Nachrichten zum Thema Gesellschaft

Franz Müntefering, 81 Jahre alt, schlank, drahtig und immer aktiv - Ein Vorbild. Foto privat Gesellschaft Dorsten: Franz Müntefering war da - Menschenwürde im Alter

Woche des Grundgesetzes

Er war mal die Nummer 1 der Sozialdemokraten. Er ist sein Leben lang für Gerechtigkeit eingetreten. Auch heute. Die Rede ist von Franz Müntefering, jetzt 81 Jahre alt und kein bisschen müde. Im Rahmen der Dorstener Veranstaltungsreihe „Woche des Grundgesetzes“ betonte er die Wichtigkeit der ersten 19 Artikel, die als unsere Grundrechte gelten. Auf Einladung des Dorstener Seniorenbeirats, Vorsitzende ist Heidrun Römer aus Rhade, reflektierte Franz Müntefering ausschließlich über die Würde des Alters, die jedem Menschen zusteht. Er motivierte seine Zuhörer, mehr zu lachen und sich regelmäßig im Kreis von Gleichgesinnten zu bewegen. Geistig und körperlich. Voraussetzungen, um länger fit zu bleiben und am gesellschaftlichen Leben aktiv teilzunehmen. Müntefering, der auch Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen ist, machte Mut, das Alter anzunehmen. Dass Franz Müntefering weiterhin auch ein sozialdemokratischer Vollblutpolitiker ist, klammerte er in seinem Vortrag bewusst aus. Sein Thema war ausschließlich die Würde des Menschen, die im Artikel 1 wie folgt festgeschrieben ist:

Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 29.09.2021

 

Auf Spurensuche in der Wiesenstraße. Hier stand die Dorstener Synagoge. Hier findet sich die Erinnerungstafel Gesellschaft Jüdisches Leben in Dorsten - Spurensuche

Ein besonderer Rundgang durch die Dorstener Altstadt

Seit 1700 Jahren ist jüdisches Leben in Deutschland nachzuweisen. Ein besonderes Jubiläum, das in diesem Jahr gefeiert wird. Auch in Dorsten gab es eine jüdische Gemeinde, die aber von den Nazis durch Vertreibung und Mord ausgelöscht wurde. 7 Interessenten machten sich am Samstag auf Einladung der stadtinfo-Dorsten auf einen besonderen Rundgang durch die Altstadt. Barbara Seppi informierte sachkundig und engagiert über die jüdische Religion und die damit verbundene Geschichte. In der Wiesenstraße, in der mehrere jüdische Familien wohnten, befand sich auch die Dorstener Synagoge in einem schlichten Wohnhaus. Auf einer Erinnerungstafel, gestaltet von Schwester Paula, ist zu lesen, dass Demütigung, Verfolgung, Vertreibung und Ermordung zur Eliminierung der Dorstener jüdischen Gemeinde geführt haben. Die im Stadtgebiet verlegten sogenannten Stolpersteine halten die Erinnerung an unsere Mitbürger wach und mahnen uns, wachsam gegenüber Intoleranz und Nationalismus zu sein. Barbara Seppi empfahl den Teilnehmern an diesem besonderen Rundgang, auch das Jüdische Museum Westfalen in unserer Stadt zu besuchen. Es ist entstanden durch die Aufarbeitung der „Geschichtsgruppe von unten -  Dorsten unterm Hakenkreuz“. Erst 35 Jahre nach Kriegsende wurde erstmals in Dorsten hinterfragt und aufgeschrieben, was Dorstener Dorstenern angetan haben. Die Initiative der stadtinfo-Dorsten, mit Interessenten sich auf die Spurensuche jüdischen Lebens in unserer Stadt zu machen, kann uneingeschränkt empfohlen werden.

Infos: http://www.stadtinfo-dorsten.de

www.dorsten-unterm-hakenkreuz.de

Dirk Hartwich

Veröffentlicht am 25.08.2021

 

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