Nachrichten zum Thema Stadtentwicklung

Nicht zu übersehen, das neue Wahrzeichen Dorstens. Eigenes Foto Stadtentwicklung Dorsten: Es tut sich was im Bürgerpark Maria Lindenhof

Ein neues Wahrzeichen der Lippestadt grüßt weithin sichtbar

Nicht ein Prinz hat den verschlafenen und fast vergessenen Park Maria Lindenhof wachgeküsst, sondern eine kreative Taube, die von Freunden Marion gerufen wird. Sie hatte die Idee, einen Stein ins Wasser zu werfen, und die entstehenden Kreise im Rathaus, dem Stadtrat und der gesamten Lippestadt-Bevölkerung wirken zu lassen. Und das ihre Idee unübersehbare Kreise gezogen hat, ist aktuell auf dem riesigen Gelände zwischen Lippe und Kanal zu beobachten. Mit schwerem Gerät (und erheblichen finanziellen Mitteln) wird zurzeit die Erde bewegt, um den Bürgerpark besonders von der Kanalseite sichtbar zu öffnen. Ein Hingucker der besonderen Art wurde inzwischen auf dem höchsten Punkt des Geländes errichtet. Mit einem Pavillon, der Bau- und Kunstwerk gleichermaßen ist, hat sich Dorsten eine Krone aufgesetzt. Eine STADTKRONE. Zur Erinnerung: Auch ein Baum mit dem Namen RHADE wächst dort bereits, der signalisiert, dass wir auch ein Teil Dorstens sind. Die Kreise des Taube-Steinwurfs ins Wasser haben Rhade erreicht. Wir sind stolz auf den Bürgerpark Maria Lindenhof und hoffen auf eine kreative, Corona freie Sommersaison, an der alle Bürger der Lippestadt teilhaben können.

Eigener Bericht

 

Veröffentlicht am 30.11.2020

 

Stadtentwicklung Wohin gehst du - Rhade? (Teil 7)

„Kultur und Weiterbildung für alle“ - Rhade ist abgehängt

Der ländliche Rhader Raum soll aktuell zukunftsfähig gemacht werden. Das ist gut und lange überfällig. Dazu hat die Stadtverwaltung externen Sachverstand eingekauft, um herauszufinden, wie so etwas geplant und umgesetzt werden kann. Bürger sollen mit Ideen helfen, dazu das Richtige zu finden. An dieser Stelle wurde in mehreren Teilen aufgezeigt, dass es bereits mit Bürgerbeteiligung erarbeitete Konzepte gibt, die seit Jahren auf die Umsetzung warten. Ein Themenschwerpunkt, der zur Stärkung des ländlichen Raums gleichberechtigt neben allen anderen aber auch gehört, ist die Kultur- und Weiterbildung. Eine Pflichtaufgabe der Verwaltung. Leider bisher völlig vernachlässigt. Ein Positionspapier, das den Titel „Rhader Gedanken zum städtischen Kulturangebot“ trägt, soll die öffentliche Diskussion vor Ort, in der Verwaltung und den Parteien anregen. Geplant war, dass darüber im Rahmen des Bürgerforums am 7. November informiert werden sollte. Zur Vorbereitung hatte sogar schon ein erstes Informationsgespräch im Rathaus stattgefunden. „Als Einstieg ins Thema gut, ein Durchbruch unserer Vorstellungen und Forderungen aber noch nicht erkennbar“, so das Fazit von Dirk Hartwich, Autor des Thesenpapiers und neben Hans-Peter Steffens vom Orgateam Bürgerforum, Gesprächsteilnehmer im Rathaus. „Corona zwingt uns momentan zwar zur persönlichen  Abstandshaltung, nicht aber dazu, Ideen für Rhade zurückzuhalten“, so die Aufforderung, das Thema auf allen Ebenen auf die Tagesordnung zu setzen. Wir veröffentlichen die „Rhader Gedanken zum städtischen Kulturangebot“ in den nächsten Tagen in mehreren Abschnitten.

Veröffentlicht am 07.11.2020

 

Aktuelle Glasfaserkabel-Verlegung auf der Feldstraße - im Auftrag der Telekom (Foto J. Heinisch) Stadtentwicklung Nun buddelt Telekom – Doppelter Glasfaserausbau in Rhade (und Dorsten)

Macht das Sinn? - Nachfragen müssen gestellt werden

 

Die Rhader SPD hat mehrfach darauf hingewiesen, dass der Kreis Recklinghausen Fördergelder in Millionenhöhe von der EU und dem Bund erhalten hat, um flächendeckend Glasfaserkabel verlegen zu lassen. Das war unserer Stadtspitze bekannt. Statt aber die vorgeschriebene Ausschreibung abzuwarten, entschied sich Dorsten im Alleingang, die Gesellschaft DEUTSCHE GLASFASER zu beauftragen. Den kreisweiten Auftrag erhielt die Firma Telekom. Übrigens hatte auch das Unternehmen Deutsche Glasfaser ursprünglich an der Kreis-RE-Ausschreibung teilgenommen, sie aber kurzfristig zurückgezogen. Nun also haben wir die paradoxe Situation, dass zwei Unternehmen in Rhade und anderen Dorstener Stadtteilen miteinander konkurrieren. Die Folge: Rhade wird zweimal „umgegraben“. Dafür Verständnis aufzubringen, fällt nicht nur schwer, es ist nicht vorhanden. An dieser Stelle zitieren wir nochmals den Landrat unseres Kreises RE (2019):

Veröffentlicht am 06.11.2020

 

Stadtentwicklung SPD-Bundestagsfraktion für Solarmodule auf allen neuen Dächern

Gesetzentwurf bestätigt Rhader Initiative

Klimaschutz und Energiewende sind keine Fremdworte mehr. Jeder weiß, was es bedeutet, aber nicht jeder handelt entsprechend der gewonnenen Erkenntnisse. Ein gutes Beispiel sind neue Bebauungspläne. Obwohl es in der jüngeren Vergangenheit immer wieder Forderungen gab, unter anderem von der Rhader SPD, alle neuen Dächer mit Solarmodulen zu bestücken, sucht man in unseren Baugebieten die verbindliche Umsetzung vergebens. Nicht einmal eine optimale Ausrichtung für die Sonneneinstrahlung der im Bau befindlichen Häuser ist zu erkennen. Da kommt die Gesetzesinitiative der sozialdemokratischen Bundestagsfraktion gerade recht. Noch ist es „nur“ ein Gesetzentwurf. Die anderen Fraktionen sind jetzt indirekt gezwungen, Farbe bekennen. Und die Rhader SPD regt wiederholt und nachdrücklich an, in Dorsten bereits jetzt in neuen Bebauungsplänen Solardächer vorzuschreiben und Schottergärten zu untersagen. Wie eingangs gesagt: Klimaschutz und Energiewende sind keine Fremdworte - wenn die Erkenntnisse umgesetzt werden.

Ein Zwischenruf aus Rhade

Veröffentlicht am 03.11.2020

 

Stadtentwicklung Wohin gehst du - Rhade? (Teil 6)

Projekt LEADER - da war doch was - Eine Idee aus Rhade

Der ländliche Rhader Raum soll aktuell zukunftsfähig gemacht werden. Das ist gut und lange überfällig. Dazu hat die Stadtverwaltung externen Sachverstand eingekauft, um herauszufinden, wie so etwas geplant und umgesetzt werden kann. Bürger sollen mit Ideen helfen, dazu das Richtige zu finden. An dieser Stelle wurde in mehreren Teilen aufgezeigt, dass es bereits mit Bürgerbeteiligung erarbeitete Konzepte gibt, die seit Jahren auf die Umsetzung warten.  Heute wollen wir die Verwaltung an ein Projekt aus dem Jahr 2014 mit dem Namen LEADER erinnern. Das Ziel: Stärkung des ländlichen Raums. Die Dorstener Verwaltung  und engagierte Bürger haben in Workshops Ideen produziert. Sie ergänzen bestens den gültigen Rhader Rahmenplan, der im gleichen Jahr einstimmig vom Stadtrat verabschiedet wurde. Ein Blick in die LEADER-Protokolle zeigt, dass die neuerliche Befragung absolut überflüssig ist. Eine besondere Projektidee stammt aus Rhade. Überschrift: Energieversorgung und Klimaschutz. Das Ziel: In mehreren Schritten die Rhader Energieversorgung auf 100% erneuerbare Energien umzustellen. Projektträger sollten u. a. Stadtwerke in unserer Region sein. Partner, neben der Verwaltung, unsere Bevölkerung, Stadtplaner, Forstämter, ... Die Teil-Finanzierung sollte über Fördermittel erfolgen, die von der EU, dem Land NRW, der Stadt, dem Naturpark Hohe Mark bereitgestellt werden. „Kann man doch mal dran erinnern“, so ein Kurzkommentar eines beteiligten Rhaders im Jahr 2014.

 

Veröffentlicht am 28.10.2020

 

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