Nachrichten zum Thema Kommunalpolitik

Kommunalpolitik Dorsten: Stadtverwaltung wird von ungewohnter Seite kritisiert

Personalrat klagt über Leistungsverdichtung und zu wenig Mitarbeiter – Bürgermeister „not amused“

 

Das war überraschend. Ungewohnt deutlich hat die Personalratsvorsitzende der Dorstener Stadtverwaltung öffentlich darüber geklagt, dass zu wenig Mitarbeiter zuviel leisten müssen. Und das schon über einen längeren Zeitraum. Das Ergebnis: Unzufriedenheit unter den mehreren hundert Beschäftigten im Rathaus. Die Dorstener SPD sieht sich bestätigt. Seit Jahren legt sie den Finger in die „offene Wunde“ und fordert in bestimmten Bereichen mehr Personal. „Wenn die Sparmaßnahmen dazu führen, dass durch Überforderung der Mitarbeiter Unzufriedenheit entsteht, dann sind sie kontraproduktiv“, urteilt die SPD-Fraktion aktuell und seit langer Zeit. Während die SPD-Initiativen zur Personalaufstockung gerne vom Bürgermeister und der Mehrheitsfraktion ins Leere geschickt wurden, ist nun eine neue Situation entstanden, die den Bürgermeister nicht besonders erfreut. Nun kommt die Kritik geballt von innen. Der Personalrat und seine Vorsitzende sind bisher nicht dadurch aufgefallen, dass sie offen und öffentlich die Personalpolitik der Verwaltungsspitze und des Rates kritisiert haben. Das ist eine neue Situation für den Bürgermeister, der wohl auf dem falschen Fuß erwischt wurde. Er wäre gut beraten, den Faden aufzugreifen und schnellstens da nachzubessern, wo es hakt. Die Verwaltung ist das Dienstleistungszentrum aller Bürgerinnen und Bürger. Nur mit hoch motiviertem Personal sind die vielfältigen Aufgaben in der Flächenstadt Dorsten zu erfüllen. Wer das nicht erkennt, schadet dem „Standortfaktor Dorsten“ erheblich.

Eigener Beitrag, u. a. auf Grundlage der Presseberichte in der DZ am 22. und 23.11.2018

Veröffentlicht am 24.11.2018

 

Kommunalpolitik Eine Schutzhütte für Radler und Wanderer in Rhade

Gut gelaunt wird auf den Erfolg angestoßen – Nichts ist unmöglich

 

Es war kühl und windig am späten Donnerstagnachmittag im Rhader Süden. Dennoch wollten nicht wenige Rhader dabei sein, um die fertig gestellte Schutzhütte im Bereich südlich der Rhader Wiesen für Radfahrer und Wanderer zünftig einzuweihen. Dabei auch die stellvertretende Bürgermeistern Christel Briefs, Lea Hildebrandt, Regionalmanagerin Region Hohe Mark (NRW.Vital), Melanie Hinsken, Bezirksregierung sowie Hans Rommeswinkel von der Dorstener Stadtverwaltung.

Dirk Hartwich

Das Foto zeigt Mitglieder des Arbeitskreises, die stellv. Bürgermeisterin, die Regionalmanagerin NRW.Vital, die Vertreterin der Bezirksregierung und Vertreter der Verwaltung.

Foto: Guido Hegemann

Veröffentlicht am 27.10.2018

 

Quelle Foto: Guido Hegemann Kommunalpolitik Der Spatenstich für eine Schutzhütte in Rhade ist erfolgt Ehrenamtliches Engagement zahlt sich aus

Im Bürgerforum Rhade wurde die Idee geboren, einen offenen Arbeitskreis zu bilden, der sich ausschließlich mit der Umsetzung des Rhader Rahmenplans beschäftigt.

Nun kann ein Ergebnis präsentiert werden, das alle Mitglieder des Arbeitskreises mit Stolz erfüllt. Eine ausgeschilderte Fahrradspange wird künftig Rhade (100 Schlösser-Route) mit Dorsten (Römer-Lippe-Route) verbinden. Heute erfolgte im Beisein des Bürgermeisters Tobias Stockhoff der erste Spatenstich für eine Schutzhütte im Süden Rhades. In den nächsten Tagen werden die Arbeitskreismitglieder, Sprecher ist Burkhard Averkamp, den Holzbausatz zusammenschrauben. „Wir wollen, dass Radfahrer nicht nur Rhade und Dorsten als Durchgangsstation betrachten, sondern auf der attraktiven Strecke mit Informationen zum Verweilen und Übernachten motiviert werden“, so die Zielformulierung des Arbeitskreises. Damit wäre der erste Schritt einer Attraktivitätssteigerung Rhades erreicht. Parallel auch ein Aspekt der Wirtschaftsförderung. Ziel ist nicht nur die informative Streckenbeschilderung und Förderung der Aufenthaltsqualität entlang des attraktiven Raumes von Rhade bis zur Lippeniederung sondern auch eine touristisch wirksame Ausschilderung in Rhade selbst.

Dieses war erst aber letztlich durch die Bewilligung der Bezirksregierung Münster in Kooperation mit der Regionalmanagerin Frau Lea Hilderbrandt von der Vitalregion Hohe Mark ermöglicht worden.

Durch das bürgerschaftliche Engagement des AK Infrastruktur Rhade kann das vom Land NRW geförderte Projekt der Radverbindung „Rhade – Lippe“ mit dem, Bau der Schutzhütte an der Straße „Zum Vorwerk“ beginnen.

Der nicht unerhebliche Eigenanteil wird durch sogenannte „Muskelkraft“ des Arbeitskreises und großzügige Spenden von Rhader Unternehmern gestemmt. Tobias Stockhoff lobte dann auch ausdrücklich das beeindruckende ehrenamtliche Rhader Engagement.

 

Eigener Text mit Ergänzungen der Stadtverwaltung

Veröffentlicht am 24.09.2018

 

Kommunalpolitik Aktuell: Kreishaus RE - Teile der SPD ziehen Reissleine und Notbremse gleichzeitig

Kommunalpolitischer Scherbenhaufen ist nicht zu übersehen

Spät, aber vielleicht nicht zu spät scheint die SPD im Kreis RE die Zeichen der Zeit erkannt zu haben. Jetzt wird das 130 Millionen Projekt, Abriss des erst 38 Jahre alten Kreishauses und dafür ein Neubau, Stück für Stück infrage gestellt. Frühzeitig hatte die Rhader SPD gezweifelt, ob der Landrat und die Mehrheit im Kreistag es geschafft haben, die Bürger von der Maßnahme zu überzeugen. Eher wohl nicht. Nun scheinen die Karten neu gemischt zu werden. Gut so.

Eigener Beitrag

Veröffentlicht am 14.09.2018

 

Kommunalpolitik Die politische Sommerpause ist um

Es gibt viel zu tun – packen wir es an – Rhader SPD weiter hartnäckig

Eigentlich gibt es sie gar nicht, die politische Sommerpause. Sie macht auch keinen Sinn, weil brennende Aufgaben keinen Zeitaufschub rechtfertigen. Die Rhader SPD hat mal genauer hingesehen:

  • Das Kreishaus RE: Abriss und Neubau oder Sanierung? Das Bürgerbegehren läuft. Die CDU macht mobil – gegen die SPD und übersieht „großzügig, dass FDP und Grüne auch dem Abriss zugestimmt haben. Was fehlt? Eine öffentliche Veranstaltung mit dem Landrat und den Kreistagspolitikern in Dorsten!
  • Die Langzeitbaustelle Bismarckstraße ist weg. Eine Kreisstraße. Deshalb ist zur Eröffnung der Landrat angereist. Da stand er nun, „verlassen“ von der Dorstener Stadtspitze. Kein Politikum, keine Taktik - Terminüberschneidungen, sagt der Bürgermeister, der fast von seinem Büro die Szene beobachten konnte.
  • 4 Jahre hat es gedauert, bis eine Forderung aus dem Dorstener Klimaschutzkonzept umgesetzt wird. Der Klimaschutzmanager wird oder wurde zum 1.9. eingestellt. Ohne die kontinuierliche Nachfrage der Rhader SPD wäre das wichtige Klimaschutzpapier und die Personalie wohl in Vergessenheit geraten.
  • So wie der Fahrradbeauftragte, der zwar von allen politischen Seiten als notwendige Ergänzung im Rathaus gewünscht wird, aber weiter auf sich warten lässt. Auch hier wird die Rhader SPD weiter bohren. Bis, … – siehe Klimaschutzmanager.
  • Städtische Kultur: Es fehlt weiter ein Theaterangebot für Jugendliche. Es darf nicht sein, dass Teile Dorstens, z. B. Rhade, weder Kindertheater noch VHS-Programme vor Ort wahrnehmen können.

Diese Liste könnte mit vielen offenen Punkten fortgesetzt werden. Die Rhader SPD wird nicht nachlassen, die ehrenamtlichen Kommunalpolitiker, alle Parteien und die Verwaltung mit dem Bürgermeister an der Spitze, immer wieder daran zu erinnern, dass die Flächenstadt Dorsten alle dazu zwingt, keinen Stadtteil zu vernachlässigen. Dorsten besteht aus der MITTE und den drumherum liegenden Stadtteilen. Fehlt nur ein Mosaikstein, ist das Gesamtbild löchrig.

Ein Zwischenruf aus Rhade

Veröffentlicht am 03.09.2018

 

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