Nachrichten zum Thema Kommunalpolitik

Kommunalpolitik Eine Anregung für Rhade und alle weiteren 10 Dorstener Stadtteile

Es ist der Volksgarten „Burgtheater-Tor“ in Wien, der mit einer auffälligen Aktion die Besucher fasziniert. Er ist mit tausenden Hochstammrosen bestückt, die von Bürgern zur Erinnerung an ihre Lieben gespendet wurden. Dazugehörige Namensschilder tragen gegen das schnelle Vergessen bei. Der wundervolle Park wurde 2001 sogar zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Was wäre, wenn in Rhade und allen Dorstener Stadtteilen entsprechende Flächen gekennzeichnet würden, um den Volksgarten in Wien als Muster für unsere Stadt zu kopieren? Die Antwort ist relativ leicht: Kostet nicht viel und ist schnell mit entsprechender Bürgerbeteiligung umzusetzen. Übrigens wurde an dieser Stelle vor geraumer Zeit auf gespendete Erinnerungs-Sitzbänke hingewiesen, die sich auf mehreren Nordseeinseln befinden. Leider blieben Unterstützungsreaktionen aus. Die elf Stadtteile, die die Stadt Dorsten bilden, können sich mit den genannten kreativen Aktionen sicherlich (noch) lebens- und liebenswerter präsentieren. Die Anregung wird aus diesem Grund dem Rhader Bürgerforum und dem Büro für Bürgermitwirkung im Rathaus zugestellt.

Veröffentlicht am 07.04.2025

 

Kommunalpolitik Friedhelm Fragemann beim Bundespräsidenten

Dorstener Sozialdemokrat als gefragter Gesprächspartner

Der langjährige SPD-Fraktionsvorsitzende im Dorstener Stadtrat, Friedhelm Fragemann, im letzten Jahr mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet, erfährt nun eine weitere besondere Aufmerksamkeit und Würdigung. Die Körber-Stiftung und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wollen in der kommenden Woche an zwei Tagen in Berlin mit 200 ausgewählten „Amts- und Mandatstragenden aus ganz Deutschland“, so die Pressemitteilung, über die „Bedeutung der lokalen Demokratie“ einen Erfahrungs- und Meinungsaustausch starten. Einer von ihnen ist der Dorstener Friedhelm Fragemann. Nach der hochkarätigen Fachkonferenz wird der Bundespräsident die Teilnehmer auf Schloss Bellevue empfangen. Mit einer Rede des ersten Mannes im Staat wird dieser Programmpunkt eröffnet. Ein Podiumsgespräch, in dessen Mittelpunkt die Veröffentlichung einer aktuellen Forsa-Umfrage über die „Rahmenbedingungen des Ehrenamts“ mit allen Herausforderungen steht, soll zu einer allgemeinen Aussprache überleiten. Friedhelm Fragemann hat sich entsprechend vorbereitet und will aktiv den besonderen Meinungsaustausch, u. a. mit dem Bundespräsidenten, mit folgender Position bereichern:
„Die kommunale Demokratie ist das Fundament unseres gesellschaftlichen Miteinanders – und sie lebt vom offenen Dialog. Daher freue ich mich sehr über die Möglichkeit, mit Bundespräsident Steinmeier und anderen Engagierten in den Erfahrungsaustausch zu treten und gemeinsame Herausforderungen zu diskutieren. Natürlich werde ich bei dieser Gelegenheit auch die Probleme ansprechen, die von den demokratischen Parteien zu lange links oder in diesem Falle im wahrsten Sinne des Wortes rechts liegengelassen wurden und damit als ein – wenn auch ungewolltes - AfD-Förderprogramm dienten“, so Friedhelm Fragemann im Vorfeld des Berliner Treffens.

Eigener Bericht -. Wird fortgesetzt.

Veröffentlicht am 04.04.2025

 

Kommunalpolitik Kultur und Weiterbildung: Briefwechsel mit Rathaus macht Hoffnung

Abschlussgedanken und eine Idee für den Dorstener Norden

Sehr geehrte Frau Laubenthal,
vielen Dank für Ihre umfassende Antwort. Es tut gut, (nun) verstanden zu werden. Ich bitte Sie auf diesem Weg nochmals höflich, den folgenden Aspekt in den Fokus zu rücken:
Wenn städtische Weiterbildungs- und Kulturangebote, z. B. in Rhade, nicht nachgefragt werden, hat das auch damit zu tun, jahrelang „vernachlässigt“ worden zu sein. Hier kann, wenn der politische Wille vorhanden ist, nur mit hartnäckiger Aufbauarbeit gegengesteuert werden. Vorausgesetzt, hoch motiviertes Personal mit klarer Zielsetzung ist dafür vorhanden. 
Die von Ihnen genannten Positivbeispiele in Lembeck und Wulfen beweisen, dass auch Potenzial in Rhade vorhanden sein muss. 
Vielleicht wäre es hilfreich, ein in sich geschlossenes Programmangebot für den Dorstener Norden zu entwickeln und mit einer besonderen Werbeaktion zu begleiten.
Ich wünsche Ihnen und dem gesamten Verwaltungsteam „Kultur und Weiterbildung“ viel Erfolg, um in der gesamten Flächenstadt Dorsten starke Zeichen auch zur Identifikation mit dem eigenen Lebensmittelpunkt zu setzen. Gerne unterstütze ich Sie dabei.
Mit freundlichem Gruß

Dirk Hartwich

Ein Offener Brief mit der Anregung an die Erste Beigeordnete der Stadt Dorsten, städtische Kultur- und Weiterbildung flächendeckend anzubieten, wurde auf dieser Internetseite am 24. März veröffentlicht. Die Antwort dazu wurde gestern veröffentlicht. Die heutige Positionierung bildet den vorläufigen Abschluss eines konstruktiven Briefwechsels. 

Veröffentlicht am 03.04.2025

 

Kommunalpolitik Reaktion auf Rhader Anregung, Kultur- und Weiterbildung flächendeckend anzubieten

Offener Brief wird von Erster Beigeordneter beantwortet

Die Feststellung, dass städtische Kultur und VHS-Weiterbildung überwiegend einen Umweg um Rhade und weitere Dorstener Landgemeinden machen, ist nicht neu. In einem Offenen Brief an die Erste Beigeordnete Nina Laubenthal wurde nochmals nachdrücklich für eine Änderung des Ist-Zustands geworben. Nun wurde der Offene Brief beantwortet und lässt hoffen, dass sich nach und nach etwas ändert, sprich für „Rhade und Co.“ verbessert. In Absprache mit Nina Laubenthal veröffentlichen wir heute ihre Stellungnahme zur Rhader Anregung, die auf dieser Internetseite (24.03.2025) nachgelesen werden kann. Eine abschließende Positionierung vom Unterzeichner folgt morgen.
Dirk Hartwich

Sehr geehrter Herr Hartwich,
vielen Dank für Ihr Engagement für das Thema Erwachsenenbildung in Dorsten. Ihr Hinweis auf die notwendige stärkere Präsenz der VHS in allen Stadtteilen – insbesondere in Rhade – ist uns bekannt, und wir nehmen Ihre Anregungen ernst.
Gleichzeitig möchten wir darauf hinweisen, dass die VHS Dorsten bereits in mehreren nördlichen Stadtteilen (Lembeck, Wulfen) aktiv ist und dort regelmäßig Angebote unterbreitet. Auch für die Bürgerinnen und Bürger in Rhade bestehen dadurch erreichbare Kursmöglichkeiten mit kurzen Wegen. Die Teilnahmezahlen zeigen jedoch, dass die Nachfrage in Rhade bisher sehr überschaubar ist.
Sie sprechen auch einen entscheidenden Punkt an: Eine flächendeckendere Präsenz – insbesondere mit niedrigschwelligen Angeboten vor Ort – ist in der Tat vor allem eine Frage der personellen Ausstattung einer VHS. Die Umsetzung solcher Vorhaben erfordert zusätzliche Ressourcen, die aktuell bei uns in der VHS nicht in ausreichendem Maße zur Verfügung stehen.
Wir bemühen uns im Rahmen unserer Möglichkeiten dennoch fortlaufend um mehr Sichtbarkeit in allen Stadtteilen und unternehmen bereits konkrete Schritte, um neue Zielgruppen zu erreichen – sei es durch Kooperationen, dezentrale Veranstaltungsorte oder aufsuchende Formate. So werden wir z. B. im Herbst erneut ein Angebot im Carola-Martius-Haus machen, obwohl der digitale Nachmittag für Senioren im letzten Jahr trotz Werbung sehr wenig Zulauf erhalten hat: Im September bieten wir einen dreitägigen Workshop für Jugendliche zwischen 10 und 16 Jahren zum Umgang mit problematischen Situationen (Selbstbehauptung) an. Zudem haben wir einen Ernährungskurs für Erwachsene im Programm.
Wir teilen Ihre Ansicht, dass es nicht bei wohlmeinenden Absichtserklärungen bleiben darf. Allerdings müssen Maßnahmen realistisch geplant und finanziert werden.
Für Ihre Impulse danken wir Ihnen – auch wenn sich Ihre Position nach unserem aktuellen Kenntnisstand nicht mit einer breiteren Nachfrage vor Ort deckt. Sollten Sie konkrete Hinweise oder Unterstützungsangebote aus Rhade haben, die über Ihre persönliche Einschätzung hinausgehen, freuen wir uns, davon zu erfahren.
Mit freundlichen Grüßen
Nina Laubenthal, Erste Beigeordnete, Stadt Dorsten

Veröffentlicht am 02.04.2025

 

Kommunalpolitik Mit offenen Augen durch Rhade

Neuer Spielplatz nimmt Formen an

Noch verhindert ein Bauzaun inmitten des ökologischen Kleinods Forks Busch das Betreten des neuesten Spielplatzes in Rhade. Erkennbar sind aber bereits attraktive Geräte, die in Kürze von Kindern erobert werden wollen. Die Idee, das kleine Wäldchen zwischen der Lembecker- und Ringstraße zum zentralen Treffpunkt für Rhade zu entwickeln, stammt von Bürgerinnen und Bürgern, die sich an mehreren Umfragen zur Dorfentwicklung beteiligt haben. Der Arbeitskreis Dorfentwicklung, ein freiwilliger Zusammenschluss ehrenamtlich agierender Bürger, vom Bürgerforum Rhade begleitet, zeichnet gemeinsam mit der Verwaltung für die Umsetzung verantwortlich. Während hier bereits „Nägel mit Köpfen“ gemacht wurden, läuft für den zweiten geplanten Bauabschnitt noch das Verfahren. Die Vorstellung, mit einer offenen Bühne unter freiem Himmel das kulturelle Angebot im Ort zu erweitern, hat Charme und sollte weiter verfolgt werden. Strittig ist aber der Standort. Als bessere Alternative bietet sich das Gelände am Sportzentrum an. Neben dem vorhandenen Parkraum würden dort auch Sanitäranlagen zur Verfügung stehen. Und dass Forks Busch dann weiter als ökologische Nische Bestand hätte, wäre ebenfalls ein wichtiges Argument. Gut wäre, wenn der örtliche Arbeitskreis die Standortfrage nochmals unter diesen Gesichtspunkten neu bewerten würde. Unterstützung wünschen sich die Kritiker der Maßnahme aber auch von der Verwaltung und dem Stadtrat.   

Veröffentlicht am 28.03.2025

 

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