Nachrichten zum Thema Gesellschaft

Gesellschaft Der Papst spricht Klartext und hält uns den Spiegel vor

„Wage zu träumen – Mit Zuversicht aus der Krise“

Für Papst Franziskus gibt es kein Zurück mehr zu den „falschen Sicherheiten“ vor Corona. In seinem neuen Buch Wage zu träumen – Mit Zuversicht aus der Krise geht er wieder einmal hart mit dem Neoliberalismus ins Gericht und fordert eine neue „Kultur der Fürsorge“. Er liefert eine brillante Analyse und zugleich vernichtende Kritik an den Systemen und Ideologien, die zur gegenwärtigen Pandemie beigetragen haben. Hubert Ostendorf, von der Düsseldorfer Obdachlosenhilfe fiftyfifty, hat wichtige Passagen mit Erlaubnis des Kösel-Verlags für die neueste Straßenzeitung zusammengestellt. Wir übernehmen mit vorliegender Genehmigung einige Auszüge daraus:

  • „Wenn wir Mutter Erde vernachlässigen, verlieren wir nicht nur, was wir zum Überleben brauchen, sondern auch die Weisheit, gut miteinanders zu leben. “
  • „Aber die Krise hat uns noch einmal nahegebracht, wie wichtig es ist, für eine gesunde Welt zu arbeiten. [...] Das Grüne und das Soziale gehen Hand in Hand.“
  • „Wenn wir die Wahl haben zwischen der Rettung von Menschenleben und dem Erhalt des Finanzsystems, was werden wir wählen?“
  • „Wir brauchen eine Politik, welche die Armen, Ausgeschlossenen und Schwachen integrieren und mit ihnen einen Dialog führen kann, einen Dialog, der den Menschen ein Mitspracherecht bei den ihr Leben bestimmenden Entscheidungen gibt.“ 

Abschließend empfehlen wir, diese Zeitung digital für nur 38 Euro im Jahr zu abonnieren. Siehe folgenden "Werbe"Text:

 

Die Zukunft unserer Straßenzeitung fiftyfifty ist bedroht. Die Digitalisierung und die anhaltende Corona-Krise machen uns schwer zu schaffen. Um die PAPIER-Ausgabe der fiftyfifty zu stützen, bitten wir Sie sehr herzlich um Abschluss eines Digital-Soli-Abos. Hier bitte bestellen: https://www.fiftyfifty-galerie.de/kunst/7278/1-2-3-fiftyfifty-digital-abo

Veröffentlicht am 04.02.2021

 

Gesellschaft Ein besorgter Blick in Richtung Dorstener Parteien

„Gefährlich still ruht der See“

Sie finden nicht (mehr) statt - die demokratischen Parteien unserer Stadt. Zumindest ist die öffentliche Wahrnehmung so. Die Corona-Pandemie wäre eine Erklärung. Aber auch eine ausreichende und nachvollziehbare? Der Versuch, die eigenen Mitglieder digital zu informieren und sie so bei „der Stange zu halten“, stößt nach Monaten an seine natürlichen Grenzen. Die Gefahr, dass diese erzwungene Pause eine riesige Lücke in den Aktivenbestand aller Parteien reißen wird, kann bereits jetzt prognostiziert werden. Ein Blick auf die Internetseiten der Dorstener Parteien zeigt überdeutlich, dass „da nichts läuft“. Eine Ausnahme bildet zwar die Rhader SPD-Internetseite, die seit Jahren täglich aktualisiert wird, aber der dahinterstehende Ortsverein befindet sich auch seit Monaten in der Corona-Quarantäne. Wenn am Tag X die Normalität in unserem Land und unserer Stadt wieder eintritt, wird es keinen Schalter geben, den die Parteien umlegen können - und alles ist wieder gut. Die erste Hoffnung ist, diese Phase des kommunalpolitischen Stillstands gesund zu „überleben“. Die zweite, dass bereits jetzt Pläne geschmiedet werden, um unsere demokratischen Strukturen durch Mitwirkung und Mitbestimmung zu stärken. Die Parteien wirken bei der politischen Willensbildung des Volkes mit, heißt es im Grundgesetz Artikel 21 dazu unmissverständlich.

Ein besorgter Blick und Zwischenruf aus Rhade

 

Veröffentlicht am 02.02.2021

 

Gesellschaft Holocaust-Gedenktag - und was Dorsten damit zu tun hat

Eine Bürgerinitiative stellte Fragen und dokumentierte die Antworten

Als um 1980 im Dorstener Kulturausschuss kritische Fragen zur Nazizeit und dem Verbleib der jüdischen Gemeinde gestellt wurden, war große Ratlosigkeit auf der Verwaltungsbank erkennbar. Ein Journalist der Ruhr Nachrichten, der als interessierter Zuhörer dabei war, motivierte den Fragesteller aus der SPD-Fraktion, gemeinsam nachzuforschen. Das war der Startschuss für den überparteilichen Arbeitskreis „Dorsten unterm Hakenkreuz“, der in den Folgejahren Erstaunliches über die Nazizeit und die systematische Vertreibung der bis dahin hoch geachteten jüdischen Bürgerinnen und Bürger aus der Lippestadt erforschte. 1983 wurde das gesammelte Wissen in einem ersten Buch mit dem Titel „Die jüdische Gemeinde“ der Öffentlichkeit vorgestellt. Das Interesse war so groß, dass die Auflage schnell vergriffen war. Weitere Bücher „Dorsten unterm Hakenkreuz" folgten. Dass später sogar das Jüdische Museum Westfalen in Dorsten gebaut wurde, war in den Anfangsjahren der Forschungsarbeit von unten weder erkennbar noch für möglich gehalten. Im Band 1 werden auf der letzten Umschlagseite diejenigen genannt, die den Arbeitskreis Dorsten unterm Hakenkreuz bildeten. U. a. Schwester Johanna Eichmann, Hans Drewes, Christiane Koch, Willi Risthaus, Angela Schneider, Elisabeth Schulte-Huxel, Brigitte Hartwich, Brigitte Stegemann-Czurda, Stefan Tunn, Schwester Paula. Der eingangs erwähnte Journalist war Wolf Stegemann und der Fragesteller im Ausschuss - Dirk Hartwich.

Eigener Beitrag. Auf der Internetseite www.dorsten-unterm-hakenkreuz.de können die Dokumentationen der gleichnamigen Forschungsgruppe nachgelesen werden. Die meisten Bücher sind inzwischen vergriffen.

Veröffentlicht am 28.01.2021

 

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Michael Hübner Landtagsabgeordneter andreas.dunkel@landtag.nrw.de

Michael Gerdes Bundestagsabgeordneter
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