Nachrichten zum Thema Umwelt

Umwelt Dorsten darf nicht zur Mülldeponie des Regionalverbandes Ruhr werden

Hürfeld-Halde: Solidarität mit Altendorf-Ulfkotte

Es waren die 70er Jahre. Der Steinkohlebergbau war in der Krise. Um das Bergwerk Fürst Leopold zu sichern, sollte ein riesiges Kohlekraftwerk auf dem damaligen Brachgelände, dort wo jetzt das Postzentrum Dorsten steht, gebaut werden. Parallel dazu eine Bergehalde von immensen Ausmaßen. Heftige Kritik kam von Teilen der SPD-Ratsfraktion, kurz und knapp „Nordlichterfraktion“ (1975 – 1984) genannt, weil sie aus Rhade, Lembeck und Wulfen stammte. Während sich die Pläne für das Kraftwerk von alleine zerschlugen (Überkapazität), die Zeche ihre Tore schloss, wuchs die Bergehalde wie geplant und veränderte das Dorstener Landschaftsbild entscheidend. Nie konnte die Befürchtung ganz ausgeräumt werden, dass das Grundwasser durch den „Kohleabfall“ nachhaltig verunreinigt wird. Der sogenannte Bottroper Mergel wurde mal als „wasserdicht“, mal als löchriger „Schweizer Käse“ bezeichnet. Geschichte von gestern. Heute erinnern wir daran, dass die Halde, nach dem Erreichen der vertraglich zugesicherten Frist und Schüttkapazität, zum öffentlichen Landschaftspark freigegeben werden sollte. Nun will der Regionalverband Ruhr davon nichts mehr wissen und strebt die weitere Nutzung für Bauschutt an. Das geht gar nicht! Die Altendorf-Ulfkotter SPD macht dagegen mobil. Sie verdient unsere Solidarität und Unterstützung. Dorsten darf nicht zur Mülldeponie der Region werden!

Eigener Beitrag

Veröffentlicht am 27.01.2018

 

Fordert, dass das Dorstener Klimaschutzkonzept umgesetzt wird: Dirk Hartwich aus Rhade Umwelt Klima: Die Welt blickt nach Bonn - Gut wäre, wir würden auch nach Dorsten blicken

Prima Klima? - Ein Leserbrief an die Dorstener Zeitung

Die Welt blickt nach Bonn. Dort findet seit dem 6.November die Weltklimakonferenz mit 25.000 Teilnehmern statt. Der dramatische Klimawandel, in dessen Folge Wetterkapriolen und Naturkatastrophen fast täglich die Nachrichten dominieren, macht auch nicht vor Dorsten halt. Wir dürfen also nicht nur nach Bonn blicken, sondern auch in unsere Stadt. Seit 2014 liegt das „Integrierte Klimaschutzkonzept der Stadt Dorsten“ vor. Es wurde mit großem Aufwand unter der Mitarbeit einiger Bürger erarbeitet, dokumentiert und im Rat verabschiedet. 36 Einzelmaßnahmen, die von der Stadt eingeleitet und nach und nach umgesetzt werden sollten, sind in der Schlusstabelle des Klimaschutzkonzeptes aufgeführt.

Gibt es einen besseren Zeitpunkt als „heute“, aus Sicht der Verwaltung eine selbstkritische Dorsten-Bilanz zu ziehen?

Ich zitiere aus dem Dokument, das eigentlich als verbindliche Handlungsanweisung beschlossen wurde: „Die Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen lässt sich nicht „mal eben“ nebenbei bewältigen. … Die Nutzung der zur Verfügung stehenden eigenen Mittel, Beantragung eines Klimaschutzmanagers, … ist Grundvoraussetzung für die effektive Durchführung eines kommunalen Klimaschutz-Controllings.“

Dirk Hartwich

Veröffentlicht am 16.11.2017

 

Umwelt Prima Klima? In Bonn beraten Fachleute aus aller Welt

Bis zu 25.000 Teilnehmer werden erwartet – 6. bis 17. November

Die Weltklimakonferenz in Bonn im November wird die größte zwischenstaatliche Konferenz, die es in Deutschland je gegeben hat. Erwartet werden bis zu 25.000 Teilnehmende aus allen Ländern der Welt, dazu rund 500 Nichtregierungsorganisationen und mehr als 1000 Journalistinnen und Journalisten. Die Präsidentschaft der Konferenz hat Fidschi inne, Deutschland unterstützt als technischer Gastgeber.

Barbara Hendricks: "Die Klimaverhandlungen sind in der Mitte von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft angekommen. Es geht nicht mehr nur darum, dass Klimadiplomaten miteinander um Formulierungen ringen – sondern darum, dass wir gemeinsam Ideen für das klimaverträgliche Leben von morgen entwickeln, austauschen und verbreiten. In Bonn kommt es mehr denn je darauf an, dass zum Verhandeln auch das Handeln kommt. Wir wollen mit praktischen Beispielen zeigen, dass die Welt Fortschritte beim Klimaschutz macht."

Diesen Zweiklang aus Handeln und Verhandeln unterstreicht das neue Konferenzkonzept nach dem Motto "eine Konferenz – zwei Zonen". Die Bula-Zone rund um das World Conference Center Bonn und den VN-Campus wird die …

Veröffentlicht am 02.11.2017

 

Umwelt Barbara Hendricks, Bundesministerin u. a. für Umwelt- und Naturschutz: Glyphosat darf nicht länger eingesetzt werden

Im Namen aller SPD-Bundesministerinnen und -minister:

"Glyphosat hat die Bundesregierung und ganz besonders mein Haus in den letzten Tagen und Wochen besonders in Anspruch genommen – zu Recht! Denn Glyphosat ist nicht ein Pflanzenschutzmittel unter vielen. Es ist das am häufigsten eingesetzte Pflanzenschutzmittel überhaupt. Deshalb sind negative Auswirkungen aufgrund der Glyphosat-Anwendung so bedeutsam. Und deshalb wird von mir zu Recht eine besondere Vorsicht erwartet, wenn es darum geht, meine Haltung zur Frage der weiteren Genehmigung von Glyphosat festzulegen.

Glyphosat aus Umweltsicht/Auswirkungen auf die biologische Vielfalt

Das Bundesumweltministerium hatte von Anfang an im Verfahren der Überprüfung von Glyphosat Bedenken, ob ...

Veröffentlicht am 17.07.2017

 

Umwelt Jetzt kommt es an den Tag …

Wilde Müllentsorgung entlang unserer Wirtschaftwege

Die Jahreszeit hilft, über Umweltfrevel der besonderen Art in Rhade und Umgebung fast zu „stolpern“. Bäume und Büsche haben ihr Laub abgeworfen, hohes Gras liegt flach am Boden. Jetzt ist unübersehbar, was  so nebenbei alles in der Landschaft entsorgt wird. Restmüll, Glasflaschen, Gartenabfälle, Sperrmüll, Einkaufstüten mit Essensresten, Zigarettenkippen aus Autoaschenbechern, usw. usw. Vieles wird auch in Jahrzehnten nicht verrottet sein, einiges wird am jährlich stattfindenden Dorstener „Besentag“  von freiwilligen Helfern aufgesammelt. Schade, dass einige Bürger einfach nicht verstehen, dass das Wegwerfen von Müll kein Kavaliersdelikt ist. Und Alternativen der korrekten Müllentsorgung gibt es wahrlich genug.

Erkenntnisse eines Spaziergängers in Rhade

Veröffentlicht am 14.01.2017

 

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