Nachrichten zum Thema Stadtentwicklung

Stadtentwicklung Wohin gehst du - Rhade? (Teil 9)

Dorfentwicklung Rhade/Lembeck - zweite Online-Beteiligung läuft

Ein Blick „hinter die Kulissen“ der laufenden Online-Beteiligung ist hochinteressant. Natürlich ist es nach wenigen Tagen viel zu früh, ein Fazit zu ziehen. Aber eine Tendenz ist unübersehbar. Der Bereich VERKEHR ist absoluter Spitzenreiter der "Onliner". Wer aber glaubt, dass die Vorschläge zu mehr Verkehrssicherheit von allen geteilt werden, muss feststellen, das zu fast jedem Vorschlag dieser Art, nämlich den Verkehr zu entschleunigen und das Parken auf Gehwegen und öffentlichen Plätzen abzustellen, auch Gegenwind in Form des gesenkten Daumens ausgedrückt wird. Hier die bisherige Verteilung (Stand 8. Dez., 17 Uhr) der 149 Rhader und Lembecker Anregungen auf folgende vorgegebene Themenschwerpunkte:

  • Mobilität und Verkehr - 52
  • Arbeiten und Wohnen - 30
  • Freizeit + Naherholung + Tourismus - 19
  • Erscheinungsbild Dorf + öffentlicher Raum - 16
  • Dorfleben + Generationen - 11
  • Versorgung + Soziales - 8
  • Bildung * Erziehung - 8
  • Klima + Umwelt 5

Gut wäre, wenn über der Abfrage eine klare Zielformulierung zu lesen wäre, welchen Stellenwert und welche Funktion Rhade (Lembeck) künftig im Gesamtkonzept der Stadt Dorsten einnehmen soll. Diese fehlende Orientierung lässt die Vorschläge etwas zusammenhanglos erscheinen. Zur Zielformulierung übermorgen mehr. 

Eine kurze Rhader Zwischenbewertung zum Verfahren und den ersten Ergebnissen. Wird übermorgen fortgesetzt.

Teilnahme an der Online-Befragung : www.dorsten.de

Veröffentlicht am 09.12.2020

 

Radweg entlang der Lembecker Straße - verbesserungswürdig! Stadtentwicklung Rhade: Der Fahrradboom und die nicht mitgewachsene Infrastruktur

Rhader Radwegeplan schlummert in Rathausschublade

So viel Fahrrad war nie. Die Weiterentwicklung vom Drahtesel zum Hitech-Fahrzeug begeistert immer mehr Menschen aller Altersgruppen. Das Pedelec, auch als E-Bike betitelt, bricht einen Verkaufsrekord nach dem anderen. Parallel ist der Beruf des Fahrradmechanikers nachgefragt und wertgeschätzt. Radeln mit weniger Anstrengung macht besonderen Spaß und fördert die Gesundheit. Eine Entwicklung, die so nicht vorhergesehen wurde. Nun treffen aber immer mehr Radler mit anderen Verkehrsteilnehmern, Fußgängern, Autofahrern, zusammen. Das führt nicht selten zu kritischen Situationen und vermehrten Unfällen. Intelligente Verkehrsplanung und entsprechende Finanzmittel sind die Voraussetzungen, unsere Radwege neu, um- und auszubauen. In Rhade wurde seit Jahrzehnten (fast) nichts getan, um dem in der Überschrift genannten Fahrradboom verkehrssicher zu begegnen. Bürgerideen liegen in der Rathausschublade und führen dort den sogenannten Dornröschenschlaf. Aktuell wird vor Ort aufgefordert, Ideen zur Stärkung des ländlichen Bereichs einzureichen. Wieder einmal! Wir beteiligen uns dennoch konstruktiv, indem wir an unseren Fahrradwegeplan Rhade erinnern. Er hat, obwohl er vor über 10 Jahren von der Rhader SPD erarbeitet wurde, nichts an Aktualität verloren.

Eine Rhader Erinnerung in Richtung Rathaus

Veröffentlicht am 02.12.2020

 

Nicht zu übersehen, das neue Wahrzeichen Dorstens. Eigenes Foto Stadtentwicklung Dorsten: Es tut sich was im Bürgerpark Maria Lindenhof

Ein neues Wahrzeichen der Lippestadt grüßt weithin sichtbar

Nicht ein Prinz hat den verschlafenen und fast vergessenen Park Maria Lindenhof wachgeküsst, sondern eine kreative Taube, die von Freunden Marion gerufen wird. Sie hatte die Idee, einen Stein ins Wasser zu werfen, und die entstehenden Kreise im Rathaus, dem Stadtrat und der gesamten Lippestadt-Bevölkerung wirken zu lassen. Und das ihre Idee unübersehbare Kreise gezogen hat, ist aktuell auf dem riesigen Gelände zwischen Lippe und Kanal zu beobachten. Mit schwerem Gerät (und erheblichen finanziellen Mitteln) wird zurzeit die Erde bewegt, um den Bürgerpark besonders von der Kanalseite sichtbar zu öffnen. Ein Hingucker der besonderen Art wurde inzwischen auf dem höchsten Punkt des Geländes errichtet. Mit einem Pavillon, der Bau- und Kunstwerk gleichermaßen ist, hat sich Dorsten eine Krone aufgesetzt. Eine STADTKRONE. Zur Erinnerung: Auch ein Baum mit dem Namen RHADE wächst dort bereits, der signalisiert, dass wir auch ein Teil Dorstens sind. Die Kreise des Taube-Steinwurfs ins Wasser haben Rhade erreicht. Wir sind stolz auf den Bürgerpark Maria Lindenhof und hoffen auf eine kreative, Corona freie Sommersaison, an der alle Bürger der Lippestadt teilhaben können.

Eigener Bericht

 

Veröffentlicht am 30.11.2020

 

Stadtentwicklung Wohin gehst du - Rhade? (Teil 7)

„Kultur und Weiterbildung für alle“ - Rhade ist abgehängt

Der ländliche Rhader Raum soll aktuell zukunftsfähig gemacht werden. Das ist gut und lange überfällig. Dazu hat die Stadtverwaltung externen Sachverstand eingekauft, um herauszufinden, wie so etwas geplant und umgesetzt werden kann. Bürger sollen mit Ideen helfen, dazu das Richtige zu finden. An dieser Stelle wurde in mehreren Teilen aufgezeigt, dass es bereits mit Bürgerbeteiligung erarbeitete Konzepte gibt, die seit Jahren auf die Umsetzung warten. Ein Themenschwerpunkt, der zur Stärkung des ländlichen Raums gleichberechtigt neben allen anderen aber auch gehört, ist die Kultur- und Weiterbildung. Eine Pflichtaufgabe der Verwaltung. Leider bisher völlig vernachlässigt. Ein Positionspapier, das den Titel „Rhader Gedanken zum städtischen Kulturangebot“ trägt, soll die öffentliche Diskussion vor Ort, in der Verwaltung und den Parteien anregen. Geplant war, dass darüber im Rahmen des Bürgerforums am 7. November informiert werden sollte. Zur Vorbereitung hatte sogar schon ein erstes Informationsgespräch im Rathaus stattgefunden. „Als Einstieg ins Thema gut, ein Durchbruch unserer Vorstellungen und Forderungen aber noch nicht erkennbar“, so das Fazit von Dirk Hartwich, Autor des Thesenpapiers und neben Hans-Peter Steffens vom Orgateam Bürgerforum, Gesprächsteilnehmer im Rathaus. „Corona zwingt uns momentan zwar zur persönlichen  Abstandshaltung, nicht aber dazu, Ideen für Rhade zurückzuhalten“, so die Aufforderung, das Thema auf allen Ebenen auf die Tagesordnung zu setzen. Wir veröffentlichen die „Rhader Gedanken zum städtischen Kulturangebot“ in den nächsten Tagen in mehreren Abschnitten.

Veröffentlicht am 07.11.2020

 

Aktuelle Glasfaserkabel-Verlegung auf der Feldstraße - im Auftrag der Telekom (Foto J. Heinisch) Stadtentwicklung Nun buddelt Telekom – Doppelter Glasfaserausbau in Rhade (und Dorsten)

Macht das Sinn? - Nachfragen müssen gestellt werden

 

Die Rhader SPD hat mehrfach darauf hingewiesen, dass der Kreis Recklinghausen Fördergelder in Millionenhöhe von der EU und dem Bund erhalten hat, um flächendeckend Glasfaserkabel verlegen zu lassen. Das war unserer Stadtspitze bekannt. Statt aber die vorgeschriebene Ausschreibung abzuwarten, entschied sich Dorsten im Alleingang, die Gesellschaft DEUTSCHE GLASFASER zu beauftragen. Den kreisweiten Auftrag erhielt die Firma Telekom. Übrigens hatte auch das Unternehmen Deutsche Glasfaser ursprünglich an der Kreis-RE-Ausschreibung teilgenommen, sie aber kurzfristig zurückgezogen. Nun also haben wir die paradoxe Situation, dass zwei Unternehmen in Rhade und anderen Dorstener Stadtteilen miteinander konkurrieren. Die Folge: Rhade wird zweimal „umgegraben“. Dafür Verständnis aufzubringen, fällt nicht nur schwer, es ist nicht vorhanden. An dieser Stelle zitieren wir nochmals den Landrat unseres Kreises RE (2019):

Veröffentlicht am 06.11.2020

 

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