Andere Themen: [Allgemein] [Landespolitik] [Bundespolitik] [MdB und MdL] [Unterbezirk] [Stadtverband] [Ratsfraktion] [Ortsverein] [Arbeitsgemeinschaften] [Schule und Bildung] [Europa] [Familie und Jugend] [Gesundheit] [Jugend] [Kommunalpolitik] [Senioren] [Service] [Umwelt] [Veranstaltungen] [Verkehr] [Wahlen] [Arbeit und Wirtschaft] [Kreistagsfraktion] [Presse] [Sport] [Soziales] [Justiz und Inneres] [Beschlüsse] [Stadtentwicklung] [Frauenpolitik] [Gesellschaft] [Wahlkreis] [Jusos] [Bildung & Forschung] [Landtagsfraktion] [Bundestagsfraktion] [Finanzen]
Nachrichten zum Thema Stadtentwicklung
Stadtentwicklung Nun buddelt Telekom – Doppelter Glasfaserausbau in Rhade (und Dorsten)
Macht das Sinn? - Nachfragen müssen gestellt werden
Die Rhader SPD hat mehrfach darauf hingewiesen, dass der Kreis Recklinghausen Fördergelder in Millionenhöhe von der EU und dem Bund erhalten hat, um flächendeckend Glasfaserkabel verlegen zu lassen. Das war unserer Stadtspitze bekannt. Statt aber die vorgeschriebene Ausschreibung abzuwarten, entschied sich Dorsten im Alleingang, die Gesellschaft DEUTSCHE GLASFASER zu beauftragen. Den kreisweiten Auftrag erhielt die Firma Telekom. Übrigens hatte auch das Unternehmen Deutsche Glasfaser ursprünglich an der Kreis-RE-Ausschreibung teilgenommen, sie aber kurzfristig zurückgezogen. Nun also haben wir die paradoxe Situation, dass zwei Unternehmen in Rhade und anderen Dorstener Stadtteilen miteinander konkurrieren. Die Folge: Rhade wird zweimal „umgegraben“. Dafür Verständnis aufzubringen, fällt nicht nur schwer, es ist nicht vorhanden. An dieser Stelle zitieren wir nochmals den Landrat unseres Kreises RE (2019):
Veröffentlicht am 06.11.2020
Stadtentwicklung SPD-Bundestagsfraktion für Solarmodule auf allen neuen Dächern
Gesetzentwurf bestätigt Rhader Initiative
Klimaschutz und Energiewende sind keine Fremdworte mehr. Jeder weiß, was es bedeutet, aber nicht jeder handelt entsprechend der gewonnenen Erkenntnisse. Ein gutes Beispiel sind neue Bebauungspläne. Obwohl es in der jüngeren Vergangenheit immer wieder Forderungen gab, unter anderem von der Rhader SPD, alle neuen Dächer mit Solarmodulen zu bestücken, sucht man in unseren Baugebieten die verbindliche Umsetzung vergebens. Nicht einmal eine optimale Ausrichtung für die Sonneneinstrahlung der im Bau befindlichen Häuser ist zu erkennen. Da kommt die Gesetzesinitiative der sozialdemokratischen Bundestagsfraktion gerade recht. Noch ist es „nur“ ein Gesetzentwurf. Die anderen Fraktionen sind jetzt indirekt gezwungen, Farbe bekennen. Und die Rhader SPD regt wiederholt und nachdrücklich an, in Dorsten bereits jetzt in neuen Bebauungsplänen Solardächer vorzuschreiben und Schottergärten zu untersagen. Wie eingangs gesagt: Klimaschutz und Energiewende sind keine Fremdworte - wenn die Erkenntnisse umgesetzt werden.
Ein Zwischenruf aus Rhade
Veröffentlicht am 03.11.2020
Stadtentwicklung Wohin gehst du - Rhade? (Teil 6)
Projekt LEADER - da war doch was - Eine Idee aus Rhade
Der ländliche Rhader Raum soll aktuell zukunftsfähig gemacht werden. Das ist gut und lange überfällig. Dazu hat die Stadtverwaltung externen Sachverstand eingekauft, um herauszufinden, wie so etwas geplant und umgesetzt werden kann. Bürger sollen mit Ideen helfen, dazu das Richtige zu finden. An dieser Stelle wurde in mehreren Teilen aufgezeigt, dass es bereits mit Bürgerbeteiligung erarbeitete Konzepte gibt, die seit Jahren auf die Umsetzung warten. Heute wollen wir die Verwaltung an ein Projekt aus dem Jahr 2014 mit dem Namen LEADER erinnern. Das Ziel: Stärkung des ländlichen Raums. Die Dorstener Verwaltung und engagierte Bürger haben in Workshops Ideen produziert. Sie ergänzen bestens den gültigen Rhader Rahmenplan, der im gleichen Jahr einstimmig vom Stadtrat verabschiedet wurde. Ein Blick in die LEADER-Protokolle zeigt, dass die neuerliche Befragung absolut überflüssig ist. Eine besondere Projektidee stammt aus Rhade. Überschrift: Energieversorgung und Klimaschutz. Das Ziel: In mehreren Schritten die Rhader Energieversorgung auf 100% erneuerbare Energien umzustellen. Projektträger sollten u. a. Stadtwerke in unserer Region sein. Partner, neben der Verwaltung, unsere Bevölkerung, Stadtplaner, Forstämter, ... Die Teil-Finanzierung sollte über Fördermittel erfolgen, die von der EU, dem Land NRW, der Stadt, dem Naturpark Hohe Mark bereitgestellt werden. „Kann man doch mal dran erinnern“, so ein Kurzkommentar eines beteiligten Rhaders im Jahr 2014.
Veröffentlicht am 28.10.2020
Stadtentwicklung Wohin gehst du - Rhade? (Teil 5)
Baumalleen rund um Rhade sind schützenswerte Besonderheit - und ausbaufähig
Nun also soll der ländliche Bereich in und um Rhade zukunftsfähig gestaltet werden. Das ist gut, unterstützenswert - aber auch lange überfällig. Obwohl die Verwaltung zur Umsetzung eigens erarbeitete Pläne in der Schublade hat, will sie, anstatt darauf zurückzugreifen, zum wiederholten Mal „das Rad neu erfinden“. Warum? „Die Antwort mein Freund, weiß ganz allein der Wind“, heißt es in einem bekannten Lied. „Und der Bürgermeister“, ergänzen wir mal hilfsbereit. Nun zum Thema. Der gültige Rhader Rahmenplan macht wichtige Aussagen zum Themenschwerpunkt FREIRAUM. Interessanterweise ist der Aspekt Baumalleen rund um Rhade, der sicherlich eine Besonderheit darstellt, zu wenig in den Fokus gerückt worden. „Baumalleen entlang der Ringstraße / Westerfeldweg und entlang des Schlehenwegs können den Übergang von Siedlungskörpern zum Offenland bilden“, heißt es dort etwas gestelzt. Wer Rhade mal von oben betrachtet, stellt fest, dass wunderschöne Baumalleen unseren Lebensmittelpunkt einkreisen. Große Lücken sind aber genau hier vor Ort erkennbar. Bereits 1992 hat der Stadtplaner Peter Broich, Autor des 1. Rhader Rahmenplans, genau auf dieses Defizit unmissverständlich hingewiesen. Um also heute Rhade zukunftsfähig zu machen, sollten einfach mal die beiden Rhader Rahmenpläne gelesen werden.
Eigener Bericht - wird fortgesetzt
Veröffentlicht am 24.10.2020
Stadtentwicklung Wohin gehst du - Rhade? (Teil 4)
Rhader-Team beeindruckt beim ersten Dorfentwicklungstreffen - 8G für Rhade
Obwohl es einen gültigen Rahmenplan für Rhade gibt, fragt die Verwaltung mit einer neuen Planungsgruppe nochmals ab, wohin die Zukunftsreise unseres Lebensmittelpunktes gehen soll. Wir haben in mehreren Veröffentlichungen auf dieser Internetseite aufgezeigt, dass alle gestellten Fragen bereits im Rahmenplan beantwortet sind. Der Leser wurde gebeten, diese kosten- und zeitintensive Doppelaktivität, von der Verwaltung in Auftrag gegeben, zu bewerten. Heute stellen wir in Kurzfassung den Rhader Beitrag beim ersten Meinungsaustausch mit der Verwaltung und der externen Planungsgruppe vor. Er wurde von allen Seiten ausdrücklich gelobt und gibt genau das wieder, was bereits in den letzten Jahren erarbeitet wurde. Wir haben nämlich in Rhade kein Analyse-Defizit sondern einen dauerhaften Umsetzungsstau. Heribert Triptrap hat als Vertreter des Bürgerforums Rhade die folgenden Forderungen mit dem plakativen Titel, 8G für Rhade, vorgetragen:
- Generationendialog: Wir wollen in Rhade auf allen Ebenen generationenübergreifend agieren
- Gesellschaftsleben: Das gut funktionierende Vereinsleben nutzen, um Rhade auch zum Kultur- und Bildungsraum zu entwickeln
- Gemeinschaftsräume: Forksbusch als Bürgerpark gestalten
- Grundstücksentwicklung: Bei neuer Planung und Bebauung muss die Infrastruktur passend sein. „Sanfte Entwicklung“ lautet das Ziel.
- Gewerbliche Wirtschaftsförderung: Leben und arbeiten in Rhade - Zentrale Fläche am Höfer Weg weiterentwickeln
- Gastlichkeit: Rhade ist durch seine Lage im Grünen besonders für Tagestouristen und Kurzurlaube privilegiert. Hier muss die Wirtschaftsförderung ansetzen, um die Wertschöpfung im Ort und in der Stadt zu halten
- Gute Wegeführung - Gefahrenabwehr - Generalüberholung: Fahrradfreundlichkeit und Verkehrssicherheit erhöhen. Vorhandene bekannte und benannte Gefahrenpunkte umbauen und entsprechend sichern
- Grünkonzept - Klimaschutz: Rhade muss grüner werden. Gültiges Dorstener Klimakonzept anwenden
Wird fortgesetzt
Veröffentlicht am 17.10.2020
WebsoziCMS 3.9.9 - 007500875 -