Nachrichten zum Thema Umwelt

Umwelt Was kostet was? - Jetzt in Verkehrswende investieren

Klimawandel ist größte Zukunftsherausforderung

Wir müssen jetzt etwas tun, um den weltweiten Temperaturanstieg zu brechen und die durch Gletscherschmelze vorausberechneten Überflutungen ganzer Landstriche und Inseln zu verhindern. Dass die Verbrennung der nicht nachwachsenden fossilen Rohstoffe, wie Kohle, Öl und Gas eine zentrale Rolle spielen, ist wissenschaftlich belegt. Svenja Schulze, SPD-Umweltministerin wird nicht müde, zu warnen, zu mahnen um umzusteuern. In diesem Zusammenhang ist auch eine Verkehrswende unausweichlich. Nicht nur die Förderung von E-Autos ist die Antwort, sondern auch die Stärkung „der Schiene“ für den Personen- und Warenverkehr. Und dem Fahrradverkehr ist durch den E-Bike-Boom mit einer besonderen Berücksichtigung bei geplanten Zukunftsinvestitionen der Verkehrsinfrastruktur entgegenzukommen. Blicken wir auf die Kosten, die für einen Autobahnkilometer, einen Hauptverkehrsstraßenkilometer und einen Radschnellwegkilometer eingeplant werden müssen:

  • Autobahn - 18,6 Millionen Euro
  • Hauptverkehrsstraße - 4 Millionen Euro
  • Radschnellweg - 0,9 Millionen Euro

Eigener Bericht; Quelle Baukosten: Kompakt, Zeitschrift der IGBCE 12/2020

Veröffentlicht am 08.12.2020

 

Umwelt Prima Klima? Von Dorsten über Düsseldorf nach Berlin - eine Kurzbetrachtung

Von Schottergärten über PS-starke Verkehrsmittel bis zu Photovoltaikanlagen

Wer will, dass sich etwas ändert, muss global denken und lokal handeln. Eine Binsenweisheit zwar, aber noch lange nicht Allgemeingut in unserem Denken und Handeln. Ein Blick wandert dazu in die Lippestadt, ein zweiter nach Düsseldorf, um dann in Berlin zu landen. Wir sehen, dass in Dorsten seit Jahren über umstrittene (und eigentlich nicht zulässige) Schottervorgärten, die unser Mikroklima negativ belasten, diskutiert wird, aber Entscheidungen nicht in Sicht sind. Trotz regelmäßiger Erinnerungen der hiesigen SPD. NRW, schwarz-gelb regiert, ist beim Thema Umwelt total abgetaucht. Ursula Heinen-Esser? Nie gehört? Die Christdemokratin ist Umweltministerin im Kabinett Laschet. Sie müsste im Land zumindest mal das Thema Verkehrswende oben auf die Tagesordnung setzen. Bekannt ist nichts davon. Um unsere Erde vor dem Kollaps zu retten, müssen heute Weichen gestellt werden. Klimaneutralität lautet das Gebot der Stunde. Die SPD-Bundestagsfraktion in Berlin fordert nachdrücklich, dass die erneuerbaren Energien auf allen Ebenen weiter gefördert werden. Zitat: „Wir müssen die Energiewende jetzt zum Mitmachprojekt für alle machen. Wir wollen, dass sich alle beteiligen können und alle etwas davon haben. Wir brauchen einen verbindlichen Zukunftspakt zwischen Bund, Ländern und Kommunen. Wir wollen, dass die Bürgerinnen und Bürger an der Wertschöpfung durch Erneuerbare Energien beteiligt werden“. Um das alles zu erreichen, zeigt der Zeitstrahl von jetzt bis 2050. 30 Jahre. Klingt viel, ist aber nur zu schaffen, wenn der angestrebte Zukunftspakt nicht parteipolitisch zerredet wird.

Ein Zwischenruf aus Rhade. Das Zitat der SPD-Bundestagsfraktion wurde „Fraktion intern, Nov. 2020“ entnommen.

Veröffentlicht am 04.12.2020

 

Umwelt Rhade: Ein Blick in den Untergrund

80 Meter-Bohrung soll neue Erkenntnisse bringen

Über eine Pressemitteilung der Stadt Dorsten, dass der „Geologische Dienst NRW“ in Rhade eine Tiefenbohrung durchführt, sollte nicht einfach zur Tagesordnung übergegangen werden. Es geht um eine neue digitale geologische Karte, so die Begründung. Und weiter heißt es, dass die Erkenntnisse aus der Bodenprobe zum Beispiel für die „Nutzung klimaschonender, umweltfreundlicher Erdwärme“ hilfreich wären. Parallel darf aber daran erinnert werden, dass die „Bundesanstalt für Endlager - (BGE)“ dabei ist, einen Standort in Deutschland zu finden, um den noch Millionen Jahre strahlenden Atommüll endzulagern. Und unsere Region ist davon nicht ausgeschlossen. Die Rhader Tiefenbohrung gehört zur Untersuchung des Raums Hünxe - Dorsten - Brünen - Raesfeld. Die so gewonnene neue digitale geologische Karte wird aber sicherlich nicht nur zur möglichen Erdwärmegewinnung und dem Grundwasserschutz herangezogen, sondern auch zur Bewertung unseres Untergrunds für ein Atommüll-Endlager. Alles andere wäre eine Überraschung. Es ist nicht angebracht jetzt nervös zu werden, aber nötig nochmals nachzufragen. Wer wäre dazu besser geeignet eine Klarstellung öffentlich nachzuschieben, als der neu gewählte Stadtrat und das Dorstener Umweltamt.

Rhader Nachfrage

Veröffentlicht am 19.11.2020

 

Umwelt Rhade: Bürgerinitiative „Komposthaufengemeinschaft“ gibt nach 30 Jahren auf

Weniger Mitglieder = höhere Kosten -  Dank an Initiatoren

Die Bürgeridee, im Rhader Siedlungsbereich Hünengrab/Stuvenberg etwas gegen das wilde Abkippen von Grünanfällen im nahegelegenen Wald zu tun, wurde von Ferdinand Graf von Merveldt, dem Eigentümer der Waldfläche, vor 30 Jahren sofort unterstützt. Eine Fläche wurde ausgewiesen, Mitglieder einer sogenannten „Komposthaufengemeinschaft“ geworben. In Eigenregie wurde fortan kompostiert, geschreddert und für ordnungsgemäße Benutzung der Anlage gesorgt. Was bestens jahrzehntelang funktionierte, stieß durch ständig steigende Kosten an seine Grenzen. Notwendige Beitragserhöhungen führten zu einem Schwund der Mitglieder. Die Folge ist nun das selbst beschlossene Ende einer außergewöhnlichen Bürgerinitiative. „Schade“, so ein langjähriges Mitglied, „aber absolut verständlich“. Künftig müssen die Anwohner und bisherigen Nutzer entweder eine Biotonne oder die städtischen Grünabfallcontainer, die im Bereich des Unternehmens Risthaus aufgestellt sind, nutzen. Bei der Auflösungsversammlung wurde auch beschlossen, das Restvermögen des Vereins zu je einem Drittel dem TOT Rhade, dem Förderverein Nachwuchsmusiker Schützenkapelle und der Vestischen Kinder- und Jugendklinik Datteln zu überweisen. Die Rhader Sozialdemokraten, die vor 30 Jahren im damals noch existierenden Bezirksausschuss Rhade/Lembeck die Bürgerinitiative der Siedlergemeinschaft aktiv unterstützt haben, sagen den Initiatoren ausdrücklich Dank und Anerkennung für die jahrzehntelang geleistete ehrenamtliche Gemeinschaftsarbeit und den damit verbundenen aktiven Umweltschutz.

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 05.10.2020

 

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