bürgerbeteiligung im Rahmen des Bürgerforums zu stabilisieren und auszubauen. An guten Vorschlägen mangelt es nicht. Eher an Personen und Persönlichkeiten, die die Umsetzung der Rhader Ideen koordinieren und federführend begleiten. Die örtlichen Sozialdemokraten, die selbstbewusst in Anspruch nehmen, über Jahre der Motor für direkte Bürgerbeteiligung gewesen zu sein, sitzen natürlich mit am Tisch. Und sie werden weiter dafür werben, dass der Rhader Rahmenplan, ein aktuelles Zukunftspapier mit einer theoretischen Gültigkeitsdauer von 20 Jahren, an alle neuen Ideen angelegt wird. Und der Verwaltung sei ins Stammbuch geschrieben, für die Umsetzung zu sorgen. Und zwar mit einem verbindlichen Finanzierungs- und Zeitplan. „Tun was für Rhade“, so der Auftrag an alle, Rhade zukunftsfähig zu machen.

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 15.01.2020

 

Kommunalpolitik Rhade: Absichtserklärungen der Verwaltung treffen auf Skepsis

SPD-Mitglieder fordern verbindliche Zusagen für Rhade

Positiv nahmen die Rhader Sozialdemokraten zur Kenntnis, dass jetzt endlich auch im nördlichen Dorstener Stadtteil in die Zukunft investiert werden soll. Vergleiche hierzu die am Samstag veröffentliche Resolution auf dieser Internetseite. Parallel äußerten sie sich aber sehr skeptisch, ob die Verwaltung überhaupt personell in der Lage ist, das umzusetzen, was bereits dokumentiert und festgeschrieben ist. Der Rhader Rahmenplan ruht seit Jahren in der Rathausschublade. Die öffentliche Diskussion über die immensen Überstunden der städtischen Bediensteten, die parallel einhergeht mit der Nachricht, weitere Stellen einzusparen, führten zu Kopfschütteln. Diejenigen, die nicht so schnell vergessen, erinnern an das mit großer Bürgerbeteiligung und entsprechender Manpower der Verwaltung gestartete Leader-Projekt. Das Versprechen, die guten Ergebnisse trotz abgelehnter Außenförderung aus eigener Kraft umzusetzen, wartet noch heute auf die Einlösung. Fazit: Endlich mal aus den Endlosdiskussionen heraus kommen und die geschürte Erwartungshaltung der Bürgerinnen und Bürger nicht enttäuschen, urteilen die Rhader Sozialdemokraten.

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 13.01.2020

 

Kommunalpolitik SPD-Rhade: “Wir arbeiten weiter aktiv an der Zukunft Rhades mit“

Engagierte Diskussion über geplante Förderung des ländlichen Bereichs und ein einstimmiger Beschluss

Die Mitteilung der Stadtverwaltung und ein ergänzender Pressebericht, jetzt nach dem Projekt „Wir machen Mitte“, den ländlichen Bereich zu fördern und aufzuwerten, standen im Mittelpunkt der ersten Versammlung der Rhader Sozialdemokraten im neuen Jahr. Am Ende der spannenden und informativen Aussprache wurde einstimmig eine Resolution verabschiedet, die den Rhader Bürgern, dem Stadtrat, der Verwaltung und der Dorstener Zeitung zugestellt wird. Der Text im Wortlaut:

„Die Rhader SPD begrüßt, dass, nach den Förderprojekten Wulfen, Hervest und Dorsten Mitte, jetzt auch der ländliche Raum zukunftsfähig gemacht werden soll. Damit wird eine langjährige Forderung der Rhader Sozialdemokraten in Angriff genommen. Rhade kann dabei auf den mit Bürgerbeteiligung erarbeiteten und einstimmig vom Stadtrat verabschiedeten Rhader Rahmenplan zurückgreifen. Die SPD-Forderung lautet, ihn mit Rhader Bürgerinnen und Bürgern zu aktualisieren und, so der nachdrückliche Hinweis an den Rat und die Verwaltung, parallel einen verbindlichen Umsetzungszeitplan zu verabschieden.“

Veröffentlicht am 11.01.2020

 

Kommunalpolitik Was mir so am Jahresende durch den Kopf geht ...

Hat Rhade Zukunft? Ja, aber ...

Seit 1975 sind wir ein Teil Dorstens. In dieser Zeit sind wir gewachsen. Wir haben zwar unsere direkte Mitwirkung durch den Bezirksausschuss verloren, aber nicht unser Selbstbewusstsein. Wir haben zwar immer konstruktiv mitgearbeitet, aber selten sichtbare Erfolge verbuchen können. Wir  wollten zwar immer gleichberechtigtes Stadtteil-Mitglied der Lippestadt sein, müssen aber eingestehen, das nicht wirklich zu sein. Müssen wir uns deshalb zufrieden geben?  Die Antwort ist eindeutig und lautet NEIN! Und dem Nein folgt ein ebenso klares Bekenntnis-JA zur Stadtfamilie Dorsten. Natürlich gibt es hier positive Entwicklungen. Sie zu unterschlagen wäre unfair. Da wäre in erster Linie das ehrenamtliche Engagement zu nennen. Wo stände Rhade ohne seine Vereine, seine Kirchengemeinden, seine Parteien, sein Bürgerforum? Das supergute ehrenamtliche Engagement kann aber zum Beispiel nicht die Verkehrssicherheit gewährleisten. Hier dürfen wir unsere Stadt und unseren Kreis RE nicht aus der Verantwortung entlassen. Wenn es z. B. seit Jahrzehnten (!) nicht gelingt, nur 3 Laternen aufzustellen, die den Geh- und Radweg zwischen dem Stuvenberg und dem Bahnübergang in der dunklen Jahreszeit ausleuchten, dann stimmt doch etwas nicht. Nur ein simples Beispiel - aber ein treffendes. Rhade hat dann Zukunft, wenn endlich im Rathaus die vorhandenen Ideen, Vorschläge und Ratsbeschlüsse umgesetzt werden. Wir sollten die Hoffnung nicht aufgeben, aber auch selbstbewusst fordern, als gleichberechtigter Teil der Lippestadt anerkannt und behandelt zu werden.

Ein Zwischenruf aus Rhade

Veröffentlicht am 30.12.2019

 

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