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Nachrichten zum Thema Kommunalpolitik
Kommunalpolitik Städtepartnerschaft Rybnik - Dorsten feierte 30jährigen Geburtstag
Der Blick über den eigenen Tellerrand macht das Leben reicher
Ein runder Geburtstag ist immer auch willkommener Anlass, ein Resume über das Gewesene und das Bevorstehende zu ziehen. So auch in Rybnik, unserer polnischen Partnerstadt, die Dorsten zur Geburtstagsfeier eingeladen hat. Achim Schrecklein, stellvertretender Bürgermeister, einige Kommunalpolitiker, und ganz besonders wichtig, Jugendliche des Sportvereins Grün-Weiß Barkenberg und die Cheerleader-Tanzgruppe des BSV Wulfen bildeten eine bunte Reisegruppe. Sie alle verstanden sich als Botschafter für Freundschaft und friedliches, grenzüberschreitendes Nebeneinander. Achim Schrecklein bedankte sich stellvertretend für ganz Dorsten für die hervorragende Zusammenarbeit im Verlauf der Beziehungen und ging in diesem Zusammenhang auf verschiedene von der EU finanzierte Projekte, die Vielzahl von bürgerschaftlichen Begegnungen und auf gemeinsam geleistete Hilfestellungen für die ukrainische Partnerstadt ein. „Wir sind sehr dankbar für die engen, freundschaftlichen Beziehungen zwischen Menschen, Vereinen und der Verwaltung aus Dorsten und Rybnik! Und dankbar, dass wir hier sein dürfen. Liebe Rybnikerinnen und Rybniker: Auf die nächsten 30 Jahre! Auf unsere Freundschaft!“ Als Gastgeschenk überreichte er im Namen von Bürgerschaft, Rat und Verwaltung das Dorstener Stadtwappen aus Holz.
Eigener Text auf Grundlage einer Pressemitteilung der Stadt Dorsten. Foto Stadt Dorsten.
Veröffentlicht am 01.07.2024
Kommunalpolitik Rückblick Bürgerforum Rhade (2)
Dorfentwicklungsplanung: Nur wer selbst begeistert ist, kann auch andere begeistern
Seit vielen Jahren, alte Hasen sprechen sogar von Jahrzehnten, wird in Rhade über einen attraktiveren Dorfmittelpunkt gerungen. Ein Blick nach Heiden oder Velen zeigt, was möglich wäre. Kommunalpolitiker beauftragten die Verwaltung, Bürger wurden ins Boot geholt, externer Sachverstand eingekauft. Herausgekommen sind mehrere Pläne, die sich irgendwie ähnlich sehen. Ein leeres Stadtsäckel verhinderte aber immer die Umsetzung. Nun ein neuer Anlauf, der planungsmäßig als abgeschlossen gilt. Grund für die ehrenamtlichen Akteure des Bürgerforums, das Ergebnis den anwesenden Bürgern vorzustellen. Der Eindruck, dass das diesmal mit deutlich weniger eigener Begeisterung als früher geschah, hielt sich hartnäckig. So zumindest das Fazit eines Besuchers. Lag es daran, dass zwar kritische Reaktionen der Rhader protokolliert wurden, aber keine, die mit Euphorie pro Dorfkernsanierung auffielen? Lag es daran, dass die von der Verwaltung aufgezeigte Zeitschiene zur Umsetzung für Ernüchterung sorgte? Lag es daran, dass auch der „Planungsamtschef vom Dienst“ eher pflichtschuldig als mitreißend wirkte? Rhade hat es nach 50 Jahren Zugehörigkeit zu Dorsten verdient, endlich einen Dorfmittelpunkt zu erhalten, der als dauerhafter Begegnungsort das Zusammengehörigkeitsgefühl des 3 Kilometer langen Straßendorfes stärkt. Dazu ist es aber notwendig, mit mehr Euphorie als bisher zu werben.
Eine kommunalpolitische Beobachtung in Rhade
Veröffentlicht am 28.06.2024
Kommunalpolitik Radwege-Baustelle am Mühlenteich fertiggestellt
Was lange währt, wird endlich gut!
Monatelang engten rot-weiße Baken den Rad- und Fußweg an der Lembecker Straße, in Höhe des Mühlenteichs ein. Mehrfache Hinweise an die Stadt- und Kreisverwaltung schienen ungehört zu bleiben. Nun wurde doch die Böschung stabilisiert, die Baken abgebaut. Warum Rhader Fußgänger und Radfahrer ein Jahr mit der Einschränkung leben mussten, bleibt rätselhaft. Eine mögliche Straßenreparatur für Kraftfahrzeuge wäre sicherlich "von jetzt auf gleich" erfolgt, ist sich ein Rhader Bürger sicher.
Veröffentlicht am 24.06.2024
Kommunalpolitik Bürgerforum Rhade: Kontroverse Diskussion über Drogerie-Markt-Planung (1)
Das Rhader Bürgerforum (RBF) lädt zweimal im Jahr alle Rhader ein, sich zu informieren, für eigene Anregungen zu werben, oder aber auch Kritik über die Entwicklung des eigenen Lebensmittelpunktes zu äußern. So wie vor 2 Tagen im gut besetzten Carola-Martius Haus. Die Verwaltung war mit Bürgermeister Stockhoff und den Planungsamtsleitern Lohmann und Lehmann vertreten. Beste Voraussetzungen, um zu erkennen, wohin der Weg in Rhades Zukunft führen könnte. Und da spielt das sogenannte Einzelhandelskonzept der Stadt für Rhade und den Nachbarort Lembeck eine entscheidende Rolle. Bekanntlich wird seit Monaten über den Standort eines gewünschten neuen Drogeriemarktes vehement diskutiert. Mitglieder des Arbeitskreises Dorfentwicklung im BFR klagen über scheinbar nicht eingehaltene Zusagen und über unterschiedliche Aussagen von Verwaltungsmitgliedern. Ihre Forderung, dass ein Drogeriemarkt in Rhade das Einkaufszentrum stärkt, sind nachvollziehbar, kollidieren aber mit übergeordneten Stadtentwicklungsvorgaben, die auf einen Lembecker Standort zielen. Klar, unmissverständlich und engagiert zeigte der Bürgermeister die Zusammenhänge und die Zukunftsüberlegungen auf. Demnach soll, wenn Lembeck ein entsprechendes Grundstück präsentieren kann, der Drogeriemarkt dort angesiedelt werden. Parallel stecken Erweiterungen des EDEKA-Marktes und des Discounters am Standort Rhade in östlicher Richtung in der „Pipeline“. Nur wenn Lembeck „nicht liefern“ kann, soll in Rhade auf einem städtischen Grundstück ein Drogeriemarkt neu errichtet werden.
Wird fortgesetzt
Veröffentlicht am 19.06.2024
Kommunalpolitik Dorsten ringt um würdevolles Umgehen mit ankommenden Flüchtlingen
Einvernehmliche Lösungen können nur im fairen Dialog miteinander gefunden werden
Die öffentliche Diskussion in der Lippestadt, wie ankommende Flüchtlinge aus aller Welt, unterzubringen, versorgt und betreut werden müssen, verdrängt alle weitere kommunalen Nachrichten zur Zeit an den Rand. Alle, die sich an der intensiven Diskussion beteiligen, müssen anerkennen, dass über Menschen in Not geredet wird. Und sie müssen dabei den ersten Artikel unseres Grundgesetzes immer wieder an den Beginn ihrer Positionierung stellen: „Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt. Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.“ So eingestimmt, kann auch in Dorsten über die Umsetzung kontrovers diskutiert werden. Was nicht geht, ist eine pauschale Vorverurteilung der Schutzsuchenden. Zulässig ist aber, der Verwaltung mit eigenen Anregungen zu helfen, Fehlentwicklungen der Vergangenheit bei der Flüchtlingsunterbringung bereits im Vorfeld zu vermeiden. So wie die Dorstener SPD, die mit kritischen Fragen und konstruktiven Vorschlägen, die in Teilbereichen vergiftete Atmosphäre in ruhigeres Fahrwasser lenken will. Nur so lösen wir unser Versprechen ein, das wir der Welt durch unser Grundgesetz gegeben haben.
Rhader Nachdenkzeilen
Veröffentlicht am 18.06.2024
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